8 Dez

Tor des Monats? Josip Tomic für Bayern-Treffer nominiert – JETZT ABSTIMMEN!

Quelle: Beinschuss

Sein Tor im letzten Heimspiel gegen Hof war Gold wert. Jetzt ist der Traum-Treffer in der Auswahl zu Bayerns Tor des Monats. Nach dem tollen Tor von Philipp Maier, der spektakulär von  Mittellinie im Spiel gegen Schweinfurt traf ist Tomic bereits der zweite 60er der in dieser Saison für den Bayerntreffer nominiert ist!

Also Fans: Mitmachen und abstimmen!!!

In der vergangenen Saison knipste Josip Tomic häufiger und trug mit seinen satten 19 Saisontoren erheblich zum sensationellen Wiederaufstieg der Sechziger in die Regionalliga bei. Dementsprechend gefürchtet war der Bosnier bei den Gegnern in der Bayernliga.

In der laufenden Saison tut sich der Rosenheimer schwerer. Dies liegt an weniger Einsatzzeiten und auch daran, dass die Defensivspieler in der Regionalliga eben auch körperlich noch einmal auf einem ganz anderen Level agieren. Somit steht für Tomic auch erst ein einziges Saisontor zu Buche. Der Siegtreffer zum dringend benötigten und vielumjubelten Heimsieg der Sechziger im letzten Heimspiel des Jahres gegen die SpVgg Bayern Hof. Der aber hatte es in sich!

In der 70. Minute brachte der scheidende Erfolgscoach Klaus Seidel in einer seiner letzten Aktionen an der Seitenlinie der Rosenheimer Regionalliga-Truppe Tomic als Joker für Korbinian Linner. Und dieser Joker stach. Keine fünf Minuten nach seiner Einwechslung hatte Tomic, der bereits in Hof ein glänzendes Spiel abgeliefert hatte, seinen großen Moment:

Eine Ecke der Sechziger durch Ludwig Räuber von rechts wurde von der Abwehr der Hofer zunächst noch herausgeköpft – doch das Leder nahm eine ideale Flugbahn für Tomic der halblinks im Rückraum lauerte. Tomic nahm den Ball aus knapp zwanzig Metern mit vollem Risiko volley – und jagte ihn wunderschön und unhaltbar für Hofs Torhüter Erik Arkenberg in den rechten Winkel (75.)! Ein Traumtor – 1:0 für Rosenheim!

Was für ein toller Abschluss dieses irren Fußballjahres der Rothemden – den ihr Josip Tomic mit eurer Stimme jetzt noch veredeln könnt!

Noch bis zum 14. Dezember stehen Tomics Hammer und fünf weitere tolle Tore unter www.bfv.tv oder in der BFV-App (jeweils Rubrik Bayern-Treffer) zur Wahl.

Der Gewinner ist am Montag, den 19. Dezember zu Gast bei „Blickpunkt Sport“ (22:00 Uhr) und erhält live im BR-Fernsehen die „Bayern-Treffer“-Trophäe.

Für die gesamte Mannschaft des Siegers gibt es exklusive Stehplätze in der „Fankurve“ des TV-Studios. Neben dem Auftritt im Sport-Klassiker des BR bekommt der „Bayern-Treffer“-Schütze zwei Freikarten für ein bayerisches Bundesliga-Heimspiel.

Am Ende der Saison nehmen alle Monatssieger automatisch an der Wahl zum „Bayern-Treffer des Jahres“ teil.

Quelle: Beinschuss

5 Dez

Luitpoldhalle als Schauplatz für tollen Jugendfußball des Regionalliga-Nachwuchs

Der TSV 1860 Rosenheim veranstaltet am 11. Dezember zwei weitere Turniere mit internationaler Beteiligung in der Luitpoldhalle.

Die Turniere um den Autohaus Bernegger Cup stehen dabei unter dem Motto der Fußballabteilung: „Aus Rosenheim – Für Rosenheim“. Darum nehmen überwiegend Mannschaften aus der näheren Umgebung teil. Gespielt wird diesmal in den Altersklassen der U9- und U15-Junioren.

147Darüber hinaus nimmt der Nachwuchs des österreichischen Erstligisten Wacker Innsbruck teil und verleiht den Turnieren die Internationalität. Neben dem gastgebenden TSV garantieren die vielen Begegnungen mit Derby Charakter spannende Spiele.

Ab 09:30 Uhr spielen die U15-Junioren und ab 14:30 die U9-Juioren um die begehrten Pokale.

Die Fußballabteilung des TSV 1860 Rosenheim lädt alle fußballinteressierten Zuschauer aus Rosenheim und Umgebung zu diesen Turnieren ein und wünscht allen Mannschaften sportlichen Erfolg.

 

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4 Dez

Verstärkung im Jugendbereich – Andi Kubik neuer Jugendkoordinator 

Die bestmögliche fußballerische Ausbildung für Kinder und Jugendlicheimg_0576 aus der Region gehört zu den wichtigsten Zielen des TSV 1860 Rosenheim. Dafür benötigt man die notwendigen Strukturen.
Mit Andi Kubik schließt sich nun ein erfahrener Fußballer und Organisator den 60ern an. Er übernimmt an sofort die Aufgabe des Jugendkoordinators.
Der 32-jährige Wasserburger hat selbst die C-Lizenz und war in den letzten Jahren sowohl als Jugendtrainer als auch als Jugendleiter beim TSV Eiselfing tätig. Als Spieler lief er ebenfalls für den TSV Eiselfing und den DJK SV Edling auf.
„Es ist toll, dass sich Andi Kubik uns angeschlossen hat. Er hat sensationelle Arbeit
als Jugendleiter in Eiselfing geleistet und bringt große Erfahrung mit, wie man einen Verein und eine Jugendabteilung organisiert. Wir arbeiten nach unserem Neubeginn vor zweieinhalb Jahren weiter daran, professionelle Strukturen zu schaffen um die bestmögliche fußballerische Ausbildung für unsere Jugendlichen zu ermöglichen. Andi Kubik passt für dieses Ziel perfekt zu uns“ so Abteilungsleiter Franz Höhensteiger.

Kennengelernt haben sich beide Seite im Sommer beim Testspiel der Regionalliga-
Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim gegen den FC Bayern II, das in Eiselfing im
Rahmen der dortigen Jubiläumsfeierlichkeiten stattfand. Kubik war damals für die
Organisation des Events verantwortlich.

Kubik soll sich künftig sowohl um organisatorische als auch sportliche Angelegenheiten gemeinsam mit den Jugendtrainern und der sportlichen Leitung kümmern.

„Für mich ist es ein spannender neuer Abschnitt in meinem fußballerischen Leben.
Ich wollte mich nochmal weiterentwickeln und das geht in unserer Region einfach nur
beim TSV 1860 Rosenheim. Ich freu mich auf die neue Aufgabe“ sagt Kubik.

Kubik soll sich künftig sowohl um organisatorische als auch sportliche
Angelegenheiten gemeinsam mit den Jugendtrainern und der sportlichen Leitung kümmern.

1 Dez

Die Süddeutsche schreibt über die Situation der Trainer in der Regionalliga und bei uns 60er

„Wer hat Zeit?“ – unter dieser Überschrift schreibt Christoph Leischwitz in der Süddeutschen Zeitung über uns 60er und die Situation und Anforderungen an die Trainer in der Regionalliga Bayern. Hier sein Artikel.

Auch in der Regionalliga arbeiten Trainer 40 Stunden in der Woche. In Rosenheim steht Tobias Strobl vor der Frage: Wie lässt es sich mit ehrenamtlicher Arbeit mit Klubs mithalten, die unter Profibedingungen arbeiten?

Am vergangenen Wochenende hat die Mannschaft ihrem Trainer noch einmal drei Punkte geschenkt, 1860 Rosenheim bezwang den Tabellenletzten Bayern Hof 1:0. Das war kein verfrühtes Weihnachts-, sondern vielmehr ein Abschiedsgeschenk. Klaus Seidel wird beim Aufsteiger auch nach der langen Winterpause nicht mehr an der Seitenlinie stehen, er hatte vor drei Wochen seinen Rücktritt angekündigt. Sein Nachfolger heißt Tobias Strobl. Der 29-Jährige hat noch nicht ganz so viel Erfahrung wie der 51-jährige Seidel, unter anderem der letzte Jugendtrainer Bastian Schweinsteigers, bevor dieser zum FC Bayern wechselte. Strobl hat gegenüber Seidel aber einen Vorteil, der in der Regionalliga mittlerweile entscheidend ist: Er hat Zeit.
Seidel hatte die Sechziger zum Aufstieg geführt, die Mannschaft hat zur Winterpause mit 25 Punkten immerhin sechs andere Teams hinter sich gelassen. Doch es ging einfach nicht mehr: Der zeitliche Aufwand, den ein Regionalliga-Trainer mitbringen muss, sei für Seidel nicht mehr mit Privat- und Berufsleben vereinbar gewesen. „Den Aufwand von Profitrainern haben Amateurtrainer auch“, sagt Hans Kroneck, der sportliche Leiter der Sechziger. Mit Vorbereitung auf Trainings und die Spiele, Videoanalysen, Sponsorentreffen und vielen anderen Kleinigkeiten schätzt er, dass Seidel des Öfteren auf eine 40-Stunden-Woche gekommen sei. Und wenn man weniger tue, dann sei man natürlich auch weniger erfolgreich.
Das wirft Fragen auf: Wie viel Platz ist in der höchsten Amateurklasse eigentlich noch für die reinen Amateurklubs? Wie lange kann man mit ehrenamtlicher Arbeit und besseren Aufwandsentschädigungen jenen Teams das Wasser reichen, die unter Profibedingungen arbeiten?
Kroneck jedenfalls hatte Verständnis für Seidels Entscheidung. Und erinnerte sich sogleich an den eloquenten jungen Spielertrainer, gegen den der TSV 1860 Rosenheim schon einmal in der Abstiegs-Relegation spielen musste. Tobias Strobl war damals noch Trainer beim kleinen Dorfklub FC Pipinsried, doch er hatte es zumindest geschafft, die Mannschaft zwei Mal hintereinander in die Aufstiegsrunde zu führen. Als er es beim zweiten Mal nicht schaffte, gab er unter Tränen seinen Rücktritt bekannt. „Er hat überall, wo er war, hervorragende Arbeit gemacht“, sagt Sechzigs Sportlicher Leiter. Er rief Strobl an und rannte offene Türen ein – auch wenn sich der 29-jährige ungern von seinem aktuellen Verein trennt. Mit dem Bezirksligisten SV Manching steht er derzeit auf Platz zwei. Man hat sich dort zu einer Freigabe durchgerungen.

Seinen Spielerpass lässt Strobl erstmal in Manching – in der Regionalliga auch noch zu spielen, das wäre sowieso zu aufwändig. Seine Entscheidung ist auch so schon weitreichend genug. Strobl wohnt in Hepberg im Landkreis Eichstätt, zum Rosenheimer Stadion sind es mit dem Auto, einfache Strecke, genau 155 Kilometer. Für seinen Traum Regionalliga gibt er nun auch seinen Job in der Heimat auf. Bei 1860 will man sich nun darum kümmern, dass er in Rosenheim schnell einen neuen findet. Und so oft wie möglich auch in Rosenheim übernachtet. Ein Profileben ohne Profi-Bezahlung also.
Der Amateurfußball hat schon immer von Typen gelebt, die für ihre Leidenschaft alles andere stehen und liegen lassen. Und womöglich ist Strobl jung genug, um später noch im Profifußball unterzukommen. Doch in der Regionalliga verschärfen sich die Umstände erheblich, weil zusätzlich zur oft vergeblichen Suche nach mehr ehrenamtlichen Mitarbeitern die sportliche Qualität der Liga rasant ansteigt – und mit ihr auch der Aufwand. Vor knapp einem Jahr warf schon der durchaus erfolgreiche Christian Braun beim FC Memmingen hin, aus beruflichen Gründen.
„Man sieht es ja an der Tabelle“, sagt auch Anton Autengruber, Trainer des aktuell Vorletzten SV Schalding-Heining. Vier der acht übrig gebliebenen, reinen Amateurteams stehen auf den vier letzten Tabellenplätzen. Der A-Lizenz-Inhaber Autengruber hatte zuvor einen österreichischen Bezirksligisten trainiert. Der Arbeitsaufwand, sagt er, sei nicht vergleichbar. Es wird von Jahr zu Jahr immer schwerer“, sagt auch Markus Clemens, der Abteilungsleiter der Passauer. Das Wort „schlimmer“ möchte er allerdings nicht benutzen, denn man sei ja auch stolz, zu den besten 18 Amateurteams Bayerns zu gehören. Und: „Wir haben 2014 einen Kunstrasenplatz bekommen und eine neue Tribüne gebaut. Das ist ganz klar ein Rückfluss dieser Regionalliga“, sagt er. Ändern könne man an der Entwicklung vermutlich sowieso nichts. Doch ein wenig Sorgen macht er sich schon um die Regionalliga, die doch so viele schöne Geschichten schreibe: „Sie lebt doch von so kleinen Vereinen wie uns. Von den Spielen David gegen Goliath“, sagt Clemens. Wenn irgendwann keine Davids mehr da seien, dann könnte es schnell langweilig werden.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

30 Nov

Fußball-Junioren des TSV 1860 Rosenheim eröffnen Hallensaison

Am 27. November luden die Fußball- Junioren des TSV1860 Rosenheim bereits zum 6. Mal zum Autohaus Bernegger Cup ein.
Am Vormittag spielten 10 Mannschaften der E-Junioren aus der Region aber auch aus Österreich um die Pokale. In spannenden Spielen und angefeuert durch die mitgereisten Fan- Blocks konnte sich letztlich der FC Wacker Innsbruck den Turniersieg sichern. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten die Junioren des TSV Bernau und des SV Heimstetten.

Beim folgenden, mit 8 regionalen Mannschaften besetzten D-Jugend Turnier setzte sich bei toller Stimmung in der Halle der JFG Mangfalltal-Maxlrain gegen starke Verfolger durch. Der Gastgeber TSV 1860 Rosenheim musste sich nur im Finale dem Turniersieger geschlagen geben und erreichte den 2. Platz. Den 3. Platz sicherte sich die JFG Ebrachtal.

Der TSV 1860 Rosenheim bedankt sich bei allen Spielern für spannende Begegnungen, bei allen Gästen für die tolle Stimmung und beim Autohaus Bernegger für die langjährige Unterstützung der Jugendarbeit.

Hier die siegreichen Mannschaften des FC Wacker Innsbruck und der JFG Mangfalltal-Maxlrain

29 Nov

Was macht eigentlich … Raphael Obermair

In unserer Rubrik „was macht eigentlich …“ verfolgen wir den Werdegang unserer Jungs und stoßen immer wieder auf Geschichten über ihre Entwicklung und Erfolge.

DSC_1469Heute zeigen wir die Geschichte aus „Beinschuss“, dem regionalen Fußballmagazin, über unseren Raphael Obermair, im letzten Jahr Teil der jungen Sensationsmannschaft, die den Aufstieg in die Regionalliga Bayern geschafft hat. Für Rafffi erfüllte sich danach ein großer Fußballtraum, er schnürt seine Schuhe jetzt für den FC Bayern München.

Nach dem Wiederaufstieg des TSV 1860 Rosenheim in die Regionalliga war Raphael Obermair, eines der größten Talente der jüngeren Rosenheimer Vergangenheit, zum jetzigen Ligakonkurrenten FC Bayern München II gewechselt. Ein Wechsel in eine völlig andere Welt – die der professionellen Bedingungen bei der Zweitvertretung des absoluten Topclubs der Bundesliga. Und der gemeinsamen Trainingseinheiten mit der Weltelite des Fußballs. Wie ergeht es dem zurückhaltenden Rosenheimer Jungen in der Landeshauptstadt? Das und einiges zu seiner Zeit bei den Sechzigern erzählte er nun in einem Interview auf der vereinseigenen Homepage der Bayern.Für den Mittelfeldspieler ist die neue Aufgabe bei den Bayern natürlich eine riesige Herausforderung. Doch genau das machte natürlich für den ambitionierten Youngster, der durch die Rosenheimer Fußballschule gegangen ist – jedoch nie ein Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) eines Proficlubs von innen gesehen hat – den Reiz aus: sich weiter zu entwickeln, herauszufinden, wie weit er es im professionellen Fußballbereich bringen kann.
Sein Start bei den großen „kleinen Bayern“ verlief dabei unter alles andere als optimalen Rahmenbedingungen. Aufgrund einer Verletzung im Laufe der Relegationsphase mit den Rosenheimer Sechzigern, die sich später als Bruch des Schienbeinkopfes herausstellte, konnte der Neuling die Vorbereitung der Münchner Roten nicht mit der Mannschaft absolvieren.

Stammplatz trotz ungünstiger Startbedingungen

Doch Obermair hat die Herausforderung auch unter diesen Bedingungen optimal angenommen. Er hat sich an der Säbener Straße durchgebissen, durch seine auch schon in Rosenheim sichtbaren und nun noch weiter verbesserten Qualitäten überzeugt. Längst gehört er zum Stammpersonal der Zweiten Mannschaft des FC Bayern.

Nachdem ihm zunächst eine Rolle als Joker von der Bank zukam, stand der erst 20-jährige in den vergangenen vierzehn Partien der Regionalliga überzeugende dreizehn Mal in der Startelf der Bayern. Zuletzt durfte er sogar des Öfteren mit den Profis des FCB trainieren. Im Interview mit fcbayern.com sprach Raphael Obermair jetzt über den Reiz, erste Schritte in Richtung Profifußball zu gehen, seine Ausbildung in Rosenheim und das Training mit den Weltstars Boateng, Hummels, Vidal, Robben & Co.

Der Ausbildung in Rosenheim folgt der Reiz des Profifußballs

Was Raphael letzten Endes dazu bewegt hat, den Schritt von der Heimat Rosenheim in die Metropole München zu gehen? „Der Reiz, in Richtung Profifußball zu gehen. Auch in Rosenheim waren die Strukturen bereits sehr gut, quasi halb-professionell. Für den FC Bayern zu spielen ist aber natürlich nochmal etwas ganz anderes – und da musste ich auch nicht lange überlegen!“, so Obermair.

In Bezug auf die fehlende Erfahrung ein NLZ durchlaufen zu haben, fügt er an: „Ich habe in der Jugend bei mehreren Vereinen Probetrainings absolviert – aber irgendwie hat es nie sein sollen. Und so richtig habe ich den Schalter auch erst mit dem Sprung in den Herrenbereich bei 1860 Rosenheim und unsere sensationelle Aufstiegssaison umgelegt.“.

Obermair hat im körperlichen Bereich zugelegt

Quelle: Beinschuss

Quelle: Beinschuss

Zu seiner Verletzung zu Saisonbeginn und dem damit erschwerten Start in der Landeshauptstadt sagt er im Nachhinein: „Es war vor allem vom Kopf her schwierig! Ich hatte gehofft, in der Vorbereitung bereits Akzente setzen zu können und so gleich zu Beginn in die Mannschaft zu rutschen. Daraus wurde dann ja nichts. Durch meine Verletzung habe ich aber eine ganz andere Vorbereitung absolviert und vor allem im körperlichen Bereich zulegen können. Das war sehr wichtig für mich – einfach um eine bessere Grundlage für die Saison zu schaffen. So gesehen war die Verletzung im Nachhinein vielleicht gar kein so großer Nachteil. Nach der Verletzung habe ich dann gehofft, dass ich erst einmal hin und wieder Spielpraxis sammeln kann. Dass ich mich dann so schnell in die Stammelf spielen konnte, ist natürlich umso schöner!“.

Demzufolge ist Obermair auch – trotz satten sechzehn Punkten Rückstand seiner Bayern auf Regionalliga-Spitzenreiter SpVgg Unterhaching – mit seiner individuellen Entwicklung „sehr zufrieden! Nach meiner Verletzung hatte ich mir bis zum Winter nicht so viel Spielzeit ausgerechnet. Ich denke, dass mir da auch meine Variabilität zugutekommt.“.

Training mit den Weltstars – Auszeichnung und Lehrstunde

Die Möglichkeit ab und an auch Trainingseinheiten mit den Champions-League-erprobten Topstars des Bundesligakaders absolvieren zu dürfen, sind für den Youngster eine besondere Belohnung für die harte eigene Arbeit – und natürlich eine Bestätigung seiner eigenen Klasse. „Das ist eine besondere Auszeichnung – und natürlich nochmal etwas ganz anderes! Man geht mit sehr viel Respekt an die Sache. Aber ich versuche in jedem Training alles zu geben und immer hundert Prozent rauszuhauen.“, so Obermair, der betont, wieviel er aus jeder einzelnen dieser Einheiten mitnehmen kann: „Vor allem die Handlungsschnelligkeit wird dabei nochmal ganz anders geschult! Bevor man den Ball bekommt, muss man bereits wissen, was der nächste Schritt ist – ins Dribbling zu gehen oder zu passen. Bei den Amateuren hat man da schon einen Tick mehr Zeit.“.
Quelle: Beinschuss

27 Nov

DANKE KLAUS!

Wir bedanken uns recht herzlich bei unserem Trainer Klaus Seidel für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Herrenmannschaft des TSV 1860 Rosenheim! DANKE!!

 

Bilder: Beinschuss

27 Nov

U 15 – Punktgewinn in Burghausen

Spieltag: Samstag , 26.11.2016 15:00 Uhr Typ: Ligaspiel Spiel: SV Wacker Burghausen 2-TSV 1860 Rosenheim U 15 (C-Jun.) BOL-Obb Ergebnis: 0- 0 Aufstellung TSV 1860 Rosenheim: Marcel Kirchmaier, Noah Müller, Genti Krasniqi, Riccardo Savarese, Christoph Schreiner, Malik Salkic, Lorenz Hifinger,...
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26 Nov

1860 Rosenheim holt den nächsten Dreier – 1:0-Sieg gegen Bayern Hof

Puuuh, das war ein hartes Stück Arbeit – der TSV 1860 besiegt aufopferungsvoll kämpfende Gäste von der SpVgg Hof mit 1:0. Matchwinner war dabei der eingewechselte Josip Tomic mit einem Treffer der Marke „Tor des Monats“.

13315408_10154389443664574_1671392226296287394_nDas Spiel begann recht zaghaft, beide Seiten waren hauptsächlich darauf bedacht, den Gegner vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Dieses Vorhaben gelang den Kontrahenten über weite Strecken der ersten Hälfte nahezu perfekt. Die Gastgeber wollten zwar das Spiel immer wieder in die Hand nehmen, konnten sich jedoch gegen läuferisch äußerst aktive Gegner nicht durchsetzen. Stattdessen bereiteten die Hofer den Seidel-Schützlingen immer wieder kleinere Probleme und versteckten sich dabei keinesfalls.

In einer insgesamt recht chancenarmen ersten Halbzeit  verbuchten sogar die Mannen von Trainer Miloslav Janovsky mit zwei zu eins Torchancen ein leichtes Übergewicht. Auf Seiten der Heimelf scheiterte einmal Danijel Majdancevic aus kurzer Distanz am Gästekeeper Erik Arkenberg, die Elf aus dem Norden Bayerns setze einen Torabschluß knapp neben das Gehäuse und beim zweiten Mal reagierte Torhüter Dominik Süßmaier nach einem Fernschuß prächtig.

Somit ging es mit einem gerechten 1:1 Unentschieden in die Kabine, keiner der beiden Parteien war dem Kontrahenten bis dato deutlich überlegen. Es war das vermutet schwere Spie für die Hausherren, über weite Strecken auch sehr zerfahren geführt  und von überschaubarer Klasse. Das Tabellenschlusslicht aus Hof hinterließ jedoch nicht den Eindruck, als hätte sich die Mannschaft bereits aufgegeben.

Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit agierten nun die Gastgeber deutlich engagierter und zielstrebiger. Dadurch entstanden gleich mehrere Einschussmöglichkeiten für die Seidel-Elf. Zunächst fand der wiedermal sehr umtriebige Danijel Majdancevic aus wenigen Metern  seinen Meister in Torhüter Arkenberg (50.), dann setzte er kurz darauf einen vielversprechenden Torabschluss nur knapp neben das Gästegehäuse.

Nun war die Heimelf besser im Spiel und gab das Tempo vor. Die Tiplix-Elf war nun am Drücker, die Gäste verhielten sich sehr passiv. Nach ca. einer Stunde Spielzeit verfehlte Korbinian Linner eine scharfe Hereingabe nur äußerst knapp, der Führungstreffer lag in der Luft.

Quelle: Beinschuss

Quelle: Beinschuss

In der 75. Spielminute war es dann soweit. Der mittlerweile eingewechselte Josip Tomic erzielte nach einem abgewehrten Eckball per Volleyabnahme aus etwa 20m das Tor des Tages. Die Kugel schlug unhaltbar im Winkel des Gästegehäuses ein. Die ganze Mannschaft feierte daraufhin mit dem Siegtorschützen den traumhaften Treffer, der eine nicht ganz einfache Runde für ihn persönlich mit diesem Sonntagsschuß abschließen konnte.

In der letzten Viertelstunde versuchten die Gäste von der SpVgg Hof nochmal alles. Fast hätten sie sogar noch den Ausgleichstreffer erzielt, aber kurz von Ende der Partie konnte ein 60er Verteidiger aus dem Gewühl heraus noch auf der Linie klären. Ansonsten entstanden keine gefährlichen Situationen mehr vor beiden Toren.

Quelle: Beinschuss

Bildnachweis: Beinschuss

Mit dem erzielten Dreier kann der Aufsteiger aus der Innstadt zur Winterpause nun 25 Zähler aufweisen. Eine wirklich famose Leistung der jungen und unerfahrenen Truppe von Trainer Klaus Seidel, der, wie bekannt, sein Amt nun niederlegt. Nach ein paar Wochen durchatmen und Kraft tanken, wird die Mission Klassenerhalt mit Trainer Tobias Strobl wieder aufgenommen und kann hoffentlich nach weiteren intensiven 13 Spieltagen erfolgreich abgeschlossen werden.

Das Team hat sich jedenfalls die Pause redlich verdient und kann durchaus optimistisch, nach sieben Zählern aus den letzten drei Partien  in die Zukunft blicken. Alles ist möglich, aber weiterhin müssen die Tribute Kampf, Laufbereitschaft und Leidenschaft an oberster Stelle stehen.