19 Apr

Beginn der Wochen der Wahrheit für den TSV 1860 Rosenheim

Zum 30. Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Ostermontag, den 22.04.19 um 14:00 Uhr die zweite Mannschaft des FC Ingolstadt zu Gast im Jahnstadion.

Mit dem Rückenwind aus dem 1:1 Unentschieden vom Montagabend gegen den Meisterschaftsfavoriten FC Bayern München II wollen die Sechzger nun unbedingt gegen den FC Ingolstadt II nachlegen und Ihr Punktekonto weiter auffüllen. Bei aktuell 28 Zählern hat da ja noch einiges Platz.

Die kleinen Schanzer, die vom Ex-Rosenheimer Coach Tobi Strobl betreut werden, konnten aus den letzten vier Spielen satte acht Zähler holen und sind mit nun 38 Zählern auf Tabellenplatz acht vermutlich aus dem Gröbsten heraus, was den Abstiegskampf betrifft. Zuletzt wurde der TSV Buchbach mit 3:2 besiegt.

Jedoch müssen die Gäste zusätzlich eine ganz schwierige Situation meistern. Einerseits heißt es (bzw. hieß es) zu punkten um die Klasse zu halten, andererseits können Sie machen was sie wollen, sofern die Erste Mannschaft als Absteiger den bitteren Gang in die Dritte Liga hinnehmen muss. Und da sieht es bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz nicht allzu positiv aus. Man mag wirklich niemanden so eine prekäre Konstellation wünschen, da bleibt das Sportliche voll und ganz auf der Strecke. Jedoch könnte hiervon u.U. der TSV 1860 Rosenheim profitieren und selbst den direkten Ligaverbleib „feiern“ oder den Umweg über die Relegation auf dem grünen Tisch zugeteilt bekommen.

Aber soweit ist es noch lange nicht, also dieser Gedanke sollte bzw. muss schnellstens wieder ad acta gelegt werden. Deshalb heißt es am Ostermontag Gas geben, fighten, bis an die Leistungsgrenze gehen und dann damit ein positives Resultat einfahren. Möglichst sollte natürlich der so lang ersehnte dritte Heimsieg der Saison erzielt werden – ja, es waren bis dato wirklich erst zwei Heimerfolge! – momentan fühlt sich die Emilo-Elf auf des Gegners Plätzen anscheinend wohler. Zuhause im heimischen Jahnstadion wurde seit dem 3:2 Hinrundensieg gegen den FC Bayern München II kein Dreier mehr eingefahren. Und das, obwohl der TSV eigentlich in den letzten Jahren grundsätzlich immer auf heimischem Geläuf die Basis für eine erfolgreiche Saison hinlegen konnte. Diese Punkte fehlen jetzt natürlich in der Gesamtabrechnung.

Aber das soll sich ja ab Montag wieder ändern, davon ist auch Trainer Kasparetti überzeugt: „Wir werden alles in die Waagschale werfen, kämpfen und rennen bis der letzte Blutstropfen vergossen ist. Ich bin mir sicher, dass wir dann nach langer Zeit wieder einen Heimsieg feiern können. Vermutlich wird es auf Einzelaktionen bzw. Nuancen ankommen und wir hoffen das Spielglück auch auf unserer Seite zu haben. Irgendwann muss es ja wieder im Jahnstadion klappen. Auch wenn der FC Ingolstadt II nicht mehr im direkten Abstiegskampf steckt, müssen die Jungs und Trainer Tobi Strobl erstmal mit der nicht ganz einfachen Konstellation in Verbindung mit der Ersten Mannschaft klarkommen, darum beneiden wir sie wirklich nicht. In erster Linie sollte immer das Sportliche entscheidend sein. Für uns zählt es ab sofort, es gibt keine Ausreden mehr, die Wochen der Wahrheit haben mit den fünf Endspielen um den Klassenerhalt begonnen“.

Mit dabei bei Finalspiel Nr. I wird auch wieder Philipp Maier sein, der seine Gelbrotsperre abgesessen hat. Bei Matze Heiß (Muskelprobleme) und Markus Einsiedler (Bronchen) könnte es noch eng werden, man geht im Lager von 1860 Rosenheim aber davon aus, dass beide auflaufen können. Somit stehen bis auf die bekannten Langzeitverletzten (Merdan, Goncalves und Neumeier) nach aktuellem Stand alle Mann zur Verfügung. Die Trainer Thomas Kasparetti und Gerald Straßhofer haben die Qual der Wahl und können je nach gewählter Taktik das entsprechende Personal aufbieten.

Für Gäste-Trainer Tobi Strobl wird die Begegnung bei seinem Ex-Verein sicherlich was ganz besonderes werden. Der äußerst sympathische Fußball-Lehrer hat in Rosenheim noch viele Freunde, er ist immer ein gern gesehener Gast in der Innstadt. Deshalb weiß er sicherlich auch, welches Ergebnis er abliefern muss, damit dies auch weiterhin Bestand bleibt. Nein, Scherz beiseite, Tobi Strobl ist zu erfolgsbesessen und ambitioniert um in einem Spiel nicht 100% zu geben. Das hat er ja zudem auch nicht selbst in der Hand, seine Elf läuft auf und spielt die 90 Minuten. Er wird seine Mannschaft so einstellen, als gehe es ums Überleben und einen Sieg anstreben, dies ist definitiv in seiner DNA so hinterlegt. Auf die Karte „Verbundenheit und Rücksicht auf 1860 Rosenheim“ kann die Emilo-Elf also leider nicht setzen.

Beide Teams peilen somit einen Sieg an, für die einen geht es ums nackte Überleben für die anderen um die Ehre bzw. noch einen besseren Tabellenplatz zu erreichen. Und wenn man befreit und ohne Druck aufspielen kann, fällt einem so oft vieles leichter. Dass dies dann nicht so eintritt müssen die Sechzger verhindern und den so dringenden Erfolg mit aller Macht erzwingen. Der Punkt beim Tabellenführer aus München war ein sehr positives Erlebnis für die so gebeutelte Elf aus der Innstadt. Dieses damit erworbene Selbstvertrauen gilt es nun auf den Platz zu bringen und sich sowie die eigenen Fans somit mit einem schönen Abschluß des Osterfestes zu beschenken.

19 Apr

U19-Trainerteam verlängert beim TSV 1860 Rosenheim!

Vertragsverlängerungen stehen derzeit beim TSV 1860 Rosenheim hoch im Kurs. Nun hat sich auch das Trainerteam der so erfolgreichen U19-Mannschaft entschieden, dem Verein für zwei weitere Jahre bis 2021 treuzubleiben.

Mit Chefcoach Markus Wallner und dessen Co. Michael Wallner, die beide in der Winterpause nach der Trennung von Ogi Zaric die Leitung des Tabellenersten der U19-Landesliga übernahmen, haben nun zwei Sechzger Urgesteine langfristig das Kommando auf der Trainerbank der A-Junioren.

Bei aktuell 13 Zählern Vorsprung auf den Tabellenzweiten und noch sechs ausstehenden Saisonpartien dürfte bei der U19 eigentlich nichts mehr schief gehen, der Aufstieg ist fest eingeplant. Alle Begegnungen in 2019 konnten siegreich gestaltet werden, so befindet man sich auf bestem Wege den direkten Durchmarsch von der Bezirksoberliga in die Bayernliga zu schaffen. Das ist wahrlich eine beeindruckende Leistung.

Hansjörg Kroneck, der neben dem Herrenbereich auch als verantwortlicher Sportlicher Leiter der U19-Junioren fungiert, ist hinsichtlich der Entwicklung seiner Rohdiamanten begeistert. Daran haben die beiden Trainer, der 30jährige Markus Wallner und sein 22jähriger Namensvetter Michael Wallner natürlich einen riesengroßen Anteil. „Wir sind sehr, sehr glücklich, dass wir mit Markus und Michael Wallner die Verträge jeweils bis 2021 verlängern und sie nachhaltig für unser Projekt überzeugen konnten. Beide waren aktive Spieler beim TSV 1860 Rosenheim und führen daher mit Herz, Leib und Seele ihre Tätigkeit aus. Wir wollen beide aufbauen und hoffen auf eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit“.

Für Kontinuität in der Funktionärs- und Trainerebene beim TSV 1860 Rosenheim ist nun gesorgt, einer rosigen Zukunft steht somit nicht mehr viel im Wege.

18 Apr

Andi Kubik verlängert beim TSV 1860 Rosenheim!

Die Jugendarbeit des TSV 1860 Rosenheim ist das Herzstück der Fußballabteilung. Insofern kann der Verein hier eine erfreuliche Vertragsverlängerung vermelden. Andi Kubik, der nun seit 2 ½ Jahren als Jugendkoordinator tätig ist, wird seinen Vertrag um weitere drei Jahre bis zum 30.06.2022 verlängern.

„Andi ist für unseren Jugendbereich eine nicht mehr wegzudenkende Stütze. Ihm ist es gelungen, dass wir in den letzten Jahren die Qualität in der Ausbildung sowie Entwicklung der Kinder und Jugendlichen deutlich steigern konnten“, so der glückliche Abteilungsleiter Franz Höhensteiger. Mit tatkräftiger Unterstützung von Kubik gelang es, den Fördercampus in der Jugendabteilung ins Leben zu rufen, wo ab der U10 der leistungsorientierte Fußball beginnen wird.

Zudem ist mittlerweile von der U14 bis zu den Herren COROX als athletische Trainingsform fester Bestandteil im wöchentlichen Training. Und nicht zuletzt ist die homogene und kameradschaftliche Zusammenstellung des Trainerteams im Juniorenbereich sein Verdienst.

Kubik zeigt sich ebenfalls erfreut und motiviert über sein weiteres Engagement: „Mir macht es riesig Spaß für den TSV 1860 Rosenheim den Jugendfußball zu entwickeln. Durch die harte Arbeit mit meinem Trainerteam werden die Jungs bestens ausgebildet und gefördert. Die Ergebnisse werden dann zwangsläufig kommen!“

Nach dieser Vertragsverlängerung von Kubik und der schon vor ein paar Tagen bekanntgemachten Verlängerung der Verträge von Hans Kroneck als Sportlichen Leiter der Herren und U19 und dem Trainerteam der Herren können die zukünftigen Aufgaben im Verein gemeinsam angepackt werden, damit der Fußball in Rosenheim auch mit der ausgeweiteten Kooperation mit der SpVgg Unterhaching weiter vorangebracht werden kann.

16 Apr

Punkt bei den Bayern – Einsatz, Wille und Moral passen

Mit einem Erfolgserlebnis kehrte der TSV 1860 Rosenheim gestern Abend aus München zurück. Bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern holten die Sechzger im Grünwalder Stadion nach 0:1-Rückstand noch einen Zähler, am Ende stand es 1:1. Zwar belegen sie damit weiter einen direkten Abstiegsplatz in der Regionalliga Bayern, immerhin aber fehlt den Rosenheimern nun nur noch ein Punkt zum ersten Relegationsplatz.

Trainer Thomas Kasparetti, der erst kürzlich unabhängig vom Ligaverbleib seinen Vertrag verlängerte, konstatierte, dass seine Elf „den Plan heute perfekt umgesetzt“ habe und er so „den Punkt gerne mitnehme“. Nur ein Sieg gelang seiner Mannschaft in den letzten elf Partien, nie blieb sie dabei ohne Gegentreffer. Dass diese schwarze Serie auch am gestrigen Abend Bestand haben würde, stand bereits nach einer knappen Viertelstunde fest: Nach einem Foul von Rosenheims Linor Shabani flankte dessen Namensvetter Meritan Shabani in den 1860-Strafraum und Maxime Awoudja drückte den Ball aus wenigen Zentimetern über die Linie (14.).

Als die Münchner nur wenige Minuten später wegen eines vermeintlichen Handspiels auch noch einen Elfmeter zugesprochen bekamen, schienen die Gäste vor einem ungemütlichen Abend zu stehen. Der 19-jährige Koreaner Wooyeong Jeong allerdings setzte den Strafstoß neben das von Mario Stockenreiter gehütete Tor der Rosenheimer (21.). Nachdem sich Kasparettis Mannschaft also über den Halbzeitrückstand nicht beklagen durfte, übernahm sie zur Mitte des zweiten Abschnitts zunehmend die Initiative. Zunächst wurden sie von Bayerns Derrick Köhn mit einem zu kurzen Rückpass eingeladen, Awoudja aber konnte in höchster Not noch klären (65.).

Diese Szene allerdings stellte den Startschuss für die beste Phase der Sechzger dar: Kurz darauf scheiterte der erst kurz zuvor eingewechselte Luftetar Mushkolaj nur am Lattenkreuz (66.) und nur wenig später setzte Georg Lenz den Ball aus gut zehn Metern knapp über das Bayern-Tor. So musste es wieder einmal Torjäger Markus Einsiedler richten. Nachdem der 30-jährige Angreifer zunächst noch an Bayern-Schlussmann Ron-Thorben Hoffmann gescheitert war, köpfte er den Ball aus sieben Metern über Awoudja zum Ausgleich ins Tor (75.).

220 Jugendspieler und Eltern im Grünwalder Stadion

Anschließend brachten die Rosenheimer das Resultat relativ ungefährdet über die Ziellinie, der 35-jährige Coach zeigte sich vollauf zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf: „In solchen Spielen brauchst du auch das Quäntchen Glück, nach dem 1:1 hatten wir aber sogar das Momentum auf unserer Seite. In dieser Saisonphase geht es vor allem darum, regelmäßig zu punkten, entschieden wird das Ganze wohl eh erst am letzten Spieltag.“ Der Ausflug nach München jedenfalls war keineswegs umsonst gewesen. Vor allem nicht für die 220 Jugendspieler und Eltern, die ihren TSV 1860 Rosenheim im Grünwalder Stadion unterstützten.

Die Spielstatistik

FC Bayern München II: Hoffmann – Yilmaz, Mai, Awoudja, Köhn – Feldhahn, Rochelt – M. Shabani (81. Nollenberger) – Jeong, Wriedt, Davies.

TSV 1860 Rosenheim: Stockenreiter – Linner, Heiß, Wallner, Lenz, Mayerl – Räuber, Tobias (63. Mushkolaj), L. Shabani (46. Krätschmer) – Majdancevic (84. Köhler), Einsiedler. Tore: 1:0 Awoudja (14.), 1:1 Einsiedler (75.).

Schiedsrichter: Huber (Wurmannsquick)

Zuschauer: 755

Besondere Vorkommnisse: Jeong schießt Handelfmeter neben das Tor (21.)

Quelle: OVB

14 Apr

60er Feriencamp ein toller Erfolg

Der dritte und letzte Tag beim 60er Trainingscamp ist zu Ende. Es waren tolle Tage mit vielen tollen Wettbewerben und super Übungen. Vielen Dank an die tollen Unterstützer wie die Firma ACP, das Teamsport Zentrum Ratschmaier und das Gasthaus Höhensteiger in Westerndorf. Ein großes Danke geht an die Trainer, die zahlreichen Jungs und an die Eltern. Vielen Dank!

13 Apr

Die beste Förderung zukunftssicher machen – TSV 1860 Rosenheim und SpVgg Unterhaching vertiefen bestehende Kooperation

Im Dezember 2017 begann die Zusammenarbeit des TSV 1860 Rosenheim mit der SpVgg Unterhaching. Unter dem Motto „Gemeinsam für die Jugend“ haben sich die Vereine zum Ziel gesetzt, ambitionierte Fußballtalente der Region bestmöglich zu fördern. Seither stehen Jugendleitung und Jugendtrainer in stetigem Austausch. Schwerpunkte sind hierbei die gegenseitige Weiterentwicklung der Talente, sowie die gemeinsame Weiterbildung der Trainer.

Nach den guten Erfahrungen in der Zusammenarbeit vertiefen die beiden Vereine nun ihre Kooperation bis in den Herrenbereich hinein.
Die Förderung von jungen regionalen Talenten soll nicht im Jugendbereich abgeschlossen werden, sondern seinen Fortbestand auch im Herrenbereich finden, um ihnen dort die nötige Spiel- und Wettkampfpraxis zu bieten. So kann für eine nachhaltige und langfristige Förderung für alle Talente im Südost-Oberbayerischen Raum gesorgt werden. Ein einmaliges Modell in der Region, von dem die Talente der ganzen Region profitieren werden und das die langfristige, nachhaltige und strategische Ausrichtung der beiden Vereine zeigt.

„Rosenheim ist für uns der optimale Partner bei diesem Projekt. Der TSV 1860 Rosenheim hat eine ganz besondere Tradition in der Talentförderung und in den letzten Jahren mit seiner Jugendarbeit sehr überzeugende Leistungen gebracht. Wir denken von der Philosophie her gleich und sehen die große Chance, dass beide Vereine nachhaltig und langfristig von dieser Kooperation profitieren werden“, so Manfred Schwabl, Präsident der SpVgg Unterhaching.

Franz Höhensteiger, Abteilungsleiter Fußball beim TSV 1860 Rosenheim: „Es ist ein tolles gemeinsames Zusammenarbeiten auf Augenhöhe. Unsere

Die weitere Ausgestaltung der Zusammenarbeit wird in den nächsten Wochen konkretisiert. „Es wartet noch viel Arbeit auf uns, aber wir freuen uns drauf“, so alle Beteiligten unisono.

Die sportliche Leitung dieses Kooperationsprojekts übernimmt der Sportliche Leiter der 60er Hans Kroneck, der künftig im engen Austausch mit den Verantwortlichen der SpVgg Unterhaching zusammenarbeiten wird.

Die weitere Ausgestaltung der Zusammenarbeit wird in den nächsten Wochen konkretisiert. „Es wartet noch viel Arbeit auf uns, aber wir freuen uns drauf“, so alle Beteiligten unisono.

12 Apr

Personeller Engpass beim nächsten Kräftemessen mit Tabellenführer

Am 29. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Montag, den 15.04.2019 um 20:15 Uhr beim FC Bayern München II antreten.

Letztes Wochenende gegen den Tabellenersten aus Eichstätt, nun geht es gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern München, die das Nachholspiel unter der Woche in Aschaffenburg mit 3:2 gewinnen konnte und somit wieder den Platz an der Sonne übernahm. Nach dem Spiel gegen den Tabellenführer ist somit vor dem Spiel gegen den Tabellenführer, wahrlich kein einfaches Programm für den derzeitigen Tabellenvorletzten der Regionalliga aus Rosenheim.

Das Heimspiel gegen den VfB Eichstätt hätten die Sechzger nicht unbedingt verlieren müssen. Beim 3:4 machten es die Kasparetti-Schützlinge dem Kontrahenten ziemlich leicht Tore zu erzielen. Man selbst hingegen konnte erstmalig im Laufe der Saison drei eigene Treffer erzielen, dies sogar gegen eine Spitzenmannschaft und trotzdem stand man am Ende mit leeren Händen da. Aber genau aus der neu erworbenen Offensivstärke kann und wird die Emilo-Elf Mut und Selbstvertrauen ziehen. Die Abwehr stand in den letzten Wochen durchaus sicher, der leichtsinnige und oftmals unkonzentrierte Auftritt vom letzten Wochenende in der Verteidigung wird sich sehr wahrscheinlich nicht mehr wiederholen. Und im Angriff – alle drei Stürmer haben eingebombt – ist man auf seinem sehr guten Weg.

Zudem taten sich die Innstädter zuletzt auf des Gegners Plätzen vermeintlich leichter, jedenfalls waren sowohl das Spiel als auch die Punktausbeute jeweils besser. Dem 2:2 zum Auftakt in Memmingen folgte zwar eine 0:1 Niederlage in Schweinfurt, allerdings war man in Unterfranken mindestens gleichwertig. Vor 14 Tagen fuhr man sogar beim 2:1 Auswärtssieg in Burghausen den ersten Dreier im Jahr 2019 ein. Natürlich sollte bzw. darf man nun eigentlich in der Landeshauptstadt nicht zu viel erwarten, allerdings ganz chancenlos ist das Team um Kapitän Matze Heiß beim heißen Aufstiegsaspiranten mit Sicherheit nicht. Und in der aktuellen Tabellenkonstellation muss man egal wo und gegen wen immer ans Punkten denken.

„Wir fahren nach München, um dort auf alle Fälle ein gutes Spiel abzuliefern. Was am Ende dann für uns drin ist, wird sich zeigen. Bayern München II ist natürlich der große Favorit und es ist für uns immer etwas Außergewöhnliches im Grünwalder Stadion auflaufen zu dürfen, aber auch dort ist für uns ein gutes Ergebnis möglich. Wir werden uns auf alle Fälle taktisch etwas Besonderes einfallen lassen und damit vielleicht für eine Überraschung sorgen können“, so der durchaus zuversichtlich Gäste-Trainer Thomas Kasparetti.

Ob allerdings nochmal so ein Husarenstück wie in der Vorrunde beim 3:2 Heimsieg gegen den Meisterschaftsfavoriten – damals konnte der TSV 1860 als erstes Team die Mannschaft von Trainer Holger Seitz bezwingen – möglich ist, ist fraglich aber nicht gänzlich unmöglich. Mit Stürmer Kwasi Okyere Wriedt haben die Münchener den mit Abstand besten Torjäger der Liga (20 Treffer) in ihren Reihen, der derzeit alles in Grund und Boden schiesst. Daneben ist vor allem Kapitän und Abwehrchef Nicolas Feldhahn eine der wichtigsten Stützen im Team der Heimelf. Als Mittelfeldstratege tritt zudem noch Routinier Maximilian Welzmüller in Erscheinung, der jedoch am Montagabend gelbgesperrt fehlen wird. Ebenso nicht mit von der Partie wird der verletzte Torhüter Christian Früchtl sein, der vermutlich durch Ron-Thorben Hoffmann ersetzt wird. Daneben fehlt rotgesperrt (Platzverweis in Aschaffenburg) der holländische U19-Torjäger Joshua Zirkzee, der in den letzten Wochen konstant bei den Bayern-Amateuren auflief.

Auch in den Reihen der Gäste fehlt ein Akteur gesperrt, Philipp Maier hat es mit Gelb-Rot kurz vor Ende der Begegnung gegen Eichstätt erwischt. Ansonsten sind aktuell einige Spieler im Kader des TSV 1860 Rosenheim angeschlagen, die Einsätze von Linor Shabani und Pius Krätschmer sind äußerst fraglich. Auch bei Matze Heiß (Platzwunde am Kopf) und Sturmtank Markus Einsiedler wird es sehr eng werden (Erkältung). Von den Langzeitverletzten konnte sich nur Leopold Krüger wieder heranarbeiten. Ob es jedoch schon wieder für einen Kaderplatz reicht wird sich zeigen. Vom Personal her also nicht die besten Voraussetzungen.

Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Rosenheimer stark ersatzgeschwächt im Grünwalder Stadion auflaufen müssen. Vor allem im zentralen Mittelfeld können die Alternativen ausgehen. Allerdings haben Teams mit dem vermeintlich fast letzten Aufgebot oft schon für Überraschungen sorgen können. Warum sollte dies dem Tabellenvorletzten nicht auch in der Landeshauptstadt gelingen können. Dann darf die Emilo-Elf die Münchner allerdings nicht wieder so zum Toreschiessen einladen wie zuletzt das Eichstätter Team. Die Null muss einfach stehen, das wäre dann auf alle Fälle schon mal eine gute Basis. Im Spiel nach vorne konnte die Kasparetti-Elf zuletzt stark zulegen. Hoffentlich können also Majdanevic, Mushkolaj sowie auch Einsiedler – sollte er auflaufen können – ihre Treffsicherheit auch am Montag unter Beweis stellen.

Weitere Zähler im harten Abstiegskampf wären derzeit wirklich Gold wert für den TSV 1860 Rosenheim, egal wie und gegen wen sie zustande kommen.

12 Apr

Vertragsverlängerungen TSV 1860 Rosenheim – Spielertrio gibt Regionalligisten das „JA“-Wort

Nach den Vertragsverlängerungen der Sportlichen Leitung sowie des Trainerteams von 1860 Rosenheim haben auch gleich drei Spieler für eine bzw. für zwei weitere Spielzeiten zugesagt.

Stürmer Danijel Majdancevic hat seinen Vertrag bis 2021 verlängert. Das 60er Urgestein beweist seinem Verein damit weiterhin die Treue und geht auch die nächsten Jahre auf Torejagd für die Rothosen. In den bisherigen sechs Begegnungen in 2019 konnte der Verkaufsleiter vom VW-Autohaus Wallner bereits drei Treffer erzielen. „Danij ist seit vielen Jahren ein Leistungsträger von 1860 Rosenheim, er ist ein Gesicht des TSV. Wir sind sehr glücklich, dass er verlängert hat“, so sein Trainer Thomas Kasparetti.

Mit Robert Köhler verlängerte ein weiterer wichtiger Bestandteil des Teams ebenfalls für zwei Jahre seinen Kontrakt. Der zuverlässige und durch seine positive sowie freundliche Art äußerst beliebte 26jährige musste nicht lange überlegen, als ihm der Verein das Angebot zur Vertragsverlängerung vorlag. „Robert weist trotz seines noch jungen Alters bereits viel Erfahrung auf und zählt zum Stammkader. Er ist nicht nur als Spieler enorm wichtig für die Mannschaft. Sein positives Denken ist sowohl auf und neben dem Platz eine Bereicherung für uns alle, er ist für uns ein sehr wertvoller Mensch und Fußballer“, ist Kasparetti voll des Lobes über Robert Köhler.

Last but not least wird auch Korbinian Linner weiterhin das Trikot des TSV 1860 Rosenheim in Ehren tragen. Der agile Angreifer hat um ein Jahr verlängert. Darüber freut sich auch sein Coach sehr: „Korbi hat sich toll entwickelt und bei weitem noch nicht sein Limit erreicht. Sein Einsatz, sein Wille und seine Laufbereitschaft ist stets vorbildlich. Er stammt aus der Region und daher mit dem Verein auch eng verbunden. Mit seiner positiven Einstellung und Mentalität ist er vielen ein Vorbild.“

Der TSV 1860 Rosenheim begrüßt die Vertragsverlängerungen der drei Akteure und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit den Kickern. Alle Kontrakte wurden zwischen den Spielern und dem Sportlichen Leiter Hansjörg Kroneck ligaunabhängig vereinbart. Dies bestätigt wiederum die Verbundenheit und Identifikation der Jungs mit dem TSV 1860 Rosenheim.