22 Mai

Voller Erfolg der U9 beim internationalen WES- Talente Cup in Hall/Tirol

Ein spannendes und erfolgreiches Turnier spielte unsere U9 in Hall in Tirol.
Souverän sicherten sich die Jungs von Trainer Nermin Torlo und Onur Ay
den Turniersieg in einem unsagbar spannenden Finale. Nach insgesamt 8
Spielen in den Vorrunden, standen die Spieler im Finale erneut dem FC
Ruzinov Bratislava gegenüber.
Nach einem 0:0 in der regulären Spielzeit mussten die Jungs ins
„Gladiatoren-Finale“: in der Verlängerung musste nach jeder Spielminute
ohne Tor ein Spieler jeder Mannschaft das Spielfeld verlassen! Nach einem
erlösenden Tor im 3 gegen 3 ging unsere U9 als verdienter Sieger des
Endspiels vom Platz!
Herzlichen Glückwunsch!

 

18 Mai

Hochbrisantes Final-Derby in der Innstadt – 1860 Rosenheim vs. TSV Buchbach

Am 34. und letzten Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 20.05.17 um 14:00h den TSV Buchbach zu Gast im heimischen Jahnstadion. Geleitet wird die mit Spannung erwartete Begegnung von Schiedsrichter Stefan Treiber.

Bei der Heimelf spielt im letzten Saisonspiel nur noch die Platzierung eine Rolle und möglichst die bisher sowieso schon sensationelle Runde evtl. sogar noch positiver abschließen zu können. Aber dieses Vorhaben wird schon beim Betreten des Rasens der Strobl-Jungs in den Hintergrund geraten. In dieser Partie gegen den Rivalen aus Buchbach geht es um mehr als um Punkte und Platzierungen. Hier spielen die Emotionen und das Prestige eine übergeordnete Rolle. Zudem wollen die Rosenheimer ihre bisher verbesserungswürdige Bilanz aus Derbys gegen Buchbach unbedingt aufbessern.

Bei den Gästen geht es im Spiel in der Innstadt dieses Mal um deutlich mehr als in üblichen Auseinandersetzungen mit 1860. Es soll der Absturz auf den Abstiegs-Relegationsplatz vermieden werden, der nur einen Zähler und einen Platz hinter der Bobenstetter-Elf entfernt ist. Was die Situation zusätzlich noch verschärft ist die Tatsache, dass der direkte Kontrahent um die Relegation aus Schalding-Heining beim abgeschlagenen Tabellenletzten aus Hof antreten wird. Die Wahrscheinlichkeit eines Auswärtssieges der Passauer ist daher sehr hoch. Dann würde den Buchbachern nur ein Dreier gegen die Tiplix-Elf helfen.

Wenn man den Kader der Gäste, der mit einigen in der Vergangenheit bereits höherklassig aktiven Akteuren bestückt ist, betrachtet, müsste das Team der beiden erfahrenen Coaches Anton Bobenstetter und Walter Werner eigentlich in deutlich höheren Tabellenregionen angesiedelt sein als aktuell Platz 14. Aber nach dem großen Verletzungspech während der Vorrunde kam man einfach nicht mehr richtig in Schwung. Das Glück war auch nicht unbedingt dauerhaft ein Freund der Mannschaft um ihren langjährigen Kapitän und Star Aleksandro Petrovic. Wie letztes Wochenende, als man trotz einer Vielzahl von guten Torchancen und anspruchsvollem Offensivspiel keinen Treffer erzielen konnte und somit gegen die U23 von 1860 München mit 0:1 den Kürzeren zog.

Der Mannschaftsführer, Spielgestalter und ehemalige Zweitliga-Kicker von Dynamo Dresden ist zwar mit 13 Saisontoren der mit Abstand erfolgreichste Torschütze der Gäste und spielt eine tolle Saison, aber nur ein treffsicherer Schütze mit konstant guten Leistungen ist halt oft nicht ausreichend. In den Kader der Buchbacher wird am Samstag Angreifer Maximilian Bauer nach überstandener Gelbsperre zurückkehren, dafür ist dieses Mal Maxi Drum aus demselben Grund zum Zuschauen gezwungen. Ob Simon Motz auflaufen kann, ist nach den erlittenen Knieproblemen aus dem Spiel gegen 60 München mehr als fraglich.

Torjäger Danji Majdancevic ist auch wieder mit von der Partie

Auch beim TSV 1860 kann man auf einen zuletzt gesperrten Akteur wieder zurückgreifen. Torjäger Danijel Majdancevic ist nach der Ampelkarte aus dem Spiel gegen den SV Seligenporten wieder mit von der Partie. Ansonsten steht den Trainern Tobias Strobl und Robert Mayer derselbe Kader wie zuletzt zur Verfügung, inklusive den in Burghausen nicht eingesetzten Stammkräften. Einzig Abwehrspieler Georg Lenz fällt erneut aus, ihm bereitet eine vor Wochen erlittene Sprunggelenksverletzung wieder Sorgen.  Zusätzlich emotional wird die Begegnung für einige Spieler, die den Verein nach der Saison verlassen werden, wie z. B. Goalgetter Sascha Marinkovic, der zukünftig sein Glück bei Wacker Burghausen sucht.

Das Spiel gegen Wacker hat gezeigt, dass man sich auch jederzeit auf die Jungs aus der zweiten Reihe verlassen kann. Der engagierte und couragierte Auftritt von vor acht Tagen wurde mit einem verdienten 1:0 Auswärtssieg belohnt. Somit weist das Punktekonto des Aufsteigers sagenhafte 48 Zähler (zehn mehr als der aktuelle Gegner!) und Tabellenplatz neun auf. Wer hätte das vor der Saison schon gedacht!?

Man hat mittlerweile nahezu sämtliche Superlative im Zusammenhang mit der Tiplix-Elf in Verbindung gebracht, diese Saison wird sich auf alle Fälle in den Köpfen der Spieler und Verantwortlichen sowie den Anhängern der 60er sowie der ganzen Rosenheimer Fußballwelt einprägen.

„Wir wollen auch im letzten Saisonspiel unseren Lauf fortsetzen und im prestigeträchtigen Derby gegen den TSV Buchbach möglichst dreifach punkten. Dass dies sicherlich kein Spaziergang gegen das klasse und erfahrene Team von Anton Bobenstetter und Walter Werner werden wird ist uns bewusst. Wir gehen sicherlich hochmotiviert und selbstbewusst in die Begegnung. Sofern wir unsere bewährten Tugenden an den Tag legen können, werden wir auch punkten, davon bin ich fest überzeugt. Wir hoffen auf ein intensives, spannendes und zugleich faires Derby mit gerechtem Ausgang“, so der sportliche Leiter Hansjörg Kroneck.

Eine lange, kräfteraubende und äußerst erfolgreiche erste Regionalliga-Saison geht für die Innstädter nun zu Ende. Es bietet sich daher nochmal am letzten Spieltag die Möglichkeit für alle Anhänger des TSV 1860 sowie allgemein den fußballbegeisterten Rosenheimern sich von der sympathischen Mannschaft für einige Wochen zu verabschieden.

Beim Erwerb einer Jahreskarte für die neue Regionalliga-Saison 2017/18 gewährt der TSV 1860 Rosenheim den Fans zum Derby am Samstag gegen den TSV Buchbach freien Eintritt – wer sich diese einmalige Chance entgehen lässt, ist selber schuld!

 

16 Mai

U15 gewinnt in Moosach

Spieltag: Sonntag , 14.05.2017 17:30 Uhr Typ: Ligaspiel Spiel: TSV Moosach-Hartmannshofen-TSV 1860 Rosenheim Meisterschaften U 15 (C-Jun.) BOL-Obb Ergebnis: 1-2 Aufstellung TSV 1860 Rosenheim: Kirchmaier, Krasniqi, Savarese, Salkic, Beslic, Kilic, Kamuf, Wagner, Ilic, Eder, Cosentino, Zaracko, Böhm, Schreiner, Müller Torschützen:...
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14 Mai

Sieg in Burghausen – Regionalliga-Herren wieder mit tollem Auftritt

Nächste Niederlage für den SV Wacker Burghausen: Vier Tage nach der blamablen 0:6 Klatsche in Ingolstadt musste sich das Team von Trainer Patrick Mölzl auch dem Aufsteiger der Saison TSV 1860 Rosenheim mit beugen und rutscht auf Platz Zehn ab. Der vieldiskutierte Platz Sechs rückt damit in weite Ferne. Den unbeugsamen Rosenheimern ist das ganz egal – sie sind jetzt sensationeller Rückrunden-Dritter der Regionalliga! Held des Tages im Derby war Sechziger-Shootingstar Korbinian Linner, der den Siegtreffer erzielte.

„Das Spiel war über weite Strecken ausgeglichen, ein Unentschieden wäre vielleicht gerecht gewesen. Wir freuen uns aber unglaublich über den Sieg!“, sagte Rosenheims Co-Trainer Robert Mayer. Chefcoach Tobias Strobl war erst gar nicht nach Burghausen mitgereist, sondern kickte bei der 1:2-Niederlage des SV Manching in der Bezirksliga Oberbayern Nord gegen den SV Lohhof selbst.

Mit dem Sieg im Regionalduell in Burghausen haben die starken Aufsteiger aus Rosenheim die Gastgeber überflügelt – und stehen jetzt einen Rang vor den Salzachstädtern auf Platz Neun.

Beide Mannschaften traten vor 850 Zuschauern mit einigen Ergänzungsspielern an – vor allem auf Rosenheimer Seite wurden zahlreiche Stammkräfte geschont. Die erste gute Aktion der Partie hatte Burghausen in der elften Minute, als sich Benjamin Kindsvater durchtankte – Juvhel Tsoumou dessen Flanke aber knapp verpasste.
Bereits in der 23. Minute musste Mölzl den angeschlagenen Christoph Rech durch Philipp Knochner ersetzen. Insgesamt plätscherte die Partie über weite Phasen ohne erkennbare Höhepunkte dahin. Die Rosenheimer meldeten sich in der 40. Minute erstmalig gefährlich zu Wort – doch Linner scheiterte an Wacker-Keeper Alexander Eiban, der nächste Saison für den 1. FC Schweinfurt spielen wird.

Linner war es auch, der in der 53. Minute die erste Chance nach der Pause hatte – nach schönem Zuspiel des zukünftigen Wacker-Akteurs Sascha Marinkovic scheiterte er jedoch erneut an Eiban.

Besser machte er es dann in der 68. Minute, als die Burghauser Defensive selbst den Ball verlängerte – und der Rosenheimer Angreifer aus fünf Metern seinen fünften Saisontreffer markieren konnte! Es sollte der vielumjubelte Siegtreffer in diesem Südost-Derby sein! Der junge Sympathieträger der Sechziger hatte vollstreckt.
In der 81. Minute hätte Marinkovic den Deckel drauf machen können, fand aber in Eiban seinen Meister. Das wäre fast bestraft worden, doch Tsoumou traf drei Minuten später nach Hereingabe von Marius Duhnke fünf Meter vor der heute von Mario Stockenreiter gehüteten Kiste der Rosenheimer den Ball nicht!

In der Nachspielzeit fuhren die Sechziger nochmal einen Konter – aber Linner und Josip Tomic brachten den Ball nicht im Tor unter. So blieb es am Ende bei knappen Auswärtserfolg der Rosenheimer Rothemden, die sich damit – zumindest vorübergehend – zur Nummer Eins im Südosten krönten!

Das Team von Inn und Mangfall ist jetzt unglaublicher Dritter in der Rückrundentabelle von Deutschlands vierthöchster Spielklasse – holte in sechzehn Spielen neun Siege und vier Unentschieden. Eine nicht weniger als fantastische Saisonleistung!

Quelle: Beinschuss

14 Mai

Die schwierige Sache mit dem zweiten Standbein für Talente

Wie ist es zu schaffen Fußball auf höchstem Amateurniveau und Beruf oder Ausbildung unter einen Hut zu bekommen? Welchen Weg geht der Verein hier im Herrenbereich und was leistet er? Reinhard Hübner, Kolumnist und Autor beim Münchner Merkur ist der Frage bei uns auf den Grund gegangen.

Hier sein wirklich lesenswerter Artikel über den TSV 1860 Rosenheim. Vielen Dank dafür!

In der Regionalliga tummeln sich viele gut ausgebildete Spieler, die den Sprung zu den Profis nicht oder noch nicht geschafft haben. Für die gilt es, sich neben dem Fußball ein zweites Standbein aufzubauen. Wie funktioniert das, wenn man trotzdem weiter hochklassig Fußball spielen will?

Zum Beispiel 1860 Rosenheim: „Mit Geld“, sagt Sandro Sacco, „mit Geld können wir keinen locken.“ Dem Kassier der Fußballabteilung geht es wie den meisten seiner Kollegen im Amateurfußball, er verwaltet den Mangel. Doch der Verein jammert nicht, man ist kreativ. Nur so war es möglich, eine Mannschaft aufzubauen, die als Aufsteiger eine starke Saison spielt und sich schon am drittletzten Spieltag den Klassenerhalt in der Regionalliga Bayern gesichert hat.

„Wir haben das Beste aus unserer Situation gemacht.“ Sacco verrät, wie man es dennoch schafft, gute Fußballer, wie etwa den Futsal-Nationalspieler Danijel Majdancevic in Rosenheim zu halten und Verstärkungen zu holen. Wenn man kein dickes Gehalt bezahlen kann, muss man anderes bieten: „Wir schnüren ein Paket, individuell für jeden Einzelnen.“ Das vor allem Unterstützung bietet bei der Suche nach Arbeit oder beruflicher Ausbildung.

„Natürich, der Traum geht weiter“

So bekommt man immer wieder gut ausgebildete Talente, die an der Schwelle zum Profifußball standen, den letzten Schritt aber nicht ganz oder noch nicht geschafft haben. „Natürlich, der Traum lebt weiter“, sagt Matthias Heiß. Sechs Jahre hat der 24-Jährige in der U 23 des FC Ingolstadt auf den Durchbruch gehofft, nach Rückschlägen und Verletzungen aber spürte er, dass er sich ein zweites Standbein aufbauen muss, studiert Physiotherapie und bekommt in Rosenheim die Chance, trotzdem hochklassig Fußball zu spielen. „Der Verein hilft uns, Sport und Ausbildung möglichst gut miteinander zu verbinden“, sagt Wiggerl Räuber. Drei Jahre hat er in Ingolstadt am Profifußball schnuppern dürfen, nun ist er, athletischer und spielerisch reifer, nach Rosenheim zurückgekehrt: „Hier kann ich mit dem Fußball nun mein Studium finanzieren.“

Der Fokus habe sich verändert, sagt der 22-Jährige, „für mich geht jetzt die Ausbildung vor“. Er kenne inzwischen das Geschäft, „der Markt ist überfüllt mit Spielern, die vom Fußball leben wollen“. Das wollte auch Josip Tomic, als ihn sein Berater nach Deutschland brachte. Der Bosnier wurde bei NK Zagreb ausgebildet, träumte von der großen Karriere in Deutschland. Die Realität hieß zunächst: Regionalliga Nord in Rheden, daneben harte Arbeit in einer Honigfabrik, „von sechs Uhr morgens bis drei Uhr nachmittags“. Über den damaligen Rosenheimer Co-Trainer kam er 2015 zu 1860, hat hier sportlich und beruflich Fuß gefasst: Über einen Vereinssponsor bekam er die Chance, sich zum Automobilkaufmann ausbilden zu lassen, nun steht er kurz vor dem Abschluss und ist glücklich: „Für mich war es schwierig, so allein in Deutschland. Der Verein hat mir viel geholfen, jetzt ist der Beruf für mich wichtiger, so kann ich meine Eltern in Bosnien unterstützen.“

Vereine helfen beim Berufseinstieg

Tomic arbeitet im selben Unternehmen wie Danijel Majdancevic. Auch dem heute 28-Jährigen wurde, als er vor acht Jahren von 1860 München nach Rosenheim kam, eine Lehrstelle vermittelt. Inzwischen leitet Majdancevic die Nutzfahrzeugabteilung, über den Fußball hat er beruflich Karriere gemacht.

Michael Denz könnte nun einen ähnlichen Weg gehen. Ausgebildet wurde der 23- Jährige, der aus dem Raum Rosenheim stammt, im Nachwuchsleistungszentrum der Münchner Löwen. Von dort begab er sich auf Wanderschaft, erst nach Ingolstadt, dann nach Neustrelitz, Halberstadt und Oldenburg. „Ich war weit weg von Zuhause, aber wenn der Verein passt, ist das egal.“ Als er ahnte, auf Dauer nicht vom Fußball leben zu können, ist er im Winter nach Rosenheim zurückgekehrt, bekam vom Verein eine Teilzeitstelle in der Automobilbranche vermittelt und überlegt nun, ob er dort eine Ausbildung beginnt: „Ab einem gewissen Zeitpunkt muss man sich ein zweites Standbein aufbauen“, die Profikarriere aber habe er noch immer im Hinterkopf: „Es gibt ja Leute, die sind erst mit 27, 28 Profi geworden.“

„Hier ist der Konkurrent auch Freund“

Der Traum lebt. Bei allen vier. Rosenheim sehen sie als gute Plattform, „man kann ich hier nicht die dicke Kohle verdienen, aber sich einen Namen machen. Wenn man Leistung bringt, rückt man automatisch in den Fokus“, sagt Heiß. Natürlich ist es eine große Umstellung, vormittags plötzlich nicht mehr zum Training, sondern in die Arbeit zu gehen oder in die Hochschule. Und dann, „wenn man den ganzen Tag gelernt hat, abends auch noch im Training zu funktionieren“, sagt Räuber. Tomic aber sieht auch Vorteile, wenn man „nicht mehr nur auf die Karte Fußball setzt. Man spielt dann einfach lockerer“.

Es sei auch ein anderer, ein angenehmerer Umgang in der Mannschaft, „wenn man nicht nur den Fußball hat“, findet Denz. Natürlich stehe man auch hier in Konkurrenz, „jeder will spielen“, aber man habe „nicht diesen existenziellen Druck, wenn man zweigleisig fährt“. Auf seinen Profistationen hat er schon Mitspieler erlebt, die „nicht nur für sich, sondern auch gegen die Kollegen gearbeitet“ hätten. „Hier ist der Konkurrent auch Freund, der Verein lebt vom Zusammenhalt.“

Möglichst hochklassig Fußball spielen in einem familiären Umfeld und trotzdem auch beruflich vorankommen, das ist es, was Rosenheim seinen Spielern bietet. Sandro Sacco und seine Vorstandskollegen haben inzwischen über die Sponsoren ein Netzwerk gebildet, auch beim Arbeitsamt haben sie einen Ansprechpartner, in den Gesprächen mit potenziellen Neuzugängen können sie auf die individuellen Bedürfnisse eingehen, interessante Perspektiven aufzeigen. „Das klappt natürlich nicht bei jedem, man muss schon auch den Willen und die richtige Einstellung mitbringen“, sagt Matze Heiß.

Nur dann passt man auch in diese Mannschaft, die mit ihrem erfrischenden Fußball Konkurrenz und Experten überrascht hat. Obwohl oder gerade weil sich jeder neben dem Fußball auch eine berufliche Zukunft aufbaut. Wie es Danijel Majdancevic vorbildlich geschafft hat.