30 Jun

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Liebe Fußballfamilie des TSV 1860 Rosenheim,

eine ereignisreiche, emotionale und erfolgreiche Saison liegt hinter uns. Die Vorstandschaft möchte Euch gerne satzungsgemäß einladen zur Jahreshauptversammlung am 25. Juli um 19:30 Uhr in der Stadiongaststätte an der Jahnstraße.

Hier die Tagesordnung:

Begrüßung und Totengedenken
Jahresrückblick der Abteilungsleitung
Bericht aus der Jugend
Finanzbericht
Bericht Kassenprüfer
Aussprache zu den Berichten
Entlastung des Abteilungsvorstands
Ausblick
Jugendförderverein
Verschiedenes, Anträge

Wir freuen uns über Euer zahlreiches Erscheinen.

Mit sportlichen Grüßen

Franz Höhensteiger, Nicolas Foltin & Sandro Sacco

und das gesamte Vorstandsteam

 

30 Jun

„Wir setzten weiterhin stark auf unseren eigenen Nachwuchs“

Der Jugendbereich ist das Herzstück des TSV 1860 Rosenheim, dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der sportlichen und persönlichen Ausbildung der Nachwuchsspieler. Das Prinzip der Ausbildung beim TSV 1860 Rosenheim sieht mannschaftsübergreifendes Arbeiten in Leistungs- und Inhaltsgruppen vor sowie eine hohe Durchlässigkeit zwischen den Jahrgängen bis in den Herrenbereich.

Eine hochklassig spielende Herrenmannschaft, die auf die gut ausgebildeten Talente der Region baut, ist ein wichtiger Bestandteil des Konzepts und soll für den nötigen sportlichen Anreiz sorgen.

Daher ist klar, dass es auch in dieser Saison aus dem U19 Jahrgang der 60er wieder einige Spieler in die Herrenmannschaft geschafft haben.

TSV 1860 Ro 16-17  neu 3 1-2Abwehrspieler Adnan Tchadizinde sowie die beiden Mittelfeldspieler Stefan Mück und Burhan Bahadir gehören ab sofort zum Regionalliga Kader.

Torhüter Mario Stockenreiter, der zum selben Jahrgang gehört, ist bereits seit vergangener Saison die Nummer 2 hinter Stammtorhüter Dominik Süßmaier.
„Wir setzten weiterhin stark auf unseren eigenen Nachwuchs, gehen unseren Rosenheimer Weg. Aus Rosenheim – Für Rosenheim. Mit jungen, hungrigen Spielern, die sich voll mit dem Verein identifizieren. Für die Spieler ist das eine tolle Gelegenheit Erfahrungen zu sammeln. Und bei uns erhält jeder eine faire Chance, sich auf diesem Niveau zu zeigen.“, so der Sportliche Leiter Hans Kroneck.

28 Jun

60er stellen Neuzugänge für die Regionalliga-Saison vor

Beim Vorbereitungsauftakt gegen den FC Bayern München II konnte man schon das eine oder andere neue Gesicht im Kader der 60er entdecken, im Rahmen des offiziellen Fototermins der Regionalliga-Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim stellten sich nun die Neuzugänge vor.

Foto TSV 1860 Ro Neuzugänge

Aus der Bayernliga A-Jugend des FC Deisenhofen schließt sich das 19-jährige Talent Alexander Zetterer den Rosenheimer an. Der Innenverteidiger wurde bei der SpVgg Unterhaching ausgebildet und soll die Rosenheimer Defensive verstärken.

Malcom Olwa ist ein schneller Mann für die Außenbahn. Er kommt vom Bayernligisten SV Heimstetten nach Rosenheim. Fußballerisch ausgebildet wurde der 21-jährige in seiner Jugend unter anderem beim FC Bayern München, danach führte in sein Weg auch zum Regionalligisten Rot-Weiß Essen.

Als Rückkehrer kann man Maximilian Mayerl bezeichnen, er kommt vom FC Kufstein, wo er die letzten 5 Jahre spielte und ist ein Mann für die linke Außenbahn, sowohl offensiv als auch defensiv. Fußballerisch ausgebildet wurde Mayerl beim TSV 1860 Rosenheim und bei den Münchner Löwen.

Foto TSV 1860 Ro Mathias HeißGroße Regionalliga Erfahrung bringt Mathias Heiß mit. Er wechselt vom FC Ingolstadt II an die Mangfall. Heiß soll für eine stabile Defensive sorgen. Nach mehreren schweren Verletzungen kehrte der gebürtige Fürstenfeldbrucker den Schanzer den Rücken zu und beginnt ein Studium in Rosenheim.

Die Vorbereitung der 60er auf die Regionalliga-Saison läuft indessen weiter auf vollen Touren. Am Mittwoch verabschiedet sich die Mannschaft in ein 4-tägiges Trainingslager nach Franken. Hier steht auch das nächste Testspiel an gegen den Ligakonkurrenten 1. FC Nürnberg II.

 

27 Jun

Die Kleinsten ganz aktiv

Spieltag: Freitag , 17.06.2016 16:30 Uhr

Typ: Freundschaftsspiel

Spiel: SVDJK Heufeld – TSV 1860 Rosenheim

Ergebnis: X:X

Spielbericht:

3 Spiele in 3 Wochen, Bambinis fast schon mit englischen Wochen. Fleissig trainiert und 3 Spiele absolvierten die Jüngsten des TSV 1860 Rosenheim im Monat Juni. Dabei fielen viele Tore in den Spielen gegen Bernau, Heufeld und Raubling. Einige Sachen funktionierten schon ganz gut, andere hingegen noch nicht so. Am Zusammenspiel und am richtigen Passen gilt es in den nächsten Wochen zu arbeiten. Für die nötige Spielpraxis stehen dann im Juli einige Turniere auf dem Programm.

 

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26 Jun

WEKO Mini-EM im Jahnstadion – wir suchen den Europameister

Großes Nachwuchs-Turnierwochenende am 2. und 3. Juli im Jahnstadion

Die Fußball Europameisterschaft zieht alle Fans seit Wochen in ihren Bann. Der neue Europameister wird am 10. Juli in Paris ermittelt.Schon eine Woche vorm großen Finale werden in Rosenheim die neuen Europameister ermittelt, bei der WEKO Mini-EM im Jahnstadion.

WEKO-Logo_Claim_RGB_kleinDer Jugendbereich ist das absolute Herzstück des Vereins, die Förderung und fußballerische Ausbildung von jungen Talenten aus der Region steht bei den 60er an vorderster Stelle. Viele Spieler aus der Region haben den Sprung in die Regionalliga-Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim geschafft. Besonders stolz ist man natürlich auf die beiden Nationalspieler Bastian Schweinsteiger und Julian Weigl, die bei den 60er ausgebildet wurden.

42 Mannschaften aus der Region spielen am kommenden Wochenende um den Mini-EM Pokal, der genauso aussieht wie der EM Pokal. Die teilnehmenden Mannschaften repräsentieren jeweils ein Land, das bei der EM teilnimmt.

Und das Beste ist, jeder Spieler erhält ein Trikot, das er auch nach Turnierende behalten und als Erinnerung mit nach Hause nehmen darf.

3H3O1098Am Samstag steigt am Vormittag ab 11 Uhr das Turnier für die E2 und ab 14.30 Uhr dann für die E1 Jugendmannschaften. Am Sonntag messen sich dann die D- (Turnierbeginn 9:30 Uhr) und C- Junioren (Turnierbeginn 15 Uhr) und ermitteln ihren Mini-Europameister.

Gespielt wird im Jahnstadion auf Kleinfeld. Für das leibliche Wohl der Spieler, Betreuer und Zuschauer wird Bestens gesorgt.

Der TSV 1860 Rosenheim freut sich über zahlreichen Besuch. Erleben sie die Stars von morgen, die uns vielleicht bei einer der zukünftigen Europameisterschaften auf dem Spielfeld begeistern.

Vielen Dank an unseren Partner WEKO.

Hier die Spielpläne des Wochenendes:

Spielplan_E2-Junioren

Spielplan_E1-Junioren

Spielplan_D-Junioren

Spielplan_C-Junioren

25 Jun

Saisonabschlussfeier am 2. Juli – Kommt vorbei beim 60er Sommernachts-Wein-Fest

Logo_TSV_1860_RO-_schattiertLiebe Spieler, liebe Coaches, liebe Eltern, liebe Betreuer, liebe Funktionäre, liebe 60er Fußballfamilie,

Fußball und Feiern – das passt zusammen. Vor allem nach einer langen und aufregenden Saison. Wir möchten mit Euch allen nach der Saison ein Fest für die ganze 60er Fußballfamilie feiern. Wir würden uns freuen wenn ihr vorbei kommt beim ersten

60er Sommernachts-Wein-Fest
am Samstag, 02 Juli
ab 18:00 h im Jahnstadion

Das erste Juliwochenende steht im Jahnstadion ganz im Zeichen des Sports, denn am Samstag und Sonntag findet unsere Mini-EM im Stadion statt, unser großes Jugendturnier für C-Jugend, D-Jugend, E1 und E2-Jugend Mannschaften. Natürlich seid ihr alle eingeladen zum Zuschauen und anfeuern.

Am Samstag Abend dann möchten wir gerne mit Euch einen schönen Abend verbringen und Grillen, Trinken und Ratschen über die schönste Nebensache der Welt.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

Mit sportlichen Grüßen

Eure 60er Abteilungsleitung Fußball

Franz Höhensteiger, Sandro Sacco & Nicolas Foltin

24 Jun

Ein Testspiel, das zum Familienfest wurde – 60er testen gegen FC Bayern II

Bei strahlendem Sonnenschein trafen im Rahmen der Festtage anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des TSV Eiselfing die Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim und FC Bayern München II auf dem Sportplatz in Eiselfing aufeinander. Das Ergebnis war zweitrangig – zu sehr steckten beide Teams in der Frühphase der Saisonvorbereitung. Aber viele Fußballfans – und ebenso viele Familien – schauten gerne zu, entpuppte sich die Partie doch als absolut gelungener Familienevent.

Der TSV Eiselfing hatte geladen und die Organisation federführend übernommen – und die Spieler beider Mannschaften fühlten sich wohl auf dem Gelände. „Die Atmosphäre ist toll, hier herrscht absolute Volksfeststimmung!“, betonte ein sichtlich gut gelaunter 1860-Trainer Klaus Seidel. Auch Heiko Vogel, Trainer der kleinen Bayern, zeigte sich von der Atmosphäre beeindruckt: „Wir kommen sehr gerne und gratulieren den Organisatoren zu diesem tollen Fest!“, so Vogel.

Tolle Atmosphäre, buntes Drumherum und Beinschuss-Torwand

Von DJ-Sound bis hin zur bayerischen Musi durch die „Bomshamer“, die für zünftige Momente sorgten – die Partie der beiden Vereine lockte über 1.000 Zuschauer auf Tribüne und Umrandung des Sportplatzes in Eiselfing. Jugendleiter Andreas Kubik vom TSV Eiselfing war der Cheforganisator des Ganzen und Koordinator von rund 80 ehrenamtlichen Helfern. Er gestaltete das Programm und brachte zwei Dutzend Einlaufkinder zum Staunen.

Sie durften in Beinschuss-T-Shirts mit den Spielern aufs Feld laufen und bis zum Anpfiff neben den Mannschaften stehen. „Ich fand’s ganz toll“, freute sich ein Bub des TSV Eiselfing, der Hand in Hand mit einem Bayernspieler auf den Rasen lief. Hüpfburg, Autoausstellung, eine Darbietung von Chiara Eder aus Soyen und das Torwand-Schießen der Redaktionen „Beinschuss“ und „Wasserburg24“ komplettierten den stimmungsvollen Donnerstagabend in Eiselfing.

Unmittelbar vor dem Spiel wurden noch die beiden Aufstiegshelden Christoph Wallner (1.FC Nürnberg II) und Raphael Obermair (FC Bayern München II, momentan allerdings verletzt), welche den TSV 1860 Rosenheim verlassen haben, offiziell und feierlich verabschiedet und bekamen vom Verein ein tolles Geschenk überreicht. Das gerahmte Trikot mit den Aufstiegserinnerungen dürfte mit Sicherheit einen Ehrenplatz in der Wohnung beider erhalten.

Bei tropischen Temperaturen gerät das Spiel zur Nebensache

Dass das Spiel selbst angesichts des tollen Rahmenprogramms nicht zum absoluten Highlight mutierte, war nebensächlich. Und sowohl verschmerzbar, als auch von vorneherein klar. Zu sehr steckten dafür beide Teams in der ersten bzw. zweiten Woche der Vorbereitung auf die neue Saison. Und zu lange war vor allem auch die anstrengende letzte Saison der Rosenheimer gewesen – und dementsprechend kurz die Pause. Nur knapp zwei Wochen hatten die Sechziger frei – und somit kaum Zeit den riesigen Erfolg auch einmal sacken zu lassen, den Kopf frei zu bekommen und neue Energie zu schöpfen.

Bereits während der vergangenen Woche ging es wieder los. Sieben Trainingseinheiten die Woche, an einem Tag gleich deren zwei, nur ein Wochentag frei. Daneben arbeiten, studieren oder Schule – ein hartes Programm nach einer kaum existenten Erholungspause. Und da am Anfang jeder Vorbereitung – ob lange oder kurz – an körperlichen Grundlagen und Kraftausdauer gearbeitet wird, hatten es besonders die ersten intensiven Trainingstage der Rosenheimer in sich. Vier solcher anstrengenden Einheiten aus den unmittelbaren Vortagen hatten die Sechziger in den Beinen – und das sah man auch.

Beide Teams stecken mitten in der Frühphase der Vorbereitung

Nur ein klein wenig weiter sind die kleinen Bayern. Auch die U23 von der Säbener Straße steht noch ganz am Anfang ihrer Vorbereitung. Durch die vielen Ab- und Zugänge steht auch dort sicherlich zunächst das Kennenlernen der Charaktere und Abläufe auf dem Programm. Beide Teams also doch ein ganzes Stück entfernt von ihrem normalen Wettkampfmodus. Die Temperaturen von über 30 Grad taten ihr übriges. Wer hier ein flottes Spiel auf Regionalliga-Niveau erwartet hatte, war entweder etwas naiv oder ein gnadenloser Optimist. Es standen, wie erwähnt, andere Dinge im Vordergrund. Aber beide Mannschaften sehen sich ja auch zu Punktspielen wieder.

Testspiel in Eiselfing: TSV 1860 Rosenheim - FC Bayern München II  Testspiel in Eiselfing: TSV 1860 Rosenheim - FC Bayern München II Testspiel in Eiselfing: TSV 1860 Rosenheim - FC Bayern München II

Zudem testeten auch beide ausgiebig. Beide liefen mit fast komplett unterschiedlichen Teams in beiden Halbzeiten auf. Jeder sollte die Chance bekommen, sich zu zeigen. Und jeder sollte mit den Kräften haushalten. Darüber hinaus wollten natürlich auch die Trainer die ein oder andere Sache ausprobieren, die man sich in einem Wettkampf um Punkte nicht unbedingt leistet und die auch nicht auf Anhieb funktionieren. Die Rosenheimer begannen dabei in Hälfte eins eher mit dem zweiten Anzug.

Einige Neulinge im Trikot der Sechziger

Und so war das vielleicht spannendste an diesem Spiel, die bisherigen Neuzugänge der Rosenheimer einem ersten Augenschein zu unterziehen: Adnan Tchadizinde machte dabei in der Defensive ebenso eine gute Figur, wie Burhan Bahadir im Mittelfeld. Beide sind aus der eigenen U19 des Vereins aufgerückt. Gute Jugendarbeit macht sich eben bezahlt. Daneben debütierten im Trikot der Roten Maximilian Mayerl (FC Kufstein), Malcom Olwa-Luta (SV Heimstetten), Mathias Heiß (FC Ingolstadt II) und Alexander Zetterer (FC Deisenhofen). Vor allem Letzterer, der aus der äußerst spielstarken Bayernliga-A-Jugend der Oberhachinger Blauhemden hervorgegangen ist, gefiel mit einigen sehenswerten Bällen in der Spieleröffnung.

Bayern gewinnen Test von begrenztem Wert leicht und locker

Die Chronologie des Aufeinandertreffens ist schnell erzählt: Die Bayern hatten gegen die Rosenheimer, die in Relation gegen solche hochkarätigen Gegner doch mehr über mannschaftliche Geschlossenheit und Laufarbeit kommen müssen, klare Vorteile. Rosenheim fand offensiv so gut wie nicht statt, tat sich phasenweise schwer sich zu befreien und die Münchner kontrollierten weitestgehend Ball und Gegner. Was für die Rosenheimer bei hochsommerlichen Temperaturen noch mehr Laufarbeit bedeutete.

Bei der ein oder anderen schnellen Spielverlagerung oder maßgenauen Diagonalbällen zeigte sich auch, dass die Sechziger doch noch einigen Nachholbedarf in Sachen Verschieben besitzen, was das hohe Niveau, welches in der Regionalliga nun regelmäßig verlangt werden wird, angeht. Dies dürfte auch Coach Klaus Seidel als einen Erkenntniswert dieses ersten Tests erkannt haben und seinen Spielern in der restlichen Vorbereitung und vor allem im Trainingslager kommende Woche den nötigen taktischen Feinschliff verpassen.

Nach knapp zwanzig Minuten ging der Bundesliga-Nachwuchs der Bayern verdientermaßen in Führung. Milos Pantovic, der bereits einen Kurzeinsatz gegen Werder Bremen in der Ersten Liga verbuchen kann, war zu schnell für die Rosenheimer Abwehr, gab vom rechten Flügel flach und scharf nach innen und Freiburg-Rückkehrer Marco Hingerl ließ Mario Stockenreiter, der in der ersten Hälfte das Tor der Innstädter hütete, keine Chance – 0:1.

Hingerl, Pantovic, Pohl und Lappe treffen für die Münchner

Bis zur 60. Minute tat sich dann nichts mehr Erwähnenswertes – bis auf die Tatsache, dass in der Halbzeitpause beiderseitig kräftig durchgewechselt wurde. Die Münchner weiter tonangebend, wie in Hälfte eins allerdings mit nur wenigen zwingenden Chancen. Nach einer Stunde erhöhten die Bayern auf 0:2: Ein überflüssiger Ballverlust der Rosenheimer wurde sofort bestraft. Schnelle Verlagerung, Diagonalball von Niklas Dorsch nach halbrechts in den Strafraum auf Karl-Heinz Lappe – und der gab herein in die Mitte, wo Pantovic vollendete.

Neun Minuten vor dem Ende flankte Bayerns Michael Strein wieder von rechts, weder Abwehrspieler noch Torwart Dominik Süßmaier konnten eingreifen, im Zentrum schaltete Felix Pohl am schnellsten – und stellte auf 0:3. Kurz vor Schluss gelang Lappe nach tollem Sololauf mit einem feinen Schlenzer aus etwa zwanzig Metern sogar noch das 0:4 (89.).

Die letzten beiden Tore aus Sicht der Rosenheimer sicherlich ärgerlich, weil sie ebenso vermeidbar waren, wie nicht mehr hätten sein müssen. Allzu ernst nehmen braucht dieses Resultat allerdings keiner. Die wenigen Erkenntnisse, die man aus so einem Sommer-Kick ziehen kann, sind andere und zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung sind solche Spiele sicherlich toll fürs Prestige und um sich seinem Publikum auch zu zeigen – aber sportlich in weiten Teilen doch ein Muster von äußerst begrenztem Wert.

Spieler zum Anfassen – ein toller Event für Eiselfing

Den Eiselfingern und den zahlreichen Zuschauern jedenfalls hat es gefallen. Und genau darum ging es hauptsächlich. Wichtig für die vielen Kids und Teenager war nach dem Spiel vor allem das Selfie mit Spielern, die Autogramme und das gemeinsame Toben auf dem Sportplatz-Areal. Lucas Scholl vom FC Bayern II war bei den jungen Fans besonders begehrt. Alle Spieler beiden Teams waren geduldig und lächelten in die Kamera, unterschrieben auf Caps oder ratschten mit den Besuchern.

Eine tolle entspannte Atmosphäre, bei der vor allem die Rosenheimer einmal mehr ihr sympathisches Gesicht zeigten. „Eine runde Sache eben!“, lächelten Verantwortliche des TSV Eiselfing. Genau so war es schließlich auch geplant. Und das Wetter hatte auch mitgespielt.

Quelle: Beinschuss

24 Jun

Unser Coach Klaus Seidel im großen OVB Interview

DSC_1243Klaus Seidel ist ein Mann der klaren Worte – auch beim Gespräch mit der OVB-Sportredaktion zeigt sich der Trainer des Fußball-Regionalliga-Aufsteigers TSV 1860 Rosenheim meinungsstark und selbstbewusst.

Der 50-Jährige blickt zurück auf die sechs Monate seiner bisherigen Tätigkeit bei den Sechzigern, die mit dem Aufstieg gekrönt wurde. Er schaut aber auch über den Tellerrand hinaus – auf Spielerpersönlichkeiten, die Regionalliga-Konkurrenz und seinen neuen Kader, den er heute Abend im Testspiel in Eiselfing gegen die „Zweite“ vom FC Bayern erstmals öffentlich präsentiert.

Mal zurückblickend: Haben Sie der jungen Mannschaft diese Leistungen zugetraut?

Ich hatte die Mannschaft ja nur aus ein paar Spielen gekannt und ein paar Spieler selbst mal trainiert. Aus den Beobachtungen sah ich, dass sie in der Vorrunde taktisch unklug gespielt hat und jugendliche Leichtsinnsfehler dabei waren. Für mich hatten Obermair und Majdancevic auf falschen Positionen gespielt und mir war klar, dass man da etwas herausholen kann. Wie weit das dann geht, war nicht klar.

Wie waren diese sechs Monate für Sie persönlich?

Ich bin locker rangegangen und habe mir keinen Druck gemacht. Ich habe auch jetzt keinen Druck, weil das Traineramt in dieser Art und Weise – egal welche Spielklasse – für mich eigentlich nicht mehr in Frage gekommen ist. Ich wollte eigentlich mehr in die sportliche Leitung eintreten oder in den Scoutingbereich, weil ich generell dafür ein gutes Händchen habe. Aber das ist mir jetzt auch zugute gekommen, weil meine Umstellungen gefruchtet haben. Erst kurz vor Schluss habe ich mir dann etwas Druck gemacht, denn wenn man so weit kommt, dann will man auch rauf.

Sie selbst haben mehrere Jahre Kreisklasse trainiert und sind jetzt in der Regionalliga – sind Sie unterschätzt worden?

Diejenigen, die mich nicht genau kennen, die haben mich sicherlich unterschätzt. Die Leute hingegen, die sich mit mir befasst haben, die haben immer gewusst, was da ist. Es geht mir aber auch nicht darum, höher zu trainieren. Es geht darum, dass ein Verein ein Ziel hat und da muss man darauf hinarbeiten. Und das schaffen nur ganz wenige Vereine, dass sie das Ziel im Auge behalten, auch wenn es mal nicht so läuft.

Sie gelten als Mann der klaren Worte: Werden die Spieler heutzutage zu sehr gestreichelt?

Ich muss meine Spieler auch streicheln. Aber ich spreche auch klare Worte, ehrliche Worte. Und mit der Wahrheit kommen heute immer weniger Menschen klar. Es ist ja überall so, ob in der Politik oder im Sport: Dann tut man da 20 Prozent weg und zehn Prozent hinzudichten, dass es sich vielleicht besser anhört – und so etwas mag ich halt nicht.

Wie würden Sie sich selbst als Trainer beschreiben? Viele sagen schon mal: sehr impulsiv…

Mich macht es wahnsinnig, wenn Spieler unehrlich sind. Wenn einer nicht gescheit trainiert oder ich mit einem Spieler eine Position ausmache, auf der er der Mannschaft helfen kann und er hat dann keinen Bock darauf – da kann ich narrisch werden. Das ist das impulsive. Aber das habe ich hier bei 1860 halt nicht mehr und dann läuft das auch in den normalen Bahnen. Oder wenn ein Spieler meint, er sei der Wichtigste. Wir haben hier schon eine Einheit geformt und so lange ich da bin, lasse ich mir das nicht kaputt machen.

1860 hat auch heuer mit Raphael Obermair und Christoph Wallner sowie Valentin Hauswirth Stammspieler verloren. Das gab es im letzten Jahr auch, als Einsiedler und Helmbrecht gingen – was bedeuten diese Abgänge nun für die Mannschaft?

Der Weggang von Einsiedler hatte im letzten Sommer weh getan. Dafür kam dann Sascha Marinkovic, der auch viel Biss hat und das kompensieren konnte. Obermair hatte in den letzten Spielen bereits die Position von Hauswirth übernommen und hat das sehr gut gemacht. Ich glaube, das hat ihn für die Zukunft noch ein Stück weiter gebracht. Dass Wallner weggeht tut uns weh, weil er auch die Spielführerrolle gut ausgeführt hat. Wir können ihn in der Innenverteidigung wohl ersetzen, aber die Persönlichkeit Chris Wallner werden wir nicht ersetzen können.

Welche Neuen gibt es?

Wir haben Matthias Heiß verpflichtet vom FC Ingolstadt II. Er hat sich entschieden, seine Profikarriere nicht mehr fortzusetzen, wir können ihm eine Arbeitsstelle besorgen. Er soll Wallner ersetzen, hat diese Position in der Regionalliga schon gespielt. Mit Adnan Tchadizinde, Burhan Bahadir und Stefan Mück haben wir drei Jugendspieler übernommen. Vom FC Deisenhofen kommt Alex Zetterer, der in der Bayernliga-Jugend war und ebenfalls Innenverteidiger ist. Maxi Mayerl vom FC Kufstein ist ein gestandener Spieler auf links, seine Rückkehr hat uns sehr gefreut. Und vom SV Heimstetten kommt Malcolm Olwa-Luta, ein brutal schneller Spieler, der unbedingt in der Regionalliga spielen will.

Sind die Kaderplanungen damit abgeschlossen?

Eigentlich hätte ich auf der rechten Außenverteidigerposition noch einen Platz offen. Aber da können auch die jungen Spieler reinwachsen oder es kann ein Innenverteidiger ausweichen. Es bieten sich auch noch ständig Spieler an, so einer muss aber auch in unser Gehaltsgefüge passen.

Gibt es schon einen Nachfolger als Kapitän oder bestimmt das die Mannschaft?

Nein, das bestimme schon ich. Ich habe da schon Gespräche geführt, aber die Entscheidung fälle ich dann erst im Trainingslager. Ich sehe das immer ein bisschen getrennt: Der Spielführer ist für mich auf dem Feld zuständig, der Spielerrat außerhalb des Platzes. Ich lege viel Wert auf die Meinung des Spielerrates. Wer das Kommando auf dem Platz gibt, muss auch nicht unbedingt die Binde tragen.

Die Konkurrenz in der Regionalliga rüstet kräftig auf, beispielsweise Schweinfurt – wird Ihnen da Angst und Bange?

Man muss vielleicht nicht auf Schweinfurt schauen. Es gibt mehrere Mannschaften, die komplett umbauen müssen. Nürnberg II, 1860 München II oder Augsburg II. Memmingen hat viel Erfahrung verloren und einen Umbruch. Dann gibt es Schalding und unsere Mitaufsteiger. Daran können wir uns richten.

Wenn man die Plätze der anderen Vereine in dieser Liga sieht und dann die eigenen Trainingsmöglichkeiten – wie groß ist der Frust?

Mit unserem Trainingsplatz in Westerndorf bin ich zufrieden. Es ist nicht optimal, aber Neid? Nein. Man freut sich vielmehr, dass man jetzt gegen solche namhaften Gegner und in den großen Stadien spielen darf.

Werden bei Ihnen Erinnerungen an die Spielerzeit wach, wenn Sie nun in Hof oder Bayreuth antreten?

Bestimmt. Das war auch jetzt in Augsburg im Rosenaustadion so. Dort hatte ich mein letztes Länderspiel mit der U19 gegen Österreich gemacht. Berti Vogts hat mich danach aussortiert, weil ich mit Schmerzen raus wollte und er gemeint hat, ich soll mich durchbeißen. Das waren damals noch raue Zeiten.

Was muss passieren, dass 1860 in dieser Liga bestehen kann?

Das Team muss zusammenhalten, man muss Niederschläge in Form von negativen Ergebnissen, die auch kommen werden, wegstecken können. Und du musst vom ersten Tag an von Spiel zu Spiel schauen und arbeiten. Für den Verein wäre es gut, in den nächsten zwei Jahren in der Liga zu bleiben. Das wird brutal schwer, aber vielleicht kommt dann ein Sponsor, der den Rosenheimer Fußball fördert.

Am heutigen Donnerstag steht um 18 Uhr das Testspiel in Eiselfing gegen den FC Bayern München II auf dem Programm. Was erwarten Sie sich von Ihrer Mannschaft?

Das ist ein schönes Spiel für Eiselfing. Und es können sich viele junge Spieler von uns vor hoffentlich 2000 Zuschauern präsentieren. Jeder soll eine Halbzeit ran, ich habe auch zwei A-Junioren mit dabei. Wir wollen uns gut verkaufen.

Quelle: OVB
Interview: Neumeier/Ziegler