26 Sep

Unser Keeper Dominik Süßmaier im großen OVB-Interview 

Seit Wochen ist Dominik Süßmaier, Torhüter des TSV 1860 Rosenheim, in bestechender Form. Mit seinen starken Auftritten steht der 30-Jährige stellvertretend für die aktuellen Erfolge der Innstädter in der Fußball-Regionalliga.
4:2 gegen eine Top-Mannschaft der Fußball-Regionalliga. Wie beurteilen Sie das Spiel?

DSC_1586Es waren zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten. In der ersten Hälfte haben wir sehr gut und überlegen gespielt. Meiner Meinung nach war dies sogar eine unserer besten Leistungen in dieser Saison. Nach dem 3:0 und dem sofortigen Anschlusstreffer wurden wir etwas nervös und haben uns viel zu weit nach hinten drängen lassen. Da müssen wir in Zukunft mutiger bleiben. Kämpferisch jedoch hielten wir mit Mann und Maus dagegen. Nach dem 4:2 war letztlich die Partie für uns entschieden. Deshalb haben wir verdient gewonnen.
Mittlerweile stehen 16 Punkte auf der Habenseite. Gestandene Regionalligateams wie Wacker Burghausen, oder der TSV Buchbach stehen derzeit hinter 1860. Sind sie zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf?

Mit diesem Saisonstart kann man mehr als zufrieden sein. Was für uns jedoch das Entscheidende ist, ist die Tatsache, dass bisher noch keine Mannschaft unser Gegner war, gegen die wir absolut chancenlos waren. Wir können – sofern wir unsere komplette Leistungsfähigkeit abrufen – gegen jeden Gegner bestehen. Das wissen wir und das zeigt sich auch in unserer Leistung. Wir sind in der Liga angekommen. Auch körperlich, denn wir haben deutlich weniger Verletzte als unsere Konkurrenten der unteren Tabellenhälfte und sind topfit. Das haben wir unseren Physios und Athletiktrainern zu verdanken.
Kommen wir zu Ihnen: Auf was sind Ihre starken Leistungen zurückzuführen?

Ich fühle mich nach einer langen Zeit voller Verletzungen und kleinerer Wehwehchen jetzt wieder so richtig fit und bin voll im Rhythmus. Das Training macht richtig Spaß und in den Spielen konnte ich viel Selbstvertrauen tanken. Außerdem klappt die Kommunikation mit meiner Abwehrreihe nahezu perfekt. Vor allem mit Neuzugang Matthias Heiß haben wir einen erfahrenen und klugen Spieler dazubekommen, der im Fußball bereits viel gesehen hat und sich meist richtig entscheidet. Ohne starke Defensive würde auch meine Leistung leiden.
Zum Abschluss ein kurzer Blick in die Glaskugel: Wohin geht die Reise des TSV 1860 in dieser ersten Regionalligaspielzeit?

Bis zum letzten Spieltag wird es für uns nach wie vor um den Nichtabstieg gehen. Jeder Sieg sind lediglich drei Punkte mehr für den Klassenerhalt. Die Regionalliga Bayern ist unglaublich stark und vor allem ausgeglichen. Jeder kann jeden schlagen. Wir sind ein eingeschworener Haufen und leben von unserer mannschaftlichen Geschlossenheit. Deshalb gewinnen wir auch Spiele wie gegen Schweinfurt, das ein Budget weit über unserem hat. Auch wenn es noch ein schwerer Weg wird, bin ich mir sicher, dass wir am Ende in der Liga bleiben.

Interview: mpo / Oberbayerisches Volksblatt

26 Sep

Mode und Fußball: Fantag der Regionalliga Mannschaft bei Adlmaier

Die Regionalliga Mannschaft der 60er verbrachte einen tollen Samstag bei Herrenmoden Adlmaier. Die  Spieler standen für Fragen zur Verfügung und auch das eine oder andere Selfie konnten die Fans ergattern. Vielen Dank an Herrenmoden Adlmaier für die Unterstützung und den tollen Tag.

Im Rahmen der Veranstaltung „Rosige Zeiten“ 07. Oktober in der Rosenheimer Innenstadt wird sich die Mannschaft ab 18 Uhr auch auf dem Laufsteg am Max-Josefs Platz präsentieren.

25 Sep

Mannschaftsbilder online

Jetzt ist es geschafft und es sind alle Mannschaftsbilder unserer Jugendmannschaften online. Viel Spaß beim Anschauen!

23 Sep

Spannendes Spiel – wichtiger Sieg gegen Schweinfurt

Puh, das war mal eine schwungvolle und spannende Partie – der TSV 1860 Rosenheim kann am zwölften Spieltag mit einem 4:2 Heimsieg gegen den 1. FC Schweinfurt 05 die nächsten Punkte einfahren.

DruckSofort nach Anpfiff der Begegnung hätte 60er Goalgetter Sascha Marinkovic eigentlich das 1:0 für die Rothemden erzielen müssen. Nach einem tollen Solo tauchte der Angreifer frei vor Torwart Julian Schneider auf, der aber in letzter Sekunde noch retten und den frühen Rückstand damit verhindern konnte. Da war gleich Leben in der Bude. Sechs Zeigerum-drehungen später die nächste Chance für die Heimelf, als Ludwig Räuber aus der Distanz eine Granate loslässt, die der Gäste-Goalie per Reflex gerade noch entschärfen konnte.

Dann waren in der lebhaften Partie die Schweinfurter an der Reihe. Nach einer Ecke kann Sebastian Weber die Kugel gerade noch auf der Linie klären. Vorausgegangen war ein Kopfball von Marius Willsch (14.). Kurze Zeit später wird Marco Haller`s Schuss aus 20m in Spielminute 18. vom Rosenheimer Keeper Süßmaier mit den Fingerspitzen über die Latte gelenkt.

Bis dato war es eine äußerst lebhafte Begegnung mit hohem Tempo auf beiden Seiten, die Kontrahenten suchten ihr Heil in erster Linie in der Offensive. Mit der nächsten Chance fiel dann die Führung für die Gastgeber. Nach optimal getimter Flanke des sehr agilen Max Mayerl wuchtet Marinkovic aus etwa 10m Entfernung die Kugel zur 1:0 Führung ins Netz der Gäste (19.). Nach den ersten 20 Minuten schalteten die Mannschaften einen Gang runter, doch die Partie blieb weiter äußerst unterhaltsam. Die Tiplix-Elf war in dem temporeichen Spiel bis dato leicht tonangebend, die Gäste versteckten sich aber keineswegs.

Nachdem eine weitere Viertelstunde ohne größere Einschussmöglichkeiten verstrichen war, konnte die Heimelf mit der nächsten gefährlichen Situation das zweite Tor erzielen. Danijel Majdancevic scheiterte mit seinem Schuss aus acht Metern noch am gut reagierenden Schweinfurter Torwart, den Abpraller konnte jedoch Marinkovic zur 2:0 Führung verwerten. Sein sechster Saisontreffer.

Bis zur Halbzeit passierte vor beiden Toren nichts mehr Erwähnenswertes. Somit konnten die Hausherren mit der verdienten zwei-Tore-Führung in einer äußerst ansehnlichen und temporeichen Begegnung in die Pause gehen.

Nach Wiederanpfiff verzeichneten die 05er mit der ersten Aktion gleich nach wenigen Sekunden einen Lattentreffer, der Ball senkte sich nach platziertem Weitschuss hinter dem überraschten Süßmaier am Querbalken. Doch die Seidel-Jungs brachten bald darauf zum dritten Mal den Ball im Gegnerischen Gehäuse unter. Linor Shabani setzte sich in gewohnter Manier im Strafraum durch und jagte sein Geschoß aus etwa 12m in die Maschen des Gästetores. Wer nun gedacht hat, die „Schnüdel“ geben sich geschlagen und die Partie ist gelaufen hatte sich getäuscht. Schon mit dem darauf folgenden Angriff erzielten die Gäste den 1:3 Anschlußtreffer. Marius Willsch nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr von 1860 Rosenheim zum ersten Tor für die Schweinfurter. Das war nun der Weckruf für die Elf von Trainer Gerd Klaus. Von nun an gaben die Jungs um Kapitän Kevin Fery den Ton an. Die Heimelf zog sich immer mehr in die eigene Hälfte zurück und reagierte nur noch. Das bisher Kräfte raubende Spiel machte sich in den Beinen der Heimelf bemerkbar.

Als dann Adam Jabiri in der 72. Minute sogar den zweiten Treffer für die nun überlegenen Gäste erzielte, war das Spiel wieder offen. Die Rosenheimer haben durch die zurückhaltende Spielweise unnötig eine beruhigende drei-Tore-Führung hergeschenkt. Doch der Torschütze machte den Innstädtern einen Gefallen und holte sich beim darauf folgenden Anstoß nach Reklamieren eine äußerst dumme Ampelkarte, die ihm Schiedsrichter Stefan Treiber verabreichte. Somit waren die Gäste in den letzten knapp 20 Minuten nur noch zu zehnt.

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Quelle: Beinschuss

Das hinderte jedoch die spielstarken Gerd-Klaus-Schützlinge nicht daran weiter das Tempo vorzugeben. Jedoch schafften sie es nicht mehr, mitunter verschuldet durch die zahlenmäßigen Unterlegenheit, gefährlich vors Tor von Keeper Dominik Süßmaier zu kommen. Ganz anders die Gastgeber, die in Persona von Danijel Majdancevic, der aus spitzem Winkel zum vierten Treffer für die Innstädter einschoß, den Deckel drauf machten (86.). Vorausgegangen war ein überlegtes Zusammenspiel des Torschützen mit Max Mayerl, der mit dieser Aktion seinen dritten Treffer in den 90 Minuten hervorragend vorbereiten konnte.

Nach Schlußpfiff feierte das Rosenheimer Team noch ausgelassen den dritten Dreier in Folge auf heimischen Geläuf. Sie konnten die hochklassige Partie gegen einen starken Gegner aus Schweinfurt durchaus verdient für sich entscheiden. Mit nunmehr 16 Zählern auf der Habenseite ist man dem möglichen Klassenerhalt wieder einen Schritt näher gekommen. Doch der Weg dahin ist noch gaaaaaanz lang für die aufopferungsvoll kämpfende Truppe von Trainer Klaus Seidel.

22 Sep

Die „Schnüdel“ zu Gast in Rosenheim

Am zwölften Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Freitag, den 23.09.16 um 19:00h den 1. FC Schweinfurt 05 zu Gast im heimischen Jahnstadion.Die Gäste aus Unterfranken belegen nach der äußerst unglücklichen 1:2 Heimniederlage gegen 1860 München II aus der Vorwoche mit 17 Punkten den sechsten Tabellenplatz. Bei den Ambitionen des Teams von Trainer Gerd Klaus ist diese Platzierung eigentlich zu wenig. Die Mannen um Kapitän Kevin Fery wollen eigentlich ganz vorne mitspielen, wenn möglich, sogar ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden.

13315408_10154389443664574_1671392226296287394_nJedoch nach der Niederlage gegen 60 München beträgt der Rückstand auf den zweiten Platz bereits sechs Zähler, der Spitzenreiter aus Unterhaching ist dann nochmal ein ganzes Stück weiter entfernt. Da müssen die Schweinfurter schon eine kleine Serie hinlegen, um im Kampf um die vordersten Tabellenregionen nochmal eingreifen zu können. Am Besten wollen die „Schnüdel“, wie der Gast aus Schweinfurt auch genannt wird, damit schon in Rosenheim beginnen. Und genau da überschneiden sich die Zielsetzungen beider Kontrahenten in der Partie vom zwölften Spieltag.

Auch die Heimelf ist bestrebt, nach der deutlichen 0:3 Niederlage aus der Begegnung acht Tage zuvor gegen Schalding-Heining wieder etwas gutzumachen. An diesem verregneten Tag in Passau war der Gegner einfach einen Tick „geiler“ auf Sieg gepolt, sodass man zwar verdient, aber doch das ein oder andere Tor zu hoch verloren hatte.
Trainer Klaus Seidel und der sportliche Leiter Hansjörg Kroneck haben noch während der Rückfahrt aus Niederbayern die Partie mit Ihren Jungs analysiert und auch sofort abgehackt. In dieser qualitativ hochwertigen Liga werden halt kleine Nachlässigkeiten und Unkonzentrierten in der Regel sofort bestraft. Da haben die Rosenheimer halt weiter dazugelernt – einfach Mund abputzen und weitermachen.

„Die Niederlage aus dem Spiel gegen Schalding-Heining ist verdaut, der Fokus ist nun ganz auf die Begegnung gegen Schweinfurt ausgerichtet. Wir können gegen diesen enorm starken Gegner nur bestehen, wenn wir wieder zu 100% an unsere Leistungsgrenzen gehen“, so Hansjörg Kroneck. „Spielerisch werden wir nicht auf Augenhöhe agieren können, daher müssen wir wieder auf unsere bisher schon bewährten Tugenden Leidenschaft, Kampf und Einsatz zurückgreifen. Gelingt uns dies, sind wir nicht chancenlos“, so der sportliche Leiter weiter.

DruckMit aktuell 13 Punkten aus den gespielten elf Runden und Tabellenplatz 13 liegt der Liganeuling von Inn immer noch im Soll. Jedoch wären weitere Punkte aus der Partie gegen Schweinfurt sicherlich nicht von Nachteil, da der Vorsprung auf die gefährdeten Plätze auf nur noch zwei Zähler zusammengeschrumpft ist. Dass ein positives Resultat gegen den doch deutlichen Favoriten aus Unterfranken aber nicht utopisch ist, zeigten die bisherigen Begegnungen der Saison. In fast allen Spielen, auch welche mit negativen Ergebnis, war man gut im Spiel und hätte durchaus sogar noch mehr Punkte einfahren können.

Zum Kader von 1860 Rosenheim wird auch wieder Danijel Majdancevic gehören, der zuletzt zur Futsal Nationalmannschaft abgestellt werden musste. In Passau wurde er von Josip Tomic ersetzt, der dort eine bemerkenswerte Leistung abrufen konnte. Ansonsten fehlen weiterhin Johannes Zottl (Kreuzband), Mario Stockenreiter und Andreas Maurer (Aufbautraining).

Ein spannendes Spiel ist somit sichergestellt. In der Konstellation „David gegen Goliath“ konnten die Seidel-Schützlinge in der Vergangenheit doch schon die ein oder andere Überraschung erzielen. Vielleicht gelingt es ihnen auch dieses mal.

20 Sep

Der Steckbrief – heute: Georg Lenz

DSC_0017Er ist der Mister Zuverlässig in der Abwehr der Sechziger – und das schon seit vielen Jahren! In unserer Rubrik DER STECKBRIEF stellt sich heute Georg Lenz unserem Fragebogen.

Name: Lenz Georg
Geburtsdatum: 14.08.1991
Familienstand: ledig
Beruf: Konstrukteur Mechatronik
Hobbys: Volleyball, Squash
Eigenheiten/Besonderheiten:  
Wohnort: Griesstätt
Heimatverein: DJK SV Griesstätt
Lieblingsverein (außer 1860): FC Bayern München
Im Verein seit: Dez 02
Lieblingsposition: Innenverteidigung
Verletzungen Syndesmosebandriss, Innenbandteilriss im Knie
Ich bin Fan von:  k.A.
Bisherige Vereine / größte Erfolge: Totopokalsieger;   Teilnahme am DFB Pokal;   Bayerischer Amateurmeister;   2x Aufstieg in die Regionalliga
Vorbild: Bastian Schweinsteiger
Ziele bei 1860 /allgemein: Hochklassigen Fußball spielen
Größter Spaßvogel im Team und warum: Sascha Marinkovic: macht immer nur Schmarn
Verbesserungspotentiale bei 1860: Trainingsplätze, Kabine
Was ist besonders positiv bei 1860: Der Zusammenhalt in der Mannschaft und im Verein