25 Apr

2.000 Euro für die Jugendarbeit – Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG unterstützt den Jugendförderverein des TSV 1860 Rosenheim

Über eine Spende in Höhe von 2.000 Euro kann sich die Fußballjugendabteilung des TSV 1860 Rosenheim e.V. freuen. Dank der großzügigen Zuwendung kann neue Trainingsbekleidung und Ausrüstung für die Jugendmannschaften angeschafft werden. Mirko Gruber, stellv. Vorstandssprecher der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG, unterstreicht das Engagement: „Für unser Haus hat es größte Priorität der Region etwas zurückgeben zu können. Der TSV leistet seit Jahren hervorragende Nachwuchsarbeit. Dies zeigt nicht nur, dass alle Jugendmannschaften ab der U12 in höherklassigen Ligen spielen, sondern auch, dass Bastian Schweinsteiger und Julian Weigl über den TSV 1860 den Grundstein für ihre erfolgreiche Profikarriere legten“. Auch freut sich Stefan Hofmeister, Vizepräsident des TSV 1860 Rosenheim, über die großzügige Spende: „Der Verein investiert Jahr für Jahr viel Geld in die eigene Nachwuchsarbeit. Diese arbeitet zahlt sich nachhaltig aus und trägt Früchte.“

23 Apr

Mit neuem Schwung in die Endspiel-Wochen

Zur Nachholpartie vom 25. Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Dienstag, den 24.04.2018 um 19:00h den SV Seligenporten zu Gast im heimischen Jahnstadion.

Nach vielen Englischen Wochen am Stück konnten die Schützlinge von Trainer Tobias Strobl am vergangenen Wochenende auf Grund der spielfreien Runde mal richtig durchschnaufen und neue Kraft tanken. Diverse mannschaftsinterne Events trugen zusätzlich dazu bei, dem Team um Kapitän Matze Heiß neuen Elan einzuhauchen. „Schon auf der Rückfahrt nach der Partie gegen die U23 des FC Bayern München spürte man, dass die Jungs wieder Lunte gerochen haben und der Hunger auf die nächsten Aufgaben wuchs. Auch in den Trainingseinheiten der letzten Tage merkte man deutlich, wie die Gier in den Augen jedes einzelnen zurückkam und einige Prozent mehr an Aggressivität und Willensstärke in die Zweikämpfe reingelegt wurden“, so der Coach der Tiplix-Elf.

Mit dem SV Seligenporten kommt am Dienstag eine Mannschaft nach Rosenheim, für die es einzig und allein nur noch ums nackte Überleben geht. Zu allererst muss bei derzeit 30 Punkten auf dem Relegationsplatz 17 der direkte Abstieg (ab Rang 18) in die Bayernliga vermieden werden. Dort steht man im heißen Duell gegen den FC Memmingen (aktuell 28 Zähler). Der erste Nichtabstiegsplatz ist neun Punkte entfernt, diesen noch zu erreichen dürfte für die Mannschaft von Trainer und Ex-Profi Roger Prinzen jedoch unrealistisch sein.

Am vergangenen Spieltag holte man auf heimischem Geläuf gegen den starken Aufsteiger aus Eichstätt ein 0:0 Unentschieden, zuvor mussten die Jungs um Kapitän Stanislaus Herzel aber eine herbe 1:4 Klatsche beim FC Schweinfurt hinnehmen. Mit lediglich neun Punkten auf des Gegners Platz ist die Prinzen-Truppe das schlechteste Auswärtsteam der Liga. Auch in der Rückrunden-Tabelle zählen die Gäste zu den schwächsten Mannschaften, aber da liegen die beiden Kontrahenten aus Seligenporten und aus Rosenheim mit je nur zehn Punkten auf Augenhöhe.

Tja, das hätte man in den Reihen der Sechziger nicht mehr für möglich gehalten, nach einer mehr als respektablen Vorrunde noch so in den Abstiegsstrudel hinzugeraten war nicht mehr auf der Agenda der Innstädter gestanden. Aber mit der hohen Anzahl an Punkteteilungen und das Ausbleiben von Erfolgserlebnissen verlor man den Glauben an sich selbst und der eigenen Stärke. Man grübelte und zweifelte viel zu viel ohne befreit aufzuspielen und nun steckt man voll im Kampf um die Relegationsplätze bzw. um den heiklen 15. Rang, der derzeit noch von der SpVgg Bayreuth (34 Zähler) eingenommen wird. Gottseidank konnten die Bayreuther überraschenderweise am Sonntagnachmittag im Spiel gegen den Tabellenletzten aus Unterföhring nicht weiter punkten und verloren auf eigenem Platz mit 1:2 Toren. Somit bleibt der Abstand der Rosenheimer auf den ersten prekären Rang bei fünf Zählern.

Die letzten Tage der körperlichen und vor allem mentalen Erholung tat den Spielern des TSV 1860 Rosenheim richtig gut. Aus der knappen 1:2 Niederlage gegen die kleinen Bayern vom Dienstagabend nahm die Truppe viel Selbstvertrauen und eine gesteigerte Moral mit. „Wir freuen uns richtig auf Dienstag, stecken voller Tatendrang und haben ein richtig gutes Gefühl. Wir werden alles dafür tun, gegen Seligenporten den ersten Heimdreier der Rückrunde einzufahren. Natürlich wissen wir auch, dass es für den Gegner um sehr viel geht, sie werden sicher alles versuchen. Darauf bereiten wir uns aber gezielt vor. Der Kampf gegen die Relegation ist eröffnet“, so der optimistische Übungsleiter der Tiplix-Elf.

Dem Trainer-Duo Tobi Strobl und Robert Mayer stehen tatsächlich bis auf Fatih Eminoglu und Pius Krätschmer alle Mann zur Verfügung. Auch der zuletzt erkrankte Philipp Maier ist wieder einsatzbereit. Die Verantwortlichen können also aus dem Vollen schöpfen und eine Taktik wählen, die sie ihrer Meinung nach am besten zum Erfolg führen kann.

Es wird sicherlich eine äußerst kampfbetonte und intensive Auseinsetzung zwischen den Kontrahenten werden, die beide unbedingt in der Liga verbleiben wollen. Mit dem Spiel gegen den SV Seligenporten werden für die Rosenheimer die Endspiel-Wochen im Kampf gegen den Abstieg eingeläutet. Am kommenden Samstag geht es zum aktuellen Tabellensechzehnten nach Bayreuth, am 01. Mai zur wiederholt angesetzten Partie in Illertissen und am übernächsten Wochenende empfängt man den derzeitigen Vorletzten, den FC Memmingen. Zum letzten Spieltag in Burghausen sollten hoffentlich alle Abstiegsängste begraben sein, sodass man diese Begegnung dann möglichst befreit angehen kann. Aber zuvor stehen noch 4x 90 Minuten Kampf, Leidenschaft und den Willen bis an oder sogar über die Schmerzgrenze zu gehen auf dem Programm.

Das wirklich Positive an der prekären Situation ist die Tatsache, dass man alles wirklich noch in der eigenen Hand hat und nicht auf fremde Unterstützung angewiesen ist. Natürlich ist man in den Reihen der Innstädter besonders happy über den unerwarteten Auswärtssieg der Unterföhringer in Bayreuth. Dadurch konnte das Punktepolster erhalten bleiben. Nun muss man aber noch die eigenen Hausaufgaben erledigen.

16 Apr

Als Underdog in die Landeshauptstadt – 1860 Rosenheim bei der Zweitvertretung des FC Bayern München

Am 34. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim bereits am Dienstag, den 17.04.2018 um 19:00h gegen die U23 des FC Bayern München im Grünwalder Stadion antreten.

Die zweite Mannschaft des FC Bayern München rangiert aktuell mit 59 Zählern auf dem zweiten Tabellenplatz. Zum Ligaprimus, dem TSV 1860 München beträgt der Abstand satte elf Punkte, zu den drittplatzierten Ingolstädtern weisen die Tim Walter-Schützlinge bereits sechs Zähler Vorsprung auf. In den letzten sechs Spieltagen dürfte sich also vermutlich an der Platzierung des Gastgebers nicht mehr allzu viel verändern. Somit können die Mannen um Kapitän Niklas Dorsch am Dienstag gegen 1860 Rosenheim befreit und ohne größeren Druck aufspielen.

Die letzten beiden Partien konnten die Münchner jeweils deutlich für sich entscheiden. Dem 5:0 Erfolg vom letzten Montag gegen Wacker Burghausen folgte ein 3:0 Auswärtssieg bei heim- und kampfstarken Buchbachern. Die kleinen Bayern sind also gut drauf und wollen sicherlich ihr vorhandenes Selbstvertrauen weiterhin auf den grünen Rasen zaubern. Dass aber die Kontrahenten der Roten derzeit jeweils nicht ganz chancenlos sind, bewies das 0:0 Unentschieden bei stark abstiegsbedrohten Memmingern von vor zwei Wochen.

Und genau da möchten und müssen auch die Sechziger aus Rosenheim ansetzen. Man kann derzeit nicht gerade einen sehr positiven Lauf aufweisen – das Pokal-Halbfinale in Bayreuth ging letzten Dienstag mit 0:3 Toren verloren, ebenso wie die Partie vergangenen Samstag im heimischen Jahnstadion beim 0:2 gegen den FC Augsburg II -, aber mit der Position des klaren Außenseiters kann sich die Tiplix-Elf in der derzeitigen Situation gut zurechtfinden. „Es erwartet derzeit niemand von uns, dass wir in München was Zählbares mitnehmen. Das kann aber ganz klar auch unsere Chance sein. Wir können ohne jeglichen Druck im Grünwalder Stadion auflaufen. Das kommt uns durchaus entgegen, da sich derzeit meine Jungs einfach zu viele Gedanken machen, sich selbst unter Druck setzen und daher verkrampfen. Wir werden sehen, was für uns als klarer Underdog möglich ist, ganz chancenlos sind wir sicher nicht“, so der Coach von 1860 Rosenheim im Hinblick auf die Begegnung am Dienstag.

Erfreulich ist die Rückkehr des zuletzt gelbgesperrten Philipp Maier, auch Mario Stockenreiter steht zumindest als Ersatzmann für das Tor wieder parat. Mit Markus Einsiedler fehlt beruflich bedingt allerdings ein wichtiger Offensivakteur. Ansonsten bleibt der Kader der Gästemannschaft unverändert.

Maximilian Mayerl

Auch sicher wieder mit der von der Partie sein wird Dauerspieler und –läufer Maximilian „Maxi“ Mayerl. Der quirlige Linksverteidiger mit starkem Offensivdrang hat gegen den FC Augsburg II mal eine Stunde pausieren dürfen, er wurde dabei vom wiedergenesenen Sebastian Weber ersetzt. „Auf solche Spiele freut man sich immer noch ein bisschen mehr als auf andere Liga-Partien. Das Grünwalder Stadion und die Reservemannschaft des Rekordmeisters sind Motivation genug, da will jeder sein Bestes geben und zeigen. Sie haben immer noch geringe Chancen auf die Meisterschaft. Wenn man sie spielen lässt, kann man auch schnell unter die Räder kommen (siehe z.B. Burghausen). Wir wollen nach der 0:2 Hinspiel-Niederlage auf keinen Fall ein zweites Mal gegen die U23 des FC Bayern verlieren“, so der Kiefersfeldener Zweifach-Vater.

Natürlich wissen Trainer Tobi Strobl und dessen Co Robert Mayer, dass man in der jetzigen Tabellensituation unbedingt punkten sollte bzw. sogar muss. Der erste Relegationsplatz ist zwar noch sechs Zähler entfernt, jedoch weisen die dort positionierten Bayreuther zwei Partien weniger auf. Aber die Innstädter sind realistisch genug, um die Lage richtig einzuschätzen. Die Chancen, was Zählbares aus München mitzunehmen, was dringend notwendig wäre, sind derzeit alles andere als wahrscheinlich. Mit der Position des eindeutigen Außenseiters können sich Kapitän Matze Heiss und seine Jungs aber durchaus anfreunden. Das Spiel beginnt wie jedes andere auch beim Stand von 0:0 und die 90 Minuten müssen erst noch gespielt werden. Mal sehen, wie hoch die Trauben für die Rosenheimer Mannschaft in der Landeshauptstadt tatsächlich hängen.

Nach der Begegnung dürfen sich die Sechziger mal eine ganze Woche ausruhen (spielfrei), ehe es am Dienstag, den 24. April mit der nicht ganz unwichtigen Partie gegen den SV Seligenporten im heimischen Jahnstadion weitergeht. Dann geht es darum, bis dahin die Köpfe wieder freizubekommen und sich auf den aktuell Drittletzten akribisch vorzubereiten

12 Apr

Fans! Mitmachen und abstimmen! Wiggerl Räuber für den Bayerntreffer des Monats nominiert

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) und der Bayerische Rundfunk (BR) suchen den „Bayern-Treffer des Monats“ März. Sechs Traumtore stehen bis zum 18. April auf www.bfv.tv oder in der BFV-App zur Wahl.

Bildnachweis: Beinschuss

Der BR präsentiert die Treffer der Kandidaten auch auf www.br.de/sport. Der Gewinner ist am Sonntag, 22. April, zu Gast bei „Blickpunkt Sport“ (21.45 Uhr) und erhält live im BR-Fernsehen die „Bayern-Treffer“-Trophäe. Für die gesamte Mannschaft des Siegers gibt es exklusive Stehplätze in der „Fankurve“ des TV-Studios. Neben dem Auftritt im Sport-Klassiker des BR bekommt der „Bayern-Treffer“-Schütze zwei Freikarten für ein Heimspiel eines bayerischen Bundesligisten.

Auch der März-Sieger steht zur Abstimmung beim „Bayern-Treffer des Jahres“, der im Rahmen des 25. Ordentlichen Verbandstages des BFV am 4. Mai in Bad Gögging gekürt wird.

Also Fans: Mitmachen und abstimmen!!!

Unser Wiggerl Räuber ist mit seinem Traumtor gegen den VfR Garching dabei bei der Abstimmung! Eine direkt verwandelte Ecke sorgte für die 1:0 Führung.

Noch bis zum 18. April stehen Wiggerl Räubers Zaubertor und fünf weitere tolle Tore unter www.bfv.tvoder in der BFV-App (jeweils Rubrik Bayern-Treffer) zur Wahl.

12 Apr

Richtungsweisende Partie des TSV 1860 Rosenheim

Am 33. Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 14.04.2018 um 14:00h die zweite Mannschaft des FC Augsburg zu Gast im heimischen Jahnstadion.

Nach der bitteren 0:3 Niederlage im Toto-Pokal-Halbfinale am Dienstagabend in Bayreuth müssen die Rosenheimer den Traum von der ersten DFB-Pokalrunde leider begraben. Nun geht es nahtlos mit der Partie gegen die zweite Mannschaft des FC Augsburg in den harten Ligaalltag ins Tagesgeschäft über. Und diese Begegnung hat es auf Grund der prekären Tabellensituation wirklich in sich.

Die Gäste liegen mit 36 Zählern auf dem 15. Rang, einen Platz über der Relegation. Die Heimelf nimmt ist zwar fünf Plätze weiter oben angesiedelt, kann aber auch nur drei Zähler mehr auf dem Punktekonto vorweisen. Nach den vier Unentschieden der Tiplix-Elf am Stück, zuletzt 0:0 in Pipinsried, haben es die Mannen von Trainer Tobias Strobl versäumt den Abstand nach hinten auszubauen bzw. zumindest zu halten. Und da die Teams aus dem unteren Tabellendrittel in den letzten Spielen fleißig punkten konnten, ist aus dem ehemals geruhsamen Vorsprung eine durchaus bedrohliche Situation entstanden.

Die sieben Begegnungen am Stück ohne eigenen Dreier – inklusive dem Pokal-Aus in Bayreuth – nagen schon sehr am Selbstvertrauen der Gastgeber. „Wir müssen nun so schnell wie möglich den Kopf wieder frei bekommen, alles andere drum herum ausblenden und wieder an unsere Stärken glauben. Diese Durststrecke ist für uns alle eine neue Erfahrung“, so der Co-Trainer von 1860 Rosenheim Robert Mayer, der in Bayreuth für den beruflich verhinderten Rainer Hausner das Tor hütete und dabei ein ums andere Mal bravourös regieren konnte.

Aber vielleicht kommt mit den Fuggerstädtern genau der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt in die Innstadt. Zwar konnten die Mannen von Trainer Dominik Reinhardt die letzte Partie mit 2:0 gegen den TSV Buchbach für sich entscheiden, jedoch haben die Schwaben alle drei Spiele nach der Winterpause in der Fremde verloren. Insgesamt lediglich zwölf Auswärtspunkte im bisherigen Saisonverlauf unterstreichen die große Schwäche der Gäste.

Die Zweitvertretung des Bundesligisten muss zudem auf Max Reinthaler verzichten, der auf Grund eines Platzverweises nicht spielberechtigt ist. Das Team um Kapitän Nicola Della Schiava und dem erfahrenen Ex-Profi Markus Feulner wird sicherlich alles dran setzen, die miserable Auswärtsbilanz mit dem Spiel in Rosenheim aufzubessern und mindestens einen Zähler mitzunehmen.

Natürlich weiss man auch in den Reihen der Gastgeber, was die Stunde geschlagen hat. Die herbe Enttäuschung nach dem Pokal-Aus in Bayreuth mussten Heiß und Co. erstmal verdauen, ehe man den Blick wieder nach vorne richten konnte. „Wir sind trotz der nicht ganz einfachen Situation selbstbewusst genug, um auch gegen den FC Augsburg II drei Punkte anzuvisieren. Es ist wichtig, dass unsere Spieler wieder Vertrauen in sich und ihre Kollegen aufbauen. Wir müssen unbedingt von Beginn an „Gras fressen“ sowie leidenschaftlich und kampfbetont zu Werke gehen, dann sind wir sicher diese richtungsweisende Begegnung für uns entscheiden zu können. Man hat alles nach wie vor in der eigenen Hand“, so der Co-Trainer und Ersatztorhüter der Rothemden Robert Mayer.

Beim Sechs-Punkte-Spiel kann das Trainer-Duo Strobl/Mayer bis auf Philipp Maier, der in Pipinsried seine fünfte Gelbe Karte gesehen hat, vermutlich auf denselben Kader wie zuletzt zurückgreifen. Auch Torhüter Rainer Hausner steht wieder zur Verfügung stehen. Neben den bekannten Langverletzten ist lediglich Youngster Bruno Goncalves mit leichten Knieproblemen fraglich.

Aus den letzten sieben Ligaspielen müssen die Rosenheimer noch mindestens zwei Siege holen, mit dann 45 Zählern sollte der Klassenerhalt gesichert sein. Es wäre äußerst positiv und beruhigend, wenn mit dem Punktesammeln bereits mit der Partie gegen den FC Augsburg II beginnen könnte.

12 Apr

Trainerteam komplett – 1860 Rosenheim verpflichtet Thomas Kasparetti als neuen Co-Trainer der Regionalliga-Mannschaft

Nachdem man vor kurzem Ognjen Zaric als neuen Chefcoach für das Regionalliga-Team von 1860 Rosenheim präsentieren konnte, wurde nun auch ein Co-Trainer für die neue Saison fix gemacht. Mit Thomas Kasparetti engagierte der Verein einen im Umkreis wohl bekannten Fußball-Experten. In der aktuellen Saison versucht der 34jährige Diplom-Sportwissenschaftler als Chef-Trainer beim TSV Bad Endorf noch im Kampf um den Aufstieg in die Bezirksliga mitzumischen, was nach dem tollen Start gegen einen der direkten Konkurrenten aus Bruckmühl beim 3:0 Sieg eindrucksvoll untermauert wurde.

Der Ameranger begann seine Karriere im Herrenbereich bereits als 17jähriger beim damaligen Bezirksligisten aus Bad Endorf. Nachdem er seine hervorragenden Qualitäten auf dem grünen Rasen ein ums andere Mal unter Beweis stellen konnte, wechselte der quirlige Offensivspieler 2005 zum TSV Wasserburg, wo er den Aufstieg in die Bezirksoberliga schaffte. Auf seine überragenden Leistungen wurde dann auch der TSV Buchbach aufmerksam, der in 2008 für sein Bayernliga-Team verpflichtete. Nach einigen Verletzungen und beruflich bedingt wechselte er 2009 zu seinem Heimatverein dem SV Amerang.

Dort war Thomas „Kapo“ Kasparetti nicht nur als Spieler aktiv, sondern übernahm auf Grund seiner Verbundenheit zum Verein das ein oder andere Mal auch mit den Posten auf der Trainerbank. In seiner Zeit beim SV Amerang gelang es dem Dorfverein von der Kreisklasse in die Bezirksliga aufzusteigen. Seit dieser Saison betreut der Key Account Manager (Stadtwerke München) mit der Unterstützung seines Bruders das Kreisliga-Team aus Bad Endorf mit dem großen Ziel „Aufstieg in die Bezirksliga“.

Nun kam das Angebot von 1860 Rosenheim als Co-Trainer der ersten Mannschaft, das der Vater von zwei Töchtern nicht ausschlagen konnte. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in der Regionalliga und die Zusammenarbeit mit dem kompletten Team. Ich werde versuchen Ogi Zaric bestmöglich dabei zu unterstützen und die erfolgreiche Arbeit des aktuellen Trainerteams Tobi Strobl und Robert Mayer fortzuführen“, so der ambitionierte B-Lizenzinhaber.

Auch die Vereins-Verantwortlichen sind sehr glücklich, mit Thomas Kasparetti einen so hochmotivierten und auch regional bekannten Fußball-Begeisterten verpflichten zu können: „wir sind mit Thomas schon länger in Verbindung, er war z.B. auch im Winter-Trainingslager mit dabei und so konnten wir ihn gut kennenlernen. Sowohl vom Sportlichen als auch vom Menschlichen her passt er hervorragend zu uns. Wir sind davon überzeugt, dass Thomas perfekt mit Ogi Zaric harmonieren wird und die beiden zusammen einen sehr guten Job machen werden. Wir freuen uns schon darauf!“, so der Abteilungsleiter von 1860 Rosenheim Franz Höhensteiger.

Der Verein wünscht dem neuen Co-Trainer Thomas Kasparetti eine positive und erfolgreiche Zusammenarbeit in der Regionalliga.

8 Apr

1860 Rosenheim im Halbfinale des Toto-Pokals bei wiedererstarkten Bayreuthern

Bereits am Dienstag, den 10.04.2018 um 17:45h muss der TSV 1860 Rosenheim im Toto-Pokal-Halbfinale bei der SpVgg Bayreuth im dortigen Hans Walter Wild-Stadion antreten.

Die Gastgeber sind in der Liga derzeit überragend gut drauf. Aus den letzten fünf Partien konnte das Team von Trainer Christian Stadler ganze vier Begegnungen für sich entscheiden. Nur beim 0:5 gegen die U23 vom FC Bayern München musste man einen Ausrutscher verzeichnen. Am vergangenen Wochenende wurde die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg mit einem 2:0 Sieg abgefertigt.

Am Ostermontag feierte man gegen den haushohen Favoriten 1860 München, nach zwischenzeitlichem 0:1 Rückstand noch einen vielumjubelten 2:1 Sieg im Toto-Cup Viertelfinale. Somit kommt es am Dienstag zum Duell der Ligakontrahenten aus Bayreuth und Rosenheim um den Finaleinzug im Pokal. Der Sieger dieser Begegnung hat dann im Finale Heimrecht, dies wurde am Samstag so ausgelost. Das zweite Halbfinale bestreiten ebenfalls am Dienstag der FC Schweinfurt 05 und der FC Memmingen.

Dem Team aus der Innstadt ist schon bewusst, welche Mammutaufgabe ihnen da bevorsteht. „Wir fahren relativ bescheiden und demütig nach Bayreuth, wer gegen 1860 München und Nürnberg gewinnt, ist eindeutig Favorit. Wir wissen aber auch, dass wir dort nicht chancenlos sind. Ein Finaleinzug wäre auf alle Fälle ein Traum für uns alle, noch dazu vor eigenem Publikum. Wir werden jedenfalls alles in die Waagschale werfen“, so Chefcoach Tobi Strobl zur Partie in Bayreuth.

Die zuletzt in Pipinsried gesperrt fehlenden Matze Heiss und Robert Köhler sind wieder mit an Bord. Wahrscheinlich auch Ludwig „Wiggerl“ Räuber, der am Wochenende kurzfristig absagen musste (grippaler Effekt), auch bei Riccardo Basta (Magenprobleme) schaut es ganz gut aus. Nachdem Sebastian Weber am Samstag sein Comeback nach langer Verletzungspause geben konnte, stehen dem Trainer-Team Tobi Strobl und Robert Mayer somit bis auf die Langzeitverletzten Mario Stockenreiter, Fatih Eminoglu und Pius Krätschmer wahrscheinlich alle Mann zur Verfügung.

Bei der Mission „Finaleinzug“ nimmt sicherlich Philipp Maier wieder eine ganz entscheidende Rolle im Team von 1860 Rosenheim ein und dies nicht nur, weil er auf der 6er Position im zentralen Mittelfeld zum Einsatz kommt. Spielerisch, taktisch und vor allem auch in seiner Persönlichkeit hat sich der gebürtige Kienberger hervorragend entwickelt und ist kaum mehr aus der Mannschaft wegzudenken.

Philipp Maier

Nach seiner 5. Gelben Karte vom Wochenende wird er jedoch gegen die zweite Mannschaft vom FC Augsburg im Ligabetrieb am Samstag fehlen. Vorher möchte der hochambitionierte Defensivakteur aber noch mit seiner Mannschaft das Halbfinale gegen die Oberfranken siegreich gestalten: „es wird in Bayreuth sicherlich nicht einfach für uns werden, gerade bei deren Lauf zurzeit. Ebenso kommt die weite Anreise unter der Woche hinzu. Aber wir haben schon beim Unentschieden in Schweinfurt gezeigt, dass wir auswärts gegen jeden Gegner bestehen können. Wenn wir das abrufen, was uns stark macht, nämlich Kampf, Leidenschaft und eine geschlossene Teamleistung zeigen haben wir gute Chancen ins Finale einzuziehen“, so der sympathische Mittelfeldstratege.

Es ist sicherlich eine außergewöhnlich gute Leistung der Rosenheimer Mannschaft notwendig um das große Ziel „Finale“ erreichen zu können. Dieses Mal wird es auch definitiv einen Sieger geben, ein weiteres Unentschieden bei den Königen der Punkteteilungen in der Regionalliga ist somit unmöglich. Spätestens durch ein Elfmeterschiessen nach 120 Minuten wird der Sieger ermittelt. Und da hat man in den Reihen der Gäste auch schon mit dem Sieg gegen den Drittligisten aus Würzburg eine überragende Erfahrung machen dürfen. Zudem muss die kompakte Tiplix-Elf auch erst mal bezwungen werden, dies ist bei den vielen Unentschieden zuletzt gerne mal übersehen worden.

Bekanntermaßen hat der Pokal ja seine eigenen Gesetze, warten wir nun mal ab, wie das K.O.-Spiel am Dienstagabend für die Sechzger endet. Auf alle Fälle hat man dort bisher schon ein fantastisches Bild beim diesjährigen Toto-Pokal abgeben können, jetzt gilt es noch das Abschneiden letztlich zu vergolden.

5 Apr

Strobl-Jungs peilen Auswärtssieg an – 1860 Rosenheim gastiert beim FC Pipinsried

Am 32. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 07.04.2018 um 14:00h beim FC Pipinsried antreten.

Nach drei Unentschieden am Stück wollen die Mannen vom Inn am kommenden Wochenende endlich wieder dreifach punkten. Hierfür ist allerdings ein Sieg beim Aufsteiger aus Pipinsried notwendig. Dass dies kein Zuckerschlecken wird, mussten die Strobl-Schützlinge bereits beim Heimspiel in der Hinrunde erfahren. Damals gewann das Team aus dem Dachauer Hinterland die Partie in Rosenheim nicht unverdient mit 1:0.

Die Mannschaft von Spielertrainer Fabian Hürzeler nimmt mit derzeit 34 Punkten auf dem Konto den 13. Tabellenplatz ein. Nach dem 3:1-Sieg vom Ostersamstag bei stark dezimierten Buchbachern konnten die Liganeulinge den Abstand zum ersten Relegationsplatz wieder auf vier Zähler vergrößern. Dieser Erfolg war nach nur zwei Unentschieden und zwei Niederlagen zum Auftakt nach der Winterpause auch zwingend erforderlich.

Die Gastgeber müssen am Samstag auf die gesperrten Philipp Grahammer (Platzverweis aus dem Spiel gegen Burghausen) und Luis Grassow (5. Gelbe) verzichten. Dafür ist Stammkeeper Thomas Reichlmayr nach überstandener Rotsperre wieder dabei. Mit lediglich zwei Siegen auf eigenem Platz stellen die Pipinsrieder die zweitschwächste Heimelf der Liga, nur der Tabellenletzte aus Unterföhring weist eine noch miserablere Bilanz auf. Verblüffend hingegen ist das erfolgreiche Auftreten auf des Gegners Plätzen. Hier kann die Hürzeler-Elf mit insgesamt 24 erkämpften Zählern eine für einen Aufsteiger außergewöhnlich gute Punktebeute aufweisen und gehört damit zu den Top drei der Liga.

Diese Statistiken lassen die Gäste aus Rosenheim sicherlich aufhorchen. Gerade nach vier sieglosen Begegnungen am Stück, darunter drei Punkteteilungen lechzten die Unentschieden-Könige der Liga nach einem weiteren Dreier. Nun ja, mit 38 Zählern auf dem Punktekonto liegt man durchaus noch im Soll, aber ein größeres Polster auf die Relegationsplätze wäre schon beruhigender. Dieser Meinung ist auch der Chefcoach der Tiplix-Elf Tobi Strobl: „natürlich spielen wir eine ganz ordentliche Saison, aber wir wollen nach drei Unentschieden am Stück endlich wieder einen Dreier holen. Das ist unser klar definiertes Ziel in Pipinsried, um auch den Abstand nach hinten wieder ausbauen zu können“.

Doch auch bei den Gästen sind zwei Akteure gesperrt. Kapitän und Abwehrchef Matze Heiß sowie Rechtsverteidiger bzw. „die Verlässlichkeit in Person“ Robert Köhler fehlen auf Grund der jeweils 5. gelben Karte. Dies ist sicherlich eine herbe Schwächung für die Sechziger. Dafür stößt zum Kader der Rosenheimer wieder der zuletzt leicht erkrankte Leopold „Poldi“ Krüger. Riccardo Basta (Magenprobleme) ist wahrscheinlich auch wieder am Start, ebenso wie der erfahrene Angreifer Markus Einsiedler, dessen Knieprobleme nahezu vollständig überwunden sind.

Markus Einsiedler

Auch sein Ziel sind natürlich drei Punkte im Dachauer Hinterland: „Ein Sieg beim Aufsteiger aus Pipinsried ist sicherlich keine Utopie, auch wenn dies vermutlich ein hartes Stück Arbeit werden wird und 90 Minuten Vollgas bedeutet. Wir wollen zudem die Hinspiel-Pleite unbedingt wettmachen. Ich hoffe und gehe eigentlich fest davon aus, dass ich wieder mit von der Partie sein kann. Für mich persönlich verläuft die Saison bis dato nicht gerade zufriedenstellend. Nach der langwierigen Verletzung aus der Hinrunde (Schambeinentzündung) kam in 2018 meine berufliche Versetzung nach Mittelfranken hinzu. Aber soweit es mir möglich ist, bin ich natürlich immer dabei“.

Ansonsten bleibt der Kader von Trainer Tobi Strobl und dessen Co. Robert Mayer unverändert. Es wäre natürlich eine große Erleichterung für die Rosenheimer, wenn sie drei Zähler einfahren könnten. Dadurch würde der Vorsprung auf den hinteren gefährdeten Tabellenbereich anwachsen und man könnte die restlichen Begegnungen ein wenig entspannter angehen. Gleiches gilt natürlich auch für die Gastgeber, die ebenso alles in die Waagschale werfen werden, um nicht noch hinten reinzurutschen. Ein intensives und kampfbetontes Spiel ist somit gewährleistet, in dem vermutlich Nuancen über Sieg oder Niederlage entscheiden werden.

Für die Gäste würde ein erfolgreiches Resultat in Pipinsried in Anbetracht des bevorstehenden Halbfinal-Spiels im Toto-Cup bei der SpVgg Bayreuth in der nächste Woche zudem noch einen Schub an Selbstvertrauen bedeuten.