18 Mai

Hochbrisantes Final-Derby in der Innstadt – 1860 Rosenheim vs. TSV Buchbach

Am 34. und letzten Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 20.05.17 um 14:00h den TSV Buchbach zu Gast im heimischen Jahnstadion. Geleitet wird die mit Spannung erwartete Begegnung von Schiedsrichter Stefan Treiber.

Bei der Heimelf spielt im letzten Saisonspiel nur noch die Platzierung eine Rolle und möglichst die bisher sowieso schon sensationelle Runde evtl. sogar noch positiver abschließen zu können. Aber dieses Vorhaben wird schon beim Betreten des Rasens der Strobl-Jungs in den Hintergrund geraten. In dieser Partie gegen den Rivalen aus Buchbach geht es um mehr als um Punkte und Platzierungen. Hier spielen die Emotionen und das Prestige eine übergeordnete Rolle. Zudem wollen die Rosenheimer ihre bisher verbesserungswürdige Bilanz aus Derbys gegen Buchbach unbedingt aufbessern.

Bei den Gästen geht es im Spiel in der Innstadt dieses Mal um deutlich mehr als in üblichen Auseinandersetzungen mit 1860. Es soll der Absturz auf den Abstiegs-Relegationsplatz vermieden werden, der nur einen Zähler und einen Platz hinter der Bobenstetter-Elf entfernt ist. Was die Situation zusätzlich noch verschärft ist die Tatsache, dass der direkte Kontrahent um die Relegation aus Schalding-Heining beim abgeschlagenen Tabellenletzten aus Hof antreten wird. Die Wahrscheinlichkeit eines Auswärtssieges der Passauer ist daher sehr hoch. Dann würde den Buchbachern nur ein Dreier gegen die Tiplix-Elf helfen.

Wenn man den Kader der Gäste, der mit einigen in der Vergangenheit bereits höherklassig aktiven Akteuren bestückt ist, betrachtet, müsste das Team der beiden erfahrenen Coaches Anton Bobenstetter und Walter Werner eigentlich in deutlich höheren Tabellenregionen angesiedelt sein als aktuell Platz 14. Aber nach dem großen Verletzungspech während der Vorrunde kam man einfach nicht mehr richtig in Schwung. Das Glück war auch nicht unbedingt dauerhaft ein Freund der Mannschaft um ihren langjährigen Kapitän und Star Aleksandro Petrovic. Wie letztes Wochenende, als man trotz einer Vielzahl von guten Torchancen und anspruchsvollem Offensivspiel keinen Treffer erzielen konnte und somit gegen die U23 von 1860 München mit 0:1 den Kürzeren zog.

Der Mannschaftsführer, Spielgestalter und ehemalige Zweitliga-Kicker von Dynamo Dresden ist zwar mit 13 Saisontoren der mit Abstand erfolgreichste Torschütze der Gäste und spielt eine tolle Saison, aber nur ein treffsicherer Schütze mit konstant guten Leistungen ist halt oft nicht ausreichend. In den Kader der Buchbacher wird am Samstag Angreifer Maximilian Bauer nach überstandener Gelbsperre zurückkehren, dafür ist dieses Mal Maxi Drum aus demselben Grund zum Zuschauen gezwungen. Ob Simon Motz auflaufen kann, ist nach den erlittenen Knieproblemen aus dem Spiel gegen 60 München mehr als fraglich.

Torjäger Danji Majdancevic ist auch wieder mit von der Partie

Auch beim TSV 1860 kann man auf einen zuletzt gesperrten Akteur wieder zurückgreifen. Torjäger Danijel Majdancevic ist nach der Ampelkarte aus dem Spiel gegen den SV Seligenporten wieder mit von der Partie. Ansonsten steht den Trainern Tobias Strobl und Robert Mayer derselbe Kader wie zuletzt zur Verfügung, inklusive den in Burghausen nicht eingesetzten Stammkräften. Einzig Abwehrspieler Georg Lenz fällt erneut aus, ihm bereitet eine vor Wochen erlittene Sprunggelenksverletzung wieder Sorgen.  Zusätzlich emotional wird die Begegnung für einige Spieler, die den Verein nach der Saison verlassen werden, wie z. B. Goalgetter Sascha Marinkovic, der zukünftig sein Glück bei Wacker Burghausen sucht.

Das Spiel gegen Wacker hat gezeigt, dass man sich auch jederzeit auf die Jungs aus der zweiten Reihe verlassen kann. Der engagierte und couragierte Auftritt von vor acht Tagen wurde mit einem verdienten 1:0 Auswärtssieg belohnt. Somit weist das Punktekonto des Aufsteigers sagenhafte 48 Zähler (zehn mehr als der aktuelle Gegner!) und Tabellenplatz neun auf. Wer hätte das vor der Saison schon gedacht!?

Man hat mittlerweile nahezu sämtliche Superlative im Zusammenhang mit der Tiplix-Elf in Verbindung gebracht, diese Saison wird sich auf alle Fälle in den Köpfen der Spieler und Verantwortlichen sowie den Anhängern der 60er sowie der ganzen Rosenheimer Fußballwelt einprägen.

„Wir wollen auch im letzten Saisonspiel unseren Lauf fortsetzen und im prestigeträchtigen Derby gegen den TSV Buchbach möglichst dreifach punkten. Dass dies sicherlich kein Spaziergang gegen das klasse und erfahrene Team von Anton Bobenstetter und Walter Werner werden wird ist uns bewusst. Wir gehen sicherlich hochmotiviert und selbstbewusst in die Begegnung. Sofern wir unsere bewährten Tugenden an den Tag legen können, werden wir auch punkten, davon bin ich fest überzeugt. Wir hoffen auf ein intensives, spannendes und zugleich faires Derby mit gerechtem Ausgang“, so der sportliche Leiter Hansjörg Kroneck.

Eine lange, kräfteraubende und äußerst erfolgreiche erste Regionalliga-Saison geht für die Innstädter nun zu Ende. Es bietet sich daher nochmal am letzten Spieltag die Möglichkeit für alle Anhänger des TSV 1860 sowie allgemein den fußballbegeisterten Rosenheimern sich von der sympathischen Mannschaft für einige Wochen zu verabschieden.

Beim Erwerb einer Jahreskarte für die neue Regionalliga-Saison 2017/18 gewährt der TSV 1860 Rosenheim den Fans zum Derby am Samstag gegen den TSV Buchbach freien Eintritt – wer sich diese einmalige Chance entgehen lässt, ist selber schuld!

 

11 Mai

1860 Rosenheim ohne Druck nach Burghausen

Am 33. und vorletzten Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 13.05.17 um 14:00h beim SV Wacker Burghausen antreten. Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Florian Kornblum.

Für beide Teams geht es im vorletzten Saisonspiel nur noch um die berühmte „Goldene Ananas“, zumindest wenn es um einen möglichen Auf- und Abstieg geht. 1860 Rosenheim ist nach dem 3:0 Sieg vom letzten Spieltag gegen den SV Seligenporten mit nun 45 Punkten alle Sorgen, was den Ligaverbleib betrifft, los. Aber vielleicht kann das bisher Erreichte ja noch ausgebaut werden, ein einstelliger Tabellenplatz nach 34 Spieltagen ist nicht ganz unrealistisch und wäre ein sensationeller und nicht für möglich gehaltener Erfolg. Dafür muss aber noch fleißig gepunktet werden.

Die Konstellation für die Gastgeber ist ja bekannterweise nicht ganz so einfach. Ein möglicher positiver Saisonabschluss im vorderen Bereich der Tabelle könnte u. U. für die Wackeraner ziemlich kostspielig werden. Aber Geld hin, Kohle her, ein waschechter Fußballer möchte auf dem grünen Rasen zeigen was er kann und möglichst auch gewinnen. Der seit einigen Wochen auf der Kommandobrücke in Burghausen tätige Trainer Patrick Mölzl wird sicherlich seine Elf um Torjäger Hama Tsoumou (16 Treffer) so einstellen, dass sie die unter der Woche bittere 0:6 Klatsche bei der U23 des FC Ingolstadt wieder wettmachen wollen. Das außergewöhnliche Ergebnis lässt zwar Spekulationen zu, aber ein Einsatz von talentierten Jugendspielern darf auch mal erlaubt sein. Wenn nicht in einer derartigen Situation, wann dann? Zudem war sicherlich in den Reihen des SV nicht die Konzentration am obersten Limit. Kann alles vorkommen, auch in Burghausen sind alle nur Menschen.

Diese negative Erfahrung der Mölzl-Truppe in der Audi-Stadt könnte also ganz schön gefährlich für den Aufsteiger vom Inn werden, vor allem, da Wacker vor heimischer Kulisse antritt und den Saisonabschied mit den eigenen Fans im Rücken feiern möchte. Schon im Hinspiel in Rosenheim zeigten die Burghausener damals über weite Strecken der Partie ihre Klasse und ließen dem Liganeuling dabei nicht den Hauch einer Chance. Sie gewannen zwar „nur“ mit 2:1 Toren waren über die gesamten 90 Minuten aber das deutlich bessere und gefährlichere Team.

Die Auswärtsbegegnung beim ehemaligen Zweitligisten wird für die Mannschaft um Kapitän Mathias Heiß wieder eine tolle Erfahrung, besonders in Anbetracht dessen, dass man eigentlich beim großen Favoriten nur gewinnen kann. Aber man muss aufpassen, auch nur ein minimaler Spannungsabfall kann böse Folgen haben, siehe Burghausen in Ingolstadt. Die Innstädter müssen deshalb in der bevorstehenden Begegnung ebenso wie in den bisherigen 32 Saisonspielen wieder mal an die Leistungsgrenze gehen und keinen Zentimeter nachlassen.

„Der Sieg gegen Seligenporten war für uns eine riesige Befreiung, nun können wir sicher für die nächste Regionalliga-Saison planen. Auch wenn der ganz große Druck vorerst mal vorüber ist, haben wir immer noch den Anspruch die bisher sensationelle Rückrunde (aktuell auf Platz vier!) möglichst erfolgreich zu Ende zu spielen. Wir werden sicherlich in den beiden letzten Partien die ein oder anderen Spieler, die bis dato nicht allzu oft zum Einsatz kamen, die Möglichkeit geben sich zu präsentieren. Die Jungs haben es sich auf alle Fälle verdient, da sie zu jederzeit bereit standen und auch in jeder Trainingseinheit Vollgas gaben. Wir freuen uns sehr auf zwei Derbys zum Saisonausklang und wollen nun weiter punkten, auch in Burghausen“, so der Co-Trainer von 1860 Rosenheim Robert Mayer zum Spiel in Burghausen.

Torjäger Sascha Marinkovic

Eine besondere Partie wird das Spiel am Samstag sicherlich für 1860-Goalgetter Sascha Marinkovic werden, der in der neuen Saison die Farben des aktuellen Gegners tragen wird. Dieser Umstand wird „Prince“, wie er von seinen Spielerkameraden auch gerne genannt wird, zusätzlich bis in die Haarspitzen motiviert auflaufen lassen. Dies ist auch erforderlich, da sein kongenialer Sturmpartner Danijel Majdancevic nach der Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen Seligenporten gesperrt fehlen wird.

Darüber hinaus ist der Einsatz von Abwehrriese Georg Lenz äußerst fraglich. Ansonsten steht dem Trainer-Duo Tobias Strobl und Robert Mayer derselbe Kader wie zuletzt zur Verfügung. Es wird auf alle Fälle für Verantwortliche und Fans des Vereins ein Auftritt der Rothemden werden, den man mal ganz ohne Druck auf des Gegners Platz genießen kann. Die relativ kurze Wegstrecke nach Burghausen bietet sich ja zudem an, an der Auswärtspartie teilzunehmen.

Ein Erfolg in Burghausen, egal ob ein Unentschieden oder sogar ein Dreier wäre für den Aufsteiger eine Wahnsinnssache und würde das tolle Abschneiden der Tiplix-Elf noch positiver gestalten. Hierfür sind aber noch 90 lange und intensive Minuten zu absolvieren.

 

6 Mai

Der Klassenerhalt ist unter Dach und Fach – 1860 Rosenheim feiert nach nächstem Heimsieg gegen den SV Seligenporten den Verbleib in der Regionalliga

Der Deckel ist drauf, die Messe ist gelesen, der Drops ist gelutscht oder wie es auch Abwehrspieler Georg Lenz nach der Begegnung nannte „jetzt hamma des a!“ – 1860 Rosenheim kann mit dem 3:0 Heimsieg gegen den SV Seligenporten den Klassenerhalt feiern. Und das auch vollkommen verdient!

Praktisch wie theoretisch ist nun mit den 45 Punkten nach 32 Spieltagen auf der Habenseite die Abstiegsgefahr gebannt. Der erste Relegationsplatz ist mindestens sieben Zähler entfernt, bei noch ausstehenden zwei Runden und noch zu vergebenen sechs Punkten ist der TSV also uneinholbar gerettet.

Nun zur Partie gegen den SV Seligenporten. Die Gäste, die stark ersatzgeschwächt antreten mussten, u.a. standen zwei Spieler des Bezirksligateams von Beginn an auf dem Rasen, suchten natürlich ihr Heil nicht unbedingt in der Offensive und zogen sich meist in die eigene Hälfte zurück. Die Heimelf fand auch nicht so recht ins Spiel, daher ergab sich in den ersten 45 Minuten eine Begegnung, die sich auf äußerst überschaubarem Niveau bewegte. Chancen bzw. Torschüsse waren auf beiden Seiten Mangelware.

Die Mannen von Roger Prinzen konnten nicht, die Gastgeber fanden einfach noch nicht zum gewohnt leidenschaftlichen Auftreten auf heimischen Rasen. So mussten die Zuschauer bis zur 21. Spielminute warten, ehe 1860 Außenverteidiger Max Mayerl aus 16m sein Glück versuchte und Torhüter Patrick Bogner zur ersten Rettungsaktion zwang. Kurz darauf auf der Gegenseite musste auch Dominik Süßmaier sein Können aufbieten, als er einen  Schuss aus etwa 15m durch Stanislaus Herzel bravourös entschärfte.

Bis zur Halbzeitpause verzeichneten die Strobl-Schützlinge noch durch Danji Majdancevic (Weitschuss) und Mathias Heiß per Kopf erwähnenswerte Abschlüsse, die jedoch beide über den Kasten gingen. Ansonsten war vor beiden Gehäusen hauptsächlich „tote Hose“, ein sehr gedämpfter Auftritt der Teams bis dato. Die ersten wenig aufregenden 45 Minuten waren nun vorüber, es konnte in Halbzeit zwei fast nur besser werden.

Man merkte der Heimelf nun nach Wiederanpfiff deutlich mehr Elan an. Den ersten Torschuss konnte wiederum, wie auch in Halbzeit eins Max Mayerl verzeichnen, aber die Kugel ging deutlich über das Gästegehäuse drüber (47). Die Rothemden trafen dann endlich nach etwa einer Stunde Spielzeit ins Schwarze. Torjäger Sascha Marinkovic setzte einfach mal trocken aus ca. 25m Entfernung ein Geschoss ab, der Ball schlug daraufhin unhaltbar zu seinem 14. Saisontreffer im Tor von Keeper Patrick Bogner ein.

Das war nun der Dosenöffner für die Strobl-Truppe. Die Angriffe der Gastgeber wurden nun deutlich zielstrebiger und konsequenter geführt, schon fiel dann auch der zweite Treffer. Der in den letzten Wochen äußerst treffsichere Danjiel Majdancevic zog freistehend an der Strafraumgrenze ab und setzte das Leder flach neben den Pfosten, erneut ohne Abwehrmöglichkeit für den Gäste-Keeper (73.).

Damit war das Spiel nun endgültig gelaufen. Die „Klosterer“ konnten mit dem nahezu letzten Aufgebot so gut wie keine Offensivaktivon verbuchen, kämpften aber wacker, die Gastgeber waren nun im Glauben des sicheren Klassenerhaltes deutlich überlegen, machten aber nicht mehr wirklich ernst.

So plätscherte die Begegnung bis zum Ende vor sich hin, beide Kontrahenten schalteten auf Leerlauf. Leider holte sich der Torschütze Danji Majdancevic in den letzten Minuten noch eine völlig überflüssige Gelbrote Karte ab (Meckern) und fehlt seinem Team dadurch im nächsten Spiel in Burghausen. Mit dem Schlußpfiff erzielte noch Michi Denz per Kopf nach einer Ecke durch seinen ersten Saisontreffer im Trikot von 1860 Rosenheim den 3:0 Endstand.

Das Team feierte im Anschluß noch bis tief in die Nacht ausgelassen den Klassenerhalt und kann sehr stolz auf das Geleistete sein. Nahezu niemand hätte dem Aufsteiger aus der Innstadt eine so bravouröse Runde zugetraut. Ein gigantischer Erfolg für den Verein auf den man noch lange mit breiter Brust zurückdenken wird. Man kann vor dem was da geleistet wurde, mit den doch überschaubaren Möglichkeiten nicht oft genug den Hut vor dieser bemerkenswerten Truppe sowie den Verantwortlichen des Vereins ziehen.

In den beiden letzten Begegnungen in Burghausen sowie im Derby gegen Buchbach können die Rothemden nun völlig befreit aufspielen und sehen was noch so möglich ist.

 

2 Mai

Unser Josip Tomic – sein Alltag zwischen Fußball und Beruf

Vor kurzem besuchten wir unsere Offensiv-Granate Josip Tomic in seinem beruflichen Umfeld. Dabei konnten wir ihm einige Fragen zu seiner Person, dem Verein und natürlich seinem Arbeitgeber, das VW-Zentrum Wallner stellen: 

Hallo Josip!

Super, dass wir Dich an Deiner Arbeitsstelle besuchen dürfen. Du arbeitest im VW-Gebrauchtzentrum Rosenheim. Seit wann bist Du dort engagiert und welche Tätigkeiten übst Du aus?
Ich bin seit September 2016 im VW-Zentrum Wallner angestellt und mache eine Lehre zum Automobilkaufmann.

Was ist für Dich das Besondere an Deinem Job, woran hast Du am meisten Spaß?Besondere Freude bereitet mir der tägliche Umgang mit Autos. Zudem habe ich mit allen meinen Kollegen ein tolles Verhältnis, es macht einfach Spaß bei VW Wallner zu arbeiten. Ich bin auch meinen Vorgesetzten sehr dankbar, dass sie ein so großes Verständnis aufbringen, wenn ich früher zum Fußball weg muss oder sogar ganz dafür frei brauche.

Als Spieler in der Regionalliga muss man dem Fußball sehr viel Zeit widmen, wie bringst Du das alles unter einem Hut?
Ja, ich muss schon sagen, dass es sehr zeitintensiv und anstrengend ist. Aber mir bereitet es aber einfach große Freude meinem größtem Hobby auf so anspruchsvollem Niveau nachgehen zu können. Sobald ich mal eine freie Minute habe, versuche ich etwas auszuruhen und „chille“ ein wenig.

Bei welchen Vereinen und in welchen Ligen warst Du bisher aktiv und was ist Deine Lieblingsposition?
Ich habe meine ersten Schritte im Fußballbereich bei meinem Heimatverein in Bosnien, dem FK
Rudar Kakanj bestritten. Bis zur U19 blieb ich dort, dann wechselte ich zu NK Zagreb. Nach einjährigem Aufenthalt im dortigen Fußball-Internat ging ich nach Deutschland. Bevor ich im Januar 2015 zum TSV 1860 Rosenheim wechselte, spielte ich beim BSV Schwarz-Weiß Rehden in der Regionalliga Nord.

Wo siehst Du Deine Stärken auf dem Platz und wo hast Du noch Deiner Meinung nach Verbesserungspotential?
Meine Stärken sehe ich eindeutig in der Offensive auf der 10er Position wenn ich in Ballbesitz bin. Eine Schwäche habe ich vermutlich in der Defensivarbeit (lacht).

Welche Hobbys hast Du neben dem Fußballspielen? Wie schaut Dein Privatleben aus?
In meiner Freizeit spiele ich gern Tennis, am Liebsten schaue ich mir aber jeden möglichen Sport im Fernsehen an.

Du stammst ja ursprünglich aus Bosnien-Herzegowina. Seit wann bist Du in Deutschland und welchen Bezug hast Du noch zu Deiner Heimat?
Ich bin seit drei Jahren in Deutschland und fühle mich mittlerweile sehr wohl in Rosenheim. Mit meiner Heimat bin ich aber auch noch sehr eng verbunden, da meine ganze Familie, mit der ich ständig in Kontakt bin, noch dort wohnt.

Wie schaut Deine Zukunftsplanung im sportlichen und privaten Bereich aus?
Mein oberstes Ziel ist die Ausbildung fertigzumachen und dann schaue ich, dass ich mich beruflich stabilisiere. Im sportlichen Bereich möchte ich mich auf Rosenheim konzentrieren und noch möglichst lange für den TSV 1860 Rosenheim spielen.

 

 

Vielen Dank, Josip, dass wir dieses Interview mit Dir führen durften. Wir wünschen Dir persönlich alles Gute in Deiner hoffentlich noch sehr langen sportlichen Zukunft bei 1860 Rosenheim und natürlich auch viel Erfolg in Deiner beruflichen Laufbahn!

 

26 Apr

1860 Rosenheim vor nächster Auswärtshürde – Strobl-Elf zu Gast in Illertissen

Am 31. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim unter der Leitung von Schiedsrichter Simon Marx am Freitag, den 28.04.17 um 18:30h beim FV Illertissen antreten.

Beide Kontrahenten mussten am letzten Spieltag jeweils 1:3 Niederlagen hinnehmen. Die Heimelf aus Schwaben verlor überraschend gegen den abgestiegsgefährdeten SV Schalding-Heining auf heimischem Geläuf, der Aufsteiger aus der Innstadt zog in Bayreuth den Kürzeren. Somit brennen beide Mannschaften sicherlich auf schnellstmögliche Wiedergutmachung und wollen wieder punkten.

Das routinierte Regionalliga-Team von Trainer Ilija Aracic belegt derzeit mit 44 Zählern einen hervorragenden sechsten Tabellenplatz. Vor der Heimniederlage gegen Schalding-Heining holten die Mannen um Kapitän Lukas Kling ein beachtliches 2:2 Unentschieden bei der U23 des TSV 1860 München sowie einen souveränen 3:0 Heimsieg gegen die SpVgg Bayreuth.

Exakt gegen diese SpVgg Bayreuth gingen die Rosenheimer vor acht Tagen als Verlierer vom Platz. Man weiß also in Reihen der Gäste ganz genau, welche Mammutaufgabe da dem Aufsteiger bevorsteht. Aber derartigen kniffligen Herausforderungen stellen sich Heiß und Co. nur zu gerne. Zudem wollen die Rothemden die unglückliche 0:1 Hinspiel-Niederlage wettmachen, bei der kurz vor Ende der Begegnung sogar ein Elfmeter vergeben wurde.

Es wird wieder ein Spiel werden, das dem Team von Trainer Tobias Strobl alles abverlangt und nicht allzu viele Fehler verzeihen wird. Es müssen also erneut die bisher so erfolgreichen Tugenden wie Leidenschaft, Kampf und der Wille an die Leistungsgrenze zu gehen abgerufen werden. Ebenso ist eine stabile und konzentrierte Defensivarbeit der ganzen Elf erforderlich. Sollte diese Vorgaben umgesetzt werden, hat der Aufsteiger aus der Innstadt auch durchaus eine reelle Chance aus dem Schwabenland was Zählbares mitzunehmen.

Nach Stand der Dinge stehen Tobias Strobl und dessen Co. Robert Mayer alle Mann zur Verfügung. Auch Valentin Hauswirth (Erkältung) und der zuletzt gelbgesperrte Michael Denz sind wieder mit an Bord. Das Trainerteam kann also aus dem Vollen schöpfen und evtl. mit taktischen Finessen für Überraschungen sorgen.

„Wir haben die Niederlage aus dem Spiel gegen Bayreuth abgehackt, sehr gut aufgearbeitet und wissen was mir falsch gemacht haben. Wie aus jeder Partie versuchen wir auch in Illertissen was mitzunehmen und rechnen uns dort durchaus gute Chancen aus. Sollten wir es schaffen selbstbewusst aufzutreten, Druck aufzubauen und vor allem im Defensivverbund stabil und sicher zu stehen, werden wir auch in Illertissen bestehen und hoffentlich punkten“, so der sportliche Leiter Hansjörg Kroneck.

Die Tiplix-Elf sprüht vor Tatendrang, möchte endlich das Schiff in den Hafen bringen und den Klassenerhalten dadurch schnellstmöglich sicherstellen. Durch die zuletzt überraschenden Dreier von Schalding-Heining in Illertissen und beim FC Memmingen sind die Passauer, die derzeit den ersten Relegationsplatz belegen, bis auf sechs Punkte herangekommen. Somit ist die Situation im Abstiegskampf wieder spannender geworden. Schon allein deshalb sollten schleunigst weitere Zähler zu den bis dato geholten 39 Punkten hinzukommen, am besten natürlich schon in Illertissen.

20 Apr

1860 Rosenheim möchte Serie in Oberfranken ausbauen – der TSV zu Gast in Bayreuth

Am 30. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 22.04.17 um 14:00h bei der SpVgg Bayreuth im dortigen Hans-Walter-Wild-Stadion antreten.

Nach sieben Zählern aus den letzten drei Partien und einem aktuellen Polster von neun Punkten auf den ersten Relegationsplatz kann der Aufsteiger aus der Innstadt ein wenig entspannter die Reise nach Oberfranken antreten. Der 2:1 Sieg vom Ostermontag aus dem Spiel gegen die U23 des 1. FC Nürnberg hat gezeigt, dass man nun durchaus auch mit spielerisch anspruchsvollen Mannschaften mithalten bzw. auf Augenhöhe agieren kann und sich fußballerisch sehr gut weiterentwickelt hat. Nichtsdestotrotz muss jedem im Team des Aufsteigers bewusst sein, es funktioniert nur mit Leidenschaft, Kampf, Wille und 100%igem Einsatz – und dies in jeder Begegnung!

Die Heimelf aus Bayreuth wird nach dem 3:1 Heimsieg gegen den SV Seligenporten und den zuvor zwei erlittenen beiden Niederlagen am Stück (0:3 in Illertissen und 0:2 in Schweinfurt) sicherlich wieder selbstbewusster auf heimischen Rasen auftreten. Das Team von Trainer Marc Reinhardt muss jedoch bis auf Weiteres auf Torjäger Tobias Ulbricht verzichten (11 Saisontreffer), der sich Ende März das Kreuzband riss. Ein schmerzlicher Verlust für die Mannschaft aus der Festspiel-Stadt.

Mit aktuell 39 Zählern ist das Punktekonto der Gastgeber ebenso gut gefüllt wie das des Gegners aus der Innstadt, jedoch ist noch die Partie gegen die U23 vom 1. FC Nürnberg am 25.04.17 nachzuholen. Die Hausherren um Kapitän Kristian Böhnlein möchten so schnell wie möglich alle Zweifel beseitigen, um nicht evtl. noch in Abstiegsgefahr zu gelangen. Deshalb ist jeder Punkt für die Bayreuther von Bedeutung.

Gleiches gilt für die Gäste aus Rosenheim, die auch weiterhin unbedingt punkten und endgültig alle Rechenspiele was den Abstiegskampf betrifft ad acta legen wollen. Wieder mit von der Partie wird dabei Kapitän Mathias Heiß sein, der seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat. Nach Stand der Dinge steht nur hinter dem Einsatz von Valentin Hauswirth ein kleines Fragezeichen, der an einer leichten Erkältung leidet. Ansonsten stehen dem Trainer-Duo Tobias Strobl und Robert Mayer alle Mann zur Verfügung, auch Korbinian Linner (Fleischwunde) und Alex Zetterer (Erkältung) sind wieder einsatzbereit.

Die Liganeulinge aus dem Alpenvorland konnten sich mittlerweile in der Regionalliga sehr gut akklimatisieren und belegen mit 21 geholten Zählern in der Rückrundentabelle einen schier sensationellen fünften Platz. Den bisher gezeigten Leistungen des Aufsteigers gebührt also größter Respekt. Jedoch darf man sich wahrlich noch nicht in Sicherheit wiegen, trotz des aktuell beruhigenden Vorsprungs auf den ersten Relegationsplatz ist das große Ziel Klassenerhalt noch nicht erreicht.

„Wir wissen unsere Situation genau einzuschätzen und dürfen deshalb bis zum Schluss keinen Zentimeter nachlassen. Wenn wir das durchziehen sind wir überzeugt, dass wir nicht mehr in größere Gefahr geraten werden. Das Spiel in Bayreuth gehen wir durchaus selbstbewusst und mit breiter Brust an, wir wollen auch aus Oberfranken was Zählbares mitnehmen. Es wird eine schwere aber nicht unlösbare Aufgabe, ein Punkt ist auf alle Fälle für uns drin“, so der Co-Trainer von 1860 Rosenheim Robert Mayer.

Josip Tomic, Sascha Marinkovic und Danijel Majdancevic wollen auch in Bayreuth jubeln

Das brandgefährliche Offensiv-Trio Josip Tomic, Sascha Marinkovic und Danijel Majdancevic wird sicherlich alles versuchen, dem Keeper der SpVgg Bayreuth Jonas Hempfling das ein oder andere nachträgliche Ei ins Nest zu legen. Hoffentlich gelingt es den Angreifern des TSV 1860 Rosenheim ihr Torekonto am kommenden Wochenende weiter zu füllen. Dies würde dann auch die Wahrscheinlichkeit eines positiven Resultats in Oberfranken erhöhen.

17 Apr

1860 Rosenheim holt den nächsten Heimdreier – 2:1 Sieg gegen 1. FC Nürnberg II

Am 29. Spieltag der Regionalliga Bayern konnte der TSV 1860 Rosenheim auch sein drittes Heimspiel in Folge siegreich gestalten. Gegen die U23 des 1. FC Nürnberg gewannen die Strobl-Schützlinge durchaus verdient mit 2:1 Toren.

Die Gäste begannen die Begegnung bei leichtem Regen gleich recht forsch und legten schon mal ein gutes Tempo vor. In den Anfangsminuten hatten die Gastgeber damit ein wenig Probleme, fanden jedoch von Minute zu Minute besser in die Partie. Die leichte Überlegenheit der Franken konnten diese jedoch nicht in Torgefahr ummünzen. Selbst Torjäger Dominic Baumann blieb bis auf Weiteres recht blass und war in den Händen der beiden Innenverteidiger, Ersatzkapitän Georg Lenz und Rückkehrer Philipp Maier bestens aufgehoben.

Nach gut einer Viertelstunde Spielzeit hatten sich die Gastgeber an das durchaus bemerkenswerte Tempo angepasst und machten nun selbst mit einigen guten Ballaktionen spielerisch auf sich aufmerksam. Man spürte, dass sich die Rothemden dem Tor von Gästekeeper Johannes Kreidl immer mehr annähern wollten. Mit der ersten großen Torchance gingen dann auch schon die Hausherren in Führung. Ein tolles Zuspiel von Josip Tomic aus halbrechter Position verarbeitete Sascha Marinkovic im Zentrum sicher und verwandelte aus ca. 8m Entfernung eiskalt zur Führung für die Strobl-Elf (25. Min.).

Die Heimelf hatte das Spielgeschehen nun meist in der eigenen Hand, aber die pfeilschnellen und wieselflinken Gäste aus Franken gaben sich bei weitem nicht geschlagen, warum auch. Es war eine Begegnung auf gutem Niveau, wobei die Gastgeber eindeutig zielstrebiger in die Spitze spielten und eher den Abschluss suchten. Die Nürnberger hingegen wollten unbedingt den Negativlauf stoppen, konnten spielerisch durchaus auch überzeugen, jedoch fehlten Torabschlüsse.

Somit ging man mit der nicht unverdienten 1:0 Führung für die Rosenheimer in die Kabinen.

Die zweite Hälfte begann gleich mit einem Paukenschlag. Nach einem zur Strafraumgrenze zurückgelegten Eckball, nahm der sehr agile Josip Tomic per Weitschuss das Gästetor ins Visier. Sein Abschluss wurde jedoch vom Gästetorjäger Dominic Baumann per Hand abgewehrt. Schiedsrichter Roman Potemkin zeigte sofort auf dem Elfmeterpunkt und zudem dem Verursacher die Ampel-Karte (47. Min).

Doch den von Ludwig Räuber geschossenen Strafstoß lenkte Torhüter Johannes Kreidl bravourös an den Innenpfosten, wovon aus der Ball dann wieder ins Spielfeld zurückprallte. Die Gäste, obwohl in Unterzahl, agierten moralisch gestärkt durch den verschossenen Elfer nun noch engagierter und wollten ihrerseits den Torerfolg suchen. Dadurch bekamen die Franken sogar zwischenzeitlich ein wenig Oberwasser. Die Gastgeber hingegen waren mit der neuen Situation vorläufig etwas überfordert.

Diese Phase nutzte dann die Elf von Trainer Fabian Adelmann zum Ausgleichstreffer. Nach einem Eckball rutschte dem ansonsten beschäftigungslosen Rosenheimer Keeper Dominik Süßmaier der glitschige Ball durch die Hände, diesen konnte dann der Ex-60er Christoph Wallner im Anschluss zum 1:1 über die Linie drücken.

Sascha Marinkovic, erzielte seine Saisontreffer Nr. 11+12

Die Gäste witterten nun trotz Unterzahl ihre Chance noch mehr aus der Partie rauszuholen. Doch nach kurzem Durchatmen auf Seiten der Gastgeber übernahmen diese immer mehr das Kommando. Die drei Angreifer Josip Tomic, Danijel Majdancevic und Sascha Marinkovic machten viel Betrieb und versuchten dabei schnellstmöglich den neuerlichen Führungstreffer für das Strobl-Team zu erzielen. In der 69. Spielminute war es dann soweit. Goalgetter Sascha Marinkovic tankte sich mit vollem Tempo sehenswert durch die Gästeabwehr und nagelte mit einem satten Schuss das Leder ins lange Kreuzeck zu seinem zwölften Saisontor – ein toller Treffer.

Die Nürnberger versuchten bis zum Ende der Begegnung zwar noch alles, konnten sich jedoch nicht mehr in aussichtreicher Position bringen. Die Hausherren hingegen hätten einige Kontermöglichkeiten besser nutzen und damit schon früher den Sack zumachen können. Somit blieb es beim verdienten 2:1 Heimsieg der Rosenheimer. Die Gäste lieferten zwar eine spielerische gute Leistung ab, konnten sich aber in den gesamten 90 Minuten keine einzige hochklassige Tormöglichkeit herausarbeiten.

Die Gastgeber legten ihrerseits eine beachtliche und mannschaftlich geschlossene Darbietung ab und fuhren damit die Punkte 37 bis 39 ein. Damit konnten die Schützlinge des Trainer-Duos Tobias Strobl und Robert Mayer einen gewaltigen Schritt Richtung Klassenerhalt absolvieren. Der Abstand zu den Relegationsplätzen beträgt nun schon satte neun Zähler. Bei insgesamt noch zu vergebenen 15 Punkten bis zum Saisonende müsste schon noch viel schief laufen, wenn man noch dorthin abrutschen würde. Solange aber rein rechnerisch dies noch möglich ist, darf man sich keinesfalls schon zu früh zu sicher fühlen.

16 Apr

Gelingt 1860 Rosenheim der nächste Coup?

Am 29. Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Ostermontag, den 17.04.17 um 14:00h die U23 des 1. FC Nürnberg zu Gast im heimischen Jahnstadion.

Die Hausherren aus der Innstadt gehen nach dem positiven Auftritt beim FC Schweinfurt 05 vom Gründonnerstag und dem dabei erreichten 1:1 Unentschieden sicherlich mit  breiter Brust in die Partie gegen das Reserveteam des Zweitligisten aus Franken.

Hingegen strotzen die Gäste nach zwei Niederlagen am Stück, zuletzt 0:1 bei 1860 München II und zuvor eine 0:6 Heimklatsche gegen den FC Ingolstadt II, vermutlich nicht gerade vor Selbstvertrauen. Allerdings werden die Mannen von Trainer Fabian Adelmann alles an den Tag legen, um schnellstmöglich wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren zu können. Mit jeder Begegnung in der Regionalliga Bayern werden die Karten neu gemischt, der Ausgang ist also völlig offen, die aktuelle Tendenz ist dabei zumeist zweitrangig.

Mit Mike Ott (wechselte in der Winterpause nach Thailand) und Torjäger Dominic Baumann (15 Saisontore), der mittlerweile fest zum Kader der ersten Mannschaft zählt, müssen die Franken auf zwei eminent wichtige Offensivspieler verzichten, die nicht so einfach zu ersetzen sind. Daher ging es für die Gäste in den letzten Wochen in der Tabelle sukzessive ein wenig nach unten. Aktuell belegen die Jungs um Kapitän Ivan Knezevic mit 37 Punkten nach 27. Spielen, die Nachholpartie gegen die SpVgg Bayreuth steht noch aus, nur mehr den neunten Tabellenplatz.

Drei Plätze hinter den Gästen, aber nur einen Zähler weniger liegt dann auch schon die Strobl-Elf. Die zwei Heimsiege zuletzt (2:1 gegen FC Bayern München II, 3:0 gegen Schalding-Heining) sowie die beachtliche Punkteteilung in Schweinfurt, lässt die Hausherren sicherlich mit einem positiven Gefühl in die Begegnung gehen. Schon im Hinspiel nahmen die 60er mit einem 2:2 Unentschieden ein gutes Ergebnis mit vom Sportpark Valznerweiher.

Korbi Linner

Dabei wird den Rosenheimern dieses Mal jedoch Kapitän Mathias Heiß fehlen, der kurz vor Ende der Partie in Schweinfurt die Ampelkarte hinnehmen musste. Jedoch kann das Trainer-Duo Tobias Strobl und Robert Mayer sehr wahrscheinlich wieder auf Philipp Maier zurückgreifen, auch ein Einsatz von Korbinian Linner ist nicht ausgeschlossen. Ansonsten stehen alle Mann parat.

„Wir gehen durchaus optimistisch in die Begegnung mit der U23 vom 1. FC Nürnberg und wollen unbedingt weiter unser Punktekonto füllen. Wir lassen uns durch die aktuell etwas negative Tendenz des Gegners nicht blenden. Es ist uns bewusst, dass wir nur mit 100%igem,  Einsatz, Leidenschaft und Willen gegen die Zweitvertretung des Zweitligisten was holen können. Meine Mannschaft wird schon mit der richtigen Einstellung ans Werk gehen, davon bin ich fest überzeugt“, so der Trainer des TSV 1860 Rosenheim zur bevorstehenden Begegnung.

Für einen Gästespieler ist die Auseinandersetzung am Ostermontag im Jahnstadion gewiss eine ganz besondere Partie. Nach langer Verletzung ist das Rosenheimer Urgestein und Ex-1860-Kapitän Christoph Wallner wieder fit und beschwerdefrei. Zuletzt konnte er im Spiel gegen 1860 München II wieder 70 Minuten absolvieren. Ein möglicher Einsatz in seinem ehemaligen Stadion würde sicherlich sehr emotional für den sympathischen und ehrgeizigen Kicker werden.

Den Zuschauern erwartet am Ostermontag eine sehr spannende Begegnung, in der alles möglich ist. Sofern gepunktet werden kann, kommt das Ziel Klassenerhalt für den Liganeuling aus der Innstadt immer näher.