27 Okt

U17 und U19 gemeinsam mit den Herren im Training

Die fußballerische Ausbildung im Jugendbereich ist das Kernstück bei den 60ern. Das Prinzip der Ausbildung sieht mannschaftsübergreifendes Arbeiten in Leistungs- und Inhaltsgruppen vor sowie eine hohe Durchlässigkeit zwischen den Jahrgängen bis in den Herrenbereich.

In diesem Sinne gibt es immer wieder Trainingseinheiten der U19 und U17 Mannschaften gemeinsam mit der Herrenmannschaft.

Hier ein paar Impressionen aus dieser Trainingswoche.

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6 Okt

Kampf um jeden Cent – Kolumne zum Jugendfußball

Reinhard Hübner ist Autor beim Münchner Merkur und berichtet dort regelmäßig über den Jugendfußball. Er ist ein ausgewiesener Experte und früher auch beim TSV 1860 Rosenheim tätig. Bereits im Sommer hat er eine interessante Kolumne zum Thema Jugendfußball geschrieben, die an Wahrheit und Aktualität nichts verloren hat und die wir hier freundlicherweise veröffentlichen dürfen.

Jugendfußball ist für die Vereine eine aufwändige Angelegenheit – vom Multi-Millionen-Geschäft in den Top-Etagen spüren sie an der Basis nichts.

Früher, als bekanntlich alles besser war, hat man für den Gegenwert von 15 Cent noch eine Breze bekommen. Heute reicht das, je nach Vertrag, vielleicht für 60 Sekunden Quatschen am Handy, einen halben Becher Joghurt (im supergünstigen Sonderangebot). Oder für ein Fußballtraining. Glauben Sie nicht? Rechnen Sie einfach mal nach. Die supergünstige Einheit gibt’s sogar bei ausgebildeten, qualifizierten Trainern.

3H3O1098Und damit ist es nicht getan, der Fußballverein bietet noch mehr: Schicke Trikots, heiße Duschen, Strom, er stellt und pflegt die Plätze, zahlt Schiedsrichter, Verbandsabgaben, organisiert Auswärtsfahrten, Brotzeit, Getränke, Trainingscamps. Und übernimmt Verantwortung für die Kids. Ziemlich viel für 15 Cent pro Stunde. Aber wehe, der böse Vereinsboss wagt, vorsichtig über Beitragserhöhung zu sprechen: Da bricht bei Eltern die Hölle los, fast wie am Spielfeldrand, wenn der blinde Schiri ein brutales Foul an Mamis Liebling ignoriert.

Neulich erst hat ein ziemlich engagierter Verein in Niederbayern, anerkannt als Nachwuchsleistungszentrum, gewagt, einen Zusatzbeitrag von zehn Euro im Monat zu fordern und damit den Jahresbeitrag um 300 Prozent von bisher 42 auf 162 Euro anzuheben. Der Verein hat 19 Juniorenteams mit 50 meist lizenzierten Trainern und Betreuern, die jährlich rund 500 Spiele und 2000 Stunden an Trainingseinheiten absolvieren. Das müsse einfach besser finanziert werden, argumentierte der Verein. Und löste einen wahren Shitstorm aus, wie das heute heißt.

Papis und Mamis, die ihre Kiddis gerade wieder mit dem neuesten Bayern-Trikot für 64,95 Euro ausgestattet hatten, für jede einzelne Gitarrenstunde locker 15 Euro (nicht Cent) hinlegen, sich im Winter einen Skitag gut 200 Euro kosten und das Kind in den Ferien gegen gutes Geld von Ex-Profis in tollen Camps schulen lassen, rasteten völlig aus, selbst Stadträte sprangen ihnen bei, geißelten das Vorhaben als „Abschied des Vereins aus seiner sozialen Verantwortung“. Ist es das? Oder versucht da endlich mal ein Verein, seine Arbeit nicht weiter weit unter Wert zu verkaufen?3H3O0603

Natürlich ist Fußball Volkssport, klar soll er allen zugänglich sein. Viele Vereine bieten in Härtefällen auch gesponserte Mitgliedschaften, oft engagieren sie sich unentgeltlich in der Arbeit mit Flüchtlingen und Asylanten. Dem Normalverdiener aber sollte eine qualifizierte Ausbildung seines Nachwuchses 162 Euro im Jahr durchaus wert sein, zumal doch fast jeder Fußballpapi davon träumt, dass sein Filius später auch mal für 100 Millionen in die Premier League transferiert wird. Funktioniert aber nur, wenn schon unten alles ziemlich optimal läuft.

Dann jedenfalls wäre das Geld richtig gut angelegt, der kleine Ausbildungsverein wäre bestimmt fast genauso stolz wie die Eltern, mit dem feinen Unterschied, dass er wesentlich weniger davon profitieren würde. Der TSV Pähl, Thomas Müllers Heimat bis zur D-Jugend, würde bei einem Transfer nach England sogar leer ausgehen, da nur die Ausbildungszeit nach dem zwölften Lebensjahr angerechnet wird. Und da war Müller schon bei Bayern. 1860 Rosenheim wird wohl immerhin eine für Amateurklubs ganz nette Summe aus dem Schweinsteiger-Transfer erhalten (aktualisierte Info: 38.000 €), in diesem Fall sollten zwei Jahre anrechnungsfähig sein. Immerhin.

Insgesamt aber geht der große Boom, der die finanziellen Möglichkeiten im großen Fußball-Business in astronomische Bereiche verschiebt, an den kleinen Vereinen einfach vorbei. Sie kämpfen um jeden Cent. Und müssen sich dabei von Eltern beschimpfen lassen, die doch auch jedes Wochenende ihren Spaß haben. Wenn sie bei den Spielen der Kleinen mal so richtig die Sau rauslassen können. Für 15 Cent.

reinhard-huebner-ist-autor-der-merkur-kolumne-zwischentoeneAutor Reinhard Hübner

21 Sep

U17 holt erste Punkte

Sonntag , 20.09.2015 11:45 Uhr Spiel: TSV 1860 Rosenheim-SpVgg Unterhaching 2 U 17 (B-Jun.) Landesliga Bayern Süd Ergebnis: 3-0 (1-0) Aufstellung TSV 1860 Rosenheim: Anderson Daniel, Bachmayr Klaus, Bauer Lorenz, Coglitore Luca, Hoxha Veron, Lötzsch Eric, Merdan Adel, Schneid Benjamin,...
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24 Jul

60er Fußballnachwuchs mit neuer sportlicher Leitung

Der Jugendbereich ist das Herzstück der 60er, dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der optimalen fußballerischen Ausbildung der Jugendlichen. Das Prinzip der Ausbildung beim TSV 1860 Rosenheim sieht ein mannschaftsübergreifendes Arbeiten in Leistungs- und Inhaltsgruppen vor sowie eine hohe Durchlässigkeit zwischen den Jahrgängen bis in den Herrenbereich.

Lutz Dziarnowski verstärkt ab sofort das Team der 60er als Sportlicher Leiter Junioren. Der Sportliche Leiter hat die gesamtsportliche Leitung ist verantwortlich für die Entwicklung und Umsetzung des sportlichen Konzepts.

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Der 49-jährige Familienvater kommt aus München und widmet sich seit über 9 Jahren intensiv als Geschäftsführer eines Vereins um die Umweltbildung (inkl. Sport) bei Kindern und Jugendlichen.

„Vielleicht fragen Sie sich, warum fahre ich aus München nach Rosenheim? Weil ich spannende und anspruchsvolle Projekte liebe und sicher auch leistungsorientiert fußballverrückt bin. Mir liegt die leistungsorientierte Ausbildung von Fußballern am Herzen und ich möchte meine Erfahrungen und Energie gerne in den Neuaufbau der Fußballabteilung des TSV 1860 Rosenheim einbringen. Ich freue mich riesig auf die kommenden Aufgaben,“ so Lutz Dziarnowski .

Über seine sportliche Herkunft sagt Dziarnowski: „Meine fußballerische Erfahrung sind ca. 35 Jahre als aktiver Spieler/Torwart in verschiedenen Vereinen und Ligen (u.a.in England). Trainerausbildung: DFB Lizenz C und DFB Torwarttrainer.

Dazu kommen Aufenthalte und Hospitationen bei den Jugendakademien von Ajax Amsterdam, FC Barcelona und FC Luzern. Da ich auch das Kinderzentrum und die Fußballschule bei der TSG 1899 Hoffenheim gut kenne, fahre ich gerne auch mal zum Trainingslager dorthin.“

Lutz Dziarnowski folgt Ralf Santelli, der dem Verein aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen kann.

 

5 Mai

Keine Punkte beim Bundesliga-Nachwuchs für U 17

FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 Rosenheim U17 Ergebnis:                             2:0 (1:0)   Aufstellung TSV 1860 Rosenheim: Marinus Pohl, Daniel Anderson/Marco Neudecker, Luka Topic, Luca Coglitore, Dominik Brich, Josip Cosic, Marco Zöller, Melvin Wirtz/Alper Tombulca, Claudio Cevcovic/Adrian Rama, Fillip Cicak,...
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