4 Apr

Künftig Videoanalyse im Jugendbereich – TSV 1860 Rosenheim professionalisiert seine Trainingsmethoden weiter

Bei den Regionalligaspielen der Herren entdeckt man sie oft, viele Profimannschaften nutzen sie für ihren Trainingsbetrieb – professionelle Videoanlagen.

Die Jugendtrainer des TSV 1860 Rosenheim können künftig auch auf so eine Videoanlage zugreifen und die Analysen in Ihren Trainingsalltag einbauen.

Jugend-Koordinator Andi Kubik: „Die Videoanlage ist ein weiterer Meilenstein hin zu einer ganzheitlichen und professionellen Ausbildung unserer Jugendspieler.“

Ermöglicht hat die neue Anlage die Firma ROCK ’N‘ LOG aus Kufstein. Geschäftsführer Chucko Beslic persönlich überreichte die Videoanlage an Andi Kubik.

ROCK ’N‘ LOG ist ein Transport- und Logistikunternehmen und versteht sich als kompetenter Partner im europäischen Komplett- und Teilladungsverkehr – rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Unter dem Motto INTELLIGENT – SICHER – SCHNELL – ZUVERLÄSSIG organisieren Sie die täglichen Herausforderungen auf logistischem Höchstniveau.

60er Jugendkoordinator Andi Kubik und ROCK ’N‘ LOG Geschäftsführer Chucko Beslic

3 Apr

Aktion Torpate des Jugendfördervereins

Wir suchen ab sofort Torpaten für unsere Jugendmannschaften. Das Prinzip Torpate funktioniert ähnlich wie ein Sponsorenlauf. Der Torpate spendet pro gefallenem Tor seiner Lieblingsmannschaft einen bestimmten Betrag, mindestens 0,50€ an den Jugendförderverein. Abgerechnet wird zum Saisonende.

Die Einnahmen der Torpatenschaft sollen nahezu vollständig für die Förderung der gewählten Mannschaft verwendet werden. Torpaten können Eltern, Tanten, Onkel, Omas und Opas, Freunde und natürlich auch Firmen werden. Torpatenflyer liegen im Foyer des Vereinsheims aus und stehen unter nachfolgendem link zum download zur Verfügung.

Torpatenflyer

 

 

1 Apr

Ramadama im Kiosk am Kunstrasenplatz

Wir lieben spontane Anpackaktionen wie diese!

In unserem Kiosk am Kunstrasenplatz stapelten sich ja schon seit längerer Zeit lose Servietten, Plastikbesteck und diverse Reste von den Verkäufen. „Man müsste mal gründlich aufräumen“, das haben sich sicher alle schon mal gedacht. Sabine  Stelzer und Steffi Schmid, zwei Spielermütter der U12, haben die Sache kurzentschlossen in die Hand genommen und in einer Hauruckaktion, sortiert, geputzt, ausgemistet und aufgeräumt. Vielen Dank für die Initiative! Unser Kiosk sieht jetzt wieder richtig einladend aus.

29 Mrz

Markus Glück übernimmt U19

Ex-Coach des ASV Au neuer Trainer der Landesliga U19 des TSV 1860 Rosenheim

Im Winter wechselte Regionalliga-Aufstiegscoach Klaus Seidel zur U19 der Sechziger. Bei den Planungsgesprächen für die neue Saison kamen die Sportliche Leitung und die Abteilungsleitung mit dem Trainer wegen unterschiedlicher Ansichten nicht überein, daraufhin beendete der Verein die Zusammenarbeit zum Ende der Saison. Der sofortige Rücktritt kam für die 60er Verantwortlichen überraschend.

Mit sofortiger Wirkung übernimmt jetzt der ehemalige Coach des Bezirksligisten ASV Au Markus Glück die U19 der Sechziger.

„Es war eine intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Klaus Seidel. Dafür möchten wir ihm danken und ihm für seine neue Aufgabe alles Gute wünschen“, so Abteilungsleiter Nico Foltin.

Klaus Seidel war auch als übergeordneter Trainer für alle Jugendbereiche tätig. „Unsere Struktur im Jugendbereich hat sich stark gefestigt, das Zusammenspiel unserer neuen Koordinatoren und die Kommunikation funktioniert sehr gut. In diesem Zusammenspiel können wir die Lücke schließen und für eine durchgängige Umsetzung unseres sportlichen Konzepts sorgen,“ so der Sportliche Leiter Hans Kroneck.

Für Markus Glück ist das Engagement an der Jahnstraße eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Seine fußballerische Ausbildung in der Jugendzeit verbrachte er an der Mangfall, spielte bis zur A-Jugend für den TSV 1860 Rosenheim.

„Nach einem Jahr Pause mit viel Zeit für die Familie hat es mich schon wieder gereizt, ein Traineramt zu übernehmen. Die Gespräche mit den Sechzigern waren sehr gut, die neue Ausrichtung des Vereins hat mich überzeugt. Ich freu mich sehr auf die neuen Aufgaben an meiner alten Wirkungsstätte,“ sagt Markus Glück.

„Markus Glück hat in Au hervorragende und nachhaltige Arbeit geleistet, er ist einer der Top-Trainer in der Region. Es freut mich, dass er wieder zu seinen Wurzeln zurückgekehrt ist und dazu beiträgt, dass der TSV 1860 auch im Jugendbereich wieder zu einer Top-Anlaufstelle in der Region geworden ist,“ so Hans Kroneck.

Glück wird ab der kommenden Saison gemeinsam mit 60er Dauerbrenner und Regionalligaspieler Markus Wallner für die U19 verantwortlich sein. Wallner beendet im Sommer nach 17 Jahren bei den Sechzigern seine Karriere.

„Das ist ein weiterer großer Schritt in der Umsetzung unseres eingeschlagenen Weges. Wir wollen unsere Leute, die sich mit dem Verein und der Region verbunden fühlen und sich identifizieren an uns binden. Markus Wallner ist ein hochverdienter Spieler und es ist ein Riesengewinn, ihn im Verein zu halten“ so Kroneck weiter.

Wallner hat einen Vertrag als Jugendtrainer bis 2020 unterschrieben und wird in dieser Zeit auch seine Trainerscheine machen.

Erster Einsatz für den neuen Coach Glück ist beim Heimspiel am Samstag, 17 Uhr gegen die SpVgg GW Deggendorf.

60er Abteilungsleiter Franz Höhensteiger, Markus Wallner, Markus Glück und der Sportliche Leiter Hans Kroneck

23 Mrz

Wir schaffen das – Gemeinsam!

An allen Ecken rund ums Stadion, den Trainingsplätzen, um unsere Jugendspieler und -mannschaften wird „gewerkelt“ um Schritt für Schritt nach vorne zu kommen. Vielen Dank an dieser Stelle für Eure tatkräftige Unterstützung. Unser Junioren-Orgateam rund um Sabine Maier ist weiterhin fleißig dabei, weitere Unterstützer zu finden. Seid dabei!

19 Mrz

Remis im Rosenheimer A-Jugend-Derby!

Vor 200 Zuschauern duellierten sich am Samstag die U19-Teams des TSV 1860 Rosenheim und des SB DJK Rosenheim in der Landesliga Süd. Das Spiel begann mit einem Blitzstart der Roten, dann drehte zwischenzeitlich der Sportbund-Nachwuchs auf, ehe in der letzten halben Stunde die Sechziger dem Sieg näher waren als ihre Kontrahenten. Nach 90 spannenden und umkämpften Minuten hieß es am Ende Unentschieden.

Rot gegen Grün. 1860 gegen Sportbund. Rosenheim gegen Rosenheim. Das Stadtderby bei den A-Junioren rief – und es waren zahlreiche Zuschauer an den Kunstrasenplatz an der Jahnstraße gepilgert, die sich das nicht entgehen lassen wollten. Die Sechziger-Youngster hatten gehörig etwas gut zu machen – waren sie doch im Hinspiel gegen den Lokalrivalen regelrecht untergegangen und mussten am Ende mit einer 0:5 Blamage vom Feld schleichen.

Das erneute Aufeinandertreffen stand aus Sicht der Gastgeber also ganz im Zeichen der Revanche – und fand doch unter ganz anderen Voraussetzungen statt: Zum einen trafen die Jugendlichen vom Sportbund-Campus unter der Leitung von Stefan Marlog jetzt auf einen Kontrahenten, der mittlerweile vom Ex-Regionalliga-Trainer und Aufstiegscoach der Sechziger, Klaus Seidel, trainiert wird. Zum anderen standen die Roten jetzt in der Tabelle vor den hochgelobten Newcomern des SBR.

Und die jungen Sechziger legten los wie die berühmte Feuerwehr. Starteten ohne Anlaufzeit in dieses heiße Duell. Profitierten dabei aber auch von einem fatalen Fauxpas der grünen Defensive – die sich ins Hintertreffen brachte, noch ehe das Spiel richtig begonnen hatte: Die Rothemden schlugen schnell einen langen Ball gerade nach vorne, die Sportbund-Abwehr unterschätzte diesen komplett, der Ball kam auf, sprang über die verdutzte Abwehrreihe – Sechzigs Bruno Ferreira war durchgelaufen, ließ sich alleine vor SBR-Keeper Sebastian Leppert diese Chance nicht entgehen, ging noch drei, vier Meter und schob das Leder flach ins rechte Eck (2.)! Die Uhr hatte kaum eine Zeigerumdrehung geschafft – und es stand 1:0 für die Hausherren!

Danach verpassten diese es allerdings entsprechend nachzulegen. Die Steilvorlage, welche ihnen die Gäste geliefert hatten noch mehr auszunutzen. Vielleicht dachten die Sechziger jetzt es würde von selber laufen – sie wirkten jedenfalls nicht wie ein Team, das dem ungeliebten Rivalen aus der eigenen Stadt die Schmach aus dem Hinspiel unter allen Umständen heimzahlen will. Dazu waren sie zu passiv in vielen Situationen und vor allem körperlich nicht präsent genug.

Der Nachwuchs des Sportbunds machte das besser, ging energischer in die Duelle um den Ball – und gewann so die meisten wichtigen Zweikämpfe. Dadurch gelang es dem SBR nach und nach den Gastgebern sein Spiel aufzuzwingen – und es waren mit zunehmender Spieldauer der ersten Hälfte eher die Grünen, welche sich leichte Vorteile herausarbeiten konnten.

Auch wenn das Spiel im Großen und Ganzen recht ausgeglichen daher kam – ruhiger in den Aktionen und auch mit mehr Selbstbewusstsein ausgestattet, waren es die Grünen, die etwas mehr vom Spiel hatten. Weil die Roten sie gewähren ließen – und den kampfbetonten Stil der Partie nicht so recht annahmen.

Nach achtzehn gespielten Minuten gab es Elfmeter für den Sportbund: Nach einem durch Pressing erzwungen Rückpass der Sechziger zum eigenen Torwart, der ungenau kam, setzte Alexander Lallinger gut nach und bedrängte Ilija Tomic, den Torhüter der Hausherren. Beim Versuch des Torhüters den Ball zu klären kam Lallinger zu Fall, beide Seiten reklamierten, dass ihr Spieler zuerst am Spielgerät gewesen sei – und Schiedsrichter Richard Conrad zeigte auf den Punkt. Ein umstrittener Strafstoß! Der Gefoulte trat selbst an – schoss jedoch halbhoch und nicht platziert genug. Tomic flog ins richtige rechte Eck – und rettete seinem Team vorerst die weiße Weste!

Bei der anschließenden Ecke bekam Lallinger am Fünfmeterraum mit dem Rücken zu Tor und Torwart erneut den Ball, drehte sich – und jagte die Kugel aus kürzester Distanz in Rücklage über das Gehäuse! Der SB Rosenheim jetzt ganz nahe am Ausgleich.

Der fiel dann nur fünf Minuten später: schöner Seitenwechsel per Diagonalball von links nach rechts, Daniel Kobl brachte das Leder, obwohl die Situation von den Sechzigern hätte bereinigt werden können, fast von der Grundlinie auf Höhe der Strafraumgrenze zurück auf seinen Teamkollegen Josef Cia und der vollendete aus zentraler Position innerhalb des Sechzehners flach ins linke Eck zum 1:1 (23.).

Im Anschluss nahmen die leichten Vorteile und die gefühlte Überlegenheit der Gäste weiter zu. Diese hatten mehr Ballbesitz – konnten ihn aber nicht für etwas Zählbares nutzen. Die Gastgeber spielten oft zu umständlich – und machten sich selbst dadurch das Leben schwer, dass sie sich zu oft am risikoreicheren Ball versuchten, anstatt den einfachen zu spielen. Das Credo ihres Trainers „klare Aktionen“ zu zeigen, beherzigten sie in dieser Phase nicht. So gab es nach dem Ausgleich kaum Torraumszenen zu bewundern – und auf beiden Seiten keine hochkarätigen Möglichkeiten.

Im zweiten Durchgang war es zunächst der SBR, der mit mehr Dampf aus der Kabine kam – den Gegner hier beeindrucken und die Entscheidung suchen wollte. Nach mehreren Abschlüssen und Halbchancen wäre dies fast belohnt worden: Wieder war es der omnipräsente Lallinger, der nach einem herein geschlagenen Freistoß zentral im Strafraum an den Ball kam – sein Schuss aus der Drehung wurde von einem Verteidiger noch abgefälscht und trudelte nur ganz knapp am linken Pfosten vorbei (53.). Tomic im Kasten wäre ohne Chance gewesen.

Unmittelbar im Gegenzug dann aber die Sechziger mit der Riesenchance: Wieder ging es schnell, wieder überwand ein langer Ball aus der eigenen Hälfte die Hintermannschaft des Sportbunds – und wieder zeigte Goncalves Handlungsschnelligkeit und Sprintqualitäten. Er eilte den Abwehrspielern davon, erreichte das Leder und versuchte es knapp innerhalb des Sechzehners aus vollem Lauf über den herauseilenden Leppert zu lupfen. Doch sein Versuch war nicht genau genug – der Ball ging am linken Pfosten vorbei ins Aus (55.). Was für eine Gelegenheit!

Von nun an machten die Sechziger Vieles besser als in der ersten Stunde. Nahmen endlich die Zweikämpfe an und gewannen diese. Auch die Spielanlage sah jetzt gefälliger und überlegter aus als beim Kontrahenten in Grün. Sie erspielten sich so gegen Ende der Partie ein klares Übergewicht, kreierten einige gute Abschlussmöglichkeiten – waren jedoch letztlich nicht erfolgreich. Die Gäste hatten jetzt nur noch ein, zwei Kontergelegenheiten – spielten diese jedoch zu schwach aus. Ansonsten waren sie nun schwer mit Verteidigen beschäftigt – und damit das Unentschieden über die Zeit zu bringen. Hinten raus waren es hier die Roten, die am Drücker waren.

Fast hätten sie sich für dieses „Mehrere-Gänge-hochschalten“ noch belohnt: Unmittelbar vor dem Schlusspfiff gab der eingewechselte Sahin Bahadir scharf und flach von rechts herein – und am langen Pfosten jagte der ebenfalls eingewechselte Klaus Bachmayr den Ball aus sieben Metern am Tor vorbei (90.)! Das hätte er sein können, der Derbysieg für die Sechziger!

So aber blieb es bei einem unter dem Strich nicht ungerechten Remis – auch wenn die Roten dem Sieg am Ende deutlich näher waren, als die Grünen. Die Chance zur prestigeträchtigen Revanche hatten sie also verpasst – bleiben allerdings weiter fünf Punkte vor dem Stadtrivalen auf einem hervorragenden dritten Platz. Der Sportbund kann für sich in Anspruch nehmen, als Aufsteiger das gemeindeinterne Duell in dieser Saison für sich entschieden zu haben – und hält momentan auf Platz Sieben.

Quelle: Beinschuss.de