21 Okt

Unglückliche Niederlage für Herren

Der TSV 1860 Rosenheim muss gegen den SV Schalding-Heining die nächste Niederlage hinnehmen und steht damit wieder auf dem letzten Tabellenplatz. Ein unglückliches Tor ebnete den Passauern dabei den Weg zum Dreier. Mit der ersten nennenswerten Aktion des Spiels gingen...
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19 Okt

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18 Okt

Zwei-Flüsse- gegen Drei-Flüsse-Stadt – welche Strömung ist die Stärkere?

Am 16. Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 20.10.2018 um 14:00h den SV Schalding-Heining zu Gast im heimischen Jahnstadion.

Jetzt gilt es aus Sicht des TSV 1860 Rosenheim möglichst gleich nachzulegen. Mit dem 2:0 Auswärtssieg im Rücken vom letzten Spieltag in Illertissen kann nun die Heimelf durchaus zuversichtlich und selbstbewusst die nächste Begegnung gegen das Team vom SV Schalding-Heining angehen. Natürlich ist die Mannschaft von Spielertrainer Stefan Köck, die mit insgesamt 15 geholten Punkten auf des Gegners Plätzen die derzeit drittstärkste Auswärtskraft der Liga stellt, ein gewaltiger Brocken, aber nichts ist im heimischen Jahnstadion unmöglich. Schon gegen die Liga-Größen aus Schweinfurt, Burghausen und dem FC Bayern München blieb die Zaric-Truppe auf eigenem Rasen ungeschlagen.

Die Mannen aus Passau stehen aktuell mit 20 Zählern auf Platz acht wirklich gut da, haben allerdings auch in den letzten vier Wochen keine Partie mehr für sich entscheiden können. Den drei Punkteteilungen am Stück folgte am letzten Wochenende eine 3:4 Heimniederlage gegen den TSV Buchbach. In Rosenheim nun möchte Trainer Stefan Köck und sein Team möglichst wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Dabei erwartet man vor allem von Torjäger Fabian Schnabel, der bisher sieben Saisontreffer erzielen konnte, fruchtbare Unterstützung in Form weiterer Tore. Die Gäste haben sich auf alle Fälle vorgenommen weiterhin ungeschlagen auswärts zu bleiben. Doch dafür ist Rosenheim nicht gerade das beste Pflaster für die Mannschaft aus Passau. Alle bisher absolvierten drei Regionalliga-Begegnungen im Alpenvorland gingen für die Niederbayern in den letzten Jahren jeweils sogar zu null verloren.

Und einen „zu-null-Sieg“ konnten die Schützlinge von Coach Ogi Zaric erst letzte Woche in Illertissen einfahren. „Wir sind nun als Team gewachsen und blicken auf eine äußerst spannende und intensive Woche zurück, die wir mit dem Dreier in Illertissen krönen konnten. Jetzt möchten wir unbedingt Zuhause nachlegen. Schalding spielt wirkliche eine gute Runde, wir müssen höllisch aufpassen und hochkonzentriert zu Werke gehen. Wir werden daher unseren Fokus zunächst auf eine beherzte Defensivarbeit legen und im Abwehrverbund stabil stehen. Definitiv werden wir alles raushauen und extrem leidenschaftlich ans Werk gehen“ so der ambitionierte Trainer der Sechzger.

Ja, der Sieg in Illertissen tat wahrlich der geschundenen Seele aber auch dem Punktekonto der Heimmannschaft gut. Mit nunmehr 15 Zählern auf der Habenseite und Platz 16 konnten die Rothemden nach nur einer Woche schon wieder die Rote Laterne abgeben. Jetzt ist der Blick nach oben gerichtet, die Tabelle soll ab sofort möglichst von hinten her aufgerollt werden. Dass dies keine Utopie und auch nicht überheblich gedacht ist, zeigt die derzeitige Situation in der unteren Tabellenhälfte. Der zehnte Rang ist im Augenblick nur drei Punkte entfernt, ja insgesamt fünf Teams weisen sogar dieselbe Punkteausbeute wie die Rosenheimer auf. Es ist alles dicht an dicht aneinandergereiht, mit einem weiteren Sieg könnte man wirklich einen vor allem mental wichtigen Sprung machen. Und dies wäre nach den letzten nicht ganz einfachen Wochen wirklich Balsam für die bereits angesprochene Seele.

Mit an Bord wird auch der zuletzt gelb-gesperrte Ludwig „Wiggerl“ Räuber sein, ebenso ist auch Bruno Goncalves wieder einsatzbereit. Ein kleines Fragezeichen steht jedoch noch hinter Matze Heiß, er laboriert an leichten Problemen mit dem Sprunggelenk. Die medizinische Abteilung des TSV ist aber zuversichtlich, dass sie den Kapitän noch rechtzeitig fit bekommt. Ansonsten können Ogi Zaric und Thomas Kasparetti auf dem Vollen schöpfen, es sind keine weiteren Ausfälle zu verzeichnen. Was sich einerseits als sehr positiv darstellt ist anderseits gar nicht so einfach, was die Kaderzusammensetzung für Samstag betrifft. Einige müssen trotz guter Leistungen in den Trainingseinheiten unter der Woche auf der Tribüne platznehmen. Und dies schmerzt den Verantwortlichen auf der Trainerbank von 1860 Rosenheim wirklich sehr.

Es ist selbstverständlich nicht nur die Kaderbesetzung wichtig, sondern besonders auch die Aufstellung der ersten Elf sowie die gewählte Taktik, die die Rosenheimer Fußballlehrer für das Spiel gegen den SV Schalding-Heining vorgeben. Es wird mit Sicherheit eine brutal schwere Auseinandersetzung gegen das auswärts bisher so famos auftretende Team von Trainer Stefan Köck, in der definitiv nur 100% Einsatz und Willen für ein positives Resultat reichen werden. Aber vor einigen Wochen kam auch die U23 des FC Bayern München schon als ungeschlagener Kontrahent ins Jahnstadion. Seither hat selbst der Liga-Primus eine Niederlage in seiner so berauschenden Statistik zu verzeichnen. Beim SV Schalding-Heining möchte der heimische TSV nun wieder als Statistik-Brecher aufwarten.

Für die Zuschauer kann in der Halbzeitpause ein ganz besonderes Schmankerl geboten werden. Ein von der Firma TELEFUSION GmbH aus Traunstein gesponsertes, nagelneues iPhone SE Spacegrau 32 GB wird unter den Zusehern verlost. Da kann man nur allen, ebenso wie dem TSV 1860 Rosenheim alles Gute und viel Glück wünschen.

15 Okt

Wichtiger Sieg in Illertissen

Einen unglaublich wichtigen Sieg konnte der TSV 1860 Rosenheim beim FV Illertissen einfahren. 

Bereits nach elf Minuten konnten die Gäste aus Rosenheim zum ersten mal jubeln. Markus Einsiedler vollstreckte nach einem Lauf über circa 30 Metern eiskalt und brachte die Rosenheimer in Führung. Kurz darauf hatten die Sechziger Glück, als Mario Stockenreiter einen Kopfball von Benedikt Krug glänzend parierte (20.). Nur wenige Minuten später war es dann Felix Schröter, der den Rosenheimer Schlussmann erneut zu einer Glanzparade zwang (29.).

Danach übernahmen die Sechziger wieder das Kommando. Erst vergab Pius Krätschmer eine Doppelchance (34.), dann machte es Markus Einsiedler besser und erhöhte in der 40. Minute auf 2:0. Leopold Krüger brachte den Stürmer perfekt in Szene, sodass dieser nur noch einschieben musste.

Nach der Pause agierten die Rosenheimer clever und verwalteten das Ergebnis. Viele Chancen bekamen die Hausherren nicht, richtig gefährlich wurde des vor dem Tor von Mario Stockenreiter auch nicht mehr. Trainer Ogi Zaric war zufrieden: „Insbesondere in der ersten Halbzeit haben wir die uns angebotenen freien Räume super genutzt. Wir sind überglücklich, hier einen Auswärtssieg gelandet zu haben.“

Durch den Sieg kann sich der TSV 1860 Rosenheim wieder auf einen Relegationsplatz schieben, mit 15 Punkten zog man jetzt mit dem FV Illertissen gleich.

Quelle: Beinschuss

11 Okt

Nach dem Sechs-Punkte-Spiel ist vor dem Sechs-Punkte-Spiel

Am 15. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 13.10.18 um 14:00h beim FV Illertissen antreten.

Nach der bitteren 0:2 Heimpleite gegen den FC Pipinsried müssen die Zaric-Schützlinge nun beim FV Illertissen um weitere Punkte kämpfen. Durch diese Niederlage vom letzten Wochenende gegen einen direkten Kontrahenten um die Abstiegsränge und dem gleichzeitigen Dreier des bisherigen Tabellenletzten aus Bayreuth haben die Rosenheimer mit zwölf Punkten nun vorerst die Rote Laterne in der Regionalliga Bayern übernommen. Um aus dem untersten Keller wieder hochzukommen, ist deshalb zwingend ein Erfolgserlebnis notwendig.

Hierzu ist selbstverständlich zunächst eine stabile Defensive förderlich, die bisher eingefangenen 30 Gegentreffer sind deutlich zu viel. Daran haben die Sechzger in den Trainingseinheiten unter der Woche auch hart gearbeitet. „Wir legen in Illertissen großen Wert auf eine stabile Defensive und wollen zunächst mal beherzt verteidigen. Die aktuelle Tabellensituation ist natürlich nicht sehr erfreulich, daran wollen wir schnellstmöglich was verändern. Es war extrem spannend zu verfolgen, wie das Team im Laufe der Woche eng zusammengerückt und daraus ein noch verschworener Haufen geworden ist. Wir sind daher nach wie vor überzeugt, dass wir aus der Mannschaft noch viel rausholen und uns dann aus unteren Bereich der Tabelle sukzessive wieder gemeinsam herausarbeiten werden“, ist sich der Coach der Rosenheimer sicher.

Der FV Illertissen, der bei der Premiere des neuen Trainers Marco Küntzel gleich einen 1:0 Auswärtssieg beim TSV Buchbach einfahren konnte, steht mit nunmehr 15 Zählern auf Platz 14 ein wenig besser da als der bevorstehende Kontrahent. Beim Heimdebüt unter der neuen Führung wollen die Mannen um Kapitän Moritz Nebel unbedingt nachlegen um zeitnah wieder Anschluß ans Tabellenmittelfeld zu finden und sich gleichzeitig vom Tabellenkeller absetzen zu können. Dem müssen Kapitän Matze Heiß und seine Jungs mit aller Macht dagegenhalten.

Für Trainer Ogi Zaric ist die Favoritenrolle vor der Begegnung allerdings eindeutig vergeben: „wir nehmen auf dem Papier ganz klar die Außenseiterrolle ein. Die Heimmannschaft will den Schwung aus dem Sieg in Buchbach mitnehmen und auf eigenem Platz bei der Heimpremiere meines Kollegen Marco Küntzel weiter punkten. Wir werden uns aber mit allem was uns zur Verfügung steht dagegenstemmen, den Fokus dabei auf eine gute Abwehrleistung legen und versuchen mit offensiven Nadelstichen den Gegner weh zu tun“.

Sicher nicht mit dabei sein werden am Samstag Ludwig „Wiggerl“ Räuber (5. Gelbe) und Bruno Goncalves, der noch mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen hat. Auch Philipp Maier wird trotz abgesessener Gelb-Rot-Sperre mit ziemlicher Sicherheit auf Grund einer Erkältung fehlen. Dagegen wieder mit an Bord wird Matze Heiß sein, der Mannschaftsführer ist nach seiner 5. Gelben Karte wieder spielberechtigt. Ansonsten dürfte sich der Kader der Gäste aus der Innstadt im Vergleich zur Vorwoche nicht großartig verändern.

Die neue, äußerst unzufrieden stellende Situation ist jedem im Team von 1860 Rosenheim bewusst, der letzte Tabellenplatz soll unverzüglich wieder abgegeben werden. Doch dafür sind unbedingt Punkte notwendig. Bei der bisherigen miserablen Auswärtsbilanz von nur drei Zählern und 1:17 Toren ist zu hoffen, dass nun endlich auch auf des Gegners Platz der Knoten dauerhaft platzt und dort kontinuierlich zählbare Resultate eingefahren werden können. Damit kann hoffentlich am Samstag beim so wichtigen nächsten Sechs-Punkte-Duell begonnen werden.

Die Mannschaft muss sich gedanklich auf ein Erfolgserlebnis freuen und positiv an die Sache rangehen und nicht vor einer weiteren Niederlage fürchten und dadurch gehemmt auftreten. Es spielt natürlich mal wieder die Psyche eine ganz wichtige Rolle. Auch nach kurzfristigen zwischenzeitlichen Rückschlägen muss immer noch an das Positive und die eigene Stärke geglaubt werden. Von der Qualität der Rosenheimer Mannschaft kann der überragende Tabellenführer der Liga, die U23 des FC Bayern München ein Lied singen. Denselben Refrain soll nun am Besten auch der kommende Gegner vom FV Illertissen wiederholen.

7 Okt

0:2 in „Sechs-Punkte-Spiel“: Herren rutschen auf letzten Tabellenplatz ab

Der TSV 1860 Rosenheim hat das im Vorfeld als „Sechs-Punkte-Spiel“ ausgerufene Match gegen den FC Pipinsried am 14. Spieltag mit 0:2 (0:1) verloren und ist damit auf den letzten Tabellenplatz der Regionalliga Bayern abgerutscht.

Bereits die erste Halbzeit war alles andere als ein Fußball-Leckerbissen. Beide Teams wirkten verunsichert und ließen taktische Vorsicht walten, so dass Torraumszenen echten Seltenheitswert hatten. Eine Direktabnahme von Leopold Krüger (19.), ein Schuss von Danijel Majdancevic am kurzen Eck vorbei (25.) und eine gute Aktion über rechts mit schwachem Abschluss von Mike Neumeier (32.) war alles, was die Zaric-Elf in Durchgang eins zustande brachte.

Pipinsried, das optisch sogar leichte Vorteile hatte, drehte im letzten Teil der ersten Hälfte auf. 1860-Keeper Mario Stockenreiter lenkte einen Aufsetzer von Amar Cekic zur Ecke (38.), sah aber dann fünf Minuten später nicht glücklich aus, als Luis Grassow nach einer Cehic-Ecke am Fünfer völlig ungehindert zum Kopfball kam – 0:1 (43.). Da hätte der Schlussmann wohl rauskommen müssen.

Nach der Pause hatten die Sechziger durch Markus Einsiedler (53./in höchster Not abgeblockt) und Majdancevic (56./Nachschuss Omer Jahic) zwar zwei gute Möglichkeiten, doch das Spiel der Heimelf wurde nun zunehmend unsicherer und uneffektiver. Pipinsried hätte in dieser Phase bei Großchancen des Ex-Rosenheimers Michi Denz (50.), Fabian Hürzeler (58./Pfostenschuss) oder Marian Knecht (60.), der knapp am langen Eck vorbei zielte, eigentlich die Vorentscheidung herbeiführen müssen.

Diese fiel jedoch erst in der 72. Minute, als Kasim Rabihic nach einem maßgenauen Pass in die Schnittstelle der Rosenheimer Viererkette frei vor Stockenreiter auftauchte und den Ball clever und flach ins rechte Eck schob – 0:2. In der Schlussphase fehlten 1860 Ideen und Mittel, um dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben. Und es passte ins Bild, dass der Kopfball von Einsiedler, bereits weit in der Nachspielzeit, nur am rechten Pfosten anstatt im Tor landete.

Stimmen zum Spiel:

Fabian Hürzeler (Spielertrainer FC Pipinsried): „Es war zunächst ein fahriges Spiel, beide Teams wirkten sehr verunsichert. Rosenheim war anfangs allerdings besser in der Partie. Das 1:0 ist dann aus dem Nichts gefallen, hat uns aber viel Selbstvertrauen gegeben. In der zweiten Hälfte haben wir 20, 25 Minuten richtig gut gespielt und hätten uns schon früher belohnen müssen. Zum Glück haben wir dann aber das zweite Tor erzielt.“

Ogi Zaric (Trainer TSV 1860 Rosenheim):„In der ersten Hälfte waren wir aus meiner Sicht die bessere Mannschaft und hätten in unserer Druck- und Drangphase ein Tor machen müssen. Der Eckball vor dem 0:1 darf dann so natürlich nicht entstehen. Nach der Pause hat man dann gemerkt, dass unser Spiel unsicherer wurde. Dennoch haben wir eine große Chance zum 1:1 liegen gelassen. Im Endeffekt waren wir zu uneffektiv, müssen jetzt aber in den nächsten Wochen hart weiterarbeiten und uns das Glück in den nächsten wichtigen Spielen erzwingen.“

Das Spiel in der Statistik:

TSV 1860 Rosenheim – FC Pipinsried 0:2 (0:1)

TSV 1860 Rosenheim: Stockenreiter – Köhler, C. Wallner, Lenz, Mayerl (77. Tobias) – Räuber, Krätschmer – Neumeier (62. Linner), Einsiedler, Krüger (54. Jahic) – Majdancevic – Trainer: Zaric.

FC Pipinsried: Reichelmayr – Achatz, Grassow, Denz, Schuster – Hürzeler, Zischler (68. Kelmendi) – Cekic, Knecht (88. Burkhard) – Rabihic, Wargalla (76. Kammergruber) – Trainer: Hürzeler/Bender.

Schiedsrichter: Treiber (Neuburg/Donau).

Tore: 0:1 (43.) Grassow, 0:2 (72.) Rabihic.

Zuschauer: 350.

Gelb: Lenz, Räuber / Hürzeler, Grassow.

Bes. Vorkommnisse: keine.

4 Okt

Richtungsweisendes Sechs-Punkte-Duell in der Innstadt

Am 14. Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 06.10.18 um 14:00h den FC Pipinsried zu Gast im heimischen Jahnstadion.

Jetzt zählt es für den TSV 1860 Rosenheim! Nach der insgesamt sechsten Auswärtsniederlage beim 0:2 in Ingolstadt müssen die Mannen von Trainer Ogi Zaric im immens wichtigen Sechs-Punkte-Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Pipinsried einen Dreier einfahren um wieder Anschluß ans Mittelfeld zu finden. Gleiches gilt jedoch auch für die Gäste aus dem 600 Seelendorf im Landkreis Dachau. Bei derzeit lediglich zehn Zählern auf der Habenseite, weisen die Hürzeler-/Bender-Schützlinge nochmal zwei Punkte weniger auf als der Gastgeber, somit ist der Druck beim Gegner nochmal höher.

Die deutliche 0:3-Heimpleite vom letzten Wochenende gegen den TSV Buchbach, bei der man zudem noch einen Platzverweis von Kapitän Thomas Berger einstecken musste – er fehlt auch noch in Rosenheim gesperrt – nagte sicherlich schon ein wenig am zwischenzeitlich erlangten Selbstvertrauen noch dem zuvor geholten 2:1 Sieg in Augsburg. Es steckt schon viel mehr in der Mannschaft drin, wie es der aktuelle Tabellenstand hergibt. „Mit Grassow, Rabihic, Knecht, dem Ex-Rosenheimer Michael Denz und meinem spielenden Trainerkollegen Fabian Hürzeler, um nur einige zu nennen, können die Pipinsrieder schon eine beachtliche individuelle Qualität aufweisen. Wir erwarten daher nicht nur eine leidenschaftlich und kampfbetont geführte Begegnung unserer Gäste, sondern sind uns bewusst, dass sie auch sehr gut kicken können, sofern wir das zulassen“, mahnt der Trainer von 1860 Rosenheim, Ogi Zaric.

Mit dem Engagement des Ex-Profis Manfred Bender als gleichgestellten Trainerkollegen zum bisherigen Alleinverantwortlichen Fabian Hürzeler, der sich nun während den Partien ganz auf seine fußballerische Leistung konzentrieren kann, hofft nun der Tabellenvorletzte auf den langersehnten „Turnaround“. Diesen Wendepunkt zu erreichen bzw. zu überschreiten, gilt es aber ebenso für die Heimmannschaft, die mit zwölf Punkten auf Platz 16 zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ganz in die Spur gefunden hat.

Dies trifft vor allem aber für die Begegnungen auf des Gegners Plätzen zu, auf denen man bisher nur ein einziges Törchen und damit sogar einen Dreier in Fürth erzielen konnte. Im heimischen Jahnstadion hingegen, zeigen die Mannen um Kapitän Matze Heiß – auch er fehlt gesperrt am Samstag – ein ganz anderes Gesicht. Vor 14 Tagen konnte man dabei u.a. den Tabellenführer der U23 des FC Bayern München verdient mit 3:2 besiegen. Das lässt in den Reihen der Rothemden durchaus auf einen so wichtigen Dreier am Samstag hoffen. Aber dafür muss die Mannschaft von Trainer Ogi Zaric wieder auf den derzeit so erfolgreichen Heimmodus umschalten. „Wir erwarten eine maximal gute Leistung unseres Teams in der sich meine Spieler diszipliniert verhalten und unsere Vorgaben umsetzen. Uns ist natürlich bewusst, wie wichtig das Spiel am Samstag ist. Wir wollen aber auf alle Fälle unserer Linie treu bleiben und damit einen weiteren Heimsieg einfahren“, so der durchaus optimistische Sechzger Coach.

Neben dem bereits erwähnten Ausfall von Kapitän Matze Heiß (5. Gelbe) fehlt auch Mittelfeldstratege Philipp Maier nach der Ampelkarte aus dem Ingolstadt-Spiel. „Es sind sicherlich beides schmerzhafte Ausfälle in diesem so bedeutenden Spiel für uns, aber gleichzeitig freut es mich für die Jungs, die nun in die Presche springen werden“, so Zaric weiter. Daneben ist nur noch der Einsatz von Bruno Goncalves (Oberschenkelprobleme) fraglich, ansonsten stehen dem Rosenheimer Trainer-Duo Zaric / Kasparetti alle Mann zur Verfügung. Es wird schon gezwungenermaßen durch die Sperren bedingt den ein oder anderen Wechsel in der Startelf geben, möglicherweise bekommen darüber hinaus aber weitere Spieler taktisch bedingt die Chance sich zu beweisen. Einen breiten und ebenso qualitativ hochwertigen Kader können die Sechzger ja mittlerweile schon vorweisen.

In den Reihen der Heimmannschaft ist bekannt, welche Stunde es geschlagen hat. Ein Sieg auf eigenem Platz gegen einen direkten Kontrahenten um die Abstiegsränge ist eigentlich Pflicht und wäre zudem sprichwörtlich Gold wert. Aber auch die Gäste aus Pipinsried wissen, welche große Bedeutung der Ausgang dieser Begegnung hat, vielleicht sogar darüber hinaus für den weiteren Saisonverlauf nehmen kann. Und zu welcher Leistung sie auswärts imstande sind abzuliefern, hat der 2:1 Sieg in Augsburg schon unter Beweis gestellt.
Einer spannenden und hochdramatischen Auseinandersetzung mit hoffentlich positiven Ausgang für die Sechzger steht also nichts mehr im Wege.

Noch ein Hinweis für alle Fans des TSV 1860 Rosenheim:
sämtliche Heimspiele bis zur Winterpause wurden jeweils auf Spielbeginn Samstags um 14:00 Uhr gelegt. Bitte im Kalender deutlich gekennzeichnet eintragen.

27 Sep

1860 Rosenheim nimmt weitere Punkte ins Visier

Mit dem Rückenwind und dem gesteigerten Selbstvertrauen aus dem verdienten 3:2 Heimsieg gegen den bis zuletzt ungeschlagenen Tabellenführer von der U23 des FC Bayern München geht es zur nächsten Zweitvertretung einer Profimannschaft. Nun ist die Zaric-Truppe am kommenden Samstag beim FC Ingolstadt II zu Gast.

Die Heimelf konnte nach dem Trainerwechsel – der Ex-Rosenheimer Tobi Strobl übernahm von Ersin Demir – aus den letzten vier Partien satte zehn Punkte einfahren. Zuletzt holten die kleinen Schanzer einen Zähler beim TSV Buchbach, den 1:1 Ausgleich mussten die Strobl-Jungs dabei erst wenige Minuten vor Spielende einstecken. Mit nunmehr 14 Punkten nehmen die Ingolstädter einen guten neunten Tabellenplatz ein. Bei nur zwei Zählern weniger steht der Gast aus der Innstadt ganze sechs Ränge weiter unten. Daran kann man gut erkennen, wie hart umkämpft sich die untere Tabellenhälfte in der Regionalliga Bayern im Augenblick noch darstellt.

Jeder Punkt zählt, deshalb ist die Begegnung für beide Seiten auch von sehr großer Bedeutung. Natürlich trägt auch die besondere Konstellation dabei, der TSV trifft auf seinen Ex-Trainer, zur weiteren Brisanz bei. Der Coach der Gäste „ich freue mich sehr, Tobi wieder mal persönlich zu treffen“ ist sicherlich genauso positiv gestimmt wie der Trainer der Ingolstädter selbst, der seine ehemaligen Spieler freudig erwartet. Das Wiedersehen wird definitiv für beide Seiten, zumindest vor und nach der Begegnung sehr harmonisch verlaufen, man hat sich gegenseitig sehr schätzen gelernt und viele Freunde gewonnen.

Aber es geht nun mal im harten Liga-Alltag um Punkte, Punkte und nochmal Punkte. In der Audi-Stadt wird es bei den ambitionierten Strobl-Schützlingen sicherlich kein Zuckerschlecken für die Rosenheimer Elf. Es stehen ihnen wieder mal 90 Minuten Schwerstarbeit bevor, in denen sie ihr Bestes abrufen müssen. Doch die äußerst positiven Erfahrungen aus dem Bayern-Spiel lassen Kapitän Matze Heiß & Co. durchaus mit breiter (aber immer noch blanker) Brust bei den Schanzern auflaufen. „Ingolstadt ist sehr gut drauf, aber wir haben viel Selbstvertrauen aus dem 3:2 Sieg gegen die U23 des FC Bayern gezogen. Es war sicherlich über die volle Distanz gesehen unser bestes Saisonspiel, dort möchten wir nun unbedingt ansetzen und weitermachen. Man spürt in jeder Trainingseinheit, welchen Auftrieb uns dieser Dreier gegeben hat. Wir wollen nun diese extrem positive Dynamik mitnehmen, in unsere nächsten Aufgaben hineintransportieren und auch definitiv aus Ingolstadt was Zählbares mitnehmen“, so der optimistische Gäste-Trainer Ogi Zaric.

Auch aus personeller Sicht gibt es Positives zu vermelden, wirklich alle Mann sind an Bord. Der zuletzt überragende Markus Einsiedler (zwei Tore, eine Torvorbereitung) und seine Offensivkollegen Danij Majdancevic, Mike Neumeier und Omer Jahic brennen auf weitere Buden – sofern sie überhaupt zum Einsatz kommen. Denn auch der wieder spielberechtigte Andrija Bosnjak scharrt mit den Hufen. Das macht es Trainer Zaric nicht einfach, die richtigen Elf bzw. den Kader überhaupt zu nominieren: „es ist sehr erfreulich, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt wirklich keine verletzten Spieler zu verzeichnen haben. Wir können somit aus dem Vollen schöpfen. Die Jungs machen es uns gleichzeitig auch nicht einfach, den Kader sowie die erste Elf zu nominieren. Nach den gezeigten Trainingsleistungen und dem Engagement hätten es wirklich alle verdient aufzulaufen“.

Natürlich hängt die Aufstellung auch von der gewählten Taktik für die Begegnung bei den kleinen Schanzern ab. Ob im Abwehrverbund mit Vierer- oder Dreierkette oder im Angriff mit einem, zwei oder sogar drei Stürmern agiert wird, sind sich die Verantwortlichen auf der Rosenheimer Trainerbank noch nicht sicher. Was auf alle Fälle zutreffen wird, sind elf hochkonzentrierte und extrem motivierte Spieler des TSV 1860 Rosenheim, die am Samstag um 14:00 Uhr auflaufen werden und ihrem immer noch sehr beliebten und anerkannten Ex-Trainer Tobi Strobl möglichst ein Bein stellen wollen. Ob ihnen das gelingt bleibt abzuwarten, der Ausgang der Partie ist jedenfalls völlig offen.

22 Sep

Sechziger schaffen Sensation und machen Werbung für sich selbst!

Das war Werbung für Regionalliga-Fußball in Rosenheim: Mit einer vor allem kämpferisch und defensiv sehr überzeugenden Vorstellung hat der TSV 1860 am Freitagabend den haushohen Favoriten und Tabellenführer FC Bayern München verdientermaßen mit 3:2 (1:0) in die Knie gezwungen.

Die „kleinen“ Bayern hatten zwar schon im ersten Durchgang mehr Ballbesitz, konnten damit aber fast überhaupt nichts anfangen. Es reichte lediglich zu einer Kopfballgelegenheit durch Maxime Awoudja (32.). Anders die Gastgeber, die klug die Räume eng machten und dann durch schnelles Umschaltspiel immer wieder zu Chancen kamen.

Markus Einsiedler (10.) und Philipp Maier (17.) hätten es bereits früh richten können, doch nach einem wegen Stürmerfouls annullierten Treffers (29.) wurden die Gastgeber in der 39. Minute belohnt: Nach einem kapitalen Fehlerpass der Bayern bediente Danijel Majdancevic nach einem Konter per Querpass Einsiedler, der die Kugel lässig durch die Beine von Bayern-Keeper Ron-Thorben Hoffmann schob – 1:0.

Nach einem ordentlichen „Donnerwetter“ in der Kabine durch Coach Holger Seitz schaltete der Nachwuchs des Rekordmeisters im zweiten Abschnitt einen Gang höher. Maximilian Welzmüller steckte die Kugel auf „Otschi“ Wriedt durch, der in der 57. Minute mit einem platzierten Flachschuss den 1:1-Ausgleich markierte.

Nun stand das Spiel auf der Kippe, doch die Sechziger kamen in beeindruckender Weise zurück. Zunächst gab’s in der 60. Minute gehörig Ärger, als Einsiedler durchgebrochen war und beim Torabschluss von Nicolas Feldhahn von hinten geschubst wurde. Warum der ansonsten gute Schiedsrichter Tobias Wittmann hier weiterspielen ließ, anstatt auf Foul und Rot für den Münchner wegen Notbremse zu entscheiden, blieb dessen Geheimnis.

Die Zaric-Truppe antwortete darauf sportlich: Nach einer Maßflanke von Maier köpfte Einsiedler gegen die Laufrichtung von Torwart Hoffmann zum 2:1 ins lange Eck (64.). Und als Omer Jahic nach einer schönen Kombination über Majdancevic und Einsiedler zum 3:1 ins lange Eck traf (73.), glaubten die 800 Fans im Jahnstadion endgültig an die Sensation.

Bayern startete zwar noch einmal eine Schlussoffensive, aber bis auf ein paar halbwegs gefährliche Flanken in den Strafraum und einen Weitschuss-Aufsetzer von Paul Will (89.), der am Mittwoch in der Champions League in Lissabon noch auf der Profi-Bank gesessen hatte, brachten sie nicht viel zustande. Der Anschlusstreffer, weit in der Nachspielzeit, durch einen Kopfball von Franck Evina (90.+4) kam unter dem Strich deutlich zu spät.

Stimmen zum Spiel:

Holger Seitz (Trainer FC Bayern München II): „Es war ein absolut verdienter Sieg für Rosenheim. Wir können heute mit unserem Spiel nicht zufrieden sein, denn wir haben nur rund um das 1:1 kurz eine gute Phase gehabt. Wir haben in Sachen Willen, Aggressivität und Zweikampfbereitschaft überhaupt nicht ins Spiel gefunden.“

Ogi Zaric (Trainer TSV 1860 Rosenheim): „Meine Mannschaft hat heute sehr viel richtig gemacht. Wir hatten uns sehr intensiv vorbereitet und wussten, dass wir die wenigen Räume optimal nützen müssen, um erfolgreich zu sein. Auch aufgrund des Chancenplus war unser Sieg heute verdient.“

Das Spiel in der Statistik:

TSV 1860 Rosenheim – FC Bayern München II 3:2 (1:0)

TSV 1860 Rosenheim: Stockenreiter – Krätschmer, Lenz, Heiß, C. Wallner – Räuber, Maier – Jahic, Neumeier (79. Ferreira-Goncalves) – Einsiedler (84. Merdan) – Majdancevic (90.+3 Krüger) – Trainer: Zaric.

FC Bayern München II: Hoffmann – Köhn, Awoudja (45.+1 Senkbeil), Feldhahn, Yilmaz – Will, Welzmüller – Evina, Jeong, Franzke (67. Mayer) – Wriedt – Trainer: Seitz.

Schiedsrichter: Wittmann (Wendelskirchen/Ndb.).

Tore: 1:0 (39.) Einsiedler, 1:1 (57.) Wriedt, 2:1 (64.) Einsiedler, 3:1 (73.) Jahic, 3:2 (90.+4) Evina.

Gelb: Krätschmer, C. Wallner, Majdancevic, Heiß, Räuber / Welzmüller.

Zuschauer: 800.

Bes. Vorkommnisse: keine.

19 Sep

Der große Meisterschaftsfavorit gibt sich in Rosenheim die Ehre

Am zwölften Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Freitag, den 21.09.18 um 18:00h die U23 des FC Bayern München zu Gast im heimischen Jahnstadion.

Mit dem Tabellenersten und großen Favoriten auf den Meistertitel der Regionalliga Bayern schließt der TSV 1860 Rosenheim die Heimspiele gegen die Top 4 der Liga am Stück ab. Nach dem FC Memmingen, dem FC Schweinfurt, dem SV Wacker Burghausen gibt nun die U23 des FC Bayern seine Duftmarke an der Mangfall ab. Sage und schreibe 17 Zähler Unterschied auf dem Punktekonto – FC Bayern II mit 26, TSV 1860 mit neun – sprechen zurzeit eine deutliche Sprache, wer in dieser Begegnung die eindeutige Favoritenrolle einnimmt.

Die Mannschaft von Trainer Holger Seitz strebt nach dem unglücklichen 2:2 Unentschieden im heimischen Grünwalder Stadion vom letzten Spieltag gegen den TSV Buchbach – der Ausgleich der Gäste fiel erst in der 96. Spielminute – einen weiteren Dreier an. Der Vorsprung des noch ungeschlagenen Ligaprimus von aktuell drei Punkten auf den Tabellenzweiten aus  Burghausen soll schnellstmöglich ausgebaut werden. Das große Ziel der Zweitvertretung des Bundesligisten ist seit Jahren schon der Aufstieg in die Dritte Liga. Dieses Mal setzen die Roten wirklich alles daran, diese Vorgabe der Vereinsverantwortlichen umzusetzen.

Der zusammengestellte Kader des Teams aus der Landeshauptstadt sucht Ligaweit seinesgleichen. Einerseits gespickt mit hochveranlagten und ambitionierten Talenten, wie z.B. Paul Will, Jonathan Meier oder Lars Lukas Mai, andererseits garniert mit erfahrenen Führungsspielern wie Kapitän Nicolas Feldhahn, Maximilian Welzmüller oder dem Torjäger vom Dienst Kwasi Okyere Wriedt (bisher sieben Treffer). Eine wahrlich erfolgsversprechende Mischung.

Welch riesengroße Herausforderung da dem Team von 1860 Rosenheim bevorsteht ist, ist sich auch der Trainer Ogi Zaric bewusst: „mit der U23 des FC Bayern München treffen wir auf den Titelaspiranten Nummer 1. Somit steht diese Woche klar unter dem Motto Bonuswoche, in der wir befreit und ohne großen Druck aufspielen können. Wir freuen uns gewaltig auf das spielstärkste Team der Liga, gespickt mit Qualitätsspielern wie Kwasi Okyere Wriedt, Frank Evina, Meritan Shabani, Wooyeong Jeong oder Maximilian Welzmüller um nur einige zu nennen. Die wollen wir vor Aufgaben stellen. Demütig sind wir auf alle Fälle, aber genauso brennen wir am Freitagabend vor heimischer Kulisse“.

Es ist schon klar, dass eigentlich schnellstens auf Seiten der Heimelf weiter gepunktet werden soll, mit den derzeit geholten neun Zählern auf Platz 16 liegt man noch hinter den gesteckten Zielen zurück. Aber ob dies nun schon gegen schier übermächtigen Gegner aus München der Fall sein wird, ist fraglich. Dennoch können sich Kapitän Matze Heiß und Co. durchaus Hoffnung machen, gegen extrem spielstarke Teams hat man in der Vergangenheit schon desöfteren gut mithalten und den eigentlich überlegenen Kontrahenten hin und wieder sogar ein Bein stellen können.

Andrija Bosnjak fehlt seinem Team gelbrot-gesperrt

Nach der Ampelkarte vom letzten Wochenende fehlt dieses Mal sicher Angreifer Andrija Bosnjak, auch die Einsätze von Yannick Tobias und Philipp Maier sind fraglich (beide krank). Max Mayerl sollte hingegen nach seiner langwierigen Fingerverletzung wieder zum Kader zählen. Ansonsten stehen dem Trainerteam Ogi Zaric und Thomas Kasparetti alle Mann zur Verfügung.

Die beiden Hauptverantwortlichen auf den Trainerbänken, Holger Seitz und Ogi Zaric, kennen sich noch persönlich aus gemeinsamen U19 Bundesliga-Zeiten. Der Gäste-Coach war zuletzt für die A-Jugend des FC Bayern verantwortlich, Ogi Zaric leitete zeitgleich dieselbe Altersstufe der SpVgg Unterhaching. Dirk Teschke, Co-Trainer der Gäste aus München, war vor einigen Jahren noch bei 1860 Rosenheim als Trainer der Ersten engagiert. Es bestehen also durchaus einige persönliche Verbindungen untereinander.

Die Heimelf wird sicherlich mit großen, großen Respekt aber ohne Angst auflaufen. Sie wollen definitiv ihrem Publikum ein gutes Spiel zeigen und leidenschaftlich sowie hochengagiert ans Werk gehen, um nach den absolvierten 90 Minuten vielleicht doch etwas Zählbares einheimsen zu können.

Die Stadionkassen haben am Freitag bereits ab 14:00h geöffnet, somit sollte der zu erwartende Zuschauerandrang entzerrt werden. Die Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim freut sich auf zahlreiche Besucher und eine frenetische Unterstützung der Fans.