20 Apr

1860 Rosenheim möchte Serie in Oberfranken ausbauen – der TSV zu Gast in Bayreuth

Am 30. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 22.04.17 um 14:00h bei der SpVgg Bayreuth im dortigen Hans-Walter-Wild-Stadion antreten.

Nach sieben Zählern aus den letzten drei Partien und einem aktuellen Polster von neun Punkten auf den ersten Relegationsplatz kann der Aufsteiger aus der Innstadt ein wenig entspannter die Reise nach Oberfranken antreten. Der 2:1 Sieg vom Ostermontag aus dem Spiel gegen die U23 des 1. FC Nürnberg hat gezeigt, dass man nun durchaus auch mit spielerisch anspruchsvollen Mannschaften mithalten bzw. auf Augenhöhe agieren kann und sich fußballerisch sehr gut weiterentwickelt hat. Nichtsdestotrotz muss jedem im Team des Aufsteigers bewusst sein, es funktioniert nur mit Leidenschaft, Kampf, Wille und 100%igem Einsatz – und dies in jeder Begegnung!

Die Heimelf aus Bayreuth wird nach dem 3:1 Heimsieg gegen den SV Seligenporten und den zuvor zwei erlittenen beiden Niederlagen am Stück (0:3 in Illertissen und 0:2 in Schweinfurt) sicherlich wieder selbstbewusster auf heimischen Rasen auftreten. Das Team von Trainer Marc Reinhardt muss jedoch bis auf Weiteres auf Torjäger Tobias Ulbricht verzichten (11 Saisontreffer), der sich Ende März das Kreuzband riss. Ein schmerzlicher Verlust für die Mannschaft aus der Festspiel-Stadt.

Mit aktuell 39 Zählern ist das Punktekonto der Gastgeber ebenso gut gefüllt wie das des Gegners aus der Innstadt, jedoch ist noch die Partie gegen die U23 vom 1. FC Nürnberg am 25.04.17 nachzuholen. Die Hausherren um Kapitän Kristian Böhnlein möchten so schnell wie möglich alle Zweifel beseitigen, um nicht evtl. noch in Abstiegsgefahr zu gelangen. Deshalb ist jeder Punkt für die Bayreuther von Bedeutung.

Gleiches gilt für die Gäste aus Rosenheim, die auch weiterhin unbedingt punkten und endgültig alle Rechenspiele was den Abstiegskampf betrifft ad acta legen wollen. Wieder mit von der Partie wird dabei Kapitän Mathias Heiß sein, der seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat. Nach Stand der Dinge steht nur hinter dem Einsatz von Valentin Hauswirth ein kleines Fragezeichen, der an einer leichten Erkältung leidet. Ansonsten stehen dem Trainer-Duo Tobias Strobl und Robert Mayer alle Mann zur Verfügung, auch Korbinian Linner (Fleischwunde) und Alex Zetterer (Erkältung) sind wieder einsatzbereit.

Die Liganeulinge aus dem Alpenvorland konnten sich mittlerweile in der Regionalliga sehr gut akklimatisieren und belegen mit 21 geholten Zählern in der Rückrundentabelle einen schier sensationellen fünften Platz. Den bisher gezeigten Leistungen des Aufsteigers gebührt also größter Respekt. Jedoch darf man sich wahrlich noch nicht in Sicherheit wiegen, trotz des aktuell beruhigenden Vorsprungs auf den ersten Relegationsplatz ist das große Ziel Klassenerhalt noch nicht erreicht.

„Wir wissen unsere Situation genau einzuschätzen und dürfen deshalb bis zum Schluss keinen Zentimeter nachlassen. Wenn wir das durchziehen sind wir überzeugt, dass wir nicht mehr in größere Gefahr geraten werden. Das Spiel in Bayreuth gehen wir durchaus selbstbewusst und mit breiter Brust an, wir wollen auch aus Oberfranken was Zählbares mitnehmen. Es wird eine schwere aber nicht unlösbare Aufgabe, ein Punkt ist auf alle Fälle für uns drin“, so der Co-Trainer von 1860 Rosenheim Robert Mayer.

Josip Tomic, Sascha Marinkovic und Danijel Majdancevic wollen auch in Bayreuth jubeln

Das brandgefährliche Offensiv-Trio Josip Tomic, Sascha Marinkovic und Danijel Majdancevic wird sicherlich alles versuchen, dem Keeper der SpVgg Bayreuth Jonas Hempfling das ein oder andere nachträgliche Ei ins Nest zu legen. Hoffentlich gelingt es den Angreifern des TSV 1860 Rosenheim ihr Torekonto am kommenden Wochenende weiter zu füllen. Dies würde dann auch die Wahrscheinlichkeit eines positiven Resultats in Oberfranken erhöhen.

17 Apr

1860 Rosenheim holt den nächsten Heimdreier – 2:1 Sieg gegen 1. FC Nürnberg II

Am 29. Spieltag der Regionalliga Bayern konnte der TSV 1860 Rosenheim auch sein drittes Heimspiel in Folge siegreich gestalten. Gegen die U23 des 1. FC Nürnberg gewannen die Strobl-Schützlinge durchaus verdient mit 2:1 Toren.

Die Gäste begannen die Begegnung bei leichtem Regen gleich recht forsch und legten schon mal ein gutes Tempo vor. In den Anfangsminuten hatten die Gastgeber damit ein wenig Probleme, fanden jedoch von Minute zu Minute besser in die Partie. Die leichte Überlegenheit der Franken konnten diese jedoch nicht in Torgefahr ummünzen. Selbst Torjäger Dominic Baumann blieb bis auf Weiteres recht blass und war in den Händen der beiden Innenverteidiger, Ersatzkapitän Georg Lenz und Rückkehrer Philipp Maier bestens aufgehoben.

Nach gut einer Viertelstunde Spielzeit hatten sich die Gastgeber an das durchaus bemerkenswerte Tempo angepasst und machten nun selbst mit einigen guten Ballaktionen spielerisch auf sich aufmerksam. Man spürte, dass sich die Rothemden dem Tor von Gästekeeper Johannes Kreidl immer mehr annähern wollten. Mit der ersten großen Torchance gingen dann auch schon die Hausherren in Führung. Ein tolles Zuspiel von Josip Tomic aus halbrechter Position verarbeitete Sascha Marinkovic im Zentrum sicher und verwandelte aus ca. 8m Entfernung eiskalt zur Führung für die Strobl-Elf (25. Min.).

Die Heimelf hatte das Spielgeschehen nun meist in der eigenen Hand, aber die pfeilschnellen und wieselflinken Gäste aus Franken gaben sich bei weitem nicht geschlagen, warum auch. Es war eine Begegnung auf gutem Niveau, wobei die Gastgeber eindeutig zielstrebiger in die Spitze spielten und eher den Abschluss suchten. Die Nürnberger hingegen wollten unbedingt den Negativlauf stoppen, konnten spielerisch durchaus auch überzeugen, jedoch fehlten Torabschlüsse.

Somit ging man mit der nicht unverdienten 1:0 Führung für die Rosenheimer in die Kabinen.

Die zweite Hälfte begann gleich mit einem Paukenschlag. Nach einem zur Strafraumgrenze zurückgelegten Eckball, nahm der sehr agile Josip Tomic per Weitschuss das Gästetor ins Visier. Sein Abschluss wurde jedoch vom Gästetorjäger Dominic Baumann per Hand abgewehrt. Schiedsrichter Roman Potemkin zeigte sofort auf dem Elfmeterpunkt und zudem dem Verursacher die Ampel-Karte (47. Min).

Doch den von Ludwig Räuber geschossenen Strafstoß lenkte Torhüter Johannes Kreidl bravourös an den Innenpfosten, wovon aus der Ball dann wieder ins Spielfeld zurückprallte. Die Gäste, obwohl in Unterzahl, agierten moralisch gestärkt durch den verschossenen Elfer nun noch engagierter und wollten ihrerseits den Torerfolg suchen. Dadurch bekamen die Franken sogar zwischenzeitlich ein wenig Oberwasser. Die Gastgeber hingegen waren mit der neuen Situation vorläufig etwas überfordert.

Diese Phase nutzte dann die Elf von Trainer Fabian Adelmann zum Ausgleichstreffer. Nach einem Eckball rutschte dem ansonsten beschäftigungslosen Rosenheimer Keeper Dominik Süßmaier der glitschige Ball durch die Hände, diesen konnte dann der Ex-60er Christoph Wallner im Anschluss zum 1:1 über die Linie drücken.

Sascha Marinkovic, erzielte seine Saisontreffer Nr. 11+12

Die Gäste witterten nun trotz Unterzahl ihre Chance noch mehr aus der Partie rauszuholen. Doch nach kurzem Durchatmen auf Seiten der Gastgeber übernahmen diese immer mehr das Kommando. Die drei Angreifer Josip Tomic, Danijel Majdancevic und Sascha Marinkovic machten viel Betrieb und versuchten dabei schnellstmöglich den neuerlichen Führungstreffer für das Strobl-Team zu erzielen. In der 69. Spielminute war es dann soweit. Goalgetter Sascha Marinkovic tankte sich mit vollem Tempo sehenswert durch die Gästeabwehr und nagelte mit einem satten Schuss das Leder ins lange Kreuzeck zu seinem zwölften Saisontor – ein toller Treffer.

Die Nürnberger versuchten bis zum Ende der Begegnung zwar noch alles, konnten sich jedoch nicht mehr in aussichtreicher Position bringen. Die Hausherren hingegen hätten einige Kontermöglichkeiten besser nutzen und damit schon früher den Sack zumachen können. Somit blieb es beim verdienten 2:1 Heimsieg der Rosenheimer. Die Gäste lieferten zwar eine spielerische gute Leistung ab, konnten sich aber in den gesamten 90 Minuten keine einzige hochklassige Tormöglichkeit herausarbeiten.

Die Gastgeber legten ihrerseits eine beachtliche und mannschaftlich geschlossene Darbietung ab und fuhren damit die Punkte 37 bis 39 ein. Damit konnten die Schützlinge des Trainer-Duos Tobias Strobl und Robert Mayer einen gewaltigen Schritt Richtung Klassenerhalt absolvieren. Der Abstand zu den Relegationsplätzen beträgt nun schon satte neun Zähler. Bei insgesamt noch zu vergebenen 15 Punkten bis zum Saisonende müsste schon noch viel schief laufen, wenn man noch dorthin abrutschen würde. Solange aber rein rechnerisch dies noch möglich ist, darf man sich keinesfalls schon zu früh zu sicher fühlen.

16 Apr

Gelingt 1860 Rosenheim der nächste Coup?

Am 29. Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Ostermontag, den 17.04.17 um 14:00h die U23 des 1. FC Nürnberg zu Gast im heimischen Jahnstadion.

Die Hausherren aus der Innstadt gehen nach dem positiven Auftritt beim FC Schweinfurt 05 vom Gründonnerstag und dem dabei erreichten 1:1 Unentschieden sicherlich mit  breiter Brust in die Partie gegen das Reserveteam des Zweitligisten aus Franken.

Hingegen strotzen die Gäste nach zwei Niederlagen am Stück, zuletzt 0:1 bei 1860 München II und zuvor eine 0:6 Heimklatsche gegen den FC Ingolstadt II, vermutlich nicht gerade vor Selbstvertrauen. Allerdings werden die Mannen von Trainer Fabian Adelmann alles an den Tag legen, um schnellstmöglich wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren zu können. Mit jeder Begegnung in der Regionalliga Bayern werden die Karten neu gemischt, der Ausgang ist also völlig offen, die aktuelle Tendenz ist dabei zumeist zweitrangig.

Mit Mike Ott (wechselte in der Winterpause nach Thailand) und Torjäger Dominic Baumann (15 Saisontore), der mittlerweile fest zum Kader der ersten Mannschaft zählt, müssen die Franken auf zwei eminent wichtige Offensivspieler verzichten, die nicht so einfach zu ersetzen sind. Daher ging es für die Gäste in den letzten Wochen in der Tabelle sukzessive ein wenig nach unten. Aktuell belegen die Jungs um Kapitän Ivan Knezevic mit 37 Punkten nach 27. Spielen, die Nachholpartie gegen die SpVgg Bayreuth steht noch aus, nur mehr den neunten Tabellenplatz.

Drei Plätze hinter den Gästen, aber nur einen Zähler weniger liegt dann auch schon die Strobl-Elf. Die zwei Heimsiege zuletzt (2:1 gegen FC Bayern München II, 3:0 gegen Schalding-Heining) sowie die beachtliche Punkteteilung in Schweinfurt, lässt die Hausherren sicherlich mit einem positiven Gefühl in die Begegnung gehen. Schon im Hinspiel nahmen die 60er mit einem 2:2 Unentschieden ein gutes Ergebnis mit vom Sportpark Valznerweiher.

Korbi Linner

Dabei wird den Rosenheimern dieses Mal jedoch Kapitän Mathias Heiß fehlen, der kurz vor Ende der Partie in Schweinfurt die Ampelkarte hinnehmen musste. Jedoch kann das Trainer-Duo Tobias Strobl und Robert Mayer sehr wahrscheinlich wieder auf Philipp Maier zurückgreifen, auch ein Einsatz von Korbinian Linner ist nicht ausgeschlossen. Ansonsten stehen alle Mann parat.

„Wir gehen durchaus optimistisch in die Begegnung mit der U23 vom 1. FC Nürnberg und wollen unbedingt weiter unser Punktekonto füllen. Wir lassen uns durch die aktuell etwas negative Tendenz des Gegners nicht blenden. Es ist uns bewusst, dass wir nur mit 100%igem,  Einsatz, Leidenschaft und Willen gegen die Zweitvertretung des Zweitligisten was holen können. Meine Mannschaft wird schon mit der richtigen Einstellung ans Werk gehen, davon bin ich fest überzeugt“, so der Trainer des TSV 1860 Rosenheim zur bevorstehenden Begegnung.

Für einen Gästespieler ist die Auseinandersetzung am Ostermontag im Jahnstadion gewiss eine ganz besondere Partie. Nach langer Verletzung ist das Rosenheimer Urgestein und Ex-1860-Kapitän Christoph Wallner wieder fit und beschwerdefrei. Zuletzt konnte er im Spiel gegen 1860 München II wieder 70 Minuten absolvieren. Ein möglicher Einsatz in seinem ehemaligen Stadion würde sicherlich sehr emotional für den sympathischen und ehrgeizigen Kicker werden.

Den Zuschauern erwartet am Ostermontag eine sehr spannende Begegnung, in der alles möglich ist. Sofern gepunktet werden kann, kommt das Ziel Klassenerhalt für den Liganeuling aus der Innstadt immer näher.

12 Apr

1860 Rosenheim als Außenseiter nach Schweinfurt

Am 28. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Gründonnerstag, den 13.04.17 um 19:00h beim FC Schweinfurt im dortigen Willy-Sachs-Stadion antreten.

Nach dem verdienten 3:0 Heimsieg vom letzten Spieltag gegen den SV Schalding-Heining erwartet die Strobl-Schützlinge nun mit der Auswärtspartie beim FC Schweinfurt ein ganz dicker Brocken.

Die Gastgeber, auch „Schnüdel“ genannt, holten zuletzt ein 1:1 Unentschieden bei der U23 des TSV 1860 München. Die vier Partien zuvor konnten die Mannen von Trainer Gerd Klaus allesamt für sich entscheiden. Unter anderem fügten die Franken dabei dem unangefochtenen Spitzenreiter aus Unterhaching mit einem 2:1 Sieg die erste Saisonniederlage zu. Mit bisher 41 erzielten Punkten und Rang sieben sowie einem Spiel weniger ist der dritte Platz, der derzeit vom FC Memmingen eingenommen wird (46 Pkt.) immer noch in Reichweite. Es läuft also für die Franken.

Zudem hat der langjährige 05er Coach Gerd Klaus vor kurzem seinen Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert. Auch einige Spieler haben bereits für die nächste Saison zugesagt und laufen damit weiter im grün-weißen Trikot auf. Es werden also bereits schon jetzt die Weichen für die nächste Spielzeit gestellt, in der man ganz vorne angreifen möchte.

In der aktuellen Rückrunde stellen die Schweinfurter eines der besten Teams, mit einem Dreier aus der Nachholpartie gegen die SpVgg Bayern Hof wäre man sogar die erfolgreichste Mannschaft der Regionalliga Bayern der zweiten Halbserie.

Daran erkennt man schon, welche Mammutaufgabe da den Gästen aus der Innstadt bevorsteht. Natürlich geht man als klarer Außenseiter in die Begegnung, aber warum sollten die Jungs um Kapitän Mathias Heiß nicht auch in Franken für eine Überraschung sorgen können? Nichts ist unmöglich, auch in Schweinfurt wird nur mit Wasser gekocht. Die durchaus strapaziöse lange Busanreise am selben Tag ist zwar nicht gerade optimal, aber die Tiplix-Elf hat sich bisher auch von derartigen Umständen nicht großartig beeinflussen lassen und oftmals trotzdem für Überraschungen sorgen können.

Es ist damit zu rechnen, dass derselbe Kader dem Trainer-Duo Tobias Strobl und Robert Mayer zur Verfügung steht, der schon auf dem Spielberichtsbogen gegen Schalding-Heining stand. Vielleicht kann aber Angreifer Korbinian Linner die Reise ins nördliche Bayern noch mit antreten, sein Einsatz nach der im Training zugezogenen Fleischwunde Ende letzter Woche entscheidet sich kurzfristig. Dagegen wird Philipp Maier mit einer schweren Erkältung weiterhin fehlen.

„Es ist uns durchaus bewusst, welch großes Kaliber uns da mit dem FC Schweinfurt erwartet. Sie haben eine super Serie hingelegt und wollen diese gegen uns sicherlich noch ausbauen. Wir werden zwar mit großem Respekt und einer Portion Demut auflaufen, aber bestimmt keine Angst haben. Unsere Vorfreude auf diese Herausforderung ist riesengroß“, so Trainer Tobias Strobl zur bevorstehenden Auswärtspartie am Gründonnerstag.

Es bleibt abzuwarten, ob der TSV 1860 Rosenheim zu den bisher eingefahrenen beachtlichen 35 Saisonpunkten am kommenden Spieltag noch weiter hinzukommen lassen kann. Auf alle Fälle nehmen die Rothemden die Außenseiter-Rolle in Schweinfurt ein und können daher befreit aufspielen und eigentlich nur gewinnen.

8 Apr

1860 Rosenheim gewinnt 6-Punkte-Spiel gegen SV-Schalding-Heining

Am 27. Spieltag der Regionalliga Bayern konnte der TSV 1860 Rosenheim sein Heimspiel gegen den direkten Abstiegskontrahenten aus Passau deutlich mit 3:0 Toren gewinnen.

Das Spiel begann bei traumhaften äußeren Bedingungen unter der Regie des Bundesliga-Schiedsrichters Günter Perl recht zaghaft. Doch schon mit der ersten nennenswerten Aktion gingen die Gastgeber in Führung. Ein Seitenwechsel auf den verwaisten Max Mayerl riss die Abwehr um Kapitän Josef Eibl auseinander, der Linksverteidiger brachte daraufhin per Flanke den Ball vors Tor, wo Josip Tomic goldrichtig stand und per Kopf eiskalt verwertete (9. Min.). Ein Beginn nach Maß für die Hausherren.

Danach verflachte die Partie weitestgehend, hauptsächlich lief der Ball durch die Mittelfeldreihen ohne jedoch gefährlich ins letzte Drittel vor dem Tor bugsiert werden zu können. Die Sturmreihen beider Teams hingen überwiegend in der Luft. So konnte in Halbzeit eins nur noch jeweils eine Aktion der Mannschaften als Abschluss gewertet werden. Auf Seiten der Gastgeber setzte Michael Denz, der im Übrigen seine bisher beste Partie im roten Hemd absolvierte, einen Weitschuß neben das Ziel. Auf der Gegenseite segelte einer der ansonsten zahlreichen ungefährlichen Freistöße an Freund und Feind vorbei neben das Gehäuse von 60er Keeper Dominik Süßmaier. Unter dem Strich eine nicht unverdiente Führung der Gastgeber zur Halbzeitpause.

Nachdem der umsichtig leitende Unparteiische wieder angepfiffen hatte, war von der Strobl-Elf gleich mehr Elan spürbar. Dieser wäre schon fast nach einigen Sekunden Spielzeit belohnt worden. Doch Josip Tomic konnte seinen Alleingang über die halblinke Angriffsseite nicht zu seinem zweiten Treffer abschließen, Gäste-Torhüter Markus Schöller fischte seinen Flachschuss aus dem linken unteren Eck.

Die Strobl-Schützlinge waren nun deutlich agiler, konnten die Überlegenheit jedoch noch nicht in weitere Treffer ummünzen. Dies gelang dann aber in der 69. Spielminute. Nachdem der eingewechselte Torjäger Sascha Marinkovic das Zuspiel in die Spitze gerade noch am Gästekeeper vorbeilegen konnte, schloss er aus spitzem Winkel nicht selbst ab, sondern legte auf den in der Mitte völlig freistehenden Danijel Majdancevic ab, der nur noch ins leere Tor einschieben musste. Somit stand es dann 2:0 für die Gastgeber. Nach dem bisherigen Spielverlauf war diese Zwei-Tore-Führung äußerst beruhigend, da die Passauer bis dato wenig bis gar keine Torgefahr ausstrahlten.

Dies änderte sich auch bis zum Ende der Partie nicht mehr, die Tiplix-Elf konnte sogar noch erhöhen. Danji Majdancevic setzte sich über den rechten Flügel stark durch und passte auf Kapitän Mathias Heiß, der sich in Mittelstürmer-Position im Gäste-Strafraum befand. Ein wenig verwundert über so viel Raum, legte sich der Abwehrchef der Heimelf das Leder zurecht und nagelte es in der 89. Minute zum Endstand von 3:0 in die Maschen des Schalding-Heininger Kastens.

Kurz vor Ende der Begegnung gibt Johannes Zottl nach etwa neun monatiger Verletzungspause noch sein Comeback, er wird für den Schützen des Führungstreffers Josip Tomic eingewechselt.

Mit diesem deutlichen und auch in der Höhe verdienten 3:0 Heimsieg setzt sich nun die Strobl-Elf mit 35 Punkten elf Zähler vom heutigen Gegner ab, der Abstand zu den Relegationsplätzen bleibt auf alle Fälle mindestens bei sieben Punkten. Schon bei der nächsten Partie, die am Gründonnerstag um 19:00h in Schweinfurt stattfinden wird, können ggf. weitere Zähler aufs Konto des Aufsteigers hinzukommen.

 

7 Apr

Halbzeitaktion beim Heimspiel am Samstag: FERNSEHER ZU GEWINNEN!

Liebe Fans,

wir brauchen Eure Unterstützung. Jetzt kommen die entscheidenden Spiel im Kampf um den Klassenerhalt gegen unsere direkten Gegner. Am Samstag, 14 Uhr macht der SV Schalding-Heining den Anfang.

Wir haben uns für Euch eine kleine Halbzeitaktion überlegt. Jeder Besucher erhält ein kostenfreies Los und nimmt damit automatisch an unserer Verlosung teil.

Zu gewinnen gibt es einen nagelneuen SAMSUNG LCD Fernseher!

Also, sei dabei, unterstütze unsere Mannschaft und hol dir einen neuen Fernseher!

 

6 Apr

1860 Rosenheim will Bigpoint landen – der TSV im direkten Duell gegen den Abstiegskontrahenten aus Schalding-Heining

Am 27. Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 08.04.17 um 14:00h den SV Schalding-Heining zu Gast im heimischen Jahnstadion.

Die Gäste aus Passau konnten die Nachholpartie vom 20. Spieltag gegen den SV Seligenporten unter der Woche mit einem 1:0 Sieg für sich entscheiden. Dabei fiel der Goldene Treffer erst kurz vor Ende der Begegnung per Strafstoß. Ein paar Tage vorher verloren die Schützlinge von Trainer Stefan Köck gegen den TSV 1860 München II, ebenfalls im eigenen Stadion, mit 1:3 Toren.

Mit nunmehr 24 Zählern auf dem Konto ist das rettende Ufer auf Tabellenplatz 14, den derzeit der TSV Buchbach mit 28 Punkten einnimmt, wieder etwas näher in Reichweite gerückt. Deshalb ist die Partie in Rosenheim für die Mannen um Kapitän Josef Eibl gegen einen direkten Kontrahenten um den Abstieg besonders wichtig. Das Ziel der Niederbayern wird auf alle Fälle ein Punktgewinn beim Aufsteiger sein. Im Hinspiel haben Torjäger Michael Pillmeier und Co. dem Liganeuling aus der Innstadt bereits mit einem deutlichen 3:0 Heimsieg ganz gut eingeschenkt.

Schon allein auf Grund des Ergebnisses aus der Vorrunde hegen die Gastgeber Revanchegelüste und brennen darauf, die Scharte von damals auszumerzen. Zudem wollen die Jungs um Kapitän und Abwehrchef Mathias Heiß die 1:4 Niederlage vom letzten Wochenende bei der U23 des FC Augsburg wettmachen. An diesem ersten Tag im April ging bei den Rothemden nicht viel zusammen. Nach einem verschossenen Elfmeter in der Anfangsphase fanden die Strobl-Schützlinge einfach nicht mehr in die Partie und fingen sich noch vier Buden ein. Der zwischenzeitliche Anschlußtreffer durch Josip Tomic zum 1:3 ließ kurzzeitig noch mal Hoffnung aufkommen, aber schon Sekunden später musste die Tiplix-Elf das vierte Gegentor hinnehmen. Die Rosenheimer mussten sich bei Torhüter Dominik Süßmaier und den Gästeangreifern bedanken, dass die Niederlage nicht noch deutlicher ausfiel.

Aber solche Tage gibt’s halt auch, jetzt heißt es Mund abputzen und einfach weitermachen. Die Begegnung gegen Schalding-Heining beginnt wieder mit einem 0:0 und lässt wieder auf einen positiven Ausgang für die Heimelf hoffen. Das bisher erzielte Punktekonto von 32 Zählern soll unbedingt weiter gefüllt werden, möglichst sogar dreifach. Aus den letzten acht Partien wurden lediglich zwei Auseinandersetzungen mit einem Sieg des Gegners beendet, für einen Aufsteiger immer noch eine tolle Bilanz.

Im Spiel gegen Schalding-Heining müssen die Rosenheimer wieder auf ihre bis dato erfolgreichen Tugenden wie Laufbereitschaft, Leidenschaft und Willen setzen, dann wird man auch gegen den direkten Kontrahenten aus Passau bestehen und was holen können.

In die gleiche Kerbe schlägt auch der sportliche Leiter Hansjörg Kroneck: „wir müssen wieder den Kampf aufnehmen, alles aus uns rausholen und an unsere Leistungsgrenze gehen. Dann werden wir auch aus dem Duell gegen den SV Schalding-Heining ein positives Resultat erzielen können. Natürlich ist auch ein gutes Auftreten, einerseits mit Demut vor dem Gegner, andererseits mit breiter Brust auf der heimischen Anlage von großer Bedeutung. Nachdem wir die Begegnung aus Augsburg abgehackt und nach vielen Einzelgesprächen aus den Köpfen entfernt haben, gehen wir durchaus zuversichtlich in die richtungsweisende Partie am Samstag. Dass es ein hartes Stück Arbeit werden wird, ist uns bewusst“.

Georg Lenz

Voraussichtlich kann dabei das Trainer-Duo Tobias Strobl und Robert Mayer auf alle Mann zurückgreifen, auch der zuletzt wegen einer Sprunggelenksblessur fehlende Georg Lenz ist vermutlich wieder einsatzbereit.

Nun liegt es in der Hand von Trainer und Team, den bisher eingeschlagenen bemerkenswerten Weg weiter fortzuführen und diesen möglichst am Ende mit dem Klassenerhalt abzuschließen. Zu wünschen wäre es den sympathischen Jungs vom TSV 1860 Rosenheim allemal.

5 Apr

Nächster Leistungsträger verlängert langfristig

Nach der Vertragsverlängerung von Korbinian Linner in der letzten Woche sichern sich nun die 60er die Dienste eines weiteren Leistungsträgers langfristig.

Defensivmann Robert Köhler verlängert seinen Vertrag bis 2019 bei den Rothemden von der Mangfall. „Robert ist seit Jahren eine Konstante in unserem Kader . Wir setzen auf unsere Jungs, die sich so lange mit dem Verein identifizieren und immer 100 Prozent auf dem Platz abliefern“, so Sportlicher Leiter Hans Kroneck zur Vertragsverlängerung.

Der nächste Einsatz von Köhler ist am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen den SV Schalding-Heining. Anpfiff ist um 14 Uhr im Jahnstadion.

Robert Köhler mit Sportlichem Leiter Hans Kroneck