21 Nov

Fussballfest gegen 1860 München

Die Vorbereitungen auf das bevorstehende Fussballfest gegen den TSV 1860 München am kommenden Sonntag laufen auf Hochtouren – die Zusatztribüne im Jahnstadion steht schon:

 

Ein großer Dank geht an die freiwilligen Helfer!

 

16 Nov

Nächste gewaltige Auswärtshürde wartet – 1860 Rosenheim in der Drei-Flüsse-Stadt

Am 22. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 18.11.17 um 14:00h beim SV Schalding-Heining antreten.

Die 2:6 Klatsche von vor acht Tagen bei der U23 des 1. FC Nürnberg haben die Jungs von Trainer Tobias Strobl zwar schon längst wieder verdaut, doch nun steht bereits die nächste schwere Auswärtsbegegnung auf dem Programm. Beim heimstarken SV Schalding-Heining, der sicherlich zu den positiven Überraschungen der Saison zu zählen ist, hängen die Trauben durchaus sehr hoch.

Die Mannschaft von Spieler-Trainer Stefan Köck nimmt mit derzeit 30 Zählern aus den bisher absolvierten 20 Begegnungen einen hervorragenden achten Tabellenplatz ein. Der Gegner aus Rosenheim weist dieselbe Punktzahl auf, hat jedoch ein leicht besseres Torverhältnis zu verzeichnen, sodass die Gäste einen Rang vor den Passauern rangieren. Die Gastgeber konnten die letzten beiden Begegnungen jeweils siegreich gestalten, dem 2:1 Heimsieg gegen den SV Wacker Burghausen folgte am letzten Spieltag ein in der Höhe überraschender 3:0 Auswärtssieg beim TSV Buchbach. Aber auch eine 0:3 Niederlage gegen den FC Memmingen auf heimischem Geläuf mussten Kapitän Albert Krenn und Co. vor den beiden Dreiern einstecken. Es ist also alles möglich für beide Teams in der drittletzten Runde vor der verdienten Winterpause, bei der der erwähnte Mannschaftsführer der Heimelf gelbgesperrt fehlen wird.

Besonders hervorzuheben aus der ansonsten ausgeglichen kampf- und laufstarken Truppe sind Torjäger Fabian Schnabel und Assistgeber Markus Gallmaier, die auf deren Spezialgebieten jeweils schon 10 Mal punkten konnten. Beide werden sicherlich alles versuchen, ihre bereits äußerst positive Statistik gegen das Team aus Oberbayern noch weiter ausbauen zu können.

Die Rosenheimer sind sich bewusst, welch knifflige Aufgabe ihnen da bevorsteht. „Wir haben einen riesen Respekt vor der überragenden Arbeit, die dort beim SV Schalding-Heining Woche für Woche geleistet wird. Sie müssen sich ebenso wie wir vieles hart erarbeiten und fahren derzeit verdient die Früchte ein. Wir freuen uns zudem vor einer bemerkenswerten Zuschauerkulisse gegen das äußerst sympathische Team antreten zu können. Natürlich sind wir aber auch bestrebt, aus Passaus was Zählbares mitzunehmen“, so 60er Trainer Tobias Strobl zur Partie beim SV Schalding-Heining.

Wen der Coach der Tiplix-Elf dabei jedoch von Beginn an aufs Feld schicken wird, ist dieses Mal gar nicht so einfach. Denn bis auf Michael Wallner, der sich aber bereits auch schon wieder im Aufbautraining nach Kreuzbandriss befindet, stehen dem Rosenheimer Übungsleiter tatsächlich alle Mann des Kaders zur Verfügung. Die in Nürnberg kurzfristig krankheitsbedingt fehlenden Philipp Maier und Leopold Krüger sind ebenso einsatzbereit wie der der zuletzt gelbgesperrte Ludwig „Wiggerl“ Räuber.

Der Trainer hat also die Qual der Wahl. Es wird nun in jeder Trainingseinheit leidenschaftlich und mit vollem Einsatz aber gleichzeitig fair um die Plätze im Team bzw. im Kader gekämpft. Der Konkurrenzkampf kann sich natürlich durchaus positiv auf die Leistungen auf dem Feld übertragen. „Wir wissen, wie die deutliche Niederlage in Nürnberg zustande kam. Das war für uns eine gute Messlatte gegen einen famos aufspielenden Gegner. Die Franken nutzten zudem im Vergleich zu uns ihre Chancen konsequent und fuhren einen wenn auch in der Höhe etwas zu hohen Sieg verdient ein. Wir haben unsere Lehren daraus gezogen, seither hart an uns gearbeitet und wollen nun einiges besser machen um unser Punktekonto weiter füllen zu können“ so Trainer Strobl optimistisch.

Schon beim 2:0 Heimsieg gegen die Niederbayern am dritten Hinrunden-Spieltag mussten die Jungs um Kapitän Matze Heiß Schwerstarbeit verrichten, dies wird nun vermutlich nicht anders werden. Bevor nun am darauf folgenden Wochenende das absolute Highlight mit der Partie gegen den TSV 1860 München für die Tiplix-Elf ansteht, das den Verein und die ganze Stadt seit Wochen schon beschäftigt, muss noch die schwere Auswärtshürde beim SV Schalding-Heining genommen werden. Das Ziel von Heiß und Co muss sein, zunächst den Fokus ganz auf die Begegnung gegen das Team von Trainer Stefan Köck zu richten und zumindest einen Punkt aus der Drei-Flüsse-Statt mitzunehmen. Erst dann können sich die Rothemden voll und ganz auf das Mega-Event am übernächsten Sonntag konzentrieren.

13 Nov

Der Steckbrief: Heute Christoph Funkenhauser

 

 

Name: Funkenhauser Christoph
Geburtsdatum: 12.03.1998
Familienstand: Ledig
Beruf: Masseur/Physio
Hobbys: Fußball
Lieblingsgetränk: Johannisbeer-Schorle
Lieblingsessen: Nudeln mit Meeresfrüchten
Eigenheiten/Besonderheiten: Perfektionist / Sehr Ehrgeizig
Wohnort: Hohenthann
Heimatverein: TSV Hohenthann – Beyharting
Lieblingsverein (außer 1860 Rsh): /
Im Verein seit: 2007
Lieblingsposition: 6er
Verletzungen: /
Bisherige Vereine / größte Erfolge: TSV Hohenthann & TSV 1860 RO / U17 in die Bayernliga aufgestiegen 2013/2014
Vorbild: Z’e Roberto
Ziele bei 1860 /allgemein: Stammspieler / Profifußballer
Größter Spaßvogel im Team und warum: Fatih: Kommt immer mit guter Laune ins Training
Was ist besonders positiv bei 1860: Wir sind eine große Familie!

 

12 Nov

Spektakel ohne doppelten Boden – Herren unterliegen Club 2:6!

Ein wahres Torspektakel gab es beim 6:2 Heimsieg der Reserve des 1. FC Nürnberg gegen den am Ende glücklosen TSV 1860 Rosenheim zu sehen. Schon in der ersten Halbzeit fielen sechs Treffer. Letztlich ein völlig verdienter Erfolg für die Zweitvertretung des Zweitligisten – wenn er auch unter dem Strich ein ganzes Stück zu hoch ausfiel.Die Rosenheimer hatten über zwei Drittel des Spiels gut mitgehalten, phasenweise auch immer wieder das Match bestimmt und ein offensives Spektakel abgeliefert – zu guter Letzt aber doch ihre Grenzen aufgezeigt bekommen.

Das Match, welches im Trainingszentrum des Clubs am Valznerweiher, ausgetragen wurde, begann bereits unter Volldampf – und es brauchte keine Anlaufphase um auf Hochtouren zu kommen. Beide Teams, bei denen das Spielerische nie zu kurz kommen darf, legten von Beginn an kräftig los.

Schon nach nicht einmal zwei Zeigerumdrehungen hatte Nürnbergs Manuel Feil eine gute Möglichkeit die Hausherren in Front zu bringen: Er zog aus etwa zwanzig Metern satt ab – der Ball ging knapp am rechten Pfosten des von Mario Stockenreiter gehüteten Gehäuses der Rosenheimer vorbei.

Es sollte lediglich den Auftakt zu einem wilden und offensivfreudigen Hin und Her bedeuten, bei dem die defensive Kontrolle sicherlich das ein oder andere Mal zu kurz kam, das aber jederzeit äußerst unterhaltsam war. Denn nur Momente darauf setzte Markus Einsiedeler nach einer Ecke der Sechziger durch Danijel Majdancevic den Ball mit dem Kopf eine guten Meter neben den rechten Winkel (4.).

Etwas später war wieder Club an der Reihe. Wieder in Form des auffälligen Feil. Und das gleich doppelt – wenn auch mit unterschiedlichem Erfolg: Erst nachdem Erik Engelhard, angespielt von Philipp Hercher, hereingeflankt hatte und Feil relativ frei stehend seine Direktabnahme aus zwölf Metern deutlich über den Kasten jagte (12.). Dann als er auf Vorlage von Maximilian Krauß alleine vor Stockenreiter auftauchte und den Torhüter zum frühen 1:0 überwand (14.).

Praktisch im Gegenzug fiel der Ausgleich: Maximilian Mayerl bediente herrlich Michael Denz, der das Leder gekonnt mit der Brust verarbeitete – und aus achtzehn Metern mit einem satten Schuss ins linke untere Eck zum 1:1 traf (16.). Keine Chance für Club-Keeper Nikola Vasilj.

Nach 25 Minuten dann sogar der Führungswechsel: Nürnbergs David Domej verlor in der Vorwärtsbewegung seines Teams etwa 30 Meter vor dem Tor den Ball an 1860-Goalgetter Danijel Majdancevic. Der ging sofort ab und auf und davon, stürmte in den Sechzehner und ließ dort von halbrechts Vasilj erneut alt aussehen – der Ball schlug flach links unten ein. 1:2 – jetzt führten die Rosenheimer.

Doch dies nur wenige Sekunden – für längerandauernde Freudenwallungen war zuviel los in diesem mega-turbulenten Kick. Quasi vom Anstoss weg schlug die U21 zurück. Diesmal betätigte sich Feil als Vorlagengeber. Er sah die Lücke in der Rosenheimer Defensive, spielte einen feinen Steilpass auf Krauß – der sofort nach der Ballannahme abzog und aus achtzehn Metern flach ins linke untere Eck einnetzte (27.). So schnell die Rosenheimer das Spiel gedreht hatten, so schnell war dies wieder passé.

Auch danach spielten beide Mannschaften sehenswert – und setzten voll darauf hier selbst in Führung zu gehen. Erst schoss Rosenheims Robert Köhler aus mehr als 25 Metern nur knapp über das Tor, dann musste Ex-Sechziger-Kapitän Christoph Wallner sein ganzes Können aufbieten, um eine heikle Szene für den Club zu entschärfen.

Kurz vor der Halbzeit schnürte Nürnbergs Krauß dann den Doppelpack – und schickte die Sechziger damit letztlich auf den Beginn der Verliererstraße. Feil flankte herein, sein Teamkollege Robin Heußer bediente Krauß per Kopf – und der schoss von der Strafraumgrenze zum 3:2 ein (42.).

Doch dem einen pschologisch ungünstigen Zeitpunkt unmittelbar vor der Pause nicht genug – es klingelte nochmals im Kasten der Innstädter. Und zwar nur Momente später: Wieder war Krauß beteiligt, diesmal als Gefoulter. Der Clubberer war in den Strafraum der Rosenheimer eingedrungen und dort von Georg Lenz gelegt worden – die Entscheidung war klar: Elfmeter. Den fälligen Strafstoß verwandelte Feil sicher zum 4:2 ins rechte untere Eck (44.).

Dann war dieses Wahnsinns-Erste-Halbzeit vorbei – und obwohl die Sechziger hier gut mitgespielt und das Publikum genauso blendend unterhalten hatten wie die Gastgeber, lagen sie aufgrund der fatalen Minuten vor dem Pausentee mit 2:4 hinten. Es war ein turbulenter erster Durchgang mit vielen schön herausgespielten Toren. Ein wechselhaftes Spiel, in welchem beide Mannschaften ihre jeweiligen Chancen suchten und oft genug auch fanden. Das Halbzeitergebnis und die Führung des Clubs war definitiv ein Tor zu hoch – aber so sind eben manchmal die Launen des Fußballs.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte kamen die Sechziger mit jeder Menge Elan zurück aufs Feld – und drängten vom Wiederanpfiff weg in den ersten Minuten vehement auch den Anschlusstreffer. Nürnbergs Verteidiger Domej und Andreas Knipfer hatten in Verbindung mit ihrem Kapitän Wallner alle Hände voll damit zu tun, die Rosenheimer Angriffsversuche zu stoppen.

Erst bediente Einsiedler Majdancevic, der zog innerhalb des Sechzehners ab  doch Domej brachte noch den Fuß dazwischen – nur Ecke (53.). Dann wir Mayerl von den Nürnbergern im Strafraum umgestoßen – die Rosenheimer fordern allesamt vehement einen Elfmeter – doch die Pfeife von Schiedsrichter Marco Achmüller bleibt stumm (55.). Bitter für 1860. Im Anschluss hätte aber der wiedergenesene Matthias Heiß für den Anschluss der Rothemden sorgen können. Er bekam nach einer Ecke die Riesenmöglichkeit – setzte seinen Kopfball aus nur drei Metern jedoch über den Kasten (57.).

Und wie es dann so geht – wenn die einen nicht wollen oder können, treffen eben die andern. Und schon wieder war es der mega-auffällige Krauß. Diesmal traf er nach Vorlage von Engelhard aus halbrechter Position knapp innerhalb des Strafraums der Rosenheimer zum 5:2 ins lange Eck (58.).

Damit war das Spiel praktisch frühzeitig vorentschieden. Nach den mehreren eigenen Möglichkeiten wieder heranzukommen, aus denen nichts wurde – waren das erneute Gegentor und der Drei-Tore-Rückstand einfach zuviel für die Sechziger. Deren Glaube und Elan waren jetzt gebrochen – die Nürnberger hatten das Match für sich entschieden.

In der letzten halben Stunde ereignete sich in einem Spiel, in welchem beide Mannschaften trotz Dauerregens zumindest offensiv ein wahres Feuerwerk abgebrannt hatten, nichts mehr Weltbewegendes. Eine weitere große Möglichkeit für den Club vereitelte Stockenreiter mit dem Fuß gegen Engelhardt, der mittig aus zehn Metern zum Schuss kam. Den Schlusspunkt in einer unterhaltsamen Partie setzte bereits in der 63. Minute Hercher mit dem 6:2. Simon Rott spielte ihn an der linken Strafraumgrenze an, der dort lauernde Hercher täuschte eine Drehung an, fintierte – und hämmerte den Ball ins Tor.

Dann war Schluss am Valznerweiher. Und beide beteiligten Teams mussten erst einmal kräftig durchschnaufen. Es war einiges los gewesen in diesem Regionalliga-Schlagabtausch. Der Club gewann ein über zwei Drittel sehenswertes, ansprechendes und temporeiches Spiel am Ende verdient. Ganz einfach weil er den Tick mehr Klasse bewies – und unter dem Strich konsequenter und gegen den Ball vielleicht etwas weniger störanfällig agierte. Die Zuschauer hatten in jedem Fall tolle Unterhaltung geboten bekommen. Das Ergebnis liest sich hart – fällt aber auch um zwei Tore zu hoch aus. Denn die Rosenheimer waren bis zum Doppelschlag vor dem Seitenwechsel mindestens gleichwertig.

Die Stimmen der Trainer:

Tobias Strobl (1860 Rosenheim):

„Es war ein richtig cooles Spiel heute, bei dem die Tore sehr gut rausgespielt wurden. Wir haben das Spiel in den drei, vier Minuten vor der Halbzeit verschenkt. Nach der Pause sind wir wirklich gut aus der Kabine gekommen und in der 50. Minute wurde uns mit dem 5:2 der Zahn gezogen. Für uns wurde ein möglicher Elfmeter nicht gegeben und im Gegenzug fällt dann das 5:2. Heute wurden meiner Mannschaft mal die Grenzen aufgezeigt – und wir haben gegen eine richtig gute Mannschaft verdient verloren.“

Reiner Geyer (1.FC Nürnberg II):

„Kompliment an meine Mannschaft, die richtig effektiv war. Wir mussten richtig hart gegen den Ball arbeiten. Rosenheim hat sehr gut von hinten raus gespielt und war nach vorne gefährlich. Aus meiner Sicht war es ein verdienter Sieg, auch wenn die Höhe so nicht zu erwarten war.“

Quelle: Beinschuss

9 Nov

Auswärtsaufgabe ohne großen Druck – der TSV 1860 Rosenheim beim 1. FC Nürnberg II

Am 21. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 11.11.17 um 14:00h bei der U23 des 1. FC Nürnberg im dortigen Sportpark Valzner Weiher antreten.

Die Mannschaft von Trainer Reiner Geyer belegt aktuell mit 32 Punkten einen tollen vierten Tabellenplatz. Das Topspiel des 20. Spieltags am Montagabend in Schweinfurt verlor die junge Truppe um den Kapitän und Ex-Rosenheimer Christoph Wallner aber deutlich mit 0:3 Toren. Eine Woche vorher gelang den Franken noch früher 2:0 Führung beim TSV Buchbach ein 2:2 Unentschieden.

Nun wollen die Gastgeber auf heimischem Geläuf, auf dem man bereits sieben von neun Partien siegreich gestalten konnten, endlich wieder dreifach punkten. Mit bisher erzielten 42 Saisontoren weisen die Franken den zweitbesten Angriff der Liga auf, nur die Jungs vom TSV 1860 München sind mit 45 Treffern noch ein wenig erfolgreicher. Vor allem Torjäger Manuel Feil hat mit seinen zehn Buden einen erheblichen Anteil an der Offensivpower des Teams von Trainer Reiner Geyer. „Wir erwarten eine spielerisch agierende Mannschaft, die taktisch hervorragend eingestellt ist. Zudem freuen wir uns auf eine Partie auf sicherlich gut bespielbarem Platz. Dies kommt ja zu dieser Jahreszeit nicht mehr allzu häufig vor“, so 60er Trainer Tobias Strobl.

Den über 40 eigenen erzielten Toren stehen hingegen aber auch schon 33 Gegentreffer zu buche. Deshalb werden Abwehrchef Chris Wallner und dessen Torhüter Nikola Vasilj versuchen, dieses Mal den Kasten möglichst sauber zu halten. Ob es der Heimelf jedoch gegen stets gefährliche und treffsichere Rosenheimer auch gelingen wird, ist fraglich.

Die Gäste kommen mit vier Spielen ohne Niederlage, zuletzt einem 2:2 Unentschieden aus dem Derby gegen den TSV Buchbach und satten 30 Zählern auf Platz sieben im Gepäck in die Frankenmetropole. Alles andere als ein Auftritt mit breiter Brust und gesundem Selbstvertrauen wäre eine Überraschung. Noch dazu tun sich die Mannen um Ersatz-Kapitän Georg Lenz gefühlsmäßig auf fremden Geläuf ein wenig leichter als im eignen Jahnstadion. „Wir fahren völlig befreit und ohne jeglichen Druck nach Nürnberg und wollen unsere Serie von vier Spielen ohne Niederlage weiter ausbauen. Natürlich wird es ein hartes Stück Arbeit werden. Meine Jungs werden sicherlich mit der entsprechenden Einstellung und Demut ans Werk gehen. Sofern wir unsere Leistung abrufen können, bin ich überzeugt, dass wir ein gutes Ergebnis mitnehmen können“, so Coach Tobi Strobl zur Partie in Nürnberg.

Dieses Mal wird auch wieder Markus Einsiedler nach überstandener Gelbsperre zum Kader gehören, genauso wie der etatmäßige Kapitän Matze Heiß. Ob sie jedoch von Beginn an auflaufen werden wird sich zeigen. Vielleicht kann auch sogar wieder Sebastian Weber die Reise nach Franken antreten, dies entscheidet sich jedoch erst kurzfristig. Somit fällt verletzungsbedingt nur noch Michael Wallner sicher aus, der damit auf das Bruderduell mit Christoph verzichten muss. Allerdings ist dieses Mal der zentrale Abwehrmann der Dreierkette, Ludwig „Wiggerl“ Räuber auf Grund der fünften Gelben Karte aus dem Buchbach-Spiel zum Zuschauen gezwungen.

Wie schon erwähnt, können die 60er nahezu ohne Druck die Auswärtspartie bei der U23 des 1. FC Nürnberg angehen. Welch starkes Team die Mannen vom Inn dort erwartet, mussten die Strobl-Schützlinge bereits in der Hinrunden-Begegnung vom 2. Spieltag feststellen. Dort brachte man nach 1:0 Führung gerade noch ein 1:1 Unentschieden nach Hause. Es wird also eine Partie auf Augenhöhe werden, dessen Ausgang völlig offen ist. Nach dem bisherigen äußerst positiven Saisonverlauf ist aber definitiv nicht ausgeschlossen, dass die Tiplix-Elf auch aus Nürnberg was Zählbares mitnehmen wird.

8 Nov

Unser Maximilian Mayerl im FuPa-Interview: Deshalb bleiben wir bis zum Ende oben dabei

Gegen den TSV Buchbach hat keiner mehr an einen Punkt für den TSV 1860 Rosenheim geglaubt. Dann ging in der 94. Minute Maximilian Mayerl nach vorne und traf zum 2:2.

Im Interview spricht er über den Höhenflug des TSV 1860 Rosenheim und das schwere Restprogramm vor der Winterpause.

 

Gegen den TSV Buchbach waren Sie der Held des Tages. Wie fühlt es sich an, in der letzten Sekunde das entscheidende Tor zu schießen?

Ich war überglücklich, dass wir noch das Unentschieden geholt haben. Für uns war es sehr wichtig, den Abstand zu Buchbach zu halten. Wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht mehr an den Punktgewinn geglaubt. Aber wenn man hinten liegt, riskiert man mehr. Beim letzten hohen Ball bin ich deshalb mit nach vorne gegangen.

Es war bereits ihr vierter Saisontreffer. Woher kommt der plötzliche Torriecher?

(lacht) Mein Trainer Tobi Strobl fordert von mir, dass ich mich auch vorne mit einbringe. Seit uns Sascha Marinkovic verlassen hat, ist vorne meistens nicht mehr viel los. Deshalb müssen die Tore zwangsläufig andere Spieler schießen. Zum Glück haben wir noch Danijel Majdancevic. Er ist unsere Lebensversicherung.

Vor der Winterpause warten mit Nürnberg II, Schalding, 1860 und Illertissen ausschließlich Top-Teams auf euch. Könnt ihr gegen diese Teams bestehen oder folgt jetzt der Einbruch?

Ich bin mir sicher, dass wir den aktuellen Tabellenplatz halten können. Wir brauchen uns vor keiner Mannschaft zu verstecken. Auf das Spiel gegen 1860 freue ich mich besonders. Die Löwen haben sehr gute Einzelspieler. Aber unser Platz ist richtig schwer zu spielen. Das kann unsere Chance sein. Ich hoffe nur, dass die Zuschauer aus Rosenheim auch hinter uns stehen und nicht die Löwen anfeuern. Dann können wir etwas reißen.

Was sind die Gründe für den aktuellen Erfolg und welche Rolle spielt dabei Trainer Tobi Strobl?

Das Training ist deutlich professioneller geworden.  Tobi hat zum Beispiel die Video-Analyse eingeführt. Auch menschlich passt es sehr gut. Seine Zeit als Spieler ist noch nicht lange her. Deshalb kann er sehr gut nachvollziehen, wie wir fühlen und die Mannschaft tickt. Er gibt uns taktisch unglaublich viel mit und bietet für jeden Gegner eine Lösung, wie wir ihn schlagen können. Gemeinsam mit Robert Mayer bildet er ein perfektes Duo.

Quelle: FuPa.net
Das Interview führte Christoph Seidl

4 Nov

Derby-Pleite verhindert: Mayerl rettet Punkt in letzter Sekunde!

Der TSV 1860 Rosenheim ist am 20. Regionalliga-Spieltag in allerletzter Sekunde einer Niederlage noch von der Schippe gesprungen. Gegen den TSV Buchbach holte die Strobl-Elf vor 550 Besuchern im Jahnstadion einen 0:2-Pausenrückstand auf und ist nach dem 2:2-Unentschieden nun seit vier Partien ungeschlagen.
Bei schwierigen Platzverhältnissen waren Höhepunkte zunächst rar gesät. Die erste Chance hatten schließlich die Sechziger. Es waren schon über 20 Minuten gespielt, als ein Klassepass von Ludwig Räuber in die Schnittstelle der Buchbacher Abwehr den nach seiner Rotsperre ins Team zurückgekehrten Danijel Majdancevic erreichte. Dieser umkurvte Buchbachs Keeper Daniel Maus, setzte die Kugel aber ans Außennetz (21.).

Buchbach hingegen stand mit zwei Viererreihen kompakt und ging nach einer einstudierten Variante in Front. Den Eckball von Markus Grübl verlängerte Aleksandro Petrovic aufs lange Eck, wo Thomas Breu aus kurzer Entfernung einnickte – 0:1 (28.). Und es kam noch schlimmer für die Sechziger: Nach einem Ballverlust im Mittelfeld und einem Konter flankte Merphi Kwatu von links ins Zentrum. Pius Krätschmers Klärungsversuch ging schief, so dass Patrick Drofa aus acht Metern per Dropkick zum 0:2 ins kurze Eck einschießen konnte (38.).

Nach dem Pausentee wurde das Derby endlich „griffiger“ und endlich auch deutlich interessanter. Breu per Kopf im Rückwärtslaufen (48.) und Aleksandro Petrovic mit einem Gewaltschuss aus 30 Metern (50.) hatten die nächsten Buchbacher Chancen. Nach einer knappen Stunde dann die Wende: Nach einem Handspiel von Moritz Moser verwandelte Michael Denz den fälligen Elfmeter souverän zum 1:2-Anschlusstreffer (59.).

Die Hausherren hatten nun ihre beste Phase. Räuber konnte den Ball frei vor dem Gästetor nach Majdancevic-Vorlage aber nicht kontrollieren (76.) und der eingewechselte Markus Hartl traf erst den Pfosten (78.) und wenig später aus sechs Metern den Ball nicht richtig (86.). In beiden Fällen hätte das eigentlich schon der Ausgleich sein müssen. Der fiel allerdings erst in der vierten Minute der Nachspielzeit – Buchbach hatte zuvor tausendprozentige Konterchancen durch Drofa (90.+1) und Breu (90.+2) ausgelassen – als Matthias Heiß einen langen Ball am Strafraum auf Max Mayerl verlängerte, der die Kugel aus 10 Metern flach im rechten Eck unterbrachte (90.+4).
Stimmen zum Spiel:

Anton Bobenstetter (Trainer TSV Buchbach): „Vor dem Spiel hätte ich ein Remis gerne unterschrieben. Wenn du dann aber viele Chancen für ein drittes Tor auslässt und ganz spät den Ausgleich hinnehmen musst, ist das vom Spielverlauf her immer unangenehm.“

Tobias Strobl (Trainer TSV 1860 Rosenheim): „In der Halbzeit ist es in der Kabine zum ersten Mal seit Beginn meiner Trainertätigkeit hier richtig laut geworden. Damit war ich überhaupt nicht zufrieden. In der zweiten Hälfte hatten wir mehr Kontrolle, konnten aber nie richtig Druck aufbauen, ehe uns in letzter Sekunde noch der Lucky Punch gelungen ist.“
Das Spiel in der Statistik:

TSV 1860 Rosenheim – TSV Buchbach 2:2 (0:2)

TSV 1860 Rosenheim: Stockenreiter – Lenz, Räuber, Krätschmer – Köhler, Denz (85. Linner), Maier, Mayerl – Eminoglu (46. Heiß) – Krüger (46. Hartl), Majdancevic – Trainer: Strobl.

TSV Buchbach: Maus – Grübl, Moser, Maier, Büch – Drofa, Petrovic, Sassmann, Denk (90.+3 Davydov) – Breu (88. Shalaj), Kwatu (83. Bauer) – Trainer: Bobenstetter.

Schiedsrichter: Hartl (Aicha vorm Wald).

Tore: 0:1 (28.) Breu, 0:2 (37.) Drofa, 1:2 (59.) Denz, 2:2 (90.+4) Mayerl.

Zuschauer: 550.

Gelb: Maier, Räuber, Heiß / Maier, Drofa, Moser, Denk, Kwatu.

Bes. Vorkommnisse: keine.

2 Nov

Die Derby-Challenge in Rosenheim geht weiter – TSV 1860 Rosenheim gegen den TSV Buchbach

Am 20. und ersten Rückrunden-Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 04.11.17 um 14:00h im heimischen Jahnstadion den TSV Buchbach zu Gast.

Nach dem ersten erfolgreich absolviertem Derby in der englischen Woche mit dem 3:2 Heimsieg gegen den SV Wacker Burghausen folgt schon der nächste Kracher in Rosenheim. Nun kommt der ewige Rivale aus Buchbach zum Kampf um Punkte in die Innstadt.

Die von dem Trainer-Duo Anton Bobenstetter und Walther Werner betreuten Gäste kommen mit einer Serie von sieben ungeschlagenen Partien am Stück nach Rosenheim. Nach dem bemerkenswerten 5:2 Auswärtssieg in Burghausen konnten die Rot-Weißen gegen die stark einzuschätzende U23 des 1. FC Nürnberg nach frühem 0:2 Rückstand noch ein verdientes 2:2 Unentschieden auf heimischen Rasen holen. Damit belegen Kapitän Aleksandro Petrovic und Co. derzeit mit 27 Punkten, bei einer noch ausstehenden Partie gegen die U23 des FC Bayern einen sicherlich zufriedenstellenden achten Tabellenplatz.

Neben dem bereits erwähnten Kapitän und Ex-Profi Aleksandro Petrovic, der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Buchbacher ist, können die Gäste noch auf eine Reihe von Spielern setzen, die bereits höherklassig in der Dritten Liga aktiv waren. Dazu zählen u.a. Maximilian Drum, Stephan Thee (beide jedoch derzeit verletzt) und Christian Brucia. Das allein unterstreicht schon, welche herausragende Qualitäten im Kader des kommenden Gegners vorhanden sind. „Buchbach spielt eine hervorragende Runde und dies obwohl sie im Verlauf der bisherigen Saison teilweise erneut großes Verletzungspech hatten. Die Leistungen sowie das Erreichte sind daher wirklich mit großem Respekt und Hochachtung zu bewerten und zeigen, wie gut der Kader bestückt ist“, so der Coach von 1860 Rosenheim Tobias Strobl.

Die zuletzt äußerst angespannte Personalsituation bei den Gästen gestaltet sich pünktlich zum Derby wieder etwas positiver. Der gegen Nürnberg noch gelbgesperrte Patrick Drofa kehrt ebenso in den Kader zurück wie die erkrankten Maxi Hain und Patrick Walleth. Somit stehen Chef-Trainer Anton Bobenstetter wieder deutlich mehr Optionen zur Verfügung.

Auch auf Seiten der Gastgeber kehren ebenfalls gesperrte Akteure wieder in den Kader zurück. Auf Maxi Höhensteiger (5. Gelbe) und Top-Torjäger Danijel Majdancevic (Platzverweis gegen Bayreuth) kann Trainer Tobi Strobl im Derby wieder setzen. Hingegen ist nun Angreifer Markus Einsiedler nach der fünften Verwarnung aus der Partie gegen Wacker Burghausen zum bitteren Zusehen gezwungen. Verletzungsbedingt fehlen nach wie vor Michi Wallner (Kreuzband) und Sebastian Weber (Schambeinentzündung). Da nun auch wieder Kapitän Matze Heiß zur Verfügung steht – er feierte ein vielumjubeltes 20-Minuten-Comeback gegen Burghausen – können die Verantwortlichen auf der Rosenheimer Trainerbank bis auf die drei genannten Spieler alle Mann wieder einsetzen. Ob es jedoch für Matze Heiß bereits von Beginn an reicht ist fraglich.

Beide Teams sind gut drauf und holten in den letzten Wochen fleißig Punkte. Der gastgebende TSV konnte die Vorrunde mit sage und schreibe 29 Zählern und Platz sechs abschließen. Eine wahrhaft sensationelle Leistung der Tiplix-Elf. Mit den neuen Optionen in Sachen Personal auf beiden Seiten stellen sich den Coaches der Kontrahenten wieder ganz andere Möglichkeiten. „Wir freuen uns sehr nach dem erfolgreichen Burghausen-Spiel auf das nächste Derby und wissen, welche schwierige Aufgabe uns da bevor steht. Die Buchbacher können auf eine Vielzahl von außergewöhnlich guten Kickern setzen, die zudem alle eine tolle Moral und mannschaftliche Geschlossenheit mitbringen. Es treffen dieses Mal zwei Teams aufeinander, die beide mit dem Abstieg nichts zu tun haben und daher ziemlich befreit aufspielen können. Selbstverständlich wollen wir gegen das kompakte Team Lösungen finden und das Derby gewinnen. Es wird aber eine brutal schwere Aufgabe werden“, so der Trainer von 1860 Rosenheim Tobias Strobl.

Natürlich steckt in dieser Begegnung zusätzliche Brisanz, da keiner das Derby verlieren will. Zudem möchten die 60er nach langer Zeit endlich mal wieder als Sieger in dieser Auseinandersetzung den Platz verlassen.

Auf alle Fälle erwartet die sicherlich zahlreich erscheinenden Zuschauern ein spannendes und vermutlich auch leidenschaftlich geführtes Regionalliga-Spiel, das hoffentlich von beiden Seiten auch respektvoll und fair geführt wird. Der Bessere soll die Partie gewinnen!

31 Okt

Naivität abgelegt und Derby in Hälfte zwei gedreht -Sieg gegen Burghausen

Der TSV 1860 Rosenheim hat in der englischen Woche seinen zweiten Sieg eingefahren. In einer Partie mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten setzten sich die Sechziger im Derby gegen den SV Wacker Burghausen nach einem 0:1-Pausenrückstand und einer grandiosen Leistungssteigerung noch mit 3:2 durch.

Das Match begann denkbar schlecht für die Hausherren: Kapitän Georg Lenz verschätzte sich bei einem hohen Ball 30 Meter vor dem eigenen Tor. Der Ex-Rosenheimer Sascha Marinkovic war der Nutznießer, schnappte sich den Ball und schob diesen am chancenlosen 1860-Torwart Mario Stockenreiter vorbei ins Netz – 0:1 (3.). Stefan Wächter mit einem Solo (4.), Marius Duhnke frei vor Stockenreiter (16.), erneut Marinkovic (26.) und Kevin Hingerl, der an einer tollen Fußabwehr von Stockenreiter scheiterte (40.), hätten das Ergebnis für die Gäste sogar noch komfortabler gestalten können.

Rosenheim hingegen offenbarte phasenweise große Lücken in der Rückwärtsbewegung und im Spiel nach vorne fehlten entweder Zug oder Gewinne von zweiten Bällen. Folgerichtig wurde es nur zweimal ansatzweise gefährlich: Michael Denz probierte es nach einer Ecke aus der Drehung (21.) und Philipp Maier prüfte Wacker-Keeper Franco Flückinger mit einem Fernschuss aus gut und gerne fast 30 Metern (39.). Alles in allem war die Burghauser Führung zur Pause mehr als berechtigt.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Platzherren einmal mehr, welche Moral ihnen steckt. Trainer Tobias Strobl schien genau die richtigen Worte an seine Mannschaft gerichtet zu haben, denn plötzlich spielten nur noch die Sechziger. Nach einem gefährlichen Kopfball von Markus Einsiedler (55.) markierte der eingewechselte Markus Hartl per Abstauber den Ausgleich (61.). Flückiger hatte beim Freistoß-Aufsetzer von Pius Krätschmer aus 30 Metern alles andere als gut ausgesehen.

Vier Minuten später war die Partie endgültig gedreht, als Philipp Maier einen von Hingerl völlig überflüssig verursachten Handelfmeter sicher zum 2:1 verwandelte (65.). Anschließend wurde Hartls Direktabnahme kurz vor der Linie entschärft (69.), ehe Robert Köhler nach einer Ablage von Wiggerl Räuber mit links aus 16 Metern genau in den rechten Winkel traf (74.). Burghausen kam zwar durch Martin Holek, der die Kugel mit dem langen Bein am in dieser Szene inkonsequenten Stockenreiter vorbeispitzelte, noch einmal heran (88.), doch letztlich belohnten sich die Gastgeber für eine hervorragende zweite Hälfte mit drei Punkten.

Stimmen zum Spiel:

Patrick Mölzl (Trainer SV Wacker Burghausen): „In der ersten Halbzeit haben wir genau das umgesetzt, was wir wollten. Wir hatten sechs, sieben hundertprozentige Chancen, aber haben „nur“ 1:0 geführt. Dass der Gegner dann mit Druck aus der Pause kommt, war auch klar. Zunächst haben wir nur Weitschüsse zugelassen, dann haben individuelle Fehler zu den Gegentoren geführt.“

Tobias Strobl (TSV 1860 Rosenheim): „In der ersten Hälfte haben wir nach Ballverlust quasi Jugendfussball gespielt, waren zu naiv. Das haben wir nach der Pause abgestellt und auch mehr Tempo ins Spiel gebracht. Jetzt können wir mit viel Rückenwind ins nächste Derby gegen Buchbach gehen.“

 

Das Spiel in der Statistik:

TSV 1860 Rosenheim – SV Wacker Burghausen 3:2 (0:1)

TSV 1860 Rosenheim: Stockenreiter – Lenz, Räuber (81. Ferreira Goncalves), Krätschmer – Köhler, Denz, Maier, Mayerl – Eminoglu (69. Heiß) – Linner (55. Hartl), Einsiedler – Trainer: Strobl.

SV Wacker Burghausen: Flückinger – Schulz, Hofstetter, Buchner, Janietz – Hingerl (71. Sulmer), Subasic, Wächter – M. Omelanowsky (71. Holek), Duhnke, Marinkovic – Trainer: Mölzl.

Schiedsrichter: Badstübner (Windsbach).

Tore: 0:1 (3.) Marinkovic, 1:1 (61.) Hartl, 2:1 (65.) Maier (Handelfmeter), 3:1 (74.) Köhler, 3:2 (88.) Holek.

Zuschauer: 550.

Gelb: Maier / Hingerl.

Bes. Vorkommnisse: keine.

Autor: Martin Weidner