13 Jun

U12 des TSV 1860 Rosenheim erlebt zwei tolle Tage beim Deutschlandfinale des Danone Nations Cup

Nachdem sich die U12 des TSV 1860 Rosenheim im April durch den Sieg beim Regionalturnier in Erlbach für das Deutschlandfinale des Danone Nations Cup qualifiziert hat, machte man sich nun endlich am Freitag Nachmittag auf den Weg nach München um dort im schönen Hotel NH München Ost Conference Center in München/Aschheim mit den übrigen Mannschaften zu übernachten um dann am Samstag gut ausgeruht die Endrunde bestreiten zu können.

Nach dem Check-in im Hotel und der Zimmerbelegung durch die Trainer ging es gleich weiter mit Bussen zur Players Party in der Bowling-Halle in Brunnthal. Nachdem sich Spieler und Trainer beim Bowling ausgetobt hatten, wurden die Kohlehydratspeicher wieder vorbildlich am reichhaltigen Buffet aufgefüllt. Um ca. 19:30 Uhr ging es dann zurück und nach einem kurzen Abendspaziergang (ohne Stabi-Übungen) ging es auch schon um ca. 21:00 Uhr auf die Zimmer – Bettruhe war dann pünktlich um 22:00 Uhr.

Am nächsten Morgen war dann bereits um 07:00 Frühstück im Hotel. Danach ging es zügig weiter in den Sportpark Haar zum eigentlichen Höhepunkt. Nach dem stimmungsvollen Einmarsch und der Präsentation der namhaften Teilnehmer ging es auch schon los.

Die U12 der Rothosen durften in einer starken Gruppe gegen den Bundesligisten Hertha BSC, den TSV 1860 München sowie den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide und den Karbener SV 1890, zwei weitere Sieger der Regionalturniere, antreten.

Das erste Spiel gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide war ein sehr intensives Spiel mit wenigen Tormöglichkeiten auf beiden Seiten, das schließlich leistungsgerecht 0:0 endete.

Das zweite Spiel ging dann gleich gegen die Münchner Löwen. Insgesamt hatte man in diesem Spiel den Eindruck, dass die Mannschaft etwas zu viel Respekt vor dem großen Namen hatte und dementsprechend nicht bissig genug im Zweikampf war. Folgerichtig endete das Spiel nach einem Blackout in der Rosenheimer Hintermannschaft auch verdient mit 1:0 für die Löwen.

Jetzt hieß es natürlich nochmal alles zu mobilisieren um beim nächsten Spiel gegen die große Hertha aus Berlin eine gute Figur zu machen. Das Spiel fing zwar maximal schlecht an, 0:1 nach einigen Minuten nach einem unberechtigten Freistoß, doch die Mannschaft gab sich zu keiner Sekunde auf und nahm jeden Zweikampf leidenschaftlich an. Das Spiel war absolut auf Augenhöhne und die letzten fünf Minuten drängten die jungen Rothosen vehement auf den Ausgleich. Leider sprang außer einem Pfostentreffer nach einer abgefälschten Ecke nichts Zählbares mehr heraus.

Das letzte Spiel der Vorrunde war dann noch gegen den Karbener SV 1890. Leider konnten die jungen 60er in diesem Spiel ihre Vielzahl an guten Torchancen nicht nutzen und verloren dann nach einem zumindest zweifelhaften Elfmeter unglücklich mit 0:1.

Unterm Strich blieb dann leider nur der 5. Platz in der Gruppe mit 1 Punkt und 0:3 Toren. Die Leistung der Mannschaft war aber insgesamt v.a. in puncto Einsatzwillen und Mentalität absolut in Ordnung. Bei etwas Spielglück wäre sicher mehr drin gewesen, aber die Jungs konnten trotzdem voller Stolz auf das Erreichte nach Hause fahren.