29 Okt

Nächste Derbypleite für unsere Herren

Mit einer Energieleistung und furiosen Aufholjagd gelingt es dem TSV Buchbach, sich im Tabellenkeller dringend benötigte Luft zum Atmen zu verschaffen. Dank zweier Treffer binnen fünf Minuten drehen die Dorfkicker nach einer uninspirierten ersten Hälfte im zweiten Durchgang die Partie...
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27 Okt

1860 Rosenheim zum Derby-Kracher nach Buchbach

Am 17. und letzten Vorrundenspieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Freitag, den 28.10.16 um 19:00 h beim TSV Buchbach in der dortigen SMR-Arena antreten. Die Gastgeber möchten eine durch eine Vielzahl von Verletzungen geprägte Hinrunde möglichst...
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26 Okt

Von der Kreisklasse in die Regionalliga – unser Korbi Linner

Unsere Partner vom Therapie- und Trainingszentrum Hans Friedl in Edling und Christian Schulz vom Top Fußballportal Beinschuss haben einen tollen Artikel über unseren Korbi Linner geschrieben, den wir Euch nicht vorenthalten wollen.

Quelle: Beinschuss

Quelle: Beinschuss

In Rosenheim nennen ihn die Fans mittlerweile „Müller“ – und es passt. Denn Korbinian Linner ist einer jener Spieler, die in Zeiten minutiös geplanter Angriffsmuster und Packing Raten so gar nicht ins Schema F passen. Mit dem DJK Griesstätt stieg er einst aus der Kreisliga ab, suchte dann sein neues Glück beim TSV 1860 Rosenheim in der Bayernliga, mittlerweile kickt er in der Regionalliga. Der Grund dafür: harte Arbeit und ein unbändiger Wille!

Für Korbinian Linner gelten die Fußballgesetze der Moderne anscheinend nicht. In der Regionalliga Bayern stellt er dies mittlerweile Woche für Woche unter Beweis. Manchmal nämlich stakst Linner über das Spielfeld, als habe er die Einsatzzeit auf der Tombola des Hauptsponsors gewonnen. Das ein oder andere Mal stoppt er scharfe Zuspiele mit der Eleganz einer Betonmauer. Oftmals könnte man sich vielleicht fragen, was um Himmelswillen diesen langbeinigen Schlacks dazu befähigt, sich in der Regionalliga mit richtigen Profis zu messen.

Unorthodoxe Spielweise erinnert an Thomas Müller

Bis zur nächsten, vielleicht spielentscheidenden Situation. Denn dann drückt er plötzlich sein Hinterteil zwischen sich und den Verteidiger, fallt kurz auf die Knie und sprintet dann ad-hoc in eine nicht erklärbare Richtung weg. Den Ball klammert er sich dabei irgendwie zwischen die Beine. Ehe man sich versieht, hat er sich seines Gegenspielers entledigt und steuert auf das gegnerische Tor zu. Vernascht!

Es sieht in der Tat manchmal komisch aus. „Ich habe nie in einem Nachwuchsleistungszentrum gespielt. Vielleicht schaut meine Technik deshalb etwas anders aus als bei meinen Mitspielern.“, sagt Linner, der trotz zahlreicher Wechselmöglichkeiten im Lauf der Jahre seinem Jugendverein lange treu blieb. Vielleicht ist gerade dieses Unvorhersehbare, leicht Unkontrollierte auch der Schlüssel seines Erfolges? Vielleicht.

Über Ehrgeiz zum Erfolg – ein Leben für den Fußball

dsc_1044Was jedoch definitiv für einen derart kometenhaften Aufstieg im Fußballgeschäft relevant ist, ist sein Ehrgeiz. „Ich will in jedem Training besser werden! Dafür trainiere ich täglich und ordne viele Dinge dem Fußball unter.“, so der Offensivspieler.

Über seinen aktuellen Klub, den TSV 1860 Rosenheim, kommt Linner wöchentlich in den Genuss eines professionellen Athletiktrainings im Therapie- und Trainingszentrum Hans Friedl in Edling. Für Linner jedoch nicht genug: An seinem freien Tag kommt er zusammen mit einigen anderen Teamkollegen nochmals in einen der Athletikstützpunkte in Edling oder Wasserburg. Leo Haas, Coach des an das Trainingszentrum angeschlossenen COROX-Teams und ehemaliger Fußballprofi, macht mit der Kleingruppe Training unter Profibedingungen.

Freiwilliges Spezialtraining unter Profibedingungen

„Das Training ist Wahnsinn! Ich fühle mich derzeit so stark, schnell und spritzig wie noch nie!“, sagt Linner. Für das COROX–Team geht es bei den Spielsportlern vor allem um eines: Schnelligkeit. Sowohl in der Wahrnehmung, als auch in den ersten und damit spielentscheidenden Metern. Was für Fußballer enorm lukrativ ist, egal ob Profis oder Amateure, fasst Haas in seinem typisch lockeren Habitus zusammen: „Wir machen jeden Spieler schneller! Wer schneller und agiler werden will, muss nur kommen.“

Natürlich wäre es aus Sicht der Coaches vermessen, den Erfolg von Linner und seinen Kollegen einzig und alleine auf ihre besondere Trainingssystematik zurückzuführen. Doch Zufall ist es wohl auch nicht. Das bestätigt auch Linner: „Das Training in Edling hat mich einfach stabiler und schneller gemacht. Im Zweikampf bin ich viel robuster und meist einen Schritt schneller. Außerdem bin ich weniger verletzungsanfällig und kann mit viel weniger Pausen trainieren.“.

„Ich will machen, was mir am meisten Spaß macht – Fußballspielen!“

Und das nutzt der schnelle Rosenheimer fleißig aus: „Ich find das klasse! Und es passt zu mir. Denn mit Leidenschaft und Ehrgeiz kann man viel wettmachen! Aber ich mach das auch einfach gerne, und mir da gar keinen zusätzlichen Stress. Ich will momentan einfach nur das machen, was mir am meisten Spaß macht – Fußballspielen! Und das so gut ich kann!“. Und das macht der sympathische Jungspund der Sechziger nach Leibeskräften – und damit manchmal auch in der Vierten Liga den Unterschied.

Quelle: Beinschuss

25 Okt

Unser Markus Wallner im OVB-Interview

DSC_0019Markus Wallner ist einer der erfahrensten Spieler des TSV 1860 Rosenheim. Gegen Burghausen durfte der Abwehrspieler wieder einmal von Anfang an ran.

Warum ist 1860 erst in der zweiten Halbzeit in Fahrt gekommen?

Wir haben uns schon in der ersten Halbzeit viel vorgenommen, sind aber nicht in die Zweikämpfe reingekommen und waren zu weit weg. In der Halbzeitpause war klar, dass wir noch einmal alles versuchen werden. Wir wollten auch unseren Zuschauern noch etwas bieten. Und ich glaube, das hat man in der zweiten Halbzeit auch gesehen, da waren wir aggressiver. Schade, dass es nicht mehr mit dem Ausgleich geklappt hat, denn für uns war in diesem Spiel durchaus mehr drin.

Wie haben Sie das erste Gegentor gesehen?

Da hat ein Wacker-Spieler unserem Keeper die Sicht genommen. Ich glaube, der stand abseits und deshalb war es Torhüterbehinderung. Abgefälscht wurde der Schluss denke ich nicht.

Jetzt in Buchbach. Das wird sicher ein heißes Duell.

Das mit Sicherheit. Ich spiele jetzt schon seit zehn Jahren im Herrenbereich, aber ich glaube in Buchbach habe ich noch keinen einzigen Punkt geholt. Bei Buchbach läuft es auch nicht wirklich und die brennen gegen 1860 Rosenheim sowieso immer. Aber ich kann versprechen, dass wir auch heiß sind.

Interview Hans-Jürgen Ziegler