30 Apr

Aller guten Dinge sind drei – 1860 Rosenheim muss nach Illertissen

Zum Nachholspiel vom 24. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Dienstag, den 01.05.2018 um 14:00h beim FV Illertissen antreten.

Am Tag der Arbeit muss der TSV 1860 Rosenheim die bereits zweimal abgesagte Partie beim FV Illertissen nachholen. Und dieses Mal dürfte es mit ziemlicher Sicherheit auch klappen. Der Wettergott sollte nun, nachdem die Auseinandersetzung an den beiden bisher angesetzten Terminen wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden musste, auch mitspielen.

Der Gastgeber schwebt aktuell auch nicht gerade auf einer Erfolgswelle. Drei Unentschieden und eine Niederlage (gegen 1860 München) aus den letzten vier Begegnungen sorgten dafür, dass die Schwaben mit derzeit 43 Punkten auf Platz 12 abgerutscht sind. Damit steht man gerade einen Rang besser als der kommende Gegner aus Rosenheim, der jedoch drei Zähler weniger aufweist.

Das Team von Trainer Herbert Sailer möchte am Dienstag nun unbedingt den Deckel auf die Saison drauf machen und im eigenen Stadion den Klassenerhalt definitiv sicherstellen. Dazu wäre aber ein Sieg der Mannen um Kapitän Sebastian Schaller Voraussetzung. Dabei kann jedoch Mittelfeld-Akteur Pedro Allgaier nicht mitwirken, er ist auf Grund einer Gelbsperre nicht spielberechtigt.

Gleiches gilt bei den Gästen auch für Philipp Maier, er muss noch eine Rotsperre aus dem Spiel gegen Seligenporten absitzen, am kommenden Samstag ist er aber wieder verfügbar. „Uns ist schon bewusst, dass Illertissen auf eigenem Platz Vollgas geben wird und einen Heimsieg anstrebt. Wir werden aber sicher dagegenhalten und wollen mindestens einen Zähler mitnehmen. Meine Mannschaft wird auch dieses Mal aufopferungsvoll und leidenschaftlich auftreten wie zuletzt in Bayreuth, da bin ich mir sicher. Deshalb ist für uns alles möglich.“ so Trainer Tobias Strobl.

Ja, weitere Punkte im Kampf gegen die Relegation täten den Innstädtern wirklich gut zu Gesicht stehen. Spätestens am Samstag im Heimspiel gegen den FC Memmingen wollen Kapitän Matze Heiß und Co. die nerven- und kräfteaufreibenden letzten Tage und Wochen mit einem Erfolgserlebnis positiv abschließen. Weitere Punkte aus Illertissen würden dieses Unterfangen natürlich deutlich vereinfachen. Vom Einsatz und vom kämpferischen her kann man den Jungs von Trainer Tobi Strobl jedenfalls keinen Vorwurf machen. Schon beim 1:1 in Bayreuth vom letzten Samstag gingen einige Akteure weit über die Schmerzgrenze und mussten auf Grund von Krämpfen behandelt oder sogar ausgewechselt werden. Die lange und äußerst intensive Saison mit diversen Englischen Wochen macht sich nicht nur im mentalen Bereich sondern auch physisch bemerkbar. Die letzten Tropfen im Tank müssen nun aber nochmal zusammengekratzt werden.

Bei der Begegnung am Feiertag kann auch wieder Ludwig Räuber mitwirken, der seine Gelbrot-Sperre abgesessen hat. Damit sind bis auf den erwähnten Philipp Maier alle Mann an Bord. Auch der Schütze des Ausgleichstreffers in Bayreuth, per direkt verwandelter Ecke, Danijel Majdancevic, ist wieder guten Mutes und hat aus seinem Treffer viel Selbstvertrauen gezogen: „ich werde wieder alles geben, um mit meinem Team auch in Illertissen erfolgreich sein zu können. Der FV spielt in der Regel immer einen gepflegten Ball und will dem Spiel stets seinen Stempel aufdrücken. Wir werden mit aller Macht dagegen halten. Ich bin überzeugt, dass wir mindestens einen Punkt mitnehmen“, so der Rosenheimer Goalgetter.

So, die letzten entscheidenden Wochen sind angebrochen, drei Spiele sind von den Sechzigern noch zu absolvieren. Das Team des scheidenden Trainers Tobi Strobl möchte den Klassenerhalt so schnell wie möglich unter Dach und Fach bringen. Deshalb soll der Abstand auf den ersten Relegationsplatz von aktuell vier Zählern schon am Dienstag in Illertissen möglichst ausgebaut werden. Am kommenden Samstag Zuhause gegen stark abstiegsgefährdete Memminger sollen dann auch letzte Zweifel beseitigt werden. Deshalb heißt es nun nochmal auf der Zielgeraden alle Kräfte zu mobilisieren sowie alle vorhandenen Kapazitäten und Reserven in die letzten Begegnungen zu werfen.

29 Apr

Herren holen Punkt in Bayreuth

Das äußerst wichtige und spannende Regionalliga-Kellerduell zwischen der SpVgg Bayreuth und dem TSV 1860 Rosenheim endete mit Remis. Beide Mannschaften gaben dabei keinen Zweikampf verloren und zeigten eine kämpferisch sehr ansprechende Leistung.

Die beiden Teams wussten über die Bedeutung dieses immens wichtigen Spiels. Nach dem Sieg des SV Seligenporten beim FC Pipinsried und dem Remis des TSV Buchbach schob sich der Tabellenkeller noch enger zusammen. Die beiden Equipen begannen sehr nervös und versuchten sich über eine kontrollierte Defensivarbeit in die Partie zu kommen. Fast mit dem ersten Torschuss der Begegnung fiel schon er Führungstreffer für die Oberfranken. Nach einem Freistoß von der rechten Seite durch Dominik Schmitt kam im Strafraum Julian Kolbeck mit dem Kopf an den Ball und legte für Tobias Weber auf. Weber fackelte nicht lange und netzte aus zwei Metern ungehindert ein – schöner Treffer.

In der 27. Spielminute hatte der Gastgeber die zweite Möglichkeit der Begegnung. Nach guter Vorarbeit von Kapitän Böhnlein kam der Ball zu Chris Wolf, der es mit einem Fernschuss aus 20 Metern versuchte, doch der Ball flog über das Gehäuse. Danach kamen die Rosenheimer besser in die Partie und erhöhten den Druck, allerdings konnten sich die Rosenheimer keine richtigen Chancen erspielen. Anders die Gastgeber, die die letzte Möglichkeit im ersten Spielabschnitt hatten. In der 35. Minute hatte Kristian Böhnlein die Riesenchance. Doch seine Direktabnahme konnte noch von einem Rosenheimer Verteidiger geblockt werden und zur Ecke geklärt werden.

Mit der nicht ganz unverdienten Führung ging es in die Pause. nach der Pause kamen die Rosenheimer stark aus der Kabine. Es dauerte keine 60 Sekunden, ehe Max Mayerl zum ersten mal abschloss. Mayerl kam aus sechs Metern zum Torschuss, doch der Bayreuther Schlussmann kann mit einer Glanzparade den ball über die Latte lenken. Die Gäste machten weiter gehörig Druck und erzielten zwei Zeigerumdrehungen später das 1:1. Torschütze war Danijel Majdancevic. Nach einem Eckstoß von der linken Seite durch Majdancevic flog der Ball direkt ins Bayreuther Tor. Hier sahen die Abwehr und der Keeper unglücklich aus. Ein klasse Freistoß!

In der Folgezeit gaben die beiden Mannschaften keinen Grashalm mehr verloren und bissen sich in jeden Zweikampf. Nach einer Stunde dann Aufatmen bei den Gästen. Chris Wolf hatte die erneute Führung auf dem Schlappen. Aus zehn Metern kam Wolf zum Abschluss, doch TSV-Keeper Stockenreiter reagierte bärenstark. In der Folgezeit spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab und beide Teams kamen nicht mehr zum entscheidenden Abschluss, womit dieser Abstiegskracher mit 1:1-Remis endete.

Quelle: Beinschuss

26 Apr

Revanche in Oberfranken – 1860 Rosenheim bei der SpVgg Bayreuth

Am 36. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 28.04.2018 um 14:00h bei der SpVgg Bayreuth im dortigen Hans-Walter-Wild Stadion antreten.

Knapp 2 ½ Wochen ist es her, dass der TSV 1860 Rosenheim im Halbfinale des Toto-Cups gegen die SpVgg Bayreuth mit 0:3 den Kürzeren zog. Nun können sich Kapitän Matze Heiss und Co. für die bittere Niederlage von damals revanchieren. Und diese könnte der Heimelf richtig wehtun.

Mit aktuell 34 Punkten liegt die Mannschaft von Trainer Christian Stadler derzeit auf Tabellenrang 16. Dieser bedeutet den ersten Relegationsplatz. Die Gäste aus Rosenheim haben fünf Zähler mehr auf dem Punktekonto vorzuweisen und kämpfen auch um den Ligaverbleib. Nach der überraschenden Heimniederlage vom letzten Sonntag gegen den Tabellenletzten und der 3:7 Klatsche in Schweinfurt vom Mittwochabend benötigen die Mannen aus Oberfranken deshalb dringend weitere Punkte um eine nervenaufreibende Saisonverlängerung zu vermeiden. Dabei muss das Team um Kapitän Kristian Böhnlein am Samstag aller Voraussicht nach auf den rotgesperrten Offensivakteur Ivan Knezevic verzichten.

Aber auch die Gäste können nicht in Bestbesetzung auflaufen. Ludwig „Wiggerl“ Räuber (Ampelkarte) und Philipp Maier (rot) fehlen ebenfalls auf Grund von Platzverweisen, die beide in der Partie gegen Seligenporten (0:1) kurz vor dem Abpfiff hinnehmen mussten. Tja, aus diesem Spiel hätten die Rothemden nach der tollen Leistung in den zweiten 45 Minuten und einigen guten Tormöglichkeiten eigentlich ein anderes positives Resultat mitnehmen können, ja müssen. Jedoch meint es der Fußball-Gott aktuell nicht allzu gut mit dem Team von Trainer Tobias Strobl.

Hansjörg Kroneck

„Uns fehlt derzeit sowohl das Spiel- aber auch das Schiedsrichterglück. Vor dem fragwürdigen Elfmeter in der Partie gegen Seligenporten z.B. wird unser Spieler im Strafraum eindeutig gefoult, ein vermeintliches Abseitstor von uns wird nicht gegeben und dann auch noch zwei Platzverweise in einer Aktion, die eigentlich nicht zwingend gegen uns gepfiffen werden hätte müssen. In vielen, ja in fast allen entscheidenden Situationen ziehen wir derzeit den Kürzeren. Unsere Leistungen sind seit der Partie bei der U23 des FC Bayern München wieder deutlich besser bis sehr gut, wir können es momentan aber noch nicht in Tore und Punkte ummünzen. Wir sind aber auf einen guten Weg und wollen nun in Bayreuth mindestens einen Zähler mitnehmen“, so der optimistische sportliche Leiter Hansjörg Kroneck im Vorfeld der Begegnung in Bayreuth.

Man kann den Jungs von Trainer Tobias Strobl und dessen Co. Robert Mayer wirklich nicht viel vorwerfen: „wir stehen voll hinter dem Trainer-Team und unseren Spielern, die hervorragende Arbeit leisten, voller Engagement bei der Sache sind und auch sicher noch die erforderlichen Punkte holen werden“ so der überzeugte Kroneck. Vor allem Einstellung, Moral, Wille und Leidenschaft ist stets vorbildlich bei allen Beteiligten vorhanden. Jetzt muss man sich einfach das letzte Quäntchen Glück im Abschluss wieder erarbeiten, ja erzwingen und auch wenn es noch so schwer fällt, auch etwas Geduld haben und nicht verkrampfen. „Unser Ziel war und ist nach wie vor der Klassenerhalt. Mit fünf Punkten Vorsprung vor der Relegation sind wir also voll im Soll. Man darf das nicht vergessen. Natürlich haben wir aktuell nicht gerade einen positiven Lauf, aber man muss jetzt einfach Ruhe bewahren“, mahnt der sportliche Leiter.

Bis auf die beiden bereits erwähnten gesperrten Akteure dürften am Samstag alle Mann der Sechziger an Bord sein. Auch Torwart Rainer Hausner und Mittelfeldmotor Michael Denz, die zuletzt beide beruflich verhindert waren, sind wieder am Start.

Es ist definitiv keine einfache Situation, jedoch bei weitem auch nicht hoffnungslos, das wäre sicherlich vollkommen übertrieben. Man muss einfach an die starke zweite Halbzeit vom Dienstagabend anschließen, in der der Gegner phasenweise in die eigene Hälfte gedrückt und ein schöner Angriff nach dem anderen gestartet wurde. Jetzt ist noch an der Feinjustierung im Abschluss zu feilen, dann können Majdancevic, Einsiedler, Linner und Co. auch wieder ihre Torerfolge feiern. Am Besten beginnen die Rosenheimer damit schon am Samstag in Bayreuth, gegen einen direkten Kontrahenten im Kampf um die Relegationsplätze zu punkten wäre doppelt schön und wichtig.

25 Apr

2.000 Euro für die Jugendarbeit – Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG unterstützt den Jugendförderverein des TSV 1860 Rosenheim

Über eine Spende in Höhe von 2.000 Euro kann sich die Fußballjugendabteilung des TSV 1860 Rosenheim e.V. freuen. Dank der großzügigen Zuwendung kann neue Trainingsbekleidung und Ausrüstung für die Jugendmannschaften angeschafft werden. Mirko Gruber, stellv. Vorstandssprecher der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG, unterstreicht das Engagement: „Für unser Haus hat es größte Priorität der Region etwas zurückgeben zu können. Der TSV leistet seit Jahren hervorragende Nachwuchsarbeit. Dies zeigt nicht nur, dass alle Jugendmannschaften ab der U12 in höherklassigen Ligen spielen, sondern auch, dass Bastian Schweinsteiger und Julian Weigl über den TSV 1860 den Grundstein für ihre erfolgreiche Profikarriere legten“. Auch freut sich Stefan Hofmeister, Vizepräsident des TSV 1860 Rosenheim, über die großzügige Spende: „Der Verein investiert Jahr für Jahr viel Geld in die eigene Nachwuchsarbeit. Diese arbeitet zahlt sich nachhaltig aus und trägt Früchte.“