29 Jun

Fußball kann und will helfen – Benefizspiel zwischen dem Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim und dem Drittligisten SpVgg Unterhaching

Gemeinschaftsaktion zugunsten des erkrankten Andreas Grimm

Fußball begeistert und Fußball verbindet. Und Fußball kann Menschen verbinden und für eine gute Sache begeistern. Daher veranstalten der Regionalligist TSV 1860 Rosenheim und der Drittligist SpVgg Unterhaching am Sonntag, 8. Juli auf dem Sportplatz der Pauline-Thoma-Schule in Kolbermoor ein Benefizspiel zugunsten von Andi Grimm. Anpfiff ist um 15 Uhr.

Vor ca. 4 Jahren ändert sich das Leben von Andi Grimm von heute auf morgen: Eine Herzmuskelentzündung erfordert eine Transplantation, die nach langer Leidenszeit durchgeführt wird. Mehrere Schlaganfälle während der OP führen zu irreparablen gesundheitlichen Schäden. Gefesselt an den Rollstuhl, stark verminderte Sehkraft und permanente Schmerzen sind nun die bestimmenden Faktoren im Leben von Andi.

Das Schicksal von Andi macht betroffen und es ist höchste Zeit zu helfen!

Der Regionalligist TSV 1860 Rosenheim und der Drittligist SpVgg Unterhaching helfen! Der Präsident der SpVgg Unterhaching und die Verantwortlichen der 60er fassten schnell einen Plan und gemeinsam mit der Stadt Kolbermoor und vielen Unterstützern veranstalten Sie das Benefizspiel.

Tickets zu 10 € gibt es an der Tageskasse. Für das leibliche Wohl vor Ort ist bestens gesorgt. Der Reinerlös geht komplett zugunsten von Andi Grimm.

29 Jun

Michael Neumeier ab sofort ein Sechzger – Außenbahnspieler kommt vom Sportbund Rosenheim

Zur neuen Saison hat sich vom Stadtrivalen kommend, dem Sportbund Rosenheim, Michael Neumeier der Zaric-Truppe angeschlossen. Der 23jährige Griesstätter sieht seine Stärken überwiegend auf den Außenbahnen, er ist defensiv wie offensiv flexibel einsetzbar.

„Ich bin sehr glücklich, dass ich zum TSV 1860 Rosenheim wechseln konnte. Es ist eine große Herausforderung, mich zwei Ligen höher beweisen zu können. Meine Motivation ist riesig, ich werde alles geben und hoffe auf möglichst viel Spielzeit “, so der Neuzugang.

Der sportliche Leiter Hansjörg Kroneck ist von den Qualitäten von Michael Neumeier überzeugt: „Mike kommt aus der Region und konnte beim Sportbund in der Landesliga Erfahrung sammeln. Er ist physisch extrem stark und wird sich im Laufe der Zeit sicher auch bei uns durchsetzen“.

28 Jun

Portrait unseres Coaches Ogi Zaric bei fupa.net

Toller, lesenswerter Beitrag von den Kollegen von fupa.net über unseren neuen Coach Ogi Zaric:
 
Der TSV 1860 Rosenheim hätte Tobias Strobl wahrscheinlich nur allzu gern für sich behalten. Doch im Februar wurde bekannt, dass es den 30-Jährigen nach Ingolstadt ziehen wird. Die Vereinsführung musste handeln und das hat sie getan. Ognjen Zaric heißt der neue Mann auf der Bank und er weckt Erwartungen…

Ognjen Zaric ist erst 29 Jahre alt, aber trotzdem kein unbeschriebenes Blatt. Der Österreicher macht seit 2014 als Trainer auf sich aufmerksam, als er mit der U15 des DFI Bad Aibling den Aufstieg in die Bezirksoberliga schaffte. 

Ein Erfolg, der nicht aus dem Nichts geboren wurde: Bei seinem Heimatverein, dem FC Kufstein, war er in der dritten österreichischen Liga selbst aktiv und setzte die ersten Schritte im Trainerleben. Die fußballerische Grundausbidlung war früh gelegt. So ging es für Zaric schon früh zum Tiroler Fußballverband, im Alter von gerade einmal 23 Jahren wurde er hier schon zum Individualtrainer der österreichischen Top-Talente. 

Zurück im Club-Geschäft konnte Zaric direkt in seiner ersten Saison als Jugentrainer ein Ausrufezeichen setzen: Er führte die C-Jugend des Fußballinternats Bad Aibling als Aufsteiger zur Kreisligameisterschaft. Und das mit starken 55 Punkten aus 20 Spielen, nur jeweils ein Untentschieden und eine Niederlage musste die Aiblinger in Zaric‘ Debutsaison einstecken. 

Auch im Jahr darauf hatte seine Mannschaft keine große Lust auf Niederlagen: Zwei Mal gingen sie in der Bezirksliga als Verlierer vom Platz und am Ende mit 64 Zählern als Meister direkt weiter in die Bayernliga. Dort angekommen gab es die erste Spielzeit ohne Titelfeier für Zaric und seine Jungs. Untergegangen waren die dreifachen Aufstiegshelden aber bei weitem nicht: Hinter Unterhaching, Deggendorf und 1860 München blieb der unliebsame vierte Platz, der trotzdem ein „Chapeau“ entlockt.

Grund genug mit dem jungen Coach weiterzumachen. Leider, aus Sicht des DFI Bad Aibling, wurde Zaric‘ Bezirksliga Saison mit den U17-Junioren zur Abschiedtournée des Österreichers. Ein Punktschnitt von starken 2,33 Zählern pro Partie ließ den Ausbildungsverein aus Unterhaching aufhorchen und die Spielvereinigung schnappte sich Zaric für ihre B-Junioren in der Bundesliga. 

Der Kufsteiner blieb auch hier in der Erfolgsspur: Die UHG hielt sich weit entfernt von der Abstiegsregion, schloss auf Rang acht ab und Zaric konnte sich vor Lob kaum retten – schließlich brachte er sein Team zur besten Platzierung der Hachinger Vereinsgeschichte. In Unterhaching wurde er zum Publikumsliebling, nun wird er in Rosenheim zum Herrentrainer. 

Seine erste Saison als Senioren-Coach führt ihn also direkt in die bayerische Regionalliga. Die Fußstapfen, die ihm Tobias Strobl am Inn hinterlässt, haben es dabei in sich. Neben seiner Nominierung zum Trainer der Saison 2017/18 (er landete nur knapp hinter Daniel Weber vom VfR Garching)  galt der 30-jährige Strobl stets als sympatischer, fachkundiger Spielertrainer, der es, zumindest bis zum Bekanntwerden seines Abgangs, immer schaffte Team, Verein und Umfeld mitzureißen. Allerdings weiß Zaric, was es bedeutet, erfolgrteich sein zu müssen. Seine Bad Aiblinger Jugendmannschaft übernahm er als Aufsteiger, bei seiner Arbeit im Tiroler Verband musste er junge Spieler zu Höchstleistungen bringen und auch in Unterhaching lebt man von einer gehobenen Erwartungshaltung.

Der Newcomer muss jetzt zeigen, dass er auch mit Erwachsenen arbeiten kann. Mit Markus Einsiedler und Daniel Majdanevic traniert er hier zwei Spieler, die im selben Alter sind wie er. Sein großer Vorteil: Der Rosenheimer Trainerstuhl ist kein Schleudersitz, die 60er erwarten von ihrem Coach, die Mannschaft weiterzuentwickeln. Bei guten Leistungen dürften auch mittelmäßige Ergebnisse mit einem zugekniffenen Auge akzeptiert werden. 

Als Experte im Jugendbereich dürfte Zaric‘ Kernkompetenz auf eben diesen Tugenden liegen. Leistungsorientiert, ja – Ergebnisorientiert, nein. 

Die Verantwortlichen des TSV hatten nicht von vornherein auf den Österreicher gesetzt, aber er überzeugte die Vereinsführung. Der sportliche Leiter der Rosenheimer, Hans Kroneck, sprach von „tollen Gesprächen“ und bezeichnet Zaric als „jungen, ehrgeizigen Trainer, auf den wir uns wirklich freuen können.“ Dass Kroneck voranstellt, dass es in Rosenheim auch menschlich passen muss, könnte man als Floskel abtun, doch im jungen Rosenheimer Verbund dürfte diese Komponente in der Tat eine nicht unwichtige Rolle spielen. 

 „Fachlich top.“ – Die öffentliche Meinung über den nun ehemaligen Haching-Coach ist eindeutig. So reißt er mit einigen Vorschusslorbeeren im Gepäck an den Inn. Wir sind auf seine Arbeit in der Regionalliga gespannt und schätzen seine Erfolgsaussichten tatsächlich auch positiv ein. Es bleibt abzuwarten, wieviele Schritte die Karriereleiter des Ognjen Zaric noch haben wird.

Quelle: fupa.net

27 Jun

Testspiele TSV 1860 Rosenheim

16.06.2018, 17:00h TuS Holzkirchen : TSV 1860 2 : 3
19.06.2018, 19:15h TSV 1860 : SV Wacker Burghausen 4 : 3
OVB-Cup:
23.06.2018, 15:30h TSV 1860 : TSV 1880 Wasserburg 1 : 0
                     17:00h SV Kirchanschöring : TSV 1860 0 : 1
                     18:30h SB Rosenheim : TSV 1860 0 : 6
28.06.2018, 19:00h TSV 1860 : FC Kufstein     –     !!!ABGESAGT!!! —-
30.06.2018, 15:00h TSV Emmering : TSV 1860 0 : 5
08.07.2018, 15:00h SpVgg Unterhaching : TSV 1860     –    Benefizspiel, Paulina-Thoma-Schule, Kolbermoor 4 : 1
31.07.2018,  17:00h 1. FC Nürnberg I : TSV 1860   –   Natz, Südtirol
27 Jun

1860 Rosenheim mit weiterem Neuzugang – Yanick Tobias verstärkt ab sofort das Mittelfeld des Regionalligisten

Von der zweiten Mannschaft des FC Ingolstadt wechselt Yanick Tobias zur neuen Saison in die Innstadt. Der 19jährige zentrale Mittelfeldspieler genoss u.a. in den Jugendmannschaften von Dynamo Dresden, RB Leipzig und zuletzt auch in Ingolstadt eine erstklassige Ausbildung. Er möchte in seinem neuen Team schnell Fuß fassen und sich im Herrenbereich etablieren. Seine Stärken sieht der gebürtige Sachse auf der 6er oder 8er Position optimal eingesetzt.

„Der Verein zeigte an mir großes Interesse und war sehr bemüht mich zu verpflichten. Ein mögliches Engagement bei 1860 Rosenheim wurde mir von verschiedenen Personen zudem wärmstens empfohlen. Da ich nebenbei auch eine Ausbildung beginnen werde, sehe ich hier in Rosenheim die besten Möglichkeiten mich weiterzuentwickeln, mich hat einfach das Gesamtpaket überzeugt. Die Vorfreude ist wirklich sehr groß, ich möchte auch schnellstmöglich Stammspieler werden und mit meiner Mannschaft den Klassenerhalt feiern“, so der Neuzugang in der 60er Familie.

Auch die Verantwortlichen von 1860 Rosenheim sind sehr glücklich über die Zusage von Yanick Tobias, allen voran der sportliche Leiter Hansjörg Kroneck: „Yanick ist ein sehr talentierter Spieler der bei Dynamo Dresden, RB Leipzig und dem FC Ingolstadt II eine hervorragende Ausbildung genießen durfte. Yanick wohnt nun in Rosenheim und wird hier eine Ausbildung sowie anschließend ein Studium absolvieren. Deshalb hat er bei uns alle Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln und zu reifen. Wir werden noch viel Spaß mit ihm haben, er ist für uns ein sehr guter Transfer“.

25 Jun

Turniersieg beim OVB Cup

Der klassenhöchste Club ist seiner Favoritenstellung gerecht geworden: Regionalligist TSV 1860 Rosenheim hat das Vorbereitungsturnier um den OVB-Cup für sich entschieden. Die Sechziger blieben in ihren drei Spielen allesamt siegreich und ohne Gegentreffer. Dahinter landeten Bayernligist SV Kirchanschöring und die beiden Landesligisten SB/DJK Rosenheim und TSV Wasserburg.

Einmal mehr hat der OVB-Cup seinen Zweck erfüllt. Die Zuschauer sahen entweder spannende Spiele oder viele Tore und konnten erstmals kompakt die neuen Gesichter bei vier Spitzenvereinen aus dem Kreis Inn/Salzach begutachten. Und die Trainer hatten bei drei Begegnungen mit je zweimal 25 Minuten Spielzeit reichlich Gelegenheit, um ihre Kader ausgiebig zu testen. „Wir wollten den Spielern aus dem Kader Einsatzzeiten geben, um verschiedene Systeme zu probieren und Erkenntnisse zu gewinnen. Für uns waren es gute Tests, der Zeitplan war gut und deshalb war es ein gelunges Vorbereitungsturnier“, meinte der neue 1860-Trainer Ognjen Zaric, der mit seiner neuen Mannschaft noch immer ungeschlagen ist. „Wir haben vieles umgesetzt, was wir angesprochen hatten, deshalb war es absolut positiv“, so Zaric weiter. „Gute Mannschaften, man konnte etwas testen – es war schön, dass wir dabeisein durften“, sagte Thaddäus Jell aus der Sportlichen Leitung der Kirch anschöringer. Leonhard Haas, Trainer des Landesliga-Aufsteigers TSV Wasserburg sah für sein Team „drei Spiele gegen drei gute Mannschaften auf guten Plätzen. Es war eine sehr gute Sache für uns.“ Die Ergebnisse seien für Haas dabei nicht so entscheidend gewesen, vielmehr hat „uns das Turnier als Mannschaft weitergebracht. Ich habe von uns nur eine schlechte Halbzeit gesehen, deshalb bin ich absolut zufrieden“. Fast ähnlich fiel das Fazit des Gastgebers aus, dem letztlich nur die letzte der sechs Halbzeiten zu schaffen machte. „Gut gemacht bis dahin“, meinte Kapitän Christoph Börtschök, allerdings auch noch Luft nach oben – aber genau dafür ist ja die Vorbereitung da.

Erster Spieltag

Einen verdienten 1:0-Sieg feierte 1860 Rosenheim über Wasserburg. Korbinian Linner erzielte das erste Turniertor, Neuzugang Yanick Tobias (kam von Ingostadts A-Junioren) hatte mit einem Schuss ans Lattenkreuz Pech. Auf der anderen Platzseite gab es ein 1:1-Remis zwischen Kirchanschöring und dem SB Rosenheim. Der Bayernligist hatte einige gute Chancen, das erste Tor machte aber der SBR durch Egehan Caner im Nachschuss. SVK-Neuzugang Albert Deiter glich nach einem Eckball aus, Yasin Gürcan traf zudem noch den Pfosten – ein glücklicher Punkt für den Sportbund.

Zweiter Spieltag

Gegen Kirchanschöring gewannen die Sechziger erneut mit 1:0. Der SVK verkaufte sich über das ganze Turnier hinweg kompakt und machte auch 1860 das Leben schwer. Der Siegtreffer gelang den Rosenheimern spät, Ludwig Räuber traf. Auf dem anderen Platz lag Wasserburg durch einen abgefälschten Schuss von Robin Ungerath (neu aus Bad Endorf) vorne, ehe der Sportbund durch Yasin Temels verwandelten Foulelfmeter ausglich. Nach dem Wechsel drehte der SBR auf, Michael Barthuber, Marco Oberberger und Dominik Reichmacher sorgten mit teilweise schön herausgespielten Treffern für den 4:1-Erfolg.

Dritter Spieltag

Das Rosenheimer Stadtderby sollte also über den Turniersieg entscheiden. Korbinian Linner nutzte früh ein Missverständnis zwischen Abwehrspieler und Torwart zur 1860-Führung, danach hatte der SBR bis zur Pause sogar einige gute Strafraumszenen. Nach dem Wechsel drehte der Regionalligist, der mit dem ehemaligen österreichischen Junioren-Nationalspieler Philipp Riegler (zuletzt Wacker Innsbruck II) einen Testspieler an Bord hatte, auf – und der Sportbund kam unter die Räder. Am Ende hieß es 6:0, drei Tore markierte Michael Neumeier, der vom SBR an die Jahnstraße gewechselt war. Auf dem Nebenplatz hatte Kirchanschöring die Gunst der Stunde genutzt, siegte gegen Wasserburg mit 1:0 und holte sich dadurch den zweiten Rang.

Die Ergebnisse

TSV 1860 Rosenheim – TSV Wasserburg 1:0, SB/DJK Rosenheim – SV Kirchanschöring 1:1, Wasserburg – SB Rosenheim 1:4, Kirchanschöring – 1860 Rosenheim 0:1, SB Rosenheim – 1860 Rosenheim 0:6, Wasserburg – Kirchanschöring 0:1.

Endstand: 1. TSV 1860 Rosenheim 8:0 Tore/9 Punkte, 2. SV Kirchanschöring 2:2/4, 3. SB/DJK Rosenheim 5:8/4, 4. TSV Wasserburg 1:6/0.

 

Quelle: OVB online

24 Jun

Begeisternder Auftritt der U 13 im letzten Saisonspiel gegen die Münchner Löwen

Mit einem sehr überzeugenden 3:0 –Sieg gegen das NLZ-Team des TSV 1860 München beendete die U 13 die diesjährige BOL-Saison auf einem hervorragenden vierten Tabellenplatz.

Nach der sehr ärgerlichen und unnötigen Auswärtsniederlage in Freising am letzten Wochenende war klar, dass der Traum von einer Top-Drei-Platzierung in der höchsten D-Jugendspielklasse leider ausgeträumt war. Trotzdem war die Motivation für das letzte Spiel riesig, denn mit dem TSV 1860 München stand noch ein hochkarätiger Gegner auf dem Spielplan.

Man merkte der Mannschaft auch vom Anpfiff weg an, dass sie die drei Punkte unbedingt in Rosenheim behalten wollte. Der im traditionellen Blau-Weiß auflaufende Gegner wurde sofort unter Druck gesetzt und deshalb spielte sich das Geschehen auch hauptsächlich in der Münchner Hälfte ab. Über die Außenbahnen wurden immer wieder schnelle Angriffe gestartet und so brannte es bereits zu Beginn mehrmals lichterloh im Löwen-Strafraum. Bis zur 17. Minuten überstanden die Blauen die Angriffe schadlos, doch dann initiierten Noah Markulin und unser Außenverteidiger Simon Fischer auf der linken Seite einen blitzartigen Angriff. Simon hinterlief den Flügelspieler Noah, der ihm den Ball genau in den Lauf servierte. Er spurtete noch bis zum Strafraumeck durch und zog dann ab. Sein präziser Schuss schlug unhaltbar für den Löwenkeeper im langen Eck zur Rosenheimer 1:0-Führung ein.

Im Gegensatz zum letzten Spiel wurde dieses Mal das Tempo hochgehalten und in der Defensive sehr konzentriert gearbeitet. So konnten die Münchner ihre guten technischen Fähigkeiten nicht ausspielen und kamen deshalb auch kaum gefährlich vor das Rosenheimer Tor. Stattdessen lag eher auf der Gegenseite ein weiteres Tor in der Luft. Max Jägerbauer und Gulianno Stark wurden einige Male gut freigespielt, konnten aber mit ihren Abschlüssen den Torwart nicht überwinden. Noah Markulin wäre fast ein spektakuläres Kopfballtor gelungen, als er von der Strafraumgrenze eine Bogenlampe ins lange Eck ansetzte, die der Keeper gerade noch entschärfen konnte. Kurz vor der Pause schlug aber dann die Stunde unseres Abwehrchefs Marcel Martens. Nachdem er kurz zuvor noch einen Freistoß an die Latte geknallt hatte, bemerkte er, dass der Münchner Torhüter sehr weit vor seinem Kasten stand. Deshalb feuerte er knapp vor der Mittellinie einen Schuss ab, der sich genau ins Tor senkte!

Kurz vor dem Pausenpfiff gab es dann doch noch eine Schrecksekunde. Ein einziges Mal rutschte ein langer Ball aus der Münchner Defensive durch und so konnte der Löwen-Mittelstürmer alleine auf unseren Kasten zulaufen. Nachdem er den Keeper Manu Ertl umkurvt hatte, wollte er den Ball ins Tor schieben. Da kam aber von der anderen Seite Simon Fischer angerauscht und kratzte den Ball mit einer „Monstergrätsche“ von der Linie.

Mit einer verdienten 2:0-Führung ging es anschließend nach einer sehr guten ersten Hälfte in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Die Rothosen dominierten das Geschehen und versuchten den dritten Treffer nachzulegen. Max Jägerbauer und Seppi Stellner hatten weitere gute Einschussmöglichkeiten, scheiterten aber jeweils knapp. Als auch noch Anderl Stelzers abgefälschter Schuss an die Unterkante der Latte prallte und nicht zum 3:0 einschlug, musste man schon hoffen, dass sich das Auslassen der Torchancen nicht noch rächen würde. Und tatsächlich mussten auf der Gegenseite dann auch Manu Ertl und der kurz vor Schluss eingewechselte Raphi Hauner in höchster Not klären.

In der Nachspielzeit fiel schließlich doch noch der dritte Rosenheimer Treffer. Mit seiner letzten Aktion für den TSV 1860 Rosenheim brachte Noah Markulin, der in der kommenden Spielzeit für die SpVgg Unterhaching auflaufen wird, eine Ecke ganz präzise auf den Fuß von Max Jägerbauer, der volley zum Endstand einnetzte.

Es war ein sehr gelungener Abschluss einer aufregenden und äußerst erfolgreichen Saison. In der Abschlusstabelle belegt die Truppe mit zehn Punkten Vorsprung auf die NLZ-Teams aus Unterhaching und der Münchner Löwen den ausgezeichneten vierten Platz. Bis zum vorletzten Spieltag war man im Kampf um die Vizemeisterschaft dabei. Das hinter dem überlegenen Meister FC Bayern München zweitbeste Torverhältnis zeigt auch, dass die Mannschaft spielerisch mit allen Teams mithalten konnte. Wenn man bedenkt, dass uns der Verband eigentlich bis zum ersten Spieltag nicht in der höchsten D-Jugendspielklasse haben wollte, ist das schon ein sehr bemerkenswertes Ergebnis.

Die Mannschaft bleibt auch bis auf Noah Markulin, dem wir für Unterhaching alles Gute wünschen, zusammen. Mit einigen neuen Spielern kann die Truppe sicher auch auf dem Großfeld für Furore sorgen.

Am Ende des Berichts muss aber ein großes Dankeschön stehen. Dieses gute Resultat konnte nur zustande kommen, weil das ganze Jahr absolut harmonisch ablief und alle Beteiligten immer an einem Strang zogen. Andi Kubik als sportlicher Leiter schuf die wichtigen und notwendigen organisatorischen Voraussetzungen. Das Trainerteam passte gut zusammen und konnte sich stets auf die Einsatzbereitschaft der Jungs verlassen. Die Eltern standen jederzeit hinter der Truppe und trugen durch ihr außergewöhnliches Engagement (fantastische Kioskmannschaft, viele Fahrten zu Trainings und Spielen, gute Laune am Spielfeldrand,…) sehr viel zum Gelingen dieses tollen Jahres bei!

23 Jun

Tolle Chance – Unser Raphael Obermair auf dem Weg in die Champions League

Was für ein Karrieresprung: Vor zwei Jahren wechselte Raphael Obermair vom damaligen Regionalliga-Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim zur zweiten Mannschaft – und in wenigen Wochen spielt er um die Qualifikation zur Champions League.

Der 22-jährige gebürtige Priener hat nämlich den nächsten Schritt vollzogen und ist aus der viertklassigen Regionalliga zum österreichischen Vizemeister Sturm Graz gewechselt. In der Steiermark hat Obermair einen Vertrag bis 2020 plus Option auf ein weiteres Jahr unterschrieben. „Sturm Graz ist meine erste Auslandsstation als Spieler, da schwingt natürlich viel Vorfreude mit“, sagt Obermair. Sturm-Sportdirektor Günter Kreissl meint: „Raphael ist ein außerordentlich spannender junger Spieler, der über unglaubliches Tempo und eine gute Technik verfügt. Nach Video-Ansicht mehrerer Auftritte von Raphael war klar, dass mich unser Cheftrainer nicht mehr ausdrücklich von einer Verpflichtung überzeugen brauchte.“

Raphael wurde fußballerisch bei den 60er ausgebildet und schaffte den Sprung vom Jugend- in den Herrenbereich. Er war Teil der Aufstiegsmannschaft.

Wir wünschen Raphael viel Erfolg!!