30 Aug

1860 Rosenheim mit gutem Gefühl nach Mittelfranken – Zaric-Elf zu Gast bei den kleinen Kleeblättlern

Am neunten Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 01.09.18 um 14:00h bei der U23 der SpVgg Greuther Fürth antreten.

Durch den späten aber nicht unverdienten Ausgleich zum 2:2 Endstand vom letzten Spieltag gegen das Top-Team vom 1. FC Schweinfurt haben die Rosenheimer viel Selbstvertrauen getankt. Deshalb fährt das Team um Kapitän Matze Heiß durchaus optimistisch zur nächsten Auswärtspartie am Samstag nach Fürth. Zugegeben, die bisherige Bilanz auf des Gegners Plätzen – vier zum Teil deutliche Niederlagen und dabei bisher noch kein einziges eigenes erzieltes Tor – lässt eigentlich die Brust nicht unbedingt auf ein Vielfaches anschwellen, aber der Punktgewinn gegen die „Schnüdel“ hat doch viele kleine Selbstzweifel im Team beseitigt.

„Unsere letzten Spiele waren konstant gut, die Mentalität meiner Spieler dabei war und ist einfach herausragend. Wir wollen auf unsere zuletzt gezeigten Leistungen aufbauen und nun definitiv auch unser erstes Tor und unsere ersten Zähler auswärts holen“, gibt sich der Coach von 1860 Rosenheim zuversichtlich. Gegen Schweinfurt wäre sogar in der letzten Minute der Siegtreffer noch drin gewesen. Jedoch wurde, wie bereits eine Woche zuvor in Heimstetten, den Innstädtern in der Nachspielzeit eine vermeintliche Abseitsposition vom Schiedsrichter-Trio unterstellt. Beide Male wäre ein 60er Angreifer allein auf das gegnerische Tor zugelaufen, weitere fünf Zähler mehr auf dem Punktekonto (derzeit vier) wären u.U. drin gewesen. Aber hätte, wäre …, das Leben findet halt nicht im Konjunktiv statt.

Deshalb sind Heiß, Räuber und Co. fest gewillt sowie überzeugt, nun die ersten Punkte außerhalb des Jahnstadions einzufahren. Auch die Statistik des Gegners lässt dieses Vorhaben als durchaus realistisch einstufen. Die Mannen von Trainer Petr Ruman und dessen spielendem Co. Daniel Adlung (Ex-Profi von 1860 München) gingen in den letzten drei Heimbegegnungen jeweils als Verlierer vom Platz. Zudem zogen die Spieler um Kapitän Dominik Sollfrank beim TSV Buchbach vor acht Tagen trotz früher 1:0 Führung noch mit 1:3 Toren den Kürzeren und blieben damit bei neun Zählern auf der Habenseite stehen. Also schweben die Mittelfranken derzeit auch nicht gerade auf einer Erfolgswelle – die Chance für 1860 Rosenheim.

Jedoch hebt der Gäste-Coach warnend seinen Finger und mahnt eindringlich: „die Fürther haben eine brutale Qualität am Ball. Sollten sie ins Rollen kommen, sind sie nur schwer zu stoppen. Wir müssen wieder an unsere Leistungsgrenze kommen und mit Leidenschaft ans Werk gehen, dann können wir auch aus Fürth was mitnehmen“.

Am Unternehmen „Erste-Auswärtszähler“ können neben den bekannten Langzeitverletzten (Eminoglu, Tomic) auch der noch gesperrte Omer Jahic sowie der am Finger verletzte Max Mayerl nicht teilnehmen. Der kurzfristig verpflichtete Torhüter Marius Herzig gehört hingegen ebenso wie der zuletzt krankheitsbedingt fehlende Michael „Mike“ Neumeier, sowie Sturmtank Markus „Siedler“ Einsiedler wieder zum Kader des TSV 1860. Letzterer konnte bereits gegen Schweinfurt kurzfristig und überraschend eingesetzt werden. Quasi vom Flughafen, nach der Rückkehr aus den Flitterwochen, direkt auf den Rasen. Für den Ur-Sechzger also von einem Vergnügen sofort ins nächste …

Die Vorzeichen stehen für die Rosenheimer Truppe also durchaus positiv. Da auch die Angreifer der Rothosen seit letzter Woche wieder ins Schwarze treffen – Neuzugang Andrija Bosnjak sowie Sturmdribbler Danijel Majdancevic beendeten beide ihre Torkrise – spricht eigentlich einem guten Spiel mit erfolgreichem Ausgang für die Gäste vom Inn nichts dagegen. Aber wie erwähnt, verfügt die Fürther Heimelf über klasse Fußballer, die zudem einen sehr gepflegten Ball spielen können.

Dieser hohen fußballerischen Qualität müssen die Jungs der beiden Trainer Ogi Zaric und Thomas Kasparetti erst noch Herr werden bzw. dagegen halten. Sollte dies der Fall sein, ist aber wirklich alles drin. Es wäre schon nicht ganz unbedeutend, wenn die Mannschaft weitere Zähler einfahren und das Konto von derzeit lediglich fünf Punkten weiter auffüllen könnte. Zudem herrscht ja bekannter weise in Rosenheim auf Grund des Herbstfestes Ausnahmezustand. Während dieser Phase war der TSV in der Vergangenheit schon immer überdurchschnittlich erfolgreich. Hoffentlich kann diese Bilanz auch beim Spiel in Fürth fortgesetzt werden.

30 Aug

1860 Rosenheim verpflichtet Torhüter Marius Herzig

Der TSV 1860 Rosenheim ist auf dem Transfermarkt nochmal aktiv geworden und hat mit sofortiger Wirkung Torhüter Marius Herzig verpflichtet.

Der aus dem niederbayerischen Waldkirchen stammende Keeper wechselte 2015 zur U17 des FC Ingolstadt, ehe er sich nur ein Jahr später der U19 von Eintracht Frankfurt anschloss. Dort spielte der hochveranlagte Torwart bis zur letzten Saison in der A-Jugend Bundesliga Süd/Südwest. Von den Begegnungen mit der SpVgg Unterhaching, wo der aktuelle Trainer des TSV 1860 Rosenheim damals engagiert war, kannte Ogi Zaric den ambitionierten Fußballer bereits. „Wir waren schon länger in Kontakt und sind sehr froh, dass wir ihn noch kurz vor Ende der Transferfrist verpflichten konnten“, so der Sechzger Trainer.

Auch der bescheidene und sympathische Neu-Rosenheimer freut sich sehr auf seinen neuen Verein: „in den Trainingseinheiten habe ich schnell bemerkt, dass die junge Mannschaft sehr fokussiert und konzentriert auf hohem Niveau arbeitet. Ich wurde auch sehr gut vom Team aufgenommen, somit hatte ich keinerlei Anpassungsprobleme. Das Gesamtpaket hat mich dann einfach letztlich im Vergleich zu anderen Interessenten überzeugt“.

Abteilungsleiter Franz Höhensteiger (siehe Bild bei der Vertragsunterzeichnung) ist sich sicher, dass sich Marius Herzig schnell im Regionalliga-Team integrieren wird: „in den Gesprächen wurde gleich klar, dass Marius ein sehr sympathischer und bodenständiger Junge ist, der weiß was er will. Er passt optimal in unser Konzept, wir wünschen ihm viel Erfolg bei 1860 Rosenheim“.

Der 18jährige ist derzeit noch auf Wohnungssuche, auch einen Ausbildungsplatz in Rosenheim möchte der Niederbayer schnellstmöglich klarmachen. Dabei wird er jeweils tatkräftig vom Verein unterstützt.

Herzlich willkommen in Rosenheim, Marius Herzig!

 

27 Aug

JUGENDFUSSBALL BEIM TSV 1860 ROSENHEIM TSV 1860 Rosenheim vs. Real Madrid

Ein ganz besonderes Highlight steht für den U10 Nachwuchs der Rothosen auf dem Programm, wenn es im Oktober nach Portugal zum Faro International Cup geht.

Am Mittwoch den 03.10.2018 macht sich das U10 Team um Trainer Markus Leykam auf nach Portugal zum Faro International Cup. Begleitet werden die jungen Nachwuchskicker auch von zahlreichen Eltern, die sich dieses besondere Erlebnis natürlich nicht entgehen lassen möchten.

Das Turnierfeld mit seinen vier Gruppen ist mit vielen namhaften Teams besetzt. Jedoch das große Los haben die Rothosen mit ihrem Gruppengegner Real Madrid C.F. gezogen. Die Freude im Rosenheimer- Lager war riesig! So sportlicher Leiter Andi Kubik.

Weitere Gruppengegner für den TSV 1860 Rosenheim sind EF Faro und der FC Burnley. In den weiteren Gruppen finden sich namhafte Teams wie Atletico Madrid, Benfica Lissabon, FC Porto, FC Sevilla, Sporting Lissabon oder auch die Glasgow Rangers wieder.

„Es freut mich sehr, dass unsere Jungs ein solches Highlight in ihrer noch so jungen Karriere erleben dürfen! Ein großes Danke geht an das Trainerteam und die zahlreich helfenden Eltern!“ so sportlicher Leiter Kubik.

25 Aug

Punkt fühlt sie wie ein Sieg an

Die Serie der sieglosen Pflichtspiele ist mit Liga und Pokal auf acht angewachsen, dennoch war das gestern Abend so etwas wie ein Hoffnungsschimmer für die Regionalliga-Fußballer des TSV 1860 Rosenheim.

Sie boten dem großen Favoriten FC Schweinfurt 05 bei Starkregen im Rosenheimer Jahnstadion Paroli und ergatterten durch ein spätes Tor zum 2:2-Ausgleich in der 88. Minute einen Punkt.

„Das fühlt sich an wie ein Sieg“, meinte 1860-Trainer Ogi Zaric nach dem Spiel. „Weil wir wissen, dass Schweinfurt eine Profimannschaft ist. Weil wir wissen, welche Qualität der Gegner hat. Und weil wir wissen, dass der Punkt absolut verdient war. Darüber freuen wir uns.“ Durften die Sechziger mit dem 1:1 zur Halbzeitpause durchaus einverstanden sein, so hatte man nach dem Wechsel sogar etwas mehr gefährliche Strafraumszenen.

Es war ein Spiel, in dem die Rosenheimer eine bärenstarke Moral bewiesen. Denn wer gegen den haushohen Favoriten nach den vielen Niederschlägen der letzten Wochen zweimal zurückkommt, der hat sich den Zähler auch redlich verdient. „Wie die Jungs das alles weggepackt haben, zeugt von einer guten Mentalität“, meinte Zaric, der darauf hinwies, dass „ich immer wieder betont habe, dass die Jungs sehr gut arbeiten“.

Arbeiten mussten die Rosenheimer auch kräftig, denn bereits nach drei Minuten lag die Kugel erstmals im Tor, als Steffen Krautschneider für die Gäste einnetzte. Nach einer knappen halben Stunde meldeten sich aber die Hausherren zu Wort. Plötzlich hatte sich für Andrija Bosnjak, der im Sturmzentrum gut zurechtkam, die Lücke in der Schweinfurter Defensive aufgetan, der Ex-Wasserburger legte sich die Kugel einmal zurecht, blickte auf und drückte ab – das 1:1.

Nach dem Wechsel war die Zaric-Elf mutiger, Leopold Krüger hatte gleich die erste gute Aktion. Es folgte aber der nächste Tiefschlag, wieder durch Krautschneider, der seine Torgefährlichkeit mit dem zweiten Treffer unter Beweis stellte. Das war zunächst ein Schock für die Rosenheimer, die zwar durch Bosnjak (ihm fehlte ein kleiner Tick) und ein Abseitstor von Korbinian Linner noch zwei gefährliche Szenen hatten, dann aber in der Offensivkraft nachlegten. Und die Gastgeber hatten Glück, dass Schweinfurt auf dem immer schwerer zu bespielenden Platz seine beiden guten Torchancen zur Entscheidung nicht nutzte und für ein so hochdotiertes Team zu früh einen Gang zurückschaltete.

So blieb die Hoffnung bis kurz vor Schluss am Leben – genährt durch immer mehr gewonnene Zweikämpfe im Mittelfeld und großer Laufstärke. Und dann stand in der 88. Minute der eingewechselte Markus Einsiedler frei am linken Flügel, seine punktgenaue Flanke köpfte Danijel Majdancevic zum 2:2 ein. Ausgerechnet Majdancevic, der in dieser Spielzeit noch gar nicht vom Glück verfolgt war. „Ein Stürmer lebt immer von Toren. Und bei seiner Klasse war es nur eine Frage der Zeit, wann er wieder trifft. Dass es diesmal in der 88. Minute zum Punktgewinn ist, macht das ganze umso schöner“, freute sich Zaric, der über den einen Zähler mehr als glücklich war, allerdings auch einen „kleinen Nachschmerz“ hatte – und meinte damit die Szene in der 92. Minute, als Linner mit Vorsprung in den Sechzehner gelaufen wäre, der Schiri-Assistent dann aber die Fahne hob und damit wohl nicht recht hatte. Dann hätte es sich für Zaric nicht nur wie ein Sieg angefühlt…

TSV 1860 Rosenheim: Stockenreiter, Köhler, Heiß, Lenz, Krätschmer, Maier, Räuber, Tobias (ab 81. Goncalves), Krüger (ab 63. Einsiedler), Bosnjak (ab 63. Linner), Majdancevic.

Schiedsrichter: Hummel (TSV Betzigau).

Zuschauer:300.

Tore: 0:1 Krautschneider (3.), 1:1 Bosnjak (30.), 1:2 Krautschneider (53.), 2:2 Majdancevic (88.).

Quelle: OVB

22 Aug

Ohne großen Druck gegen einen Aufstiegsfavoriten – das Profiteam des 1. FC Schweinfurt 05 zu Gast in der Innstadt

Am achten Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Freitag, den 24.08.18 um 19:00h den 1. FC Schweinfurt 05 zu Gast im heimischen Jahnstadion.

Zum nächsten Heimspiel kann der TSV 1860 Rosenheim einen der großen Favoriten auf den Meistertitel in der Regionalliga Bayern begrüßen: es kommt das Profiteam des 1. FC Schweinfurt 05 nach Oberbayern.

Die Mannschaft des Neu-Trainers und ehemaligen Bundesligaprofis Timo Wenzel holte aus den bisher absolvierten sechs Ligapartien satte 14 Punkte. Mit vier Siegen und zwei Unentschieden sind die aktuell auf dem vierten Tabellenplatz rangierenden „Schnüdel“ bis dato also noch unbesiegt. Nachdem man am letzten Wochenende äußerst unglücklich gegen das Bundesliga-Team von Schalke 04 mit 0:2 Toren aus dem DFB-Pokal ausschied – ein umstrittener Elfmeter sowie ein Eigentor führten zur Niederlage – kommen die Unterfranken hochmotiviert und mit noch breiterer Brust am Vorabend des Herbstfestbeginns nach Rosenheim.

„Das Schweinfurter Team ist gespickt mit qualitativ hochveranlagten Individualisten, die auch schon höherklassig aktiv waren. Die Favoritenrolle ist daher eindeutig unserem Gast zuzuordnen. Zusätzlich spricht natürlich auch die derzeitige Saisonbilanz bzw- verlauf nicht gerade für uns, mit einem Punktgewinn rechnet man daher nicht unbedingt. Wir werden aber trotzdem alles versuchen, uns gezielt auf den Gegner vorbereiten und gehen voller Vorfreude in die Partie gegen das Profi-Team aus Schweinfurt“, so der realistische Coach des TSV 1860 Rosenheim Ogi Zaric.

Im Vergleich zur Vorsaison konnten die Verantwortlichen um den sportlichen Leiter Gerd Klaus das Team u.a. mit einigen Spielern aus der dritten Liga nochmal verstärken, darunter der neue Kapitän Stefan Kleineheismann, der vom Halleschen FC zu den „Schnüdel“ wechselte. Die Ausrichtung des profihaft geführten Vereins ist eindeutig: der Aufstieg in die dritte Liga ist fest angestrebt.

Doch, man mag es fast nicht glauben, in den vier Auseinandersetzungen mit den Unterfranken nach dem Wiederaufstieg des TSV 1860 Rosenheim in die Regionalliga gingen die Rothemden bis dato noch nie als Verlierer vom Platz. Drei Unentschieden sowie sogar ein 4:2 Heimsieg ist die bisherige beachtliche Bilanz der Sechzger gegen die schier unbezwingbare Übermacht des 1. FC Schweinfurt. Also, unbedingt ein Lieblingsgegner der Gäste sind die Innstädter nun auch nicht.

Vielleicht kommt diese Partie zum aktuellen Zeitpunkt für die Heimelf aber gerade recht. Die Erwartungshaltung ist gering, der Druck somit ebenso. Auch wenn schnellstmöglich das Punktekonto von derzeit vier Zählern weiter aufgebessert werden soll. Aber Punkte aus dieser Begegnung sind nicht unbedingt einkalkuliert. Es wäre ein Zuckerl, das gerade für die Gemüter der Zaric-Elf unglaublich positiv wäre. Irgendwann müssen die 50:50-Entscheidungen in den jeweiligen Spielverläufen auch mal zu Gunsten der Rosenheimer ausfallen. Wie z.B. zuletzt in Heimstetten, als in der Nachspielzeit eine Abseitsposition der Sechzger gepfiffen wurde, obwohl der Spieler nicht im Abseits stand und allein aufs gegnerische Tor zugelaufen wäre. Im Gegenzug konnte der Gastgeber dann doch noch den 1:0 Siegtreffer in der 93. Spielminute landen. Und so zieht es sich in den letzten Begegnungen wie ein roter Faden durch.

Aber lamentieren und Ausreden suchen gilt nicht, die Mannschaft muss sich der nicht ganz einfachen Situation stellen und dagegen mit aller Macht ankämpfen. „Meine Jungs arbeiten in den Trainingseinheiten nach wie vor äußerst konzentriert und fokussiert, die Einstellung ist super. Jeder will sich ständig verbessern, auch in div. freiwilligen Zusatzschichten. Ich bin begeistert und sehr stolz auf meine Mannschaft, es macht wirklich sehr viel Spaß. Wir müssen nun einfach Geduld haben und unseren eingeschlagenen Weg zusammen weitergehen. Schon bald werden wir dafür belohnt werden. Die aktuell schwierige Phase schweißt uns als Mannschaft nur noch enger zusammen. Es sind noch genügend Spiele zu absolvieren und damit auch noch genügend Punkte zu holen. Wir verfallen jetzt nicht in Panik, unser Ziel Klassenerhalt werden definitiv erreichen“, ist sich Ogi Zaric sicher.

Omer Jahic fehlt noch zwei Spiele rotgesperrt

In der Partie am Freitag wird letztmalig noch Markus Einsiedler fehlen, ab nächster Woche steht er dann wieder zur Verfügung. Auch der rotgesperrte Omer Jahic darf noch nicht ran. Ansonsten sind noch die Einsätze von Max Mayerl (Fingerbruch), Michael Neumeier (Sommergrippe) und Wiggerl Räuber (muskuläre Probleme) fraglich. Bis auf die Langzeitverletzten (Eminoglu + Tomic) steht Ogi Zaric und Thomas Kasparetti aber der Rest des Kaders zur Verfügung.

Es wäre dem Team von 1860 Rosenheim von Herzen zu gönnen, wenn endlich wieder ein Erfolgserlebnis verzeichnet werden könnte. Mit dem 1. FC Schweinfurt steht natürlich ein ganz großes Kaliber vor der Tür, aber auch diese Partie muss erst mal gespielt werden. Sollte dabei ein positives Resultat erreicht werden können, wäre das erste bevorstehende Wies’n-Wochenende für die Sechzger umso schöner.

16 Aug

1860 Rosenheim muss punkten – Sechziger zu Gast bei Aufsteiger SV Heimstetten

Am siebten Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Freitag, den 17.08.18 um 19:00h beim SV Heimstetten antreten.

Nach bisher fünf absolvierten Spielen können die Gastgeber aus dem Münchener Vorort bereits neun Zähler auf der Habenseite verbuchen. Für einen Aufsteiger aus der Bayernliga ist dies eine durchaus bemerkenswerte Bilanz. Zuletzt konnten Kapitän Mathias Regal und Co. beim routinierten Regionalligisten TSV Buchbach einen 5:2 Auswärtssieg einfahren. Ja, genau in Buchbach, dort wo sich die Rosenheimer in diversen Derbys seit etlichen Jahren schon sehr schwer tun und keine Punkte holen konnten.

Allen Sechzgern ist somit klar, welch Mammut-Aufgabe sie dort in Heimstetten erwartet. Noch dazu stellt das Team von Trainer Christoph Schmitt mit Orhan Akkurt den derzeit besten Torschützen der Regionalliga. Sagenhafte sieben Treffer konnte der Bomber vom Dienst bisher in der neuen Liga erzielen. Es wartet also auf Kapitän Matze Heiß, dessen Co. Wiggerl Räuber und ihre Mannen mit dem Top-Torjäger eine äußerst anspruchsvolle und spannende Herausforderung. Noch dazu mussten die Gäste bis dato in jedem Saisonspiel mindestens ein Gegentor hinnehmen. Dies gilt es abzustellen.

Die aktuell schier desaströse Auswärtsbilanz von null Zählern und 0:10 Toren in den drei gespielten Begegnungen lässt die Zaric-Elf sicherlich nicht unbedingt als großer Favorit in Heimstetten auflaufen. Jedoch wiederum vergeigte die Heimelf selbst auch die bisherigen beiden Auftritte vor eigenem Publikum und musste sich jeweils den Gegnern geschlagen geben. „Natürlich wird es eine sehr schwere Aufgabe für uns. Von den bisher gezeigten Leistungen des SV Heimstetten muss man großen Respekt haben. Wir wissen schon, was uns dort bevorsteht. Jedoch konnten wir schon oftmals in der Vergangenheit aus den Begnungen in Heimstetten schon gute Resultate mitnehmen, gewissermaßen liegen uns die Gastgeber“, so der durchaus positiv gestimmte Abteilungsleiter Franz Höhensteiger. Und genau diese Statistiken machen den Gästen Mut.

Sicherlich beendeten die Innstädter die letzten drei Liga-Begegnungen als klarer Verlierer – 0:3 in Buchbach, 0:4 in Nürnberg und zuletzt eine 1:4 Heimniederlage gegen starke Memminger – aber in jedem Spiel war man lange Zeit mindestens ebenbürtig. Es lag oftmals nur an der ein oder anderen missglückten Szene, mit der die Kontrahenten dann jeweils in Führung gehen konnten. Ein Gegentreffer, egal ob Eigentor oder Traumtor wie am letzten Spieltag, nagte bis dato oft zu sehr am Selbstvertrauen und nahm den Glauben an die eignen Stärken der Rothemden. Ein weiteres negatives Erlebnis im Spiel folgte dann bald dem nächsten und die Dinge nahmen ihren Lauf.

Diesen psychologischen „Knacks“ im Spiel muss die Mannschaft von Trainer Ogi Zaric einfach nur mal ablegen und ihr Ding trotz möglicher zwischenzeitlicher Nackenschläge trotzdem durchziehen. „Meine Jungs arbeiten nach wie hervorragend und ziehen voll mit. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich positive Ergebnisse wieder einstellen. Wir fahren sehr optimistisch nach Heimstetten“ so der überzeugte Fußball-Lehrer Ogi Zaric. Die Saison ist noch sehr jung, 28 Punktspiele stehen dem TSV noch bevor. Und warum sollte nun bei der Partie beim Aufsteiger nicht auch der Knoten wieder platzen können?

Verletzungsprobleme liegen derzeit im 60er Kader, außer beim definitiv noch länger fehlenden Fatih Eminoglu, keine größeren vor. Bis auf den rotgesperrten Omar Jahic sowie Markus Einsiedler können die Trainer Ogi Zaric und Thomas Kasparetti aus dem Vollen schöpfen. Die Abwesenheit von Markus „Siedler“ Einsiedler neigt sich aber schön langsam dem Ende zu, nach Beendigung der Flitterwochen steigt der Ur-Sechzger demnächst wieder mit voller Kraft und Leidenschaft ins Training ein. Auch seine berufliche Situation ist endgültig geklärt, somit steht einem dauerhaften Engagement des Sturmtanks in Kürze nichts mehr im Wege.

Natürlich möchte der TSV 1860 Rosenheim auch aus dem Münchener Vorort möglichst was Zählbares mitnehmen und das Punktekonto von derzeit lediglich vier Punkten weiter aufstocken. Dieses Vorhaben ist sicherlich keine Utopie, aber die bisherigen Auftritte lassen hinsichtlich der erzielten Ergebnisse auf des Gegners Plätzen die Favoritenfrage vor Spielbeginn eindeutig beantworten. Wenn dieses Mal aber auch die Leistung in das Resultat eingebunden werden kann, stehen die Chancen für den TSV 1860 durchaus nicht schlecht. Die wahrlich vorhandenen „PS“ müssen Heiß, Räuber und Co. endlich wieder auf den Rasen bringen und ihr Ding durchziehen, dann klappt es auch wieder mit weiteren Punkten. Das Ganze ist also eher eine mentale und keine sportliche Frage, die möglichst bald schon wieder mit einem Ausrufezeichen beendet werden soll.

12 Aug

Heimniederlage gegen den FC Memmingen

Auch gegen den FC Memmingen gab es eine deutliche Niederlage, dabei waren die Hausherren sogar in Führung.

Die Rosenheimer Sechziger waren es, die den ersten guten Abschluss der Begegnung hatten. In der sechsten Spielminute konterten die Sechziger über Danijel Majdancevic. Majdancevic steckte super über halbrechts zu Michael Neumeier durch, der freie Bahn hatte. Sein Flachschuss aus 16 Metern wurde von Martin Gruber hervorragend per Fuß abgewehrt. Danach waren es die Gäste, die mehr vom Spiel hatten und gefährlich vors Gehäuse kamen.

In der 15. Spielminute hatten die Memminger die erste Gelegenheit durch Furkan Kircicek. Ein Abpraller landete beim völlig freien Furkan Kircicek. Statt den Ball direkt zu nehmen, nahm er die Kugel erst an und zog dann aus 22 Metern ab. Sein Schüsschen ging allerdings fünf Meter links am Tor vorbei. Sieben Zeigerumdrehungen später versuchte es Fatjon Celani. Nach einer Ecke von links kam Celani am langen Pfosten frei zum Kopfball. Ein Rosenheimer Verteidiger bekam die Kugel zwei Meter vor dem Tor an den Körper. Von dort ging der Ball in die Hände von Keeper Mario Stockenreiter.

Nach einer halben Stunden waren es wieder die Memminger, die den nächsten Abschluss hatten. Erneut landete der geklärte Ball nach einer Ecke von links bei einem frei stehenden Memminger. Olcay Kücük fackelte nicht lange und zog sofort aus 25 Metern ab. Der Ball ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Danach waren es die Gastgeber, die vor der Halbzeit noch zwei Mal gefährlich vor das Gehäuse kamen. In der 43. Minute zog Linor Shabani aus 23 Metern ab. Sein Schuss landete aber knapp über dem Querbalken. Nur eine Minute drauf wieder die Rosenheimer. Eine weite Flanke wurde von Majdancevic per Kopf aus dem Strafraum zurückgelegt. Der aufgerückte Omer Jahic nahm den Ball aus 16 Metern direkt und setzte ihn rechts neben dem Kasten. Damit blieb es im ersten Abschnitt bei der Nullnummer. Doch im zweiten Abschnitt sollte einiges passieren.

Die zweite Abschnitt hatte es richtig in sich und die Hausherren hatten dabei einen Start nach Maß. 120 Sekunden nach dem Wiederanpfiff viel nämlich das 1:0 für die Rosenheimer. Nachdem die Rot-Weißen im Mittelfeld den Ball eroberten ging es blitzschnell. Adel Merdan schaltete blitzschnell und legte durch die Schnittstelle. Michael Neumeier hatte wieder freie Bahn und vollendete aus 14 Metern eiskalt rechts unten.

Die Freude über die Führung hielt allerdings nur fünf Minuten. Dann war es nämlich ein Rosenheimer der unglücklich ins eigene Tor traf und zum 1:1 einnetzte. Eine Ecke von links wurde auf den kurzen Pfosten gespielt. Der Ball landete aus dem Gewühl heraus auf dem Kopf von Pius Krätschmer und von dort aus fünf Metern Entfernung unhaltbar unter der Latte – Pech für die Rosenheimer. Doch es sollte noch viel schlimmer für die Sechziger kommen. Denn in der 56. Spielminute dezimierten sich die Rosenheimer und mussten mit zehn Mann weiterspielen. Nach einem überharten Einsteigen kurz hinter der Mittellinie gegen Mario Jokic erhielt Omer Jahic die rote Karte.

Es dauerte gute zehn Minuten, ehe die Gäste aus dem Allgäu die Überzahl gnadenlos ausnutzten. Eine tolle Stafette der Memminger endete in der 67. Minute in einem Traumtor. Nach einer weiten Flanke von links köpfte ein Memminger den Ball auf der rechten Seite aus dem Strafraum. Dort nahm Lukas Rietzler den Ball mit rechts aus 17 Metern halbrechter Position direkt. Die Kugel ging gegen den linken Innenpfosten und von dort ins Tor.

Die endgültige Entscheidung fiel dann kurz vor Schluss. Nach einem Ballverlust der Rosenheimer kurz vor dem Strafraum spielte Dennis Hoffmann gedankenschnell quer zu Furkan Kircicek. Der stand zentral völlig frei und versenkte den Ball aus 15 Metern souverän links unten. Die 86. Minute war gespielt.  Das 4:1 für die Gäste fiel dann in der letzten Minute. Nach einem Doppelpass auf halbrechts stand Jannik Rochelt blank. Der ließ sich nicht lange bitten und schloss aus 14 Metern flach links unten ab.

Damit bleiben die Rosenheimer bei ihren vier Punkten stehen und warten nun schon seit fünf Spielen auf den zweiten Saisonsieg. Als nächstes geht es gegen den Aufsteiger SV Heimstetten, der gegen Buchbach einen 5:2-Auswärtssieg einfahren.

Quelle: Beinschuss

9 Aug

Pokal-Aus in letzter Minute

Aus und vorbei, schon in Runde eins. Der TSV 1860 Rosenheim ist früh aus dem BFV-Toto-Pokal ausgeschieden.

Der Fußball-Regionalligist musste sich am Dienstagabend beim Bayernliga-Aufsteiger SV Türkgücü-Ataspor München mit 1:2 geschlagen geben. Der Siegtreffer der Gastgeber fiel dabei in der Schlussminute. Für die Sechziger war es bereits die vierte Pflichtspiel-Auswärtsniederlage in dieser Spielzeit. „Über die 90 Minuten war es eine ausgeglichene Partie“, bilanzierte Rosenheims Sportlicher Leiter Hansjörg Kroneck, der „ein, zwei gute Chancen“ seiner Mannschaft sah, um das Spiel auch zugunsten der Sechziger zu entscheiden. In der Schlussminute leisteten sich die Gäste dann aber einen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, die Münchner nutzten die Räume und Stefan de Prato verwandelte die Hereingabe zum Siegtreffer für den Bayernligisten. „In den Zweikämpfen waren wir bissig“, so Kroneck, der das Spiel als „intensiv und temporeich“ bezeichnete. Allerdings schafft es der TSV 1860 derzeit nicht, ein Spiel auf seine Seite zu ziehen.

TSV 1860 Rosenheim:Stockenreiter, Krätschmer, Lenz, Shabani, Linner (ab 54. Einsiedler), Mayerl, Majdancevic (ab 79. Neumeier), Merdan (ab 46. Jahic), Tobias, Räuber, Bosnjak.

Quelle: OVB

8 Aug

1860 Rosenheim will in die Erfolgsspur zurück – Zaric-Elf peilt Heimsieg gegen den FC Memmingen an

Am sechsten Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Freitag, den 10.08.18 um 19:00h den FC Memmingen zu Gast im heimischen Jahnstadion.

Nach zuletzt zwei deutlichen Auswärtspleiten, 0:3 in Buchbach und 0:4 in Nürnberg, wollen die Sechzger im dritten Heimspiel der Saison unbedingt wieder punkten. Mit lediglich vier Zählern liegen die Zaric-Schützlinge aktuell aufgrund der deutlich schlechteren Tordifferenz gegenüber drei weiteren punktgleichen Teams nur auf den drittletzten Tabellenrang. Das soll sich nach dem Spiel am Freitag aber wieder ändern. Mit dem FC Memmingen kommt jedoch eine Mannschaft ins Jahnstadion, die einen deutlich positiveren Start in die neue Saison hinlegen konnte. Das Team von Trainer Stephan Baierl heimste aus den ersten fünf Begegnungen starke zehn Punkte ein, dies bedeutet einen tollen vierten Tabellenrang.

Lediglich in der Auswärtsbegegnung beim FCA II bekamen die Allgäuer bei der 1:4 Niederlage ihre Grenzen aufgezeigt und mussten die bisher einzige Niederlage einstecken. Die beiden nachfolgenden Partien konnten die Jungs um Kapitän Sebastian Schmeiser mit 3:0 in Bayreuth und am letzten Wochenende mit einem hart umkämpften 1:0 Heimsieg gegen den TSV Buchbach dann schon wieder positiv gestalten. Sicherlich möchte der letztjährige Fastabsteiger – der FCM konnte den Ligaverbleib gerade noch in der Relegation feiern – seinen bemerkenswerten Lauf auch in Rosenheim fortsetzen. Dass sie auch auswärts in Rosenheim zu Großem fähig sind, konnten sie schon in der letzten Saison unter Beweis stellen. Damals siegten die Memminger kurz vor Ende der regulären Runde mit 4:1 Toren in der Innstadt.

Nicht nur wegen der aktuellen Tabellensituation können die Gäste selbstbewusst nach Rosenheim fahren, auch die letzten Erfahrungen dort unter dem enormen Druck des Abstiegskampfes waren also sehr positiv. Die Heimelf muss sich im heimischen Stadion auf Schwerstarbeit einstellen. „Wir müssen unser Bestes geben und mit großem Kampf sowie Leidenschaft über die vollen 90 Minuten ans Werk gehen. Mit dem FC Memmingen kommt ein sehr starker und gefährlicher Gegner ins Jahnstadion, der super in die Saison gestartet ist“, warnt Coach Ogi Zaric seine Schützlinge.

In den Reihen der Gastgeber ist man aber trotz der beiden deutlichen Niederlagen zuletzt durchaus optimistisch. „Wir müssen auf eigenem Platz wieder mutig nach vorne spielen und unserer Linie treu bleiben. Von unserem Weg sind wir nach wie vor weiterhin felsenfest überzeugt und glauben an uns. Meine Jungs werden am Freitag wieder alles in die Waagschale werfen und auch im dritten Heimspiel der Saison punkten“, ist sich der Sechzger-Trainer sicher.

Dabei wird auch wieder Kapitän Matze Heiß mit von der Partie sein, der seine leichten muskulären Probleme auskuriert hat. Jedoch kann hingegen Ersatzkeeper Ilija Tomic nicht mitwirken, eine Verletzung an der Hand – genauere Untersuchungen folgen noch – schließt einen Platz im Kader aus. Somit genießt die Verpflichtung eines weiteren Keepers bei den Verantwortlichen um den sportlichen Leiter Hansjörg Kroneck derzeit wohl oberste Priorität. Ansonsten stehen vermutlich alle Mann, bis auf Fatih Eminoglu und Markus Einsiedler, den Trainern Ogi Zaric und Thomas Kasparetti zur Verfügung.

Der aktuelle Punktestand von lediglich vier Zählern auf der Habenseite setzt die Heimelf zum jetzigen Zeitpunkt der Saison doch schon etwas unter Druck. Ein weiterer Dreier nach dem ersten Heimsieg aus der Auftaktpartie gegen den VfR Garching ist nun schon fast Pflicht. Leistungstechnisch spricht nicht viel dagegen, jedoch muss nach wie vor die Effektivität vor des Gegners Tor besser werden und auch die vielen Geschenke an die gegnerischen Angreifer dürfen nicht mehr verteilt werden. Es braucht wirklich nicht viel, dann könnte die 60er Truppe richtig loslegen. Mit einem Quäntchen mehr Glück bzw. Präzision im Abschluss können die Angreifer Danij Majdancevic, Omer Jahic, Korbi Linner und der neu verpflichtete Andrija Bosnjak mit ihren Toren für weitere Punkte von 1860 Rosenheim sorgen. Bleibt nur zu hoffen, dass der Knoten nun endlich im Heimspiel gegen den FC Memmingen platzt.

7 Aug

Schwere Pokal-Aufgabe für Herren

Der TSV 1860 Rosenheim hat seinen Saisonstart in die Regionalligaspielzeit 18/19 mit einem Sieg, einem Unentschieden und drei Niederlagen ein Stück weit in den Sand gesetzt.

Das junge Team von Neu-Coach Ogi Zaric und Thomas Kasparetti rangiert in der Liga derzeit auf dem 16. Tabellenplatz – auch weil man ansprechende Leistungen nicht über die volle Spieldistanz halten kann und unterm Strich zu viele Gegentreffer kassiert. Für Zaric und sein Team geht der Spielbetrieb bereits am heutigen Dienstag weiter, wenn man beim SV Türkgücü-Ataspor zum Toto-Pokalspiel antreten muss. Anpfiff ist um 18.30 Uhr an der Heinrich-Wieland-Straße in München.

Der ambitionierte Bayernligist aus dem Münchner Osten, der von Andreas Pummer trainiert wird und nach fünf Spieltagen auf Rang zwei liegt, ist mit vielen hochklassigen Fußballspielern besetzt. Letztes Jahr schnappte der SV TGA in einem Herzschlagfinale dem SE Freising am vorletzten Spieltag den Titel der Landesliga Südost vor der Nase weg. Auch eine Liga höher will man in dieser Saison wieder für Furore sorgen. Das ausgegebene Ziel ist das obere Tabellendrittel.

Dazu hat man sich nochmals mit namhaften Neuzugängen verstärkt: Verteidiger Florian Mayer (vom Regionalligisten VfR Garching), Chaka Menelik Ngu’Ewodo (vom FC Hansa Rostock II) sowie Masaaki Takahara (vom FC Unterföhring) und Luka Odak (von Rot-Weiß Erfurt) wechseln zum Bayernligisten. Dazu kommen noch arrivierte Spieler wie Yasin Yilmaz, Christoph Rech, Pablo Pigl sowie Stephan Thee, alle mit Profi-Erfahrung.

Im Team der Rosenheimer könnte heute rotiert werden. Die jungen Wilden, also Spieler wie Sebastian Weber, Bruno Goncalves und Adel Merdan, könnten in dieser Partie zu genügend Spielzeit kommen, um sich für weitere Aufgaben empfehlen zu können und für den Ernstfall im Spielrhythmus zu bleiben. Sollten die Innstädter in der Defensivarbeit weiter nachlässig sein, könnte der „Underdog“ die Sechziger aus dem Pokal kegeln.

Quelle: OVB