29 Okt

U 14 dominiert beim TuS Großkarolinenfeld

Die U 14 zeigte beim Tabellendritten TuS Großkarolinenfeld eine ansprechende Leistung und siegte hochverdient mit 5:0. Tags darauf konnte sie auch den oberfränkischen DFB-Stützpunkt Haßberge nach anfänglichen Schwierigkeiten mit 4:1 in die Schranken weisen. Die Truppe scheint damit gut gerüstet für das „Vorrundenfinale“ gegen das DFI,...
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28 Okt

Wichtiger Auswärtssieg in Bayreuth

 In einem umkämpften und sehr ansehnlichen Regionalliga-Spiel konnte der TSV 1860 Rosenheim einen ganz wichtigen Auswärtssieg einfahren. Den Treffer des Tages markierte Ludwig Räuber, der keine Nerven zeigte und souverän vom Punkt traf. Damit geben die Sechziger die rote Laterne der Liga wieder ab.

In einer von Beginn an sehr ansehnlichen Begegnung versuchten die Bayreuther von Beginn an Druck auf die Rosenheimer-Abwehr aufzubauen. So kamen die Hausherren, die seit fünf Spielen ungeschlagen waren, bereits nach vier Minuten zum ersten Abschluss der Begegnung. Torjäger Ivan Knezevic fackelte nicht lange und zog sofort ab, allerdings flog sein Schuss weit über das Gehäuse der Rosenheimer. Die Gäste waren es, die in der achten Minute ihre erste Gelegenheit verbuchen konnten. Nach einer Ecke von der linken Seite stieg Matze Heiß am höchsten. Sein Kopfball flog ebenfalls über das Tor.

Vier Minuten drauf waren es wieder die Gastgeber, die gefährlich vors Gehäuse kamen. Nach einer starken Hereingabe von der linken Seite verpasste Anton Makarenko den Ball sieben Meter vor dem Kasten. Dafür war Marcel Schiller zur Stelle und dieser traf die Querlatte – Glück für die Sechziger, die von dieser Möglichkeit aber überhaupt nicht geschockt waren und in der 14. Minute die nächste Chance hatten. Nach einer Flanke von der rechten Seite durch Stürmer Markus Einsiedler kam Ludwig Räuber fünf Meter vor dem Bayreuther Tor zum Kopfball, fand seinen Meister aber in Sebastian Kolbe im Bayreuther Tor.

Zehn Minuten drauf waren wieder die Rosenheimer am Drücker. Nach einer tollen Aktion, kam Markus Einsiedler im Strafraum an den Ball, doch sein Flachschuss ging weit am Tor vorbei. Einsiedler war es auch, der in der 40. Minute die beste Gelegenheit für die Oberbayern hatte. Markus Einsiedler zog aus 20 Metern ab und der landete an der Oberkante der Latte. Remis im Lattenduell. Vier Minuten drauf hatten die Sechziger schon wieder eine riesen Möglichkeit, die Georg Lenz aber leichtfertig vergab. Nach einer Ecke von der rechten Seite kam Georg Lenz freistehend aus drei Metern an den Ball, jedoch konnte Lenz mit dem Geschenk nichts anfangen und Torwart Sebastian Kolbe war zur Stelle.

Mit dieser Aktion endete die starke, abwechslungsreiche und ausgeglichene Partie – mit einem kleinen Chancenplus für die Rosenheimer – mit der Nullnummer. Die zweite Halbzeit konnte von der Kombinationsstärke nicht mehr ganz mit dem ersten Abschnitt mithalten und die Partie wurde etwas fahriger. Alle acht gelben Karten wurden in der zweiten Hälfte gezückt und so musste auch eine Standardsituation die Begegnung entscheiden. Nach einer Stunde foulte Shpetim Sulejmani einen Sechziger im Strafraum. Schiedsrichter Elias Tiedeken zögerte nicht lange und zeigte auf den Punkt. Ludwig Räuber nahm sich der Sache an, zeigte keine Nerven und verwandelte traumwandlerisch sicher ins rechte untere Eck. Die wichtige Führung für die Rosenheimer.

Fünf Minuten drauf hatte der TSV erneut Pech, als ein starker Schuss von Einsiedler erneut nur das Aluminium traf. In der Folgezeit warfen die Bayreuther alles nach vorne, ohne dabei richtig gefährlich zu werden. Die Rosenheimer hingegen setzten auf Konter und standen in der Abwehrreihe sehr stabil, weshalb die Begegnung nicht unverdient mit dem Auswärtssieg für die Rosenheimer endete. Damit schieben sich die Rosenheimer – in einer äußerst engen Regionalliga – auf einen Abstiegs-Relegationsplatz.

Quelle: Beinschuss

26 Okt

Toller Artikel über unseren Coach Ogi Zaric im Münchner Merkur

Autor Reinhard Hübner schreibt regelmäßig beim Münchner Merkur auf der Amateurfußballseite. In dieser Woche über unseren Coach Ogi Zaric. Vielen Dank für den coolen Artikel, den wir hier gerne abbilden.

Rosenheim-Coach Zaric: Das Verlieren will er nie lernen

Junge Gesichter auf der Trainerbank

Julian Nagelsmann hat in der Bundesliga einen Trend gesetzt, als er mit 28 Cheftrainer von 1899 Hoffenheim wurde. Auch in den Amateurklassen werden Trainer immer jünger. Ognjen Zaric, Coach des 1860 Rosenheim, ist eines der ganz jungen Gesichter.

Der gute Verlierer ist einer der Charaktere, die einem verdächtig vorkommen sollten. Hinter dem guten Verlierer steckt doch meist ein ziemlich langweiliger Mensch. Und dazu zählt Ognjen Zaric, den sie alle nur „Ogi“ nennen, nun bestimmt nicht. Zaric hat zwar das Gesicht eines Engels, er ist ein netter, höflicher junger Mann, einer, den man sich als Schwiegersohn nur wünschen würde. Er hat aber ein Problem, er kann einfach nicht verlieren. Zaric, 29, will noch so vieles lernen, „das Verlieren“, sagt er, „aber nie“.

Deshalb sind die letzten Monate ziemlich hart für ihn gewesen. Neun von 16 Regionalliga-Spielen hat er als Trainer mit 1860 Rosenheim verloren, es hat in ihm gebrodelt, gearbeitet, die meisten der Niederlagen waren absolut unnötig gewesen. Zaric hat sich dann an die Videoanalyse gemacht und halt einfach das Gute herausgezogen, für sich und die Mannschaft: „Wie bei einem Sieg nicht alles super war, war bei einer Niederlage nicht alles nur schlecht.“ So gewinnt Zaric dann doch, zumindest wertvolle Erkenntnisse.

Ogi Zaric ist einer der blutjungen Trainer, in der Regionalliga Bayern hinter Pipinsrieds Fabian Hürzeler, erst 25, der jüngste. Rosenheim ist seine erste Station im Herrenbereich, zuvor hat er Jugendmannschaften in seiner zweiten Heimat Kufstein gecoacht, war Individualtrainer beim Tiroler Fußballverband, hat dann hauptberuflich drei Jahre lang Talente am Deutschen Fußball Internat in Bad Aibling geformt, zuletzt die U17 der SpVgg Unterhaching derart locker zum Klassenerhalt in der Bundesliga geführt, dass man in Rosenheim, wo man gerade mit Tobias Strobl gute Erfahrungen mit einem jungen Trainer gemacht hatte, auf ihn aufmerksam wurde.

Eigentlich ist Zaric der Prototyp eines Talentförderers. Er spricht die Sprache der Jugend, er hat die Ausstrahlung, die Überzeugung, diesen brutalen Ehrgeiz, seine Intention ist, jungen Fußballern auf dem Weg zur Spitze zu helfen. Sein Lieblingsspruch stammt von Michael Jordan, der mal, frei übersetzt, gesagt hat: Manche wollen, dass es passiert, manche wünschen, dass es passiert, andere aber machen, dass es passiert. Gerne erzählt er die Geschichte von Cristiano Ronaldo, den einst im Internat von Sporting Lissabon ein Teamkollege nachts in der Sporthalle angetroffen hat. Ronaldos Erklärung: „Ich habe gemerkt, dass andere schneller sind.“ Das ist die Mentalität, die er bei seinen Spielern sehen will, diese absolute Bereitschaft, mehr, möglichst alles zu tun, um den großen Traum zu verwirklichen.

Auch Zaric selbst, in Serbien geboren, in Kufstein aufgewachsen, träumte den Traum vom Profifußball. Merkte aber recht früh, „dass es knapp werden würde“. Und weil er „immer nach dem Maximum“ strebt, hat er schon mit 20 den Weg zum Trainer eingeschlagen, hat alle Ausbildungen bis zur A-Lizenz gemacht und bei allen seinen Prüfern einen recht positiven Eindruck hinterlassen. Wenn Ogi was anpackt, dann hundertprozentig.

Das Jahr in Unterhaching war spannend, Zaric spürte die volle Rückendeckung von Präsident Manni Schwabl, der Zaric‘ Begabung erkannte und ihn mit der ihm eigenen Beharrlichkeit aus Bad Aibling weglockte. Zaric hat Hachings U17 zu einer verschworenen Gemeinschaft geformt, nie während der gesamten Spielzeit stand man auf einem Abstiegsplatz, am Ende wurde man Achter, ein fast schon sensationeller Erfolg, ein Erfolg des akribischen Arbeiters Zaric: „Wenn ich eine Mannschaft übernehme, will ich wissen, was für ein Mensch der Spieler ist. Ich will sein Umfeld und die Rahmenbedingungen kennenlernen, alle Einflüsse. Ich will alles tun, um ihn an die Spitze zu bringen.“

Weil er als ehrgeiziger Trainer aber auch selbst große Ziele verfolgt, hat ihn nun „die Erfahrung gereizt, mit Erwachsenen zu arbeiten“. Die Regionalliga ist für ihn zum Einstieg „eine sehr interessante Liga“, er wollte die Unterschiede kennenlernen zwischen Junioren- und Herrenfußball. Und stellte fest: „So groß sind die gar nicht, zumindest nicht bei den Trainingsinhalten.“ Unterschiedlich allerdings sind Motivation und Rahmenbedingungen: „Im Jugendfußball haben alle das gleiche Ziel, dem sie alles unterordnen: Sie wollen Profi werden.“ Bei Erwachsenen ist das individuell recht verschieden, die einen sehen die Regionalliga noch als Sprungbrett, „es sind aber auch Leute dabei, die voll im Beruf stehen, Familie und schon andere Aufgaben im Leben haben. Da trägt jeder seinen speziellen Rucksack. Für die zählt nur das Spiel am Wochenende, der Erfolg.“ Bei der Jugend gehe es mehr um langfristige, bei Erwachsenen um mittel- und kurzfristige Ziele.

Dass der Start in Rosenheim nicht nach Wunsch gelang, hat mehrere Gründe. Die Rückrunde der letzten Saison war, nachdem Tobi Strobl (der übrigens den Kontakt zwischen Zaric und Rosenheim hergestellt hat) seinen Wechsel nach Ingolstadt publik gemacht hatte, ziemlich holprig verlaufen, „das steckt noch immer in den Köpfen“. Zaric ist von der Qualität der Mannschaft überzeugt, glaubt aber, so selbstkritisch ist er, dass er sie auch „ein bisschen überfordert“ habe „mit zehn Seiten Matchplan. Das waren die Spieler nicht gewohnt, das habe ich dann reduziert.“

Nun gilt es, Konstanz reinzubringen, wie sehr die noch fehlt, haben die letzten Wochen gezeigt. Dem Sieg gegen die Bayern-Amateure, die in Rosenheim ihre erste und bisher einzige Saisonniederlage kassierten, folgte im nächsten Heimspiel ein 0:2 gegen Pipinsried und der Sturz auf den letzten Tabellenplatz. „Welchen Charakter die Mannschaft hat, zeigte sich, als wir dann nach einer harten Woche als Schlusslicht in Illertissen gewannen.“ Das hat Zaric imponiert, das bestätigt ihn in seiner Arbeit. Sich mit reinen Abwehrschlachten gegen den drohenden Abstieg zu stemmen, entspricht nicht seiner Philosophie, er fordert Fußball mit Spaß, Mut, auch in der Denkweise: „Man muss auch mal querdenken dürfen.“

Vor allem aber jene Leidenschaft zeigen, die in England mit „passion“ so trefflich umschrieben wird. „Das brauchen wir, in jedem Spiel, in jedem Training.“ Ogi Zaric lebt es vor. Er kann nicht anders. Er ist einfach kein guter Verlierer.

26 Okt

Jugendfußball beim TSV 1860 Rosenheim Regionalliganachwuchs im Einsatz!

Das Fußballwochenende beim TSV 1860 Rosenheim eröffnet die U16 am heutigen Freitag. Die Obermayr-Elf trifft um 19.00 Uhr Auswärts auf den Tus Raubling.

Weiter geht es am Samstag Morgen mit den beiden Fördercampus- Teams. Die U10 empfängt um 09.30 Uhr den SV Pang.

Um 11.00 Uhr ist die U13 des SV DJK Kolbermoor Gegner unserer U11 Youngsters.

Jeweils um 10.00 Uhr gehen die U13 sowie U14 an den Start. Die U14 ist Gast beim TUS Grosskarolinenfeld und die U13 reist zum TuS Holzkirchen Jugendfußball.

Am Sonntag empfängt die U12 der Rothosen im Heimspiel die JFG Ötting. Der Ball rollt ab 09.30 Uhr. Für die U15 wird es um 11.00 Uhr ernst, wenn man Gast bei der SpVgg Altenerding ist.

Nach der ersten Saisonniederlage beim ASV Cham möchte die U19 des TSV 1860 Rosenheim gegen den FC Stätzling 1948 wieder Punkten. Spielbeginn ist um 14.30 Uhr.

Die U17 um Training Marcus Sedlbauer reist zum FC Memmingen um ab 15.00 Uhr um weitere wichtige Punkte zu kämpfen.

Bildnachweis: FuPa.net

25 Okt

Fokussiert und mit Wut im Bauch nach Oberfranken

Am 17. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 27.10.18 um 14:00h bei der SpVgg Bayreuth antreten.

Nun steht also tatsächlich schon der letzte Spieltag der Hinrunde in der Regionalliga Bayern bevor. Mit der Auswärtspartie in Bayreuth haben die Sechzger am kommenden Wochenende eine ganz knifflige Aufgabe vor der Brust. Nach anfänglichen großen Problemen in der Liga haben sich die Oberfranken mit dem Trainerwechsel – Timo Rost folgte auf Josef Albersinger – mittlerweile fangen können und stehen derzeit mit 18 Punkten auf einem akzeptablen elften Tabellenplatz.

Die letzten drei Begegnungen entschieden die Rost-Schützlinge sogar allesamt am Stück für sich, vor achten Tagen gewannen Kapitän Anton Makarenko und Co. sogar deutlich mit 3:0 Toren in Buchbach. Dabei erzielte Ivan Knezevic alle drei Buden. Er ist mit fünf Saisontreffern hinter dem Toptorjäger der Oberfranken Shpetim Sulejmani (sieben Treffer) der gefährlichste Angreifer des Heimteams. Nun möchte die Spielvereinigung auch die letzte Begegnung der Hinrunde mit aller Macht siegreich gestalten, mit 21 Zählern wäre man dann wieder so ziemlich im Soll. Doch ganz egal wie die Partie endet, die Bayreuther haben nach dem katastrophalen Start eine wirklich beachtliche Wendung nehmen können. Für diesen Leistungsschub ist neue Trainer Timo Rost verantwortlich, der seither tolle und fruchtbare Arbeit leistet.

Bei den Gästen aus Rosenheim wird mindestens genauso akribisch und leidenschaftlich das Tagwerk getan, nur hat sich bis dato noch nicht das kontinuierliche Punktesammeln eingestellt. Man gibt immer alles, zeigt auch wie zuletzt gegen Schalding-Heining wirklich gute Leistungen – vor allem spielerisch war das mehr als ansehnlich und gutes Regionalliga-Niveau -, aber mit dem Toreschießen klappt es noch nicht optimal. „Wir haben unter der Woche sehr viel Torabschluss trainiert und wollen dies auch am Samstag so von unseren Jungs sehen. Man spürt die Galligkeit nach Erfolg im Team und das sogenannte „Jetzt-erst-recht-Gefühl“. Natürlich ist Bayreuth seit fünf Spielen ungeschlagen und haben mit Ivan Knezevic den Mann der Stunde in ihren Reihen. Wir werden uns aber gezielt auf ihn vorbereiten und wissen welche Qualität in der Mannschaft steckt, aber auch wo sie verwundbar sind. Wir freuen uns auf alle Fälle auf ein gutes Spiel vor großem Publikum in einer tollen Atmosphäre“, so der Trainer von 1860 Rosenheim Ogi Zaric im Hinblick auf die Partie im Hans-Walter-Wild-Stadion in Bayreuth.

Es käme schon nicht ganz ungelegen, wenn die Mannschaft um Kapitän Matze Heiß den ein oder anderen Punkt aus Oberfranken mitnehmen könnten. Dass dies trotz des derzeitigen Laufes des Heimteams nicht illusorisch ist, zeigen die Ergebnisse Woche für Woche aus der höchsten bayerischen Amateurliga. Jeder kann jeden bezwingen, egal ob auf eigenem Platz oder auswärts. Die Liga ist wahnsinnig ausgeglichen und daher auch gleichzeitig brutal spannend.

Am Samstag wird sehr wahrscheinlich die Sechzger Offensivkraft Bruno Goncalves nicht mitwirken können, er leidet wieder unter Oberschenkelproblemen. Ansonsten sind alle Mann fit, die Trainer Ogi Zaric und Thomas Kasparetti können wieder mal aus dem Vollen schöpfen.

Zum Hinrunden-Abschluss wollen die Rosenheimer unbedingt nochmal punkten und zu den 15 Zählern noch weitere hinzukommen lassen. Es sollte möglichst vermieden werden, dass man nach 17 Spieltagen die Rote Laterne innehat. Jedoch wäre dies bei der aktuellen Tabellensituation auch kein Beinbruch, ganze acht Teams hängen mit nur drei Punkten Unterschied auf den letzten acht Plätzen zusammen. Es geht also sehr, sehr eng zu im Kampf gegen den möglichen Abstieg, alles ist möglich.

Dem Team von 1860 Rosenheim kann man am Samstag bei der weiten Auswärtsfahrt nach Oberfranken nur alles Gute und viel Glück wünschen – und einen treffsicheren Abschluss. Dies war zuletzt das große Problem im Spiel gegen den SV Schalding-Heining, die sympathische Mannschaft aus Niederbayern weiß bis heute noch nicht so recht, wie sie zu diesem glücklichen Dreier kam. Das soll aber nun besser werden, die Rosenheimer Angreifer wurden in den Trainingseinheiten unter der Woche auf kompromisslose und konsequente Abschlüsse gedrillt. Hoffen wir mal, dass sie ihrer Kernkompetenz wieder zufriedenstellend nachkommen können und die Sechzger zum Erfolg in Bayreuth schiessen.

24 Okt

Jugendfußball beim TSV 1860 Rosenheim – drei U13 Spieler in Regionalauswahl berufen

Für Leon Mavraj, Emir Duran und Rico Bichler geht es kommenden Sonntag zur Regionalauswahl Südbayern.

In Landshut wartet ein spannendes NLZ Turnier auf sie.

Gebt Gas Jungs, wir wünschen euch viel Erfolg und Spaß!

 

21 Okt

Unglückliche Niederlage für Herren

Der TSV 1860 Rosenheim muss gegen den SV Schalding-Heining die nächste Niederlage hinnehmen und steht damit wieder auf dem letzten Tabellenplatz. Ein unglückliches Tor ebnete den Passauern dabei den Weg zum Dreier.

Mit der ersten nennenswerten Aktion des Spiels gingen die Gäste in Führung. Andreas Jünger probierte es aus ca. 25 Metern direkt und durch einen Platzfehler änderte der Ball seine Richtung, Mario Stockenreiter im Tor der Rosenheimer war geschlagen (16.). Danach entwickelte sich eine ausgeglichene erste Halbzeit, Rosenheims Andrija Bosnjak hatte sogar die Chance auf den Ausgleich, als er nach Vorarbeit von Philipp Maier knapp am Tor vorbeischoss (27.).

Im zweiten Durchgang drängten die Rosenheimer auf das 1:1, doch sie sollten nicht belohnt werden. Matthias Heiß (58.) und wieder Bosnjak (63.) hatten kurz hintereinander gute Möglichkeiten, beide Male sprang jedoch nur eine Ecke heraus. In der Schlussviertelstunde schöpften die Rot-Weißen noch einmal Hoffnung, als Schaldings Fabian Burmberger nach einem Foulspiel mit einer gelb-roten Karte das Feld verlassen musste (77.). Richtig zwingend wurde es aber nicht mehr, lediglich Bosnjak hatte nochmal eine gute Chance, die war jedoch leichte Beute für SVS-Keeper Markus Schöller (88.).

Alles in allem ist die Niederlage für die Rosenheimer sehr unglücklich, gerade aufgrund der zweiten Halbzeit wäre ein Punkt verdient gewesen. Das sah auch 1860-Coach Ogi Zaric so: „In der zweiten Hälfte haben wir sehr guten Fußball gespielt. Bitter ist, dass wir es nicht geschafft haben, ein Tor zu erzielen, obwohl wir die Chancen hatten.“ Auch Schaldings Trainer Stefan Köck sprach den Rosenheimern ein Kompliment aus: „In der zweiten Hälfte ist Rosenheim mit breiter Brust aus der Kabine gekommen und wir haben unser Offensivspiel vernachlässigt. Daher ist das Spiel fast gekippt. Rosenheim hat in dieser Phase bärenstark gespielt.“

Für den TSV 1860 geht es am kommenden Woche am Samstag um 14 Uhr zur Spielvereinigung aus Bayreuth, der sich derzeit auf einem kleinen Höhenflug befindet. Dort können sich die Sechziger erneut beweisen und wichtige Punkte gegen den Abstieg sammeln.

Quelle: Beinschuss