8 Sep

Spekulationen beendet – Klarheit über Solidaritätsbeitrag beim Schweinsteiger-Wechsel

Die Fußballabteilung des TSV 1860 Rosenheim hat Klarheit über Solidaritätsbeitrag beim Schweinsteiger-Wechsel.

Der Transfer von Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern München zu Manchester United hat auch in der Region für Schlagzeilen und teilweise wilde Spekulationen gesorgt. Der TSV 1860 Rosenheim, bei dem Bastian Schweinsteiger seine fußballerische Jugendzeit verbrachte, soll finanziell großartig davon profitieren. Jetzt sind die Bedingungen klar.

„Als Verein, der Bastian Schweinsteiger ausgebildet hat steht uns nach den FIFA Statuten bei einem Wechsel ins Ausland ein sogenannter Solidaritätsbeitrag zu“, so Fußball-Finanzvorstand Sandro Sacco. „Diesen haben wir jetzt bei Machester United geltend gemacht.“

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Die Verhandlungen liefen direkt mit der Rechtsabteilung von Manchester United. Auch von Seiten des DFB gab es Unterstützung für die 60er. Basis für die Berechnung ist die Ablösesumme und die Zeit, die der Spieler ab seinem 12. Lebensjahr beim Verein verbracht hat. „Die Ablösesumme für Bastian Betrug 9 Millionen Euro und uns wurden 2 Jahre angerechnet. Die Auszahlung erfolgt in zwei Raten, beim Verein bleiben abzüglich Beratungs- und Rechtskosten jeweils 19.000 Euro. Die erste Rate ist im August bereits eingegangen“ so Sandro Sacco weiter.

„Wir freuen uns sehr über die tolle Karriere von Bastian und darüber, dass wir als sein Ausbildungsverein auch finanziell profitieren können. Das ist für uns auch wieder Ansporn weiterhin viel Kraft in unsere Jugendarbeit zu stecken,“ so Abteilungsleiterkollege Nicolas Foltin. „Wir haben uns bewusst an keinerlei Spekulationen in den letzten Wochen beteiligt und werden in Ruhe weiterarbeiten. Wir werden das Geld für unsere qualitativ hochwertige fußballerische Ausbildung verwenden.“

(Foto: dailystar.co.uk)