12 Nov

U 13 kehrt mit einem Arbeitssieg aus Starnberg zurück

Einen 2:1-Zittersieg nach einer sehr durchwachsenen Leistung erkämpfte sich die U 13 beim Tabellenschlusslicht FT Starnberg 09.

Fünf Tage nach dem grandiosen Auftritt gegen den Branchenprimus FC Bayern München, als man sich ein durchaus verdientes Unentschieden erspielte, ging es zur FT Starnberg, die am Tabellenende steht. Von der Papierform her sollte es eine leichte Aufgabe sein, allerdings hat die Mannschaft bereits einige Male die Erfahrung gemacht, dass alle Teams in dieser ausgeglichenen Liga sehr schwer zu bespielen sind.

Dementsprechend wurde im Vorfeld auch davor gewarnt, den Gegner zu unterschätzen. Die Warnungen wurden aber schnell beiseitegeschoben, als bereits nach 15 Sekunden das 1:0 für die 60er fiel. Maxi Jägerbauer eroberte kurz nach dem Anstoß den Ball in der Starnberger Hälfte und zog einfach ab. Das Leder klatschte an den Innenpfosten und von dort zum Führungstreffer ins Tor. Nun glaubten wohl viele, dass man die Begegnung locker herunterspielen würde. Man merkte, dass die Konzentration heruntergefahren wurde und das bestraften die tapfer kämpfenden Starnberger auch sofort. Nach einem langen Ball wurde der einheimische Stürmer viel zu wenig attackiert und so konnte er nach innen ziehen, um abzuschließen. Er visierte das lange Eck an, allerdings war unser Keeper Valentin Franz zur Stelle. Leider konnte er die Kugel nicht festhalten und da der nachrückende zweite Stürmer etwas schneller am Ball als unsere Verteidiger war, fiel auch postwendend der Ausgleich.

In der Folge war unsere Truppe gegenüber dem couragierten Auftritt gegen die Bayern nicht wiederzuerkennen. Es gab sehr viele Ballverluste, die aus ungewohnten technischen Fehlern und der aufkommenden Hektik resultierten. Der rutschige Rasen tat sein Übriges, dass die Mannschaft vor allem in der ersten Hälfte überhaupt nicht ins Spiel fand. Bis auf zwei Möglichkeiten, als Domi Köck beide Male knapp verzog, gab es keine weiteren zwingenden Aktionen mehr.

Die Marschrichtung für die zweite Hälfte war klar. Das Spiel musste viel breiter angelegt und die Kontaktzahl verringert werden, wenn man das Abwehrbollwerk der Starnberger knacken wollte. Der Einsatz stimmte nun und der Schiedsrichter unterband in der zweiten Hälfte auch deutlich mehr regelwidrige Aktionen des Gastgebers. So ergab sich ein deutliches Übergewicht der Rosenheimer, aber der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Man muss allerdings auch selbstkritisch anmerken, dass bei allem Engagement die notwendige Präzision fehlte, um erfolgreich zum Abschluss zu kommen. Deshalb braucht man an so einem Tag, an dem spielerisch nicht sehr viel zusammenpasst, auch einmal Glück, um letztendlich erfolgreich zu sein. Nach einem weiteren Freistoßpfiff chipte Noah Markulin den Ball vor das Starnberger Gehäuse. Obwohl sich eine große Spieleranzahl im Strafraum befand, flog das Leder an Freund und Feind vorbei ins Tor zum 2:1 Führungstreffer.

Danach ergaben sich noch weitere Möglichkeiten, um das Ergebnis höher zu gestalten. Allerdings mussten die Rosenheimer Fans kurz vor Schluss noch einmal die Luft anhalten, als nach einem langen Ball der Starnberger unser Verteidiger ausrutschte und der Stürmer alleine auf Valentin Franz zulief. Er wollte unseren Keeper überlupfen, aber Vali war auf der Hut und konnte den schwierigen Ball und damit den Sieg der Mannschaft festhalten.

Die Mannschaft ist gerade noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Trotz aller Appelle haben wir es bis jetzt noch nicht geschafft, dass wir in sämtlichen Spielen mit hundertprozentiger Konzentration auftreten. Es sollte aber jedem Einzelnen klar sein, dass man nur erfolgreich sein kann, wenn dies bei jedem Spieler der Fall ist.

Nächsten Sonntag steht eine weitere schwierige Aufgabe dieser Kategorie bevor. Gegen den Tabellenvorletzten SE Freising sollte nun kein Zweifel mehr daran bestehen, dass man von der ersten Sekunde an Vollgas geben muss!