28 Okt

Wichtiger Auswärtssieg in Bayreuth

 In einem umkämpften und sehr ansehnlichen Regionalliga-Spiel konnte der TSV 1860 Rosenheim einen ganz wichtigen Auswärtssieg einfahren. Den Treffer des Tages markierte Ludwig Räuber, der keine Nerven zeigte und souverän vom Punkt traf. Damit geben die Sechziger die rote Laterne der Liga wieder ab.

In einer von Beginn an sehr ansehnlichen Begegnung versuchten die Bayreuther von Beginn an Druck auf die Rosenheimer-Abwehr aufzubauen. So kamen die Hausherren, die seit fünf Spielen ungeschlagen waren, bereits nach vier Minuten zum ersten Abschluss der Begegnung. Torjäger Ivan Knezevic fackelte nicht lange und zog sofort ab, allerdings flog sein Schuss weit über das Gehäuse der Rosenheimer. Die Gäste waren es, die in der achten Minute ihre erste Gelegenheit verbuchen konnten. Nach einer Ecke von der linken Seite stieg Matze Heiß am höchsten. Sein Kopfball flog ebenfalls über das Tor.

Vier Minuten drauf waren es wieder die Gastgeber, die gefährlich vors Gehäuse kamen. Nach einer starken Hereingabe von der linken Seite verpasste Anton Makarenko den Ball sieben Meter vor dem Kasten. Dafür war Marcel Schiller zur Stelle und dieser traf die Querlatte – Glück für die Sechziger, die von dieser Möglichkeit aber überhaupt nicht geschockt waren und in der 14. Minute die nächste Chance hatten. Nach einer Flanke von der rechten Seite durch Stürmer Markus Einsiedler kam Ludwig Räuber fünf Meter vor dem Bayreuther Tor zum Kopfball, fand seinen Meister aber in Sebastian Kolbe im Bayreuther Tor.

Zehn Minuten drauf waren wieder die Rosenheimer am Drücker. Nach einer tollen Aktion, kam Markus Einsiedler im Strafraum an den Ball, doch sein Flachschuss ging weit am Tor vorbei. Einsiedler war es auch, der in der 40. Minute die beste Gelegenheit für die Oberbayern hatte. Markus Einsiedler zog aus 20 Metern ab und der landete an der Oberkante der Latte. Remis im Lattenduell. Vier Minuten drauf hatten die Sechziger schon wieder eine riesen Möglichkeit, die Georg Lenz aber leichtfertig vergab. Nach einer Ecke von der rechten Seite kam Georg Lenz freistehend aus drei Metern an den Ball, jedoch konnte Lenz mit dem Geschenk nichts anfangen und Torwart Sebastian Kolbe war zur Stelle.

Mit dieser Aktion endete die starke, abwechslungsreiche und ausgeglichene Partie – mit einem kleinen Chancenplus für die Rosenheimer – mit der Nullnummer. Die zweite Halbzeit konnte von der Kombinationsstärke nicht mehr ganz mit dem ersten Abschnitt mithalten und die Partie wurde etwas fahriger. Alle acht gelben Karten wurden in der zweiten Hälfte gezückt und so musste auch eine Standardsituation die Begegnung entscheiden. Nach einer Stunde foulte Shpetim Sulejmani einen Sechziger im Strafraum. Schiedsrichter Elias Tiedeken zögerte nicht lange und zeigte auf den Punkt. Ludwig Räuber nahm sich der Sache an, zeigte keine Nerven und verwandelte traumwandlerisch sicher ins rechte untere Eck. Die wichtige Führung für die Rosenheimer.

Fünf Minuten drauf hatte der TSV erneut Pech, als ein starker Schuss von Einsiedler erneut nur das Aluminium traf. In der Folgezeit warfen die Bayreuther alles nach vorne, ohne dabei richtig gefährlich zu werden. Die Rosenheimer hingegen setzten auf Konter und standen in der Abwehrreihe sehr stabil, weshalb die Begegnung nicht unverdient mit dem Auswärtssieg für die Rosenheimer endete. Damit schieben sich die Rosenheimer – in einer äußerst engen Regionalliga – auf einen Abstiegs-Relegationsplatz.

Quelle: Beinschuss