10 Jan

Unser Coach Ogi Zaric im großen Winterinterview beim Fußballportal FuPa

Im Sommer ging der TSV 1860 Rosenheim aus Überzeugung ein Wagnis ein: Der Traditionsklub aus der Innstadt, der neben Bastian Schweinsteiger oder Julian Weigl schon so einigen Kickern den Weg in die Bundesliga geebnet hat, verpflichtete mit Ognjen Zaric einen blutjungen Coach. Der 29-Jährige war zuvor nur im Jugendbereich tätig. Kann das gut gehen? Diese Frage stellten sich die Skeptiker rund ums Jahnstadion. Und die Kritiker sehen sich zur Winterpause bestätigt, die Sechziger rangieren auf einem Relegationsplatz und müssen um den Klassenerhalt bangen. Deshalb verfallen die Verantwortlichen aber noch lange nicht in Aktionismus. Die Oberbayern sehen sich als kleiner Fisch im Haifischbecken Regionalliga, der Ligaerhalt war von Anfang an das anvisierte Ziel. Warum`s noch nicht wie gewünscht läuft, woran`s hapert und worin für ihn die größte Umstellung im Vergleich zum Jugendfußball besteht, das erklärt der Österreicher mit serbischen Wurzeln im FuPa-Interview.

FuPa: Ogi, in gut einer Woche startet die Vorbereitung. Bist du schon voller Tatendrang? 
Ognjen Zaric (29): Wir sind schon alle heiß. Am 17. Januar legen wir mit einer Leistungsdiagnostik los. In den sieben Wochen der Vorbereitung werden wir sieben Testspiele absolvieren. Hört sich im ersten Moment viel an, aber jeder im Kader soll ausgiebig die Chance erhalten, sich zu zeigen. Bevor`s wieder in die Vollen geht, spielen wir noch beim Sparkassenpokal mit, einem bei uns in der Region sehr populären Hallenturnier. Die Jungs sollen einfach Spaß am Kicken haben, die Gaudi steht im Vordergrund. Trotzdem gehen wir die Sache mit der nötigen Ernsthaftigkeit an und wollen den Titel holen. 

In der Winterpause bleibt auch mal Zeit zum Abschalten. Wie hast du die freie Zeit verbracht? 
Ich habe eine kleine Tochter und habe sehr viel Zeit mit der Familie verbracht, was im Laufe des Jahres immer ein wenig auf der Strecke bleibt. Dadurch konnte ich Abstand gewinnen und auch mal einen anderen Blick auf das Ganze kriegen. Aber natürlich kannst du als Trainer nie ganz abschalten. Ich habe die bisher absolvierte Saison ausgiebig Revue passieren lassen und analysiert. Zudem bin ich nächste Woche noch auf einem Trainerkongress in Wien. 

Worum geht`s da? 
Der Kongress wird vom ÖFB (Österreichischer Fußballverband, Anm.d.Redaktion) ausgerichtet. Ich bin als Redner eingeladen und werde über darüber referieren, wie ein Team in Ballbesitz Lösungen finden kann, um zum Torabschluss zu kommen.  

 

Gutes Stichwort: Mit dem Torabschluss hapert es bei deinem Team offensichtlich. In 22 Partien habt ihr erst 18 Treffer erzielen können – Minuswert in der Regionalliga Bayern. 
Es ist aber nicht so, dass wir uns keine Chancen erspielen. Im Gegenteil, wir kommen in jeder Partie immer wieder aussichtsreich ins letzte Drittel. Aber ganz klar: Vor dem Tor müssen wir einfach kaltschnäuziger werden, daran werden wir in der Vorbereitung hart arbeiten. In einigen Aktionen fehlte auch das Spielglück. Wir wollen noch mehr Torchancen provozieren, und diese dann auch nutzen. Für den Aufwand, den wir betreiben, haben wir uns viel zu wenig belohnt. 

Gegen die Bayern-Amateure habt ihr gewonnen, gegen die Top-Teams Schweinfurt und Burghausen gepunktet.  Salopp gefragt: Warum hängt ihr unten drin? 
Wir haben uns im Sommer auf die Fahnen geschrieben, dass wir dominant auftreten und attraktiven Fußball spielen wollen. Das geht aber nicht von heute auf morgen, die Entwicklung braucht Zeit. Das ist aber allen im Verein bewusst. Und dass es eben auch mal Durchhänger gibt, ist ganz normal. Aber meine Spieler sind extrem motiviert und wir werden mit Vorbereitungsbeginn alles reinschmeißen, um das in den Griff zu bekommen. 

Du warst zuvor nur im Jugendbereich tätig. Wir groß war für dich die Umstellung? 
Der größte Unterschied ist für mich die Philosophie der Spieler. Im Jugendbereich haben die Jungs alle ein langfristiges Ziel vor Augen: Sie wollen es in den Profibereich schaffen. Bei den Herren ist das anders. Da stehen die kurzfristigen Ziele im Vordergrund, weil eben auch andere Faktoren dann dazukommen, wie Beruf und Familie. Dann verschiebt sich der Fokus. Im Seniorenbereich zählt der kurzfristige Erfolg oder überspitzt gesagt, das primäre Ziel ist der Sieg im nächsten Spiel. 

»Was mich überrascht hat: Es wird sehr destruktiv gespielt wird.«

Wie fällt dein Fazit nach einem halben Jahr Senioren-Regionalliga aus? 
Zunächst muss ich konstatieren: Herrenfußball ist beinharter Ergebnissport. Was mich überrascht hat: Es wird sehr destruktiv gespielt wird. Das Zerstören steht im Vordergrund. Viele Teams wollen mit einfachen Mitteln zum Erfolg kommen. Hinten sicher stehen und vorne soll dann die individuelle Qualität entscheiden. Das ist extrem einfacher Fußball. Das ist auch völlig legitim, solange Zählbares herausspringt.

Du bist neben dem Regionalliga-Team auch noch für die U19 verantwortlich. Mit Erfolg, die A-Junioren sind Tabellenführer in der Landesliga Süd. Aber wahrscheinlich kein ganz einfacher Spagat. 
Das stimmt, es kommt schon mal zu Terminüberschneidungen. Ich versuche aber, so oft wie möglich dabei zu sein. An dieser Stelle muss ich ausdrücklich mein hervorragendes Trainerteam loben. Dass ich als Coach der ersten Mannschaft mit an Bord bin, motiviert die Spieler noch zusätzlich. Unsere Philosophie ist es, unsere eigenen Jungs in die Regionalliga-Mannschaft zu bringen. Schon jetzt haben wir sechs bis sieben Spieler in der ersten Mannschaft, die seit der Jugend beim Verein sind. Wir wollen weiter eine Talentschmiede sein und die erste Adresse für ambitionierte junge Kicker aus der Region bleiben. 

Zum Abschluss ein kurzer Ausblick: Mit 29 in der Regionalliga, wo siehst du dich mit 35? 
Wenn ich eins in den letzten Jahren gelernt habe, dann das, dass man im Fußball nicht langfristig planen kann. Klar hat man immer die Hoffnung, dass es weiter nach oben geht. Aber ich habe in Rosenheim einen Riesenspaß daran was ich mache und bin mit Leidenschaft dabei. Ich habe das Privileg, seit fünf Jahren hauptberuflich im Fußballgeschäft tätig zu sein. Das ist schon eine tolle Sache. 

17 Dez

Toller WEKO-Preis auf Weihnachtsfeier

WEKO, das Einrichtungshaus in Rosenheim ist seit vielen Jahren ein toller Partner für die Fußballer des TSV 1860 Rosenheim. Im Rahmen der Jahresabschlussfeier steuerte WEKO einen tollen Preis für die traditionelle Verlosung bei – einen Warengutschein im Wert von 500 Euro.

Der glückliche Gewinnerin ist die gute Seele des Vereins, Angelika Wallner, die sich den Preis mehr als verdient hat. Herzlichen Dank an unseren Partner WEKO für die großartige Unterstützung.

14 Dez

JUGENDFUSSBALL BEIM TSV 1860 ROSENHEIM – 60er Nachwuchs geht in den Jahresendspurt!

Neben den eigenen Corox Hallenmasters an diesem Wochenende, sind die Jugendmannschaften des TSV 1860 Rosenheim fleißig im Einsatz und treffen wieder auf tolle Gegner wie den 1. FC Nürnberg und Dynamo Dresden.

Am Samstag bricht das Fördercampus- Team um Trainer Siggi Niggl und Ümit Venedikglu bereits in den frühen Morgenstunden auf nach Feucht um bei den Rahmer Hallenmasters des 1. SC Feucht teilzunehmen. Dort warten Gegner wie der 1. FC Nürnberg, FC Ingolstadt 04, 1. FC Schweinfurt 05 oder auch der SSV Jahn Regensburg.

Die U12 der Rothosen haben einen kurzen Weg ins nahegelegene Wasserburg. Auch dort erwartet die Laubenbacher- Truppe ein tolles Turnierfeld. SV Austria Salzburg, FC Ingolstadt 04, FC Augsburg oder SV Wacker Innsbruck geben sich die Ehre.

Weiter geht es für die U12 des TSV 1860 Rosenheim dann gleich am Sonntag Morgen. Ebenfalls geht es nach Feucht zu den Rahmer Hallenmasters des 1. SC Feucht. Dynamo Dresden, FSV Zwickau, Hessen Kassel und der Club aus Nürnberg werden die Gegner der jungen 60ger sein. Die U11 und die U10 treten in den heimischen Corox Hallenmasters an.

Auch die älteren Jahrgänge sind im Einsatz.

Die U16 um Trainer Marcus Sedlbauer reisen am Freitag in österreichische Kirchbichl und messen sich mit unseren österreichischen Freunde. Am Sonntag geht es für die U17 zum TuS Geretsried.

Auch dort warten starke Gegner auf den Nachwuchs des Regionalligisten.

10 Dez

emilo und der TSV 1860 Rosenheim gehen neue Partnerschaft ein – Münchner Unternehmen ziert ab sofort stolz die Trikots des Regionalligisten

Seit letzter Woche ruht der Ball in der Regionalliga Bayern, die Mannschaften befinden sich in der wohl verdienten Winterpause. Die Verantwortlichen des TSV 1860 Rosenheim arbeiten in dieser Zeit mit Hochdruck an der Weiterentwicklung des Vereins.

Mit der Münchner Spezialitätenrösterei emilo können sie jetzt einen neuen Partner präsentieren. Das Münchner Unternehmen ziert künftig die Trikotbrust des Regionalligisten.

„Wir hatten sehr konstruktive Gespräche mit dem Geschäftsführer von emilo Emanuel Clemm, der eine enge Beziehung zu Rosenheim hat. Beide Seiten haben großes Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit. Unser nachhaltiges Konzept mit unserer Jugendarbeit als Kern deckt sich gut mit den Interessen von emilo. Wir freuen uns sehr über die neue Zusammenarbeit und sind voller Tatendrang, gemeinsam etwas Nachhaltiges zu entwickeln“, so Abteilungsleiter Franz Höhensteiger.

Emanuel Clemm von emilo zur neue Partnerschaft: „Es freut uns sehr mit dem TSV 1860 Rosenheim einen weiteren Traditionsverein in Rosenheim zu unterstützen. Unseren Fokus möchten wir bei der künftigen Partnerschaft auf die Nachwuchsarbeit des Vereins richten, da wir der festen Überzeugung sind, dass dies die Basis einer zukunftsorientierten Ausrichtung eines Vereins ist. So wünschen wir dem Team und allen beteiligten eine erfolgreiche Rückrunde.“

Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Regionalliga-Mannschaft wurde dem Team das neue Trikot zum ersten Mal präsentiert. Beim renommierten Sparkassenpokal läuft die Mannschaft zum ersten Mal mit den neuen Trikots aufs Parkett der Gaborhalle.

Die emilo SPEZIALITÄTENRÖSTEREI mit Sitz in München, wurde 2018 vom crema Magazin zum „Röster des Jahres“ ausgezeichnet. emilo bietet neben seiner breiten Auswahl an erstklassigen Kaffees und Espressosorten, zusätzlich Baristakurse, Schulungen, Verkostungen sowie Kaffee-Catering an. Neben der Betreuung erstklassiger Restaurants und renommierter Feinkosthändler reichen unsere Referenzen bis hin zur Sterneküche, dem Spitzensport und internationalen Unternehmen.

5 Dez

Herzlich willkommen im Kids Club

Der Kids Club ist ein idealer Einstieg in die Bewegung für 4- bis 9-jährige Mädchen und Jungen.

Das Angebot richtet sich an Vor- und Grundschulkinder, die in einem kindgerechten Umfeld, frei von Ergebnissen oder Tabellen, spielen wollen. Neben der Optimierung koordinativer Fähigkeiten und der Technik steht vor allem der Spaß am Spiel und der Bewegung im Vordergrund. Soziales Lernen, Kooperation, Kommunikation und Fairness werden erlebt und gezielt gefördert.

Die Teilnahme am Kids Club ist auch zusätzlich zum normalen Vereinstraining möglich.

Der Kids Club Unterhaching findet ab sofort auch beim TSV 1860 Rosenheim statt.

Das Training findet ab dem 06.12.2018 in der Halle statt.

Zeit: jeden Donnerstag von 16.15 Uhr- 17.15 Uhr.

Adresse: Prinzregentenstr. 32-34, 83022 Rosenheim

Meldet Euch zum Probetraining (kostenlos) an und kommt vorbei.

Wir freuen uns auf Euch.

Email: sebastian.backer@spvggunterhaching.de

Mobil unter 0179/ 2140069

3 Dez

TSV 1860 Rosenheim U19 weiterhin Spitzenreiter

In einem kampbetonten Spiel gewann die A Jugend Landesligamannschaft des TSV 1860 Rosenheim gegen den Tabellenzweiten Nördlingen völlig verdient auch in dieser Höhe mit 3:0.

Gleich von Anfang an nahmen die jungen 60er das Heft in die Hand und erspielten sich einige sehr gute Tormöglichkeiten. Bis zur 41. Minute mussten die 150 Zuschauer warten, bis Mustafic ein Missverständnis in der Nördlinger Abwehr zur verdienten 1:0 Führung einschob.

Kurz vor der Halbzeit setzte sich dann Torjäger Keereerom energisch durch und seine Hereingabe lenkte ein Nördlinger Abwehrspieler  zur 2:0 Führung der 60er ins eigene Tor.

Wer nach der Pause ein Aufbäumen der Nördlinger erwartete sah sich getäuscht. Vielmehr kreierten die 60er weitere Chancen und die Rosenheimer Fans durften in der 68. Minute ein drittes Mal jubeln, als Keereeroms sich auf der rechten Seite erneut durchtankte, uneigennützig auf Mustafic auflegte und dieser mit seinen 2. Treffer an diesem Nachmittag endgültig alles klar machte. Die 60er spielten jetzt das Spiel im sicheren Gefühl des Sieges zu Ende und ließen nichts mehr anbrennen.

Somit bauten die Rosenheimer den Punktevorsprung als Tabellenführer mit 4 Punkten aus und können gestärkt und selbstbewusst in die Rückrunde gehen.

Aufstellung : Kuile, Krasnigi, Albrich, Jesse, Furch Mustafic, Hodzic, Hanslmayer, Sattelberger, Drach Keereerom, Zetterberg, Bachleitner Kuchler, Rohner