31 Mrz

Auswärtssieg! Derbysieg!

Der SV Wacker Burghausen hat den Schwung vom 3:0 in Buchbach nicht ins Derby gegen den TSV 1860 Rosenheim mitnehmen können und unterlag dem Rivalen vom Inn am Samstag mit 1:2. Für das Team von Trainer Thomas Kasparetti der erste Dreier des Jahres und ein ganz wichtiger Sieg im Abstiegskampf, Wacker wartet hingegen weiter auf den ersten Heimdreier 2019.

Burghausen mit schwungvollem Beginn und gleich mit einem Lattenkracher von Matthias Stingl, der aus 20 Metern trocken abgezogen hat (6.). Doch nur fünf Minuten später die kalte Dusche, als Luftetar Mushkolaj sich aus 18 Metern ein Herz fasste, Franko Flückiger den Aufsetzer nicht zu fassen bekam und die Kugel zum 0:1 in die Maschen trudelte – das erste Tor des Schweizers und ein böser Nackenschlag für Wacker, der das Spiel der Hausherren lähmte. Aber es kam noch schlimmer: Erst überstand Burghausen eine Doppelchance durch Danijel Majdancevic und Linor Shabani (17.), aber in der nächsten Situation klingelte es erneut im Wacker-Kasten, als Majdancevic eine Ecke ins Zentrum köpfte, wo Georg Lenz einnicken konnte (19.).

Die Führung spielte natürlich den Sechzigern in die Karten, die nun mit weiten Bällen das Mittelfeld überbrückten, aber keine ernsthaften Nadelstiche setzen konnten. Die beste Gelegenheit zum Anschlusstreffer verpasste erneut Stingl, dessen Kopfballaufsetzer nach Ecke von Muhamed Subasic aus sechs Metern über die Latte sprang (43.).

Mit Wiederbeginn Burghausen wieder mit mehr Elan und auch prompt wieder mit einer Chance durch Marius Duhnke, dessen Schuss geblockt wurde (47.). Den Nachschuss setzte der für den angeschlagenen Kevin Hingerl eingewechselte Christoph Maier übers Lattenkreuz. Auf der anderen Seite verfehlte Shabani aus sieben Meter das Tor von Flückiger, ehe Gäste-Keeper Marius Herzig einen gut geschossenen Subasic-Freistoß aus 16 Metern aus dem Eck fischte (57.). Bis die 856 Zuschauer in der Wacker-Arena die nächste Chance zu sehen bekamen, dauerte es bis zur 81. Minute und wieder war es Stingl, der mit einem schönen Kopfball Pech hatte, als Herzig den Ball aus dem Triangel holte. In der 89. Minute verhinderte Flückiger nach einem Alleingang von Robert Köhler den dritten Treffer für Rosenheim, ehe Felix Bachschmid in der Nachspielzeit mit einem Nachschuss wenigstens der Ehrentreffer glückte.

Während Kasparetti viel Lob für seine Mannschaft fand, war Burghausens Trainer Wolfgang Schellenberg mächtig angefressen: „Wir hatten ein Einstellungsproblem sowohl in läuferischer Hinsicht als auch bei der Konzentration aufs Spiel. Nach der Pause haben sich einige gegen die Niederlage gestemmt, aber nicht alle.“ Das klingt nach einer unangenehmen Trainingswoche!

SV Wacker Burghausen: Flückiger – Scheidl, Hingerl (46. Maier), Buchner, Nicklas (74. Schulz) – Aigner – Wächter, Stingl, Subasic, Bachschmid – Duhnke (74. Bosnjak). Trainer: Schellenberg.

TSV 1860 Rosenheim: Herzig – Linner (78. Köhler), Lenz, Räuber, Krätschmer, Mayerl – Maier, Shabani – Majdancevic (82. Tobias), Einsiedler (90. Eminoglu) , Mushkolaj. Trainer: Kasparetti.

Tore: 0:1 Mushkolaj (11.), 0:2 Lenz (19.), 1:2 Bachschmid (90. +1)

Schiedsrichter: Haslberger (St. Wolfgang)

Zuschauer: 856

Gelb: Nicklas, Buchner – Krätschmer

Quelle: Beinschuss

29 Mrz

Jugendfußball beim TSV 1860 Rosenheim – Coach Heindl vor ganz besonderem Spiel!

Für Christian Heindl steht diesen Sonntag ein ganz besonderes Spiel auf dem Plan. Er reist mit seiner Truppe zu seinem Heimatverein den TSV Emmering. Dort wird ihn und sein junges Team ein starker Gegner empfangen. Im Heimspiel kamen die Rothosen nicht über ein 1:1 Unentschieden raus.

Bereits am Samstag geht es für die U13 um Trainer Markus Markulin in den Alpenbauer Sportpark nach Haching. Dort trifft man in der Bezirksoberliga auf die SpVgg. Der Ball rollt ab 11.00 Uhr. Die U12 fährt zum Derby nach Schloßberg. Um 15 Uhr möchte Johannes Laubenbacher zum Auftakt in die Rückrunde mit seinen Jungs einen Punkt entführen.

Auch der Tabellenführer der U17 Kreisliga, greift ab diesem Wochenende wieder ein. Die Obermayr/Sedlbauer/Schmidt- Truppe eröffnet die Rückrunde um 17.00 Uhr gegen die JFG FC Bavaria Isengau. ,,Wir hoffen das wir gut in die Rückrunde starten und den Traum vom Meistertitel einen kleinen Schritt näher kommen!“ So Kapitän Luis Jesse.

Am Sonntag ist neben der U14 auch die U15 des TSV 1860 Rosenheim im Einsatz. Die Haas-Truppe reist ins nahegelegene Bad Aibling. Dort trifft man auf den Gastgeber DFI. Trotz das bereits wieder künstliche Stimmung gemacht wird, freuen sich die Rothosen sehr auf den zweiten Spieltag der Rückrunde.

Für U19 mit ihrem Trainerteam ,,Die Wallners“ geht es nach Deggendorf. Dort wartet keine leichte Aufgabe auf den Tabellenführer der U19 Landesliga. Es wird wieder eine starke und sehr konzentrierte Leistung nötig sein um den tollen Vorsprung auf Rang 2 verteidigen zu können!

Nach dem enttäuschenden 0:0 bei der SpVgg Landshut am vergangenen Wochenende empfängt die U17 der 60ger den FC Königsbrunn. Mit dem Gast ist trotz eines deutlichen Auswärtserfolges im Hinspiel zu rechnen. Königsbrunn schoss den SV Schalding Heining am letzten Spieltag mit 10:0 vom Platz. Hoffentlich haben Cosentino und Co. das Visier richtig eingestellt. Anstoß ist am Sonntag um 14.00 Uhr!

28 Mrz

1860 Rosenheim hofft auf Befreiungsschlag im Derby

Am 27. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 30.03.19 um 14:00 Uhr beim SV Wacker Burghausen antreten.

Wieder ein Pünktchen mehr und somit aktuell in Summe deren 24 heimste der TSV 1860 Rosenheim im letzten Heimspiel vor acht Tagen gegen die SpVgg Greuther Fürth II ein. Durch die zeitgleiche Last-Minute-Niederlage von Heimstetten konnte man damit sogar wieder die direkten Abstiegsplätze verlassen. Dies ist wieder ein Beweis mehr, dass im Abstiegskampf wirklich jeder Punkt zählt und oftmals nur Nuancen über Sieg oder Niederlage bzw. noch drastischer über Abstieg oder Ligaverbleib entscheidet.

Nun gilt es für die Emilo-Elf darum auch im Inn-/Salzach-Derby beim SV Wacker Burghausen weiter zu punkten, egal wie. In den letzten Partien gegen den ehemaligen Zweitligisten sah man grundsätzlich nicht schlecht aus, die letzte Niederlage gegen die Schellenberg-Elf gab es im Oktober 2016, also vor knapp 2,5 Jahren. Aus den fünf Begegnungen anschließend inklusive einem Testspiel holten die Sechzger neben zwei Unentschieden satte drei Siege. Also gerade ein Lieblingsgegner des SV Wacker sind die Rothosen sicherlich nicht. Und ein Derby hat ja bekanntermaßen zudem seine eigenen Gesetze.

Natürlich ist in diesem Duell die Favoritenrolle eindeutig verteilt. Das mit 38 Zählern auf dem sechsten Tabellenplatz rangierende Heimteam ist im Vergleich zum Drittletzten aus Rosenheim fürs erste eindeutig psychologisch im Vorteil. Noch dazu fuhren die Mannen um Kapitän Christoph Buchner zuletzt einen 3:0 Auswärtserfolg beim vorherigen Derby in Buchbach ein. Jedoch war dieser Sieg auf dem Papier eindeutiger als vom Spielverlauf her. Auch muss die Schellenberg-Elf erst noch bestätigen, dass sie dauerhaft wieder an die tolle Vorrunde anknüpfen kann. Die beiden ersten Begegnungen nach der Winterpause gingen gegen Garching und Aschaffenburg jeweils mit 0:2 Toren verloren.

„Burghausen hat sicher eine sehr starke Mannschaft, von der Qualität her ähnlich wie Schweinfurt. Aber auch dort haben wir sehr gut dagegengehalten. Sie werden vermutlich nach den bisherigen Ergebnissen nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen. Wir fahren dorthin um zu punkten und werden kämpfen bis zum Umfallen. Unsere Spielweise passen wir der aktuellen Tabellensituation an und wollen dem Gegner das Leben schwer machen wo wir es können. Gleichzeitig sind wir aber in der Offensive immer für das ein oder andere Tor gut“, ist Trainer Thomas Kasparetti überzeugt.

Ja auch in den Trainingseinheiten unter der Woche ist viel Feuer bei den Rosenheimern drin, jede Menge Zweikämpfe werden geführt bis oder auch sogar über die Grenze hinaus. Genau das ist die richtige Einstellung für den Abstiegskampf, nun ist ausschließlich kratzen, beißen, kämpfen angesagt und dem jeweiligem Gegner das Spiel so eklig wie möglich zu gestalten. Nur so kann man mittlerweile im Überlebenskampf Regionalliga bestehen und die Klasse halten.

Jedoch müssen die Kasparetti-Schützlinge am Wochenende einen herben Verlust hinnehmen, Kapitän Matze Heiß fehlt in Burghausen gelbgesperrt. Hingegen können die beiden zuletzt wegen derselben Bestrafung fehlenden Akteure Chris Wallner und Pius Krätschmer wieder eingesetzt werden. Ansonsten gibt es im Vergleich zum letzten Wochenende vermutlich keine Veränderungen im Kader, die ein oder andere Erkältung sowie kleinere Blessuren dürften bis zum Samstag auskuriert sein. Mike Neumeier fehlt allerdings weiterhin, ebenso Leopold Krüger, den es im Abschlusstraining vor der Fürth-Partie erwischte. Mit einer Schulterverletzung kann er die nächsten Wochen nicht aktiv am Spielbetrieb teilnehmen. Die beiden Turbo-Sprinter würden mit ihrem Tempo der Mannschaft derzeit schon gut zu Gesicht stehen.

Aber lamentieren gilt nicht, Einsatz, Willen, Teamgeist und Leidenschaft stehen in der derzeitigen Situation im Vordergrund. Egal wer mit der ersten Elf der Sechzger auflaufen bzw. noch im Spielverlauf eingreifen wird, alle Mann werden sich sicherlich zerreißen und alles reinhauen was verfügbar ist. Der Favorit muss den Ton im eigenen Stadion angeben, hat den Druck und man selbst kann zunächst mal vorerst abwarten und reagieren. In dieser Konstellation sorgte das Emilo-Team im Laufe der Saison schon für die ein oder andere Überraschung. Warum denn nicht auch nun in Burghausen, gegen die man sich in den letzten Begegnungen schon immer gut aus der Affäre ziehen konnte.

26 Mrz

Kidsclub Rosenheim – mach mit!

Montag ist Kidsclub- Time an der Jahnstraße!

Auch gestern waren unsere jüngsten wieder fleißig am trainieren. Bei tollen Technikübungen, Passübungen und einem spannenden Abschlussspiel zeigten alle Teilnehmer ihr können.

Hast du auch Interesse❓❓

Was ist der Kidsclub Rosenheim❓❓

Der Kids Club ist ein idealer Einstieg in die Bewegung für 4- bis 9-jährige Mädchen und Jungen.

Das Angebot richtet sich an Vor- und Grundschulkinder, die in einem kindgerechten Umfeld, frei von Ergebnissen oder Tabellen, spielen wollen. Neben der Optimierung koordinativer Fähigkeiten und der Technik steht vor allem der Spaß am Spiel und der Bewegung im Vordergrund. Soziales Lernen, Kooperation, Kommunikation und Fairness werden erlebt und gezielt gefördert.

Die Teilnahme am Kids Club ist auch zusätzlich zum normalen Vereinstraining möglich.

Das Training findet am Kunstrasen in der Jahnstrasse 25 statt!

Wann❓ jeden Montag von 15.00 – 16.00 Uhr.

Adresse❓ Jahnstraße 25, 83022 Rosenheim

Meldet Euch zum Probetraining (kostenlos) an und kommt vorbei.

Wir freuen uns auf Euch❗⚽️

Anmeldung und Infos unter

sebastian.backer@spvggunterhaching.de oder Mobil unter 0179/ 2140069

25 Mrz

60er U19 nicht zu stoppen – nächster Sieg!

Ungeschlagen bleibt die U19 des TSV 1860 Rosenheim nach der Winterpause.
Dieses Mal ging es an der Jahnstraße gegen den FC Memmingen 2. Die
Wallner-Elf konnte hier den nächsten Heimsieg einfahren und bleibt
unumstritten auf dem ersten Tabellenplatz in der Landesliga Süd.

Gleich zu Beginn merkte man, dass sich die 60er viel für dieses Spiel
vorgenommen hatten, zumal die Ergebnisse der anderen Mannschaften für die
Rosenheimer sprachen.
In der 6. Minute die erste zwingende Aktion und der erste Treffer. Nach
einem hohen Zuspiel hinter die Memminger Abwehrkette konnte Torjäger
Achitpol Keereerom den herauslaufenden Torwart überlupfen und markierte den
Führungstreffer.
Die 60er hielten den Druck hoch und so war in der 15. Minute nach einer Ecke
von Adrian Krasniqi erneut Achitpol Keereerom zur Stelle, der zum 2:0
einköpfen konnte. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Halbzeitpause.

Der zweite Durchgang begann mit einer kalten Dusche für die 60er. In der 52.
Minute gelang Memmingen der Anschlusstreffer durch David Hoffmann, der in
der Spitze angespielt wurden und aus kurzer Distanz und unhaltbar in die
lange Ecke abzog.
6 Minuten später kam aber gleich die Reaktion der jungen 60er in Form des
nächsten Treffers. Nach einem Abwehrfehler der Memminger konnte Andreas
Maier den Ball 20 Meter vor dem Tor erobern und flankte sofort in die Mitte,
wo Yannick Albrich zum 3:1 vollstreckte.
Memmingen kam erneut zurück ins Spiel und markierte in der 75.Minute durch
Michael Singer den erneuten Anschlusstreffer zum 3.2.
Den Schlusspunkt dieser Partie konnte mit seinem zweiten Treffer der Kapitän
Yannick Albrich gesetzt. Nach einem Abpraller kam der Ball ca. 16 Meter vor
dem Tor direkt zu Albrich, der mit einem schönen Volley Schuss zum 4:2
Endstand einnetzte.

Damit bleiben die 60er weiterhin unangefochten an der Tabellenspitze der
Landesliga Süd und kommen Schritt für Schritt dem Ziel Aufstieg in die
Bayernliga näher.

Mannschaftsaufstellung:
Krause, Krasniqi, Albrich, Maier, Furch(83. Staber), Hodzic ( 46. Draht),
Bachleitner, Kuchler(46. Süßmeier), Hanslmayr, Sattelberger, Keereerom ( 63.
Mustafic) 

23 Mrz

Warten auf ersten Sieg im neuen Jahr geht weiter

Der TSV 1860 Rosenheim muss im Fußballjahr 2019 weiter auf den ersten Sieg warten. Im Abstiegsduell gegen die SpVgg Greuther Fürth II kamen die Sechziger am 26. Regionalliga-Spieltag vor 340 Zuschauern über ein 1:1 (0:0)-Unentschieden nicht hinaus.
Die erste Halbzeit war spielerisch überschaubar und rar an Höhepunkten. Auf Rosenheimer Seite köpfte Markus Einsiedler nach Flanke von Danijel Majdancevic unter Bedrängnis am langen Eck vorbei (17.). Auf der Gegenseite traf Patrick Ort nach einem Eckball aus der Drehung nur den Außenpfosten (32.).
Eine Viertelstunde nach dem Pausentee sah dann die Rosenheimer Abwehr inklusive Torwart Marius Herzig nicht gut aus, als ein simpler langer Ball und ein Heber des eingewechselten Tim Danhof zum 0:1 für Fürth führten (60.) – das hatte sich davor überhaupt nicht angedeutet.
Aber die Gastgeber zeigten eine Reaktion. Der eingewechselte Korbinian Linner brachte frischen Schwung ins Spiel und war auch am Ausgleich fünf Minuten später beteiligt. Nach einem Heber von Philipp Maier in den Rücken der Abwehr legte der Griesstätter die Kugel auf Majdancevic, der aus zentraler Position zum 1:1 vollendete (65.). In der 70. Minute hatten die Gastgeber Glück, dass nach einer Ecke sowohl Ort als auch Benedikt Kirsch den Ball nicht richtig trafen.
Für den unrühmlichen Höhepunkt der Partie sorgte Daniel Adlung in der Nachspielzeit, als er Maier, der eine schnelle Freistoßausführung zuvor blockiert hatte, zwischen die Beine trat und von Schiedsrichter Steffen Grimmeißen dafür zurecht die Rote Karte sah (90.+1). Die letzte Aktion gehörte den Gästen, als Maier nach einem Fehler von Wiggerl Räuber eine Flanke von Danhof in höchster Not zur Ecke klärte (90.+3).

Stimmen zum Spiel:
Petr Ruman (Trainer SpVgg Greuther Fürth II): „Wir wollten in einem wichtigen Spiel drei Punkte. Leider ist uns das nicht gelungen. Ich bin mit der Einstellung meiner Mannschaft aber zufrieden. Die Rote Karte fand ich ungerecht. Daniel Adlung ist ein fairer Sportsmann. Er hat in dem Moment woanders hingesehen und dann ist es schwer, das Bein noch zu stoppen.“
Thomas Kasparetti (Trainer TSV 1860 Rosenheim): „Wir wollten den Spirit aus dem Schweinfurt-Spiel in die Partie bringen, was uns in der ersten Halbzeit phasenweise ganz gut gelungen ist. Insgesamt müssen wir mit dem 1:1 vom Spielverlauf her aber zufrieden sein. Korbi Linner hat nach seiner Einwechslung nochmal frischen Wind reingebracht. In den nächsten Wochen werden wir immer über unsere Schmerzgrenze gehen müssen.“
Das Spiel in der Statistik:
TSV 1860 Rosenheim – SpVgg Greuther Fürth II 1:1 (0:0)
TSV 1860 Rosenheim: Herzig – Heiß, Räuber, Lenz – Köhler (63. Linner), Shabani, Maier, Mayerl – Majdancevic (90.+1 Eminoglu), Mushkolaj (82. Sattelberger) – Einsiedler – Trainer: Kasparetti.
SpVgg Greuther Fürth II: Schaffran – Minz, Sollfrank, Ort, Trenkwald – Kirsch, Adlung – Hilbert, Jost (12. Schulz), Loo (54. Danhof) – Gashi (68. Große) – Trainer: Ruman.
Schiedsrichter: Grimmeißen (Löpsingen).
Tore: 0:1 (60.) Danhof, 1:1 (65.) Majdancevic.
Gelb: Heiß, Shabani, Maier / Loo.
Rot: – / Adung (90.+1/Tätlichkeit).
Zuschauer: 340.
Bes. Vorkommnisse: keine.
22 Mrz

Jugendfußball beim TSV 1860 Rosenheim – 1860 München und die Spvgg Unterhaching warten auf die Rothosen!

An diesem Wochenende nehmen auch die U15, sowie die U13 des TSV 1860 Rosenheim den Ligabetrieb wieder auf. Gleich zu Beginn der Rückrunde warten echte Kracher.

Am Samstag Morgen testet der Fördercampus auf dem heimischen Kunstrasen. Die U10 spielt einen Leistungsvergleich mit unserem Kooperationspartner aus Haching. Der Ball rollt ab 09.30 Uhr. Um 11.00 Uhr testet die U11 gegen die SpVgg Kaufbeuren. Es warten zwei starke Gegner auf unsere Teams des Födercampus.

Zu einer richtungsweisenden Partie kommt es für das Team von Trainer Christian Haas am Samstag um 12.00 Uhr bei der SpVgg Unterhaching. Man möchte gut in die Rückrunde der Bezirksoberliga starten. Alle Spieler der U15 sind fit! Somit kann Christian Haas aus dem vollen schöpfen. ,,Mit der Vorbereitung können wir sehr zufrieden sein. Wir hatten die Möglichkeit uns mit starken Gegner aus der Bayernliga zu messen. Nun müssen wir ab Morgen Woche für Woche alles abrufen um den Traum der Bayernliga zu verwirklichen!“ So Kubik nach dem Abschlusstraining.

Am Sonntag geht es weiter an der Jahnstraße mit einem Testspiel unserer U12 gegen den Sportbund Rosenheim. Anstoß ist um 09.30 Uhr. Im Anschluss um 11.30 Uhr wartet zum Auftakt in die Rückrunde der U13 Bezirksoberliga für das Markulin-Team gleich eine schwere Aufgabe. Der TSV 1860 München gastiert in Rosenheim. Im Hinspiel musste man sich an der Grünwalderstraße knapp geschlagen geben.

Die U17 des Regionalligisten reist zur SpVgg Landshut. Nach dem Heimsieg gegen den SV Schlading Heining reist die Sedlbauer-Elf mit einem guten Gefühl nach Niederbayern. Die komfortable Tabellensituation in der Landesliga ermöglicht dem Trainerteam immer wieder junge Talente aus der U16 in den Kader zu nehmen und ihnen Spielpraxis zu geben. Wir dürfen gespannt sein wer dieses Wochenende seine Möglichkeit bekommt. Anstoß in Niederbayern ist um 13.00 Uhr.

Der Tabellenführer der U19 Landesliga empfängt den FC Memmingen. Das Trainergespann Wallner führt im Moment die Liga mit 10 Punkten Vorsprung vor dem TUS Geretsried und dem TSV Nördlingen an. Man muss nun jede Woche seine Hausaufgaben machen! Jeden Gegner mit voller Konzentration bespielen, dann ist die Tür für den Traum der Bayernliga weit geöffnet.

Am Abend um 17.15 Uhr lässt die U14 im Testspiel gegen den ESV Rosenheim das Fußballwochenende beim TSV 1860 Rosenheim ausklingen.

21 Mrz

1860 Rosenheim vor wegweisender Partie

Zum 26. Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 23.03.19 um 14:00h die zweite Mannschaft der SpVgg Fürth zu Gast im Jahnstadion.

Trotz der 0:1 Niederlage aus der Partie vom letzten Wochenende bei der Spitzenmannschaft aus Schweinfurt tankten die Schützlinge von Trainer Thomas Kasparetti dort Selbstvertrauen. Man bot dem großen Favoriten Paroli und musste sich nur durch einen Sonntagsschuß in den Winkel geschlagen geben. Selbst konnte man dabei die ein oder andere gute Chance verbuchen jedoch nicht nutzen, es wäre mehr drin gewesen. Das gilt es nun im Spiel gegen den Tabellenzwölften besser und vor allem erfolgreicher umzusetzen.

„Wir haben in Schweinfurt eine wirklich gute Partie abgeliefert und uns vor allem in der Defensive hervorragend präsentiert. Leider konnten wir trotz einiger guter Chancen keinen Treffer erzielen, das wollen und werden wir nun gegen Fürth nachholen“, gibt sich der optimistische Trainer der Sechzger Thomas Kasparetti selbstbewusst. Sein Gegenüber auf der Kommandobrücke der kleinen „Kleeblättler“ Petr Ruman will hingegen die deutliche 0:3 Heimschlappe gegen den TSV Buchbach schleunigst wieder wettmachen und damit den Abstand zu den Abstiegsrängen von derzeit vier Zählern bei insgesamt 29 geholten Punkten ausbauen.

Dabei fehlen werden den Mittelfranken die gelbgesperrten Michael Guthörl und Ilker Yüksel ebenso wie die verletzten Patrick Tischler und Nader El-Jindaoui. Die Mannen um Kapitän Dominik Sollfrank sind bestrebt so schnell wie möglich wieder in die Erfolgspur zurückzukehren und nach den beiden Siegen zum Auftakt nach der Winterpause den nächsten Dreier zu holen. Der bekannteste Akteur in den Reihen der Gäste dürfte sicherlich der spielende Co-Trainer Daniel Adlung sein, der vor ein paar Jahren noch in der zweiten Liga für die Münchener Löwen aufgelaufen ist.

Die Partie in Rosenheim wird aber sicherlich eine hart zu knackende Nuss für die Gäste aus Fürth werden. Schon das Hinspiel konnten die Innstädter mit 1:0 für sich entscheiden. Coach Kasparetti ist überzeugt, dass nun der erste Heimsieg seit langem wieder eingefahren wird: „wir arbeiten sehr intensiv, entwickeln uns von Woche zu Woche weiter und sind auf einem guten Weg. Sobald uns das Spielglück auch wieder hold ist, gehen wir fest davon aus, wieder dreifach zu punkten. Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir am Samstag den Bock umstoßen werden“.

Dabei nicht mitwirken können neben den beiden Langverletzten Adel Merdan (Kreuzband) und Bruno Goncalves (Sprunggelenk) dieses Mal auch nicht die gelbgesperrten Pius Krätschmer und Chris Wallner. Mike Neumaier fehlt zudem weiterhin verletzungsbedingt. Neben dem Rückkehrer Danijel Majdancevic (nach Gelbsperre) ist auch wieder Fatih „Pato“ Eminoglu voll einsatzfähig und jederzeit eine Option für das Trainer-Duo Kasparetti und Straßhofer.

Wichtig wird vor allem sein, den Gästen auch in der Abwehr Probleme bereiten zu können, Gefahr auszustrahlen und viele eigene Chancen zu kreieren. Damit begannen die beiden Angreifer Markus Einsiedler und „Lufti“ Mushkolaj bereits in Schweinfurt, mit der Unterstützung von Danij Majdancevic soll nun im heimischen Jahnstadion der dringend notwendige Erfolg eingeheimst werden. Auch die Rückkehr des erkrankten Philipp Maier sorgte für Stabilität im Mittelfeld, seine Routine und spielerische Klasse fehlte zuletzt. Dahinter kommt der erst 19jährige Keeper Marius Herzig immer besser in Fahrt. Schon bei der letzten Begegnung konnte er mit einigen starken Paraden sein Team im Spiel halten, das Selbstvertrauen in seiner ersten Saison im Herrenbereich steigt von Partie zu Partie.

Es wird wie in nahezu jedem Spiel der Saison eine Begegnung werden, die vermutlich durch Kleinigkeiten entschieden wird. Den Jungs um Kapitän Matze Heiß täte mal eine Führung wieder richtig gut. Diese würde zudem Sicherheit bringen und die Partie möglicherweise in die aus Rosenheimer Sicht richtige Richtung laufen lassen. Es wäre wahrlich Gold wert, nach langer Zeit mal wieder einen Dreier einzufahren und das Punktekonto von derzeit 23 Zählern aufzufüllen. Die Spiele werden immer weniger, die Saison befindet sich bereits im letzten Viertel. Jeder Punkt zählt im Abstiegskampf, die Möglichkeiten wieder hinten raus zu kommen werden von Woche zu Woche geringer. Deshalb wäre es umso wichtiger, einen Gegner auf Augenhöhe wieder mit in den Abstiegssumpf hineinzuziehen und die eigenen Chancen damit zu erhöhen.

Aber noch ist bei weitem nichts verloren, sollten die Sechzger mit einem guten Spiel und einem positiven Ergebnis am Samstag überzeugen, gehen Heiß und Co. wiederum mit gestärkter Brust in das bevorstehende Derby beim SV Wacker Burghausen, die bis dato im neuen Jahr auch noch nicht berauschend performten. Es kann sich also alles ganz schnell wieder ins Positive drehen. Man muss weiter nur an sich glauben, intensiv und konzentriert arbeiten sowie den Kopf nicht in den Sand stecken. Qualität ist im Kader von 1860 Rosenheim jedenfalls genug vorhanden, um die Klasse halten zu können.

Jetzt sind endlich die vorhandenen PS wieder auf den grünen Rasen zu bringen um die Kleeblättler „wegmähen“ zu können!

20 Mrz

Neuigkeiten zur Regionalliga Reform

Die Vereinsvertreter der Regionalligen Nord, Nordost und Bayern sowie die Drittligisten aus diesem Gebiet haben sich bei ihrer Tagung zur Regionalliga-Struktur und der Drittliga-Aufstiegsregelung klar positioniert und sich ohne Gegenstimme für eine Beibehaltung der drei Regionalligen ausgesprochen. 47 Vereinsvertreter (vier Enthaltungen) votierten bei der Zusammenkunft in Landsberg vor den Toren der Saalestadt Halle für den Fortbestand einer fünfgleisigen vierten Liga in Deutschland. Damit akzeptierten die Klubverantwortlichen auch die Tatsache, dass die Meister der Regionalligen Süd und Südwest direkt aufsteigen werden, während die Erstplatzierten aus Nord, Nordost und Bayern zwei Aufsteiger in einem noch zu entwickelnden Modus ermitteln müssen. Dafür votierten 35 Sitzungsteilnehmer, fünf enthielten sich, zwölf stimmten dagegen.

„Wir sind heute zu dem klaren Ergebnis gekommen, dass es schlicht nicht möglich ist, aus den Regionalligen Nord, Nordost und Bayern zwei Ligen zu bilden. Das ist wirtschaftlich nicht darstellbar, dazu sind die Distanzen zu groß, außerdem ist die regionale Identität gerade im Nordosten viel zu bedeutsam, um ihn in zwei Teile zu zerschneiden. Zusätzlich haben heute alle auch nochmals klar unterstrichen, dass die nicht vorhandene pyramidale Ligenstruktur oberhalb der Regionalligen eine adäquate Aufstiegsregelung zur 3. Liga quasi unmöglich macht“, sagte Rainer Koch, Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), der die Sitzung geleitet hatte – abgestimmt hatten indes ausschließlich die Vereine, nicht die Verbandsfunktionäre um Koch, Erwin Bugar, Präsident des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOVF) und Günter Distelrath, Präsident des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV). Das letzte Wort über das jetzt gefasste Meinungsbild und die Regelung des Aufstiegs von den Regionalligen in die 3. Liga haben jetzt die Delegierten des am 26. und 27. September in Frankfurt am Main stattfindenden DFB-Bundestages.

Die Vereinsvertreter hatten bei ihrem Treffen in Sachsen-Anhalt vier Stunden lang offen und kontrovers, aber ebenso pragmatisch und konstruktiv diskutiert, um am Ende zu einer Lösung zu gelangen. Die hatte die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingesetzte Ad-hoc-AG zur Neuregelung des Aufstiegs zur 3. Liga auch gefordert und ursprünglich den Auftrag erteilt, aus den Regionalligen Nord, Nordost und Bayern zwei Ligen zu bilden, um der Vorgabe „Der Meister steigt auf“ gerecht zu werden. „Es gibt keinen Königsweg, das haben wir heute gesehen“, sagte Sven-Uwe Kühn als Sprecher der 3. Liga im DFB-Spielausschuss, der ebenso wie die Regionalliga-Sprecher Christoph Heckl (Bayern), Volkhardt Kramer (Nordost) sowie Reenald Koch (Nord) auf dem Podium vertreten waren: „Letztlich ist es für uns nicht schön, dass die Meister im Süden und Südwesten zwei direkte Aufsteiger stellen und wir aus drei Meistern zwei Aufsteiger ermitteln müssen. Das ist schlicht ungerecht. Letztlich aber gab es bei all den Gegensätzen und Unterschiedlichkeiten nur diesen einen Weg“, betonte Kühn. 42 Vereinsvertreter stimmten für diese Lösung, neun waren bei zwei Enthaltungen dagegen: „Das war letztlich pragmatisch und ein klares Signal. Fakt ist, dass die oftmals zitierte Kluft zwischen Drittligisten und Regionalligisten bei weitem nicht so groß ist. Das hat der Tag heute auch bewiesen, beide Seiten haben Verständnis für die jeweiligen Positionen. Gemeinsam wollen wir diese jetzt auch angehen und Lösungen vor allem im Hinblick auf die finanziellen Rahmenbedingungen der Drittligisten und des Unterbaus finden“, unterstrichen NOFV-Präsident Erwin Bugar und sein Nord-Kollege Günter Distelrath.

Deutliche Ergebnisse brachten indes auch die Abstimmungen, eine zweigleisige (45 Nein-Stimmen, 9 Enthaltungen) oder dreigleisige (45 Nein-Stimmen, 7 Enthaltungen) vierte Liga einzuführen. Auch eine Zusammenlegung der Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Bayern zu einer Liga, das sogenannte „Fanszenenmodell“, verfehlte eine Mehrheit bei weitem (39 Nein-Stimmen, 11 Enthaltungen). Ebenfalls abgelehnt wurde die jährlich wechselnde freie Einteilung von vier Regionalligen nach ausschließlich geographischen Gesichtspunkten: (51 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung).

18 Mrz

Sport & Talk bei BMW Unterberger: Toller 60er Veranstaltung mit Manni Schwabl

Der TSV 1860 Rosenheim und das Autohaus Unterberger haben am Donnerstag Abend eingeladen zu Sport & Talk. 90 Minuten – alles Fußball.

Als Gesprächsgast konnten die 60er den Präsidenten der SpVgg Unterhaching Manfred Schwabl gewinnen, die beiden Vereine verbindet ein enge Partnerschaft in der Jugendarbeit. Thema des Abends war:„Talentförderung (Jugendförderung) im Fußball – zwischen Profifußballer und Stütze im Unternehmen“.Wie werden junge Fußballer heute ausgebildet? Welche Rolle spielt Persönlichkeitsbildung? Wie können Wirtschaft und Verein sinnvoll zusammenarbeiten? Wie können Unternehmen profitieren? Wie kann der Verein profitieren? Manfred Schwabl gewährte einen interessanten und unterhaltsamen Einblick in die Arbeit der SpVgg Unterhaching.

Auf dem Podium war auch 60er Kapitän Matze Heiß, der von seiner Erfahrungen berichtete, wie man Beruf und Sport unter einen Hut bringt.

Auch 60er Abteilungsleiter Franz Höhensteiger präsentierte den Ansatz der Rosenheimer in der Jugendarbeit, die beiden Vereine verfolgen eine ganz ähnliche Philosophie und betonten ihre sehr enge und konstruktive Zusammenarbeit.

Nach einer unterhaltsamen amerikanischen Versteigerung zu Gunsten der Jugendarbeit der 60er hatte Robert Seebacher und Hakki Dolgun von Unterberger noch eine tolle Überraschung für die 60er und überreichten eine tolle Spende.

Eine rundum gelungene Veranstaltung, da waren sich die beiden Partner Autohaus Unterberger und der TSV 1860 Rosenheim mit den Gästen einig.