1 Dez

Zaric nach 0:1 gegen Nürnberg: „Partie spiegelt Vorrunde wider“

Der TSV 1860 Rosenheim wird die „Seuche“ einfach nicht los. Auch am 22. Regionalliga-Spieltag boten die Sechziger eine insgesamt ansprechende Leistung, verloren aber gegen den 1. FC Nürnberg II letztlich äußert unglücklich mit 0:1 (0:0).
Die erste Halbzeit verlief vom Niveau her überschaubar. Rosenheim diktierte das Match weitgehend und hatte auch die einzigen beiden Torchancen. Der Kopfball von Markus Einsiedler nach Flanke von Robert Köhler landete aber genau in den Armen von Club-Keeper Jonas Wendlinger (15.). Viel knapper war es nach 21 Minuten, als sich Leopold Krüger aus knapp 25 Metern ein Herz fasste und mit einem halbhohen Schuss nur den rechten Pfosten traf.
Zur Pause stellte Nürnberg dann von einem 5-3-2- auf ein 4-1-2-1-2-System um und bekam dadurch mehr „Zugriff“. Eine „eklige“ Flanke von Fabian Nürnberger segelte an allen vorbei – zum Glück auch ganz knapp am langen Pfosten (52.). Anschließend übernahmen aber wieder die Gastgeber das Kommando. Matze Heiß bekam allerdings keinen Druck hinter seinen Kopfball (54.) und bei Philipp Maiers Fernschuss fehlten nur Zentimeter (68.).
In der Schlussphase versuchte es Danijel Majdancevic erst gefährlich aus der Drehung (80.), ehe Nürnberg mit einer Aktion den Spielverlauf quasi auf den Kopf stellte. Nach einer Flanke von links kam 1860-Schlussmann Marius Herzig – er bekam diesmal den Vorzug vor Mario Stockenreiter – nur mit einer Hand an den Ball und am langen Pfosten rutschte Issaka Mouhaman mit dem langen Bein heran und beförderte den Ball zum 0:1 ins lange Eck (86.).
Die Zaric-Elf warf im Finale alles nach vorne und hatte durch den eingewechselten Mike Neumeier auch noch zwei gute Chancen (87./88.), doch am Ende kam nichts Zählbares dabei heraus. Damit überwintern die Sechziger im Tabellenkeller der Regionalliga Bayern.

Stimmen zum Spiel:
Fabian Adelmann (Trainer 1. FC Nürnberg II): „Es war eine kampfbetonte Partie, in der Rosenheim in der ersten Hälfte klar feldüberlegen war und mehr Ballbesitz hatte. Zur Pause haben wir taktisch umgestellt und waren danach besser im Spiel. Hundertprozentige Chancen habe ich kaum gesehen. Letztlich war es ein glücklicher Sieg für uns, denn eigentlich war es ein Unentschieden-Spiel.“
Ogi Zaric (Trainer TSV 1860 Rosenheim):„Wir hatten deutlich mehr Chancen als der Gegner. Der Unterschied lag im letzten Spieldrittel, wo Nürnberg effektiver war. Diese Partie spiegelt irgendwie die Vorrunde wider. Meine Mannschaft spielt mutig und kommt auch zu Chancen. Letztlich lassen wir aber zu viel liegen.“

Das Spiel in der Statistik:
TSV 1860 Rosenheim – 1. FC Nürnberg II 0:1 (0:0)
TSV 1860 Rosenheim:
 Herzig – Krätschmer, Lenz, Heiß, Köhler – Räuber, Maier – Bosnjak, Einsiedler, Krüger (67. Neumeier) – Majdancevic (81. Ferreira-Goncalves) – Trainer: Zaric.
1. FC Nürnberg II: Wendlinger – Nürnberger, Kraulich, Mouhaman, Medic, Schleimer (65. Pex) – Freitag (72. Schimmel), Heußer, Harlass (81. Euschen) – Engelhardt, Steczyk – Trainer: Adelmann.
Schiedsrichter: Hartl (Aicha vorm Wald).
Zuschauer: 300.
Tor: 0:1 (86.) Mouhaman.
Gelb: Heiß / Kraulich, Harlass.
Bes. Vorkommnisse: keine.

1 Dez

U19 Topspiel Erster gegen Zweiter: TSV 1860 Rosenheim gegen TSV Nördlingen

Am Sonntag, 14.30 Uhr findet mit dem Topspiel der Vorrunde das letzte Spiel in der U19 Landesliga zwischen dem TSV 1860 Rosenheim und dem TSV Nördlingen auf dem Kunstrasenplatz neben dem Eisstadion statt.
Für die jungen 60er ist es die Gelegenheit sich bei einem Sieg ein kleines Punktepolster von 4 Punkten Vorsprung zu verschaffen.
Nach dem letzten Sieg im Lokalderby gegen SB Rosenheim, wo man verdient mit 5:1 gewann, brennt die Zagic/Wallner Elf jetzt darauf nachzulegen und das Jahr 2018 erfolgreich abzuschließen. Alle Spieler sind fit und man kann sich auf das Highlight freuen.
Natürlich hofft man im Lager der Heimelf wieder auf eine stattliche Zuschauerkulisse, den verdient hätten es sich die jungen 60er allemal.

29 Nov

1860 Rosenheim will zum Schluss nochmal alle Kräfte mobilisieren

Zum 22. Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 01.12.18 um 14:00h die U23 des 1. FC Nürnberg zu Gast im Jahnstadion.

Nach einer schier unendlichen langen Hinserie steht nun am 22. und letzten Spieltag vor der Winterpause für den TSV 1860 Rosenheim die Partie gegen die U23 des 1. FC Nürnberg auf dem Programm. Die bittere 0:2 Heimniederlage im Derby gegen den TSV Buchbach vom letzten Wochenende mussten die Jungs von Trainer Ogi Zaric erst mal sacken lassen. Trotz aufopferungsvollem Kampf und 87minüter Unterzahl – Chris Wallner wurde bereits nach drei Minuten äußerst umstritten vom Platz gestellt – zogen die Sechzger in der Auseinandersetzung mit den ausgebufften und kaltschnäuzigen Bobenstetter-Schützlingen mal wieder den Kürzeren.

Aber dies ist nun Schnee von gestern. Im Heimspiel gegen die Zweitvertretung des Bundesligisten aus Nürnberg haben die Rosenheimer noch was gutzumachen. In der Vorrundenpartie vom 5. Spieltag verlor man auch in der Höhe völlig verdient mit 0:4 Toren am Valznerweiher. Rückblickend war dies die wirklich einzige der insgesamt schon elf Niederlagen, die auch dem Spielverlauf entsprach und der Gegner deshalb vollkommen zu Recht für sich entscheiden konnte.

Vieles lief bisher tatsächlich nicht ganz glücklich für die Elf von Trainer Ogi Zaric. Neben natürlich auch einigen individuellen Fehlern der Spieler, die oftmals unverzüglich zu Gegentoren führten, musste man des Öfteren schon ebenso unglückliche Entscheidungen der Unparteiischen einstecken, die den Spielverlauf dann negativ für die Innstädter beeinflussten. Wie zuletzt z.B. der Platzverweis von Chris Wallner im Derby gegen Buchbach nach ganzen drei Minuten, eine gelbe Karte hätte es in der nicht ganz eindeutigen Situation sicherlich auch getan. Und so könnte man viele zumindest 50:50 Entscheidungen aufzählen, die die Schiedsrichter im bisherigen Saisonverlauf oft gegen 1860 Rosenheim trafen. Man kann sicherlich darüber diskutieren, ob da wirklich immer mit dem gleichen Maß gemessen wurde. Aber warum ist das so, weshalb muss man sich oft um den hart erarbeiteten Lohn betrogen fühlen?

Jedoch jammern, lamentieren und Ausreden suchen gilt nicht, die Mannen von Trainer Ogi Zaric sind selbstbewusst und stark genug, sich wieder selbst aus der prekären Lage – aktuell mit 22 Punkten auf Platz 15 – herauszuschießen. Damit soll am besten schon gegen die Franken begonnen werden. Dass dies auch so eintreten wird, ist Trainer Ogi Zaric überzeugt: „wir wollen unser Spiel dominant durchziehen und werden aggressiv gegen den Ball gehen. Wir haben Nürnberg genauestens studiert, uns erwartet ein extrem guter und technisch versierter Gegner. Sie haben sehr starke Einzelspieler, besonders auf Erik Engelhardt müssen wir Acht geben. Zum Jahresabschluss wollen wir nochmal alles aus dem Tank rausholen und auf heimischen Platz richtig Gas geben – das ist die klare Devise meiner Mannschaft“.

Die Elf des Gästetrainers Fabian Adelmann musste zuletzt eine 1:3 Heimniederlage gegen den FC Ingolstadt II hinnehmen. Mit derzeit 31 Zählern auf dem Punktekonto nimmt das Team um Kapitän Erik Engelhardt einen guten siebten Tabellenplatz ein. In Rosenheim müssen die Gäste nun auf den Gelbrot-gesperrten Timothy Tillman verzichten.

Aber auch bei der Heimelf fehlen zwei gesperrte Spieler. Neben dem bereits erwähnten Chris Wallner, der gegen sein Ex-Team sicherlich besonders gerne und zusätzlich motiviert aufgelaufen wäre – er muss sogar heftige zwei Spiele zusehen -, fehlt auch Linor Shabani nach der fünften Gelben Karte. Dafür kann das Trainer-Duo Ogi Zaric und Thomas Kasparetti wieder auf „Roadrunner“ Mike Neumeier setzen, der wieder zum Kader zählen wird. Ansonsten stehen alle Mann zur Verfügung. „Es kann die ein oder andere Überraschung in der Startelf geben“, so Zaric im Hinblick auf Samstag.

Michael „Mike“ Neumeier steht in der Partie gegen Nürnberg wieder zur Verfügung

 

Im letzten Punktspiel im Jahr 2018 gilt es für die Sechzger nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und möglichst vor der langen Pause nochmal einen Dreier einzufahren. Mit 25 Zählern auf der Habenseite und hoffentlich einem Tabellenplatz oberhalb der kritischen Zone könnte man dann etwas entspannter Weihnachten feiern und ins neue Jahr gehen um dann wieder hochmotiviert und voller Enthusiasmus das Ziel Klassenerhalt angreifen zu können.

 

26 Nov

Derbysieger! 60er A-Jugend schlägt SB Rosenheim 5:1

In einem kampfbetonten Spiel entwickelte sich vor 300 Zuschauern in den ersten 30 Minuten ein abwechslungsreiches Spiel, bei dem beide Mannschaften den Führungstreffer auf dem Fuß hatten.

Die 60er gingen nach präziser Flanke von Hodzic verdient in der 38. Spielminute durch Torjäger Keereerom mit 1:0 in Führung; doch direkt im Gegenzug schafften die Sportbündler durch Baldassarra den 1:1 Ausgleich. Wiederum 3 Minuten später trifft erneut Keereroom zum 2:1 Halbzeitstand.

Der SBR nahm jetzt gleich nach der Pause kurz das Spiel in die Hand und wollte unbedingt den Ausgleich, aber 60er Mittelfeldspieler Jesse erhöhte mit einer verunglückten Flanke ins lange Eck auf 3:1. Der beste Spieler auf dem Platz Keereerom tankte sich in der 80. Minute durch zwei SB Abwehrspieler durch legte uneingennützig quer auf Zetterberg, der den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste. In der 88. Minute lässt Amando Mustafic den Gästetorhüter mit einem strammen Schuss keine Chance und erhöhte auch in dieser Höhe verdient zum 5:1 Endstand. 

Die 60er behaupten somit weiterhin die Tabellenführung und erwarten nun zum Spitzenspiel den TSV Nördlingen als Tabellenzweiter am kommenden Sonntag um 14.30. 

Folgende Aufstellung: Kuile, Krasnigi, Albrich, Jesse, Furch, Mustafic, Hodzic, Hanslmayer. Sattelberger, Draht,  Keereerom,  Bachleitner, Rohner, Brunnhuber.

25 Nov

Schade – Engagierte Derbyleistung in Unterzahl bleibt unbelohnt

Der TSV 1860 Rosenheim ist am 21. Regionalliga-Spieltag im Derby gegen den TSV Buchbach leer ausgegangen. Nach einer frühen Roten Karte boten die Sechziger eine sehr engagierte Leistung, verloren am Ende aber mit 0:2 (0:0).

Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Keine drei Minuten waren gespielt, als sich nach einem unklar abgewehrten Ball und einem Pass in die Spitze Christoph Wallner und Maximilian Bauer am Sechzehner in die Quere kamen. Der Buchbacher fiel und dem ansonsten keineswegs immer souveränen Schiedsrichter Andreas Hummel blieb keine andere Wahl: Rot für Wallner wegen einer Notbremse (3.). Der folgende Freistoß durch Maximilian Drum brachte zum Glück nichts ein (4.).

In der Folge stellte 1860 in Unterzahl auf ein 4-4-1-System um und investierte viel. Mit Erfolg, denn bis zur Pause konnten sich die Gäste keine nennenswerte Chance herausspielen. Auf der Gegenseite sorgte Andrija Bosnjak einmal für Gefahr, Torwart Egon Weber machte aber das kurze Eck rechtzeitig zu (36.)

Auch nach dem Pausentee waren die Sechziger mit zehn Mann die aktivere Mannschaft. Bosnjak hatte gleich in Minute 47 eine aussichtsreiche Gelegenheit, ehe der erste nennenswerte Gästeangriff in der 65. Minute jedoch gleich zum Erfolg führte. Die Rosenheimer klärten eine Flanke von links nicht konsequent und schließlich brachte Sammi Ammari viel Körperbeherrschung mit und bugsierte das Leder fast von der Grundlinie ins lange Eck – 0:1.
Georg Lenz per Kopf (70.) sowie Bosnjak und der eingewechselte Danijel Majdancevic (86.) mit einer Doppelchance hatten dann jeweils den Ausgleich auf Kopf bzw. Fuß, was angesichts des Spielverlaufs auch vollkommen verdient gewesen wäre. Es kam aber anders: Mit dem dritten Torschuss der Partie stellte Buchbach in der 88. Minute auf 0:2, als der ebenfalls eingewechselte Marco Rosenzweig mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze ins linke Eck erfolgreich war.
 
Stimmen zum Spiel:
Anton Bobenstetter (Trainer TSV Buchbach): „Wir hätten zu Beginn statt der Roten Karte lieber das 1:0 erzielt, denn mit einem Mann mehr hast du noch nicht automatisch ein Tor geschossen. Wir waren dann in Überzahl auch keinesfalls besser und hatten kaum Chancen. Rosenheim hätte in jedem Fall einen Punkt verdient gehabt und hatte vor allem in der zweiten Halbzeit große Chancen zum Ausgleich.“
Ogi Zaric (Trainer TSV 1860 Rosenheim):„Der frühe Platzverweis hat all unsere Pläne über den Haufen geworfen. Ich muss meinem Team aber ein Riesenlob zollen, die mit zehn Mann eine tolle Mentalität gezeigt haben. Wir hätten nach dem Rückstand ausgleichen müssen und hätten ein Unentschieden in jedem Fall verdient gehabt.“

 

Das Spiel in der Statistik:

TSV 1860 Rosenheim – TSV Buchbach 0:2 (0:0)

TSV 1860 Rosenheim: Stockenreiter –Krätschmer, Lenz, Heiß, C. Wallner – Räuber, Maier (80. Shabani) – Ferreira-Goncalves (69. Majdancevic), Einsiedler, Krüger (55. Köhler) – Bosnjak – Trainer: Zaric.

TSV Buchbach: Weber – Drum, Leberfinger, Hain, Moser (90.+2 Orth) – Petrovic, Walleth (46. Rosenzweig) – Drofa, Denk (55. Breu), Bauer – Ammari –Trainer: Bobenstetter.

Schiedsrichter: Hummel (Betzigau).

Zuschauer: 720.

Tore: 0:1 (65.) Ammari, 0:2 (88.) Rosenzweig.

Gelb: Krüger, Heiß, Maier, Shabani, Majdancevic / Leberfinger, Drofa, Walleth, Rosenzweig.

Rot: C. Wallner (3./Notbremse) / –

Bes. Vorkommnisse: keine.

 

24 Nov

U19: Derbyzeit in Rosenheim

Nach vielen Jahren herrscht im Rosenheimer Jugendbereich, in der Landesliga der A-Junioren wieder Derbystimmung. Der Sportbund Rosenheim ist zu Gast beim TSV 1860 Rosenheim

Spielbeginn ist am Sonntag, 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz neben dem Eisstadion.

Der TSV 1860 Rosenheim, diesjähriger Aufsteiger und Tabellenführer geht  leicht favorisiert in dieses Spiel. Im Vorrundenspiel siegten die jungen 60er 2:1 am Sportbund-Campus vor einer stattlichen Zuschauerkulisse von 320 Besuchern! Für ein A-Jugendspiel ein Novum in Rosenheim.

Der SB Rosenheim kann befreit aufspielen, da die letzten 2 Spiele gewonnen wurden und auf einem gesicherten Mittelfeldplatz stehen. Mit Carsten Anspach steht ein ehemaliger Trainer der 60er an der Seitenlinie der Gäste.

Während der Woche wurde gut trainiert und nochmal eingehend vom Trainerteam Zaric/Wallner auf die letzte Heimniederlage eingegangen. Alle Spieler bis auf Krause sind einsatzbereit.  Jetzt gilt es so schnell als möglich wieder in die Erfolgsspur zu finden; 

Dass dies kein „Zuckerschlecken“ wird, weiß man im Lager der 60er.   Für Brisanz ist also gesorgt.  Die 60 er wollen natürlich ihren Heimvorteil gerecht werden und brennen auf einen Sieg . 

Jetzt hoffen die A-Jugendlichen auf viele Zuschauer und ein faires Spiel !