17 Mrz

U19 siegt weiter!

Der sensationelle Start der U19 des TSV 1860 Rosenheim in die Rückrunde hält an. Auch beim Tabellendritten SV Schalding Heining gewinnt die Wallner-Elf 5:2 und bleibt souveräner Tabellenführer in der Landesliga Süd.

Von Anfang an sah man dem 60er Nachwuchs an, dass er auch dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte.

In der 23. Min. war es Markus Sattelberger der per Kopf nach einer Freistoßflanke von Yannick Albrich zum 0:1 traf. Drei Minuten später folgte gleich das 0:2. nach einem Foul an Albrich verwandelte den fälligen Elfmeter Adrian Furch souverän zum 0:2. Das war auch der Halbzeitstand.

In der zweite Halbzeit das gleiche Bild. Schalding versuchte mit viel Kampf das Spiel noch zu drehen, Rosenheim agierte weiter souverän. Und es sollten noch einige Tore fallen.

In der 55. Min. war wieder Yannick Albrich beim 0:3 beteiligt, sein direkter Freistoß aus 18m fällt mit Hilfe des Pfosten ins Tor.

Schalding schaffte in der 65 Min. den 1:3 Anschlusstreffer durch David Zillner, der den starken 60er Keeper Raphael Krause aus kurzer Distanz überwand.

In der Schlussphase ging es dann Schlag auf Schlag. Erst besorgte

Keereerom nach einer Ecke von Hodzic per Kopf in der 83. Min. das 1:4, zwei Minuten später verkürzte erneut Zillner zum zwischenzeitlichen 2:4.

Den Schlusspunkt setzte in der 86. Min. der gerade eingewechselte Adrian Krasniqi per Lupfer nach einem schnellen Einwurf von Furch zum 2:5 Endstand.

Die 60 befinden sich weiter unangefochten an der Tabellenspitze und können somit den kommenden Aufgaben mit Freude entgegen sehen. Der nächste Heimauftritt ist am Sonntag, 24. März um 14:30 Uhr gegen den FC Memmingen II.

Folgende Elf war in Schalding im Einsatz: Krause, Draht, Hanslmayer, Sattelberger (Brunnhuber), Bachleitner, Hodzic, Kuchler (Süßmeier) Maiaer (Krasniqi) Albrich, Furch, Keereerom.

17 Mrz

Traurige Sechziger – knappe Niederlage beim klaren Favoriten

 Nächste knappe Niederlage für den TSV 1860 Rosenheim. Beim klaren Favoriten 1. FC Schweinfurt 05 gab es trotz einer engagierten ersten Hälfte eine knappe Niederlage. Heimtrainer Wenzel bewies ein goldenes Händchen und wechselte mit Adam Jabiri, der beim Tor stark assistierte, den größten Unruheherd ein.

Mit einer 15 minütigen Verspätung begann das Duell zwischen dem 1. FC Schweinfurt 05 und dem TSV 1860 Rosenheim, da die Oberbayern aus Rosenheim mit ihrem Bus im Stau standen. Jedoch merkte man den Rothosen absolut keine Reisestrapazen an. Von Beginn weg spielten die beiden Teams mutig nach vorne und suchten den direkten Weg zum Tor. Dass die Sechziger in dieser wichtigen Partie auf Stürmer Danijel Majdancevic, der am vergangenen Spieltag seine fünfte gelbe Karte sah, verzichten musste, war zu Beginn der Partie nicht bemerkbar. 

Die erste torgefährliche Aktion der Partie hatte der Favorit aus Schweinfurt. Lukas Billig setzte seinen Drehschuss rechts am Kasten von Marius Herzig vorbei. In der Folgezeit waren es aber immer wieder die mutigen Gäste, die immer wieder für Gefahr sorgten, so durften die Gästfans in der 18. Spielminute auch den vermeintlichen Führungstreffer bejubeln. 1860-Neuzugang Luftetar Mushkolaj, der immer wieder für Gefahr sorgte, stand bei seinem Treffer allerdings im Abseits – weiterhin 0:0.

In der 29. Spielminute hatte Linor Shabani die bis dahin beste Chance der Begegnung. Shabani setzte sich mittig stark durch und lief ganz alleine auf FC-Schlussmann Eiban zu, Eiban blieb allerdings lange stehen und vereitelte die riesen Möglichkeit für die abstiegsbedrohten Rosenheimer. Fast im Gegenzug hätte es dann 1:0 für die Hausherren stehen können. Diesmal war Dominik Weiß durch, doch der junge TSV-Keeper Marius Herzig reagierte mit einem tollen Reflex und bewahrte seine Farben vor dem Rückstand. 

Die letzte Möglichkeit vor dem Pausenpfiff hatten wieder die engagierten Gäste. Diesmal versuchte Pius Krätschmer sein Glück per Freistoß. Aus 25 Metern streifte sein Pfund allerdings über das Gehäuse, womit die erste Hälfte, die einige tolle Szenen und auch gute Torraummöglichkeiten hatte, mit der Nullnummer endete. 

Schweinfurt-Coach Timo Wenzel reagierte in der Pause und brachte Stürmer Adam Jabiri, der von Beginn an voll im Spiel war und sofort für Unruhe in der Rosenheimer Verteidigung sorgte. 60 Sekunden nach Wiederanpfiff war es eben jener Jabiri, der sich stark  an der Grundlinie durchsetzte und scharf in die Mitte gab, wo Sturmkollege Nicolas Görtler nur knapp verfehlte. In der 56. Minute war es wieder Jabiri, der den nächsten Akzent setzte. Einen Torwartabschlag nutzte Jabiri zum Konter, zog halblinks trocken ab, doch Herzig konnte erneut parieren. 

In der 61. Spielminute war es dann allerdings so weit und die Heimelf belohnte sich. Wieder setzte sich Jabiri robust durch und behielt die Übersicht, Jabiri legte auf Stefan Maderer, der eiskalt zur Führung für den klaren Favoriten einnetzte. Gefühlt war Jabiri in dieser zweiten Hälfte an jedem Angriff der Schweinfurter beteiligt, so auch in der 74. Spielminute, als er auf Maderer flankte, der jedoch über das Gehäuse köpfte. Die Rosenheimer, die so dringend Punkte brauchen, hatten in der zweiten Halbzeit doch Probleme sich Chancen zu kreieren und konnten nicht mehr an ihre starke erste Hälfte anknüpfen. Eher war es weiter Jabiri, der immer wieder Chancen für Schweinfurt erarbeitet, diese jedoch nicht zur Vorentscheidung nutzen konnte. 

Dadurch, dass Jabiri immer wieder scheiterte, blieb die Begegnung bis zum Schluss spannend, doch die Rosenheimer konnten einfach nicht mehr richtig zwingend werden und mussten so die nächste knappe Niederlage hinnehmen. Mit einer effizienteren Chancenverwertung wäre auch hier beim klaren Favoriten mehr drinnen gewesen. 

Quelle: Beinschuss

15 Mrz

Jugendfußball beim TSV 1860 Rosenheim – 60er Jugendteams wieder im Einsatz!

Los geht das Fußballwochenende am Samstag mit einem Blitzturnier der U12 Junioren. Das Teilnehmerfeld besteht aus unserem Kooperationspartner der SpVgg Unterhaching, dem FC Wacker Innsbruck sowie dem TSV 1860 Rosenheim.

Weiter geht es um 12.00 Uhr mit dem vorletzten Test, für die U15 Junioren bevor die Rückrunde in der Bezirksoberliga startet. Der SV Grödig gastiert hierzu in Rosenheim.

Der Tabellenführer der U19 Landesliga gastiert um 12.15 Uhr beim SV Schalding Heining. Die Wallner- Truppe möchte einen weiteren großen Schritt in Richtung Meisterschaft machen.

Ebenfalls Auswärts muss die U14 antreten. Die Heindl- Elf gastiert bei der SG Reichertsheim.

Das Team von Trainer Marcus Sedlbauer empfängt in der U17 Landesliga den SV Schalding Heining. Nach dem sehr schlechten Auftakt in die Rückrunde beim FC Deisenhofen, muss die Mannschaft mit ihrem Kapitän Julian Stix liefern. Anstoß am Kunstrasen ist um 14.30 Uhr. Den Samstag schließt die U16 mit ihrem Testspiel gegen die U17 aus Traunstein ab.

Weiter geht es am Sonntag mit dem Testspiel der U13 gegen den 1. FC Passau. Der Ball rollt ab 10.00 Uhr. Ebenfalls gegen Passau geht es für die U14 mit ihrem zweiten Test an diesem Wochenende. Anstoß ist um 12.00 Uhr!

14 Mrz

1860 Rosenheim als Underdog nach Unterfranken

Am 25. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 16.03.19 um 14:00 Uhr beim 1. FC Schweinfurt 05 antreten.

Nach der bitteren 0:2 Heimniederlage vom letzten Spieltag gegen den SV Heimstetten geht’s für die Kasparetti-Elf im Kampf um den Klassenerhalt nun zur Spitzenmannschaft nach Schweinfurt. Das Team von Trainer Timo Wenzel konnte die beiden Auftaktpartien nach der Winterpause jeweils mit 1:0 Toren für sich entscheiden. Dem Sieg gegen die Zweitvertretung des FC Augsburg folgte am letzten Wochenende ein weiterer Dreier beim TSV Buchbach. Damit belegen nun die „Schnüdel“ mit 41 Zählern auf der Habenseite aktuell den dritten Tabellenplatz.

Nachdem die Unterfranken mittlerweile zwölf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern München II vorweisen und die Chancen auf den angestrebten Aufstieg in die 3. Liga damit gleich Null gehen, haben sich die Gastgeber Platz Zwei als großes Ziel gesetzt. Dadurch hätten die Mannen um Kapitän Stefan Kleineheismann noch die Möglichkeit am DFB-Pokal teilzunehmen. Dieses Unterfangen ist jedoch nicht ganz ohne, da derzeit noch sieben Punkte Differenz zum VfB Eichstätt, der im Augenblick den Rang des Vizemeisters einnimmt, bestehen. Deshalb benötigt die Heimelf jeden Zähler, möglichst natürlich deren drei um den Rückstand weiter zu reduzieren.

„Schweinfurt wird sicherlich alles in die Waagschale werfen, um am Ende noch den zweiten Tabellenplatz erreichen zu können. Sie werden hochmotiviert ins Spiel gehen, das macht es für uns definitiv nicht einfacher“, so der Gästetrainer Thomas Kasparetti. Dennoch werden Matze Heiß und Co. alles versuchen, bei der ambitionierten Profimannschaft was zu reißen.

Dass die Emilo-Elf mit dem großen Favoriten durchaus mithalten und ihm ggf. sogar ein Bein stellen kann, konnten die Rothosen bereits beim 2:2 Unentschieden aus der Hinrunde unter Beweis stellen. Zudem tut sich das Team aus der Innstadt gegen Mannschaften aus dem oberen Drittel anscheinend etwas leichter, hier konnte man immer wieder für Überraschungen sorgen. Dem bisherigen Höhepunkt in dieser Statistik stellte sicherlich der 3:2 Heimsieg gegen den bis dato ungeschlagenen FC Bayern München dar.

Diese Fakten allein schon sollten dem Gast aus Rosenheim durchaus Mut zusprechen, um auch beim schier übermächtigen Gegner aus Unterfranken bestehen bzw. sogar was holen zu können. Dem ist sich auch der Coach der Oberbayern bewusst: „wir können für spielstarke Teams ein äußerst unangenehmer Kontrahent sein, das hat sich im bisherigen Saisonverlauf schon des Öfteren gezeigt. Natürlich waren meine Jungs nach der 0:2 Schlappe vom letzten Wochenende zunächst ein wenig niedergeschlagen. Aber der Blick ist schon wieder nach vorne gerichtet, die Mannschaft hat in den Trainingseinheiten unter der Woche sehr fokussiert und intensiv gearbeitet. Wir sind überzeugt, dass wir auch beim auf dem Papier haushohen Favoriten aus Schweinfurt eine gute Visitenkarte abgeben können und durchaus in der Lage sind, auch dort ein positives Resultat einzufahren. Wir glauben natürlich weiterhin an uns, die Mannschaft lebt“.

Dabei mitwirken kann auch wieder der zuletzt erkrankte Philipp Maier, ebenso wie Yanick Tobias, der seine Verletzung vollkommen auskuriert hat. Fehlen werden neben den beiden Langzeitverletzten Adel Merdan und Bruno Goncalves jedoch sicher Danij Majdancevic (5. Gelbe) und weiterhin Mike Neumeier, der noch immer Schmerzen im Sprunggelenk verspürt und deshalb nochmal gründlich medizinisch durchgecheckt wird. Auch ist Pius Krätschmer wegen muskulärer Probleme fraglich.

Die Favoritenrolle ist eindeutig verteilt, der gastgebende 1. FC Schweinfurt 05 ist fest gewillt gegen den abstiegsbedrohten TSV 1860 Rosenheim die Siegesserie im heimischen Willi-Sachs-Stadion fortzusetzen. Doch so ganz chancenlos sicherlich treten die Mannen der Trainer Thomas Kasparetti und Gerry Straßhofer die lange Reise nach Unterfranken nicht an. Man konnte schon mehrmals im Verlaufe der Saison in der vermeintlichen Außenseiterrolle überraschen und ein gutes Ergebnis erzielen. Das wäre in der jetzigen zugegeben nicht ganz einfachen Situation als Tabellenvorletzter zudem ein riesiger Motivationsschub und außerdem zählt im Abstiegskampf bekanntermaßen jeder Zähler.

Auf geht’s Jungs, mit großem Einsatz und aufopferungsvollem Kampf, sowie Leidenschaft und den Willen an die Leistungsgrenze oder sogar darüber hinaus zu gehen, könnt Ihr auch in Schweinfurt punkten!

11 Mrz

U19 zeigt unglaubliche Moral

Auch im zweiten Pflichtspiel des Jahres siegt die U19 daheim gegen den SV Planegg Krailling mit 3:2.

Im ersten Durchgang bestimmten die Rothemden das Spiel weitgehend, Torchancen sprangen aber dabei nicht zwingend heraus. Ein Schuss von Jakob Staber verfehlte das Tor der Gäste, die darauf bedacht waren, tief zu stehen und nicht viel zu zu lassen.

Im zweiten Durchgang das gleiche Bild, Rosenheim war spielbestimmend mit guten Ballstafetten. Das erste Tor des Nachmittags machten aber die Gäste, nach einer Flanke von rechts gelang in der 55. Min Korodowou sehenswert per Seitfallzieher das 0:1. Torhüter Raphael Krause, der den kranke Kuile vertrat, war machtlos. Die Antwort der Heimelf ließ aber nicht lange auf sich warten. In der 60. Minute traf Andi Maier per Dropkick zum 1:1.

Nach 82 Minuten bediente Keereerom uneigennützig im Strafraum Sturmkollegen Furch, der zur Führung für die Hausherren aus 5 Metern nur noch den Schlappen hinhalten musste.

Wer dachte das wars, sah sich getäuscht. Die Gäste schafften in der 87. Minute mit ihrem zweiten Torschuss des Tages den Ausgleich. Wiederrum war Krause machtlos gegen den Schuss von Nicolas van Rinsum direkt ins Kreuzeck. Die 60er zeigten aber wieder mal, welch tolle Moral in dieser Truppe steckt. 93. Minute, die letzte Aktion, eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld, der Planegger Patrik Pancic fälscht unhaltbar für seinen eigenen Keeper ins lange Eck ab. 3:2 für die Hausherren. Danach war Schluss!

Nächsten Samstag gehts für den Rosenheimer Nachwuchs zur U19 vom SV Schalding Heining. Spielbeginn in Passau ist um 12:15 Uhr.

9 Mrz

1860 rutscht nach Pleite gegen Heimstetten auf Abstiegsplatz

„Abstiegskampf pur“ hieß es am Samstagnachmittag im Jahnstadion: Nach einer ziemlich dürftigen Leistung und einer letztlich verdienten 0:2 (0:0)-Heimniederlage gegen den direkten Konkurrenten SV Heimstetten ist der TSV 1860 Rosenheim nach dem 24. Spieltag auf einen direkten Abstiegsplatz in der Regionalliga Bayern abgerutscht.
In einer zerfahrenen ersten Halbzeit setzte Heimstetten das erste Ausrufezeichen, als Marcel Ebeling in der 2. Minute nur knapp über den Kasten zielte. Obwohl die Gäste anschließend zunächst mit cleverem Angriffspressing tonangebend blieben, hatte die Emilo-Elf die besseren Chancen.
Nach einem schweren Fehler von Paul Thomik stand Ludwig Räuber halblinks frei vor SVH-Keeper Maximilian Riedmüller, zielte aber am langen Eck vorbei (3.). Die Direktabnahme von Christoph Wallner nach einer Ecke klärte Riedmüller stark zur Ecke (25.). Und einmal konnte sich auch Markus Einsiedler in Szene setzen, er wurde allerdings aus spitzem Winkel in höchster Not abgeblockt (33.). Zu dieser Zeit hatten die Sechziger bereits mehr Spielkontrolle.
Zwischendurch rasselten Matthias Heiß und Moritz Hannemann im Luftduell heftig mit den Köpfen zusammen. Beide Akteure erlitten stark blutende Wunden. Während der Rosenheimer Kapitän nach kurzer Behandlung weitermachen konnte, musste Hannemann mit dem Sanka ins Krankenhaus gebracht werden. Die letzte Szene vor der Pause gehörte wieder den Gästen. Ebeling versuchte es diesmal per Freistoß, doch 1860-Keeper Marius Herzig lenkte das Leder zur Ecke (38.).
Auch nach dem Pausentee bekamen die 300 Zuschauer über weite Strecken nur schwer verdauliche Fußball-Kost präsentiert. Ein Drehschuss von Mohamad Awata (46.) und ein Fernschuss von Fabio Sabbagh (66.), der zur Ecke geblockt wurde, blieben lange die einzigen Höhepunkte. Heimstetten bekam dabei mit zunehmender Spieldauer jedoch immer mehr Oberwasser.
In der 82. Minute leisteten sich die Hausherren im Mittelfeld einen üblen Ballverlust. Beim folgenden Konter wurde Ebeling steil geschickt und traf schließlich aus halbrechter Position flach ins lange Eck – 0:1. Erst jetzt erwachten die Hausherren aus ihrer Lethargie und hatten im Finish durch Korbinian Linner (83.), Danijel Majdancevic (88.) und Einsiedler (90.+1) noch drei Riesenchancen.
Bei den beiden letzten Szenen war die Partie jedoch bereits entschieden, da Awata in der 86. Minute einen Foulelfmeter sicher zum 0:2 verwandelt hatte. Die Berechtigung des Pfiffes des ansonsten guten Schiedsrichters Luka Beretic war aber ganz nicht unumstritten (Rempler von Ludwig Räuber gegen Tim Schels).

Das Spiel in der Statistik:
TSV 1860 Rosenheim – SV Heimstetten 0:2 (0:0)
TSV 1860 Rosenheim: Herzig – Köhler (74. Linner), Heiß, C. Wallner, Lenz – Shabani (61. Mushkolaj), Krätschmer (28. Jahic) – Mayerl, Räuber, Majdancevic – Einsiedler – Trainer: Kasparetti.
SV Heimstetten: Riedmüller – Thomik, Regal, Beierkuhnlein, Ulusoy – Sabbagh, Schels – Hannemann (34. Hintermaier), Ebeling (87. Sengersdorf), Laverty (80. Date) – Awata – Trainer: Schmitt.
Schiedsrichter: Beretic (Augsburg).
Tore: 0:1 (82.) Ebeling, 0:2 (86.) Awata (Foulelfmeter).
Gelb: Lenz, Mayerl, Majdancevic, Einsiedler, Heiß / Ebeling, Ulusoy.
Zuschauer: 300.
Bes. Vorkommnisse: keine.
7 Mrz

1860 Rosenheim im Kellerduell gegen Aufsteiger

Zum 24. Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 09.03.19 um 14:00h den SV Heimstetten zu Gast im Jahnstadion.

Nach dem Punktgewinn aus dem 2:2 Unentschieden beim FC Memmingen streben die Kasparetti-Schützlinge nun den ersten Dreier nach der Winterpause auf heimischen Geläuf an. Gegner ist der derzeitige Tabellensiebzehnte und Aufsteiger aus Heimstetten, der ebenfalls am vergangenen Wochenende beim 0:0 gegen den TSV Buchbach die Punkte teilte.

Die Gastgeber weisen aktuell mit 23 Zählern zwar drei Punkte mehr auf dem Konto als der kommende Gegner aus dem Münchener Vorort auf und stehen in der Tabelle einen Platz besser da, allerdings haben die Gäste noch eine Nachholpartie in petto. Es geht also in der Begegnung der Tabellennachbarn, Sechzehnter gegen Siebzehnter um sehr viel, beide haben bis zum Saisonende nur noch Endspiele um den Klassenerhalt.

Dabei kann Gäste-Trainer Christoph Schmitt nicht mehr auf die Dienste von Torjäger Orhan Akkurt setzen, der in der Winterpause zum ambitionierten Türkgücü Ataspor München abwanderte. Dafür konnte der sportliche Leiter Michael Matejka mit Mohamad Awata für hochwertigen Ersatz im Angriff des Liganeulings sorgen. Zudem zählt mit Lukas Riglewski einer der erfolgreichsten Goalgetter der Regionalliga Bayern (bisher elf Treffer) zum Kader der Schmitt-Elf. Dieser konnte auch den so glücklichen Treffer zum 1:0 Sieg in der Nachspielzeit der Hinrundenpartie zwischen den Kontrahenten erzielen.

Mit Ex-Bayern München Torhüter Maximilian Riedmüller weisen die Heimstettener sicherlich einen der erfahrensten und besten Keeper der Liga auf, der mit seinen tollen und konstant guten Leistungen einen wichtigen Baustein in der Defensive darstellt. Diese Qualitäten will Riedmüller, sofern notwendig, auch wieder in Rosenheim bei der für beide Seiten so eminent wichtigen Begegnung zeigen. Verlieren verboten, heißt es da eigentlich sowohl für die Gäste als auch für die Heimelf. Es sind also wahrlich „Big-Points“ zu vergeben.

Nach dem glücklichen, weil späten Punktgewinn beim Sport1-Livespiel in Memmingen – der Ausgleich fiel erst in der Nachspielzeit -, streben Kapitän Matze Heiß und seine Mannen unbedingt einen Dreier im Jahnstadion an. Die Stimmung ist natürlich bestens, die Spieler glauben wieder voll an sich und konnten Selbstvertrauen tanken. „Wir freuen uns riesig auf das erste Heimspiel nach der langen Pause und wollen das positive Erlebnis vom Montagabend mitnehmen. Meine Jungs haben sehr gut und fokussiert trainiert. Wir wollen gleich von Beginn an an die letzten 20 Minuten aus dem Spiel in Memmingen anknüpfen, werden leidenschaftlich ans Werk gehen und unserem Gegner einen heißen Tanz abliefern“, ist sich Trainer Thomas Kasparetti sicher.

Zum Kader wird vermutlich auch wieder Yanick Tobias zählen, der seine Knöchelverletzung überwunden hat. Michael Neumeier hingegen kann hingegen auf Grund von muskulären Problemen wahrscheinlich noch nicht eingreifen. Der Langzeitverletzte Fatih Eminoglu zählt aller Voraussicht nach ebenso wieder zum Aufgebot wie Christoph Wallner, der seine Rotsperre abgesessen hat. Bruno Goncalves (Sprunggelenk) und Adel Merdan (Kreuzband) fehlen noch längere Zeit. Ansonsten dürfte der Kader unverändert bleiben.

Mit Markus Sattelberger zählte zuletzt auch ein äußerst talentiertes und ambitioniertes Nachwuchstalent aus der so erfolgreichen U19-Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim zum Kader der ersten Mannschaft. Das kann bzw. wird sich im Verlaufe der Rückrunde sicherlich wiederholen, da immer wieder hoffnungsvolle Talente die Möglichkeit erhalten werden sich im Regionalliga-Kader zu zeigen.

Die beiden Trainer Thomas Kasparetti und Gerald Straßhofer hoffen natürlich, dass die beiden erfolgreichen Torschützen vom Montag, Danji Majdancevic und Markus Einsiedler auch wieder am kommenden Samstag ihrer Kernkompetenz nachkommen, ihre Trefferkonten füllen und damit einen großen Beitrag zum möglichen Heimsieg beisteuern können. Dafür bedarf es aber eine 90minütige hochkonzentrierte Leistung gegen sicherlich bissige und aufopferungsvoll kämpfende Gäste aus Heimstetten, die der Emilo-Elf alles abverlangen werden.

Die Fans erwartet eine spannende, mitreißende und leidenschaftlich geführte Begegnung mit hoffentlich positivem Ausgang für die heimischen Sechzger.

5 Mrz

Toll gekämpft bis zum Schluss – Regionalliga-Herren holen Punkt in Memmingen

Rosenheims neuer Coach Thomas Kaparetti darf sich zum Debüt zumindest über einen Zähler freuen. Danach sah es lange Zeit aber überhaupt nicht aus. 

Wie zu erwarten waren die Bedingungen in der Memminger Arena schwierig, vor einer Woche war der Platz noch schneebedeckt. Es war klar, dass spielerisch dadurch kein Leckerbissen zu erwarten war. Trotzdem gaben die Hausherren von Anfang an Gas und versuchten auch immer wieder, ´durch Kombinationen vor des Gegners Kasten zu kommen. Memmingens Neuzugang Nico Helmbrecht, der im Winter von den Münchner Löwen gekommen war, machte deutlich, dass er eine richtige Verstärkung für den FCM sein kann und avancierte direkt zu einem Aktivposten über die linke Seite. Michael Heilig und Furkan Kircicek vergaben die ersten Gelegenheiten, nach einer Viertelstunde kamen die Rosenheimer besser ins Spiel. Just in einer Phase, als die Sechziger die Partie eigentlich gut im Griff zu haben schienen, schlugen die Gastgeber eiskalt zu. Nico Helmbrecht zog in der 27.Minute einen Freistoß von der linken Seite in den Strafraum. Mario Jokic verlängerte gekonnt per Hinterkopf und die Kugel senkte sich sehenswert hinter Rosenheims Keeper Marius Herzig genau ins lange Eck. Nur 120 Sekunden später nutzte  die Baierl-Elf die kurzzeitige Konfusion bei den Rosenheimern erneut aus. Wieder war es Helmbrecht, der von links flanken durfte. Furkan Kircicek lief dem Ball entgegen und nahm das Leder artistisch mit dem linken, torentfernten Fuß direkt. So streichelte er das Spielgerät an seinem Gegenspieler vorbei und auch Herzig konnte nur noch zusehen, wie der Ball an den rechten Innenpfosten titschte und von dort zum 2:0 ins Netz sprang (29.). Den Sechzigern merkte man nun an, dass der Doppelschlag erst  einmal verdaut werden musste. Kurz vor der Pause hätte Danijel Majdancevic den Anschluss herstellen können, doch seinen Drehschuss aus 13 Metern Torentfernung parierte Memmingens Schlussmann Martin Gruber in überragenden Manier und kratzte das Spielgerät mit der rechten Pranke noch raus (41.). Und so gingen die Memminger mit einer beruhigenden Zwei-Tore-Führung in die Pause. 

In Hälfte zwei bot sich zunächst das gewohnte Bild. Memmingen hatte das Geschehen unter Kontrolle, ohne aber richtig zwingend zu werden. Der TSV hatte große Probleme, gefährlich vor das Tor zu kommen. Und so plätscherte die Partie vor sich hin. Die Elf von Coach Thomas Kasparetti schaffte es nicht, den FCM in Verlegenheit zu bringen. Torchancen gab`s so gut wie keine, es war harte Kost für die 512 Zuschauer. Als es schon stark nach einem souveränen Memminger Heimsieg aussah, rafften sich die Sechziger doch noch einmal auf. Ein Freistoß von Ludwig Räuber aus dem rechten Halbfeld wurde  per Kopf zweimal verlängert. Danijel Majdancevic machte es dann technisch hochwertig und nahm den Ball mit dem Außenrist direkt aus der Luft und versenkte aus acht Metern Entfernung zum 2:1 ins rechte lange Eck (83.). Ging da doch noch was? Zweite Minute der Nachspielzeit, Pius Krätschmer brachte flankte von der rechten Seite und kurz vor dem Fünfmeterraum war Markus Einsiedler zur Stelle und nickte ins rechte lange Eck zum 2:2-Ausgleich ein (90.+2).

Quelle: FuPa.net

4 Mrz

Top Start aus der Winterpause – 1:0 Auswärtssieg für 60er A-Jugend

Im ersten Rückrundenspiel in der A-Jugend Landesliga gelang dem Tabellenführer ein verdienter Sieg beim SV Manching.

Auf sehr schwerem, holprigen Boden konnte man die spielerische Note kaum einsetzen. Bereits in der 12 Spielminute fiel durch Mittelfeldspieler Adrian Furch das entscheidende 0:1 für die Sechziger.

Das Spiel war überwiegend geprägt von vielen Zweikämpfen und es kam kein effektiver Spielfluss zustande.

Durch die Einwechselungen der Spieler Cosentino für Kuchler, Süßmeier für Hodic, Brunnhuber für Fuchs erhofften sich die 60er nochmals eine „Schippe“ drauflegen zu können; aber es blieb beim mehr als gerechten 0:1 Sieg.

Der Abstand von 4 Punkten auf den Tabellenzweiten Nördlingen konnte somit gewahrt bleiben und die 60er erwartet nun am kommenden Sonntag um 14.30 die SpVgg Planegg zum ersten Heimspiel.

1 Mrz

TV Live-Partie zum Auftakt – 1860 Rosenheim selbstbewusst zum Tabellenfünften

Am 23. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Montag, den 04.03.19 um 20:15 Uhr beim FC Memmingen antreten. Da wartet zum Auftakt gleich mal ein ganz dicker Brocken für die Emilo-Elf – das Team aus der Innstadt tritt unter neuer Regie beim Spitzenteam aus Memmingen an. Und wenn zum so unüblichen Zeitpunkt am Montagabend um 20:15 Uhr die Begegnung durch Schiedsrichter Patrick Hanslbauer in der Arena angepfiffen wird, ist natürlich auch der TV-Sender Sport1 live mit dabei.

Was für ein fantastischer Rahmen für die erste Partie nach der so langen Winterpause in der Regionalliga. Ja, es hat sich in den Lägern der Kontrahenten so einiges in Sachen Personal in den letzten Monaten getan. Beim Gast aus dem Voralpenland sitzt ein neues Trainer-Duo auf der Bank. Nach dem man sich von Trainer Ogi Zaric in beidseitigem Einvernehmen zu Jahresbeginn trennte, übernahm dessen Co. Thomas Kasparetti das Kommando. Ihm zur Seite steht Gerald Straßhofer, der vom SB Chiemgau Traunstein an die Mangfall wechselte.

Auch bei den Gastgebern gibt’s Neuigkeiten auf Trainer-Ebene, der so erfolgreiche Stephan Baierl – wurde zum Trainer des Jahres 2018 gewählt – verläßt zum Saisonende den Verein und übernimmt den Posten des sportlichen Leiters beim dem SSV Ulm 1846. Außerdem verloren die Schwaben mit Jannik Rochelt einen äußerst hochtalentierten und torgefährlichen Spieler (8 Saisontreffer) an den Liga-Konkurrenten FC Bayern München II. Verpflichten konnten die Memminger während der Winterpause hingegen den früheren Rosenheimer Nicholas Helmbrecht (vom TSV 1860 München), Natsuhiko Watanabe (VfR Aalen) und Georgios Manolakis (SSV Ulm).

Die Heimelf kann also schon eine gewaltige Qualität an Spielern aufbieten, was sich jedoch in den bisherigen Testspielen in 2019 nicht immer zeigte. Zwei Siegen, stehen zwei Niederlagen sowie ein Unentschieden gegenüber. Allerdings sind Ergebnisse in der Vorbereitung grundsätzlich nur von zweitrangiger Bedeutung.

Auch die Rosenheimer können unterschiedlichste Ergebnisse und Leistungen aus den letzten sechs Wochen vorweisen. Den beiden Unentschieden zu Beginn (VfR Garching und FC Juniors OÖ, je 1:1) folgten während des Trainingslagers in der Türkei zwei unglückliche 0:1 Niederlagen gegen Teams aus Dänemark und Kasachstan. Allerdings konnten die letzten drei Begegnungen am Stück siegreich gestaltet werden. Dem 11:0 (!) gegen den Bezirksligisten aus Bad Endorf folgten am zurückliegenden Wochenende ein 3:0 gegen den SV Wörgl sowie ein 2:1 Sieg beim TSV 1860 München.

Somit verlief die Vorbereitung auf Seiten der Gäste durchaus zufriedenstellend. „Wir liegen bisher wirklich gut im Plan und wollen auch in Memmingen, bei einem wahrlich starken Gegner, der eine überragende Runde spielt, möglichst sogar dreifach punkten. Es wird sicherlich eine sehr spannende Aufgabe vor einer guten Kulisse und zudem als Zuckerl live im Fernsehen übertragen. Wir sind körperlich und mental gut drauf, haben eine super Stimmung im Team und wollen einen Start nach Maß in die für uns zwölf Finalspiele um den Klassenerhalt hinlegen“, so der selbstbewusste neue Chefcoach der Rosenheimer Thomas „Kapo“ Kasparetti.

Neuzugang Luftetar Mushkolaj – auch einfacher „Lufti“ genannt – hat sich mittlerweile bestens integriert und zählt mit ziemlicher Sicherheit zum Kader der Sechzger-Truppe. Neben dem noch rotgesperrten Chris Wallner fehlen dem Trainer-Duo Kasparetti / Straßhofer auch die beiden Jungspunde Adel Merdan (Kreuzbandanriss) und Bruno Goncalves (Sprunggelenksverletzung) verletzungsbedingt. Zudem ist der Einsatz von Yannick Tobias noch nicht ganz sichergestellt, jedoch sollten seine Knöchelprobleme bis Montagabend ausgeheilt sein. Ansonsten stehen alle Mann zur Verfügung.

Ein gutes Spiel sowie vor allem ein erfolgreicher Start in 2019 wäre für die Emilo-Elf eine tolle Sache. Dem Punktekonto von aktuell 22 Zählern sollten schon unbedingt weitere hinzugefügt werden, dafür sind jedoch zwingend Tore erforderlich. Die so magere Ausbeute von 18 Saisontreffern ist schnellstens auszubauen, ansonsten wird es sehr schwer. Damit müssen Kapitän und Abwehrchef Matze Heiß sowie vor allem seine Angreifer-Kollegen möglichst schon in Memmingen beginnen. Auch wollen die Rothosen die bittere 1:4 Heimschlappe aus der Vorrunde wieder wettmachen, bei der man lange Zeit bis zum Platzverweis gegen Omer Jahic ebenbürtig agieren konnte.

Für die Fans des TSV 1860 Rosenheim, die nicht live vor Ort dabei sein können, gibt es die Möglichkeit, ab 19:00 Uhr das Spiel im Sportheim am Jahnstadion beim Public Viewing zu verfolgen. Für das leibliche Wohl haben Mario und Claudia bestens gesorgt.