24 Apr

Jugendfußball beim TSV 1860 Rosenheim Qualifikationsturnier des Volkswagen Junior Masters 2019

Kicken wie die Profis:

Die D-Junioren des TSV 1860 Rosenheim auf den Spuren von Boateng und Brandt

In diesem Jahr feiert eines der deutschlandweit größten und renommiertesten Jugendfußballturniere, das Volkswagen Junior Masters, sein 20. Jubiläum.

2019 werden auch die D-Junioren (U13) des TSV 1860 Rosenheim teilnehmen und versuchen sich für die Endrunde des Turniers zu qualifizieren.

Am Mittwoch, den 1. Mai 2019 ab 10 Uhr, werden die jungen Fußballer auf dem Gelände des TSV München-Solln (Herterichtstr. 141, 81477 München) gegen andere Mannschaften aus ganz Süd-Deutschland antreten.

In den vergangenen Jahren konnten bei den Jungen unter anderem die Juniorenmannschaften von Schalke 04, Hertha BSC und Werder Bremen das Volkswagen Junior Masters gewinnen.

Auch heutige Profis, wie die Bender Zwillinge, Jerome Boateng, Emre Can und Julian Brandt waren schon unter den Teilnehmern.

Insgesamt finden im Rahmen des Volkswagen Junior Masters deutschlandweit fünf Qualifikationsturniere statt.

Die beiden Finalisten jedes Turniers werden auf Einladung von Volkswagen ein aufregendes Wochenende in Wolfsburg verbringen und am Deutschlandfinale auf dem Sportgelände des VfL Wolfsburg teilnehmen.

Auf die beiden Gewinnermannschaften (U15 Mädchen, U13 Jungen) des 20. Volkswagen Junior Masters wartet ein ganz besonderes Erlebnis: Ein Wochenende mit Finalbesuch bei der UEFA U21 Europameisterschaft in Udine, Italien.

Unterstützt und gefördert werden die Junioren des TSV 1860 Rosenheim vom Autohaus VW Zentrum in Rosenheim.

23 Apr

U 14 zeigt unbändigen Willen beim Istria-Cup in Kroatien und kämpft sich bis ins Finale vor

Mit einem tollen zweiten Platz und vielen schönen Erlebnissen kehrte die U 14 am Montagabend freudestrahlend, aber auch hundemüde vom 22. Istria-Cup, der über die Ostertage im kroatischen Medulin mit dem Rekordteilnehmerfeld von 104 Mannschaften stattfand, nach Hause zurück. 

Nach dem Turniersieg im letzten Jahr an gleicher Stelle in der U 13-Konkurrenz versuchte sich ein großer Teil der U 14-Mannschaft in diesem Jahr im U 15-Bewerb. Daher war klar, dass es ungleich schwerer werden würde, da die meisten Gegner ein Jahr älter waren. Außerdem meldeten allein für den U 15-Wettbewerb 28 Teams!

Die von KOMM-MIT hervorragend organisierte Veranstaltungbegann am Karfreitag mit einer feierlichen Eröffnungsfeier im antiken Amphitheater von Pula. Während das Team wie seinerzeit die Gladiatoren ins Kolosseum einzog, warteten die zahlreichen Eltern gemeinsam mit unserem sportlichen Leiter Andi Kubik, der erfreulicherweise auch dieses Mal wieder mit dabei war, auf der Tribüne. Kurz danach starteten auch schon die ersten Gruppenspiele auf den acht nebeneinander liegenden Plätzen in Medulin. Da heuer aber so viele Mannschaften teilnahmen, mussten wir die Auftaktpartie im Nachbarort Banjole austragen. Gegen den hessischen Vertreter der JFG Dreieichenhain-Götzenhain gab es zwar Chancen in Hülle und Fülle, aber das erlösende Tor fiel erst weit in der zweiten Hälfte, als Domi Köck eine Flanke von Simon Fischer einköpfte. Damit war der wichtige Auftaktsieg unter Dach und Fach.

Am nächsten Tag wartete im zweiten Gruppenspiel die italienische Mannschaft von Vighenzi Calcio. Es war gleich von Beginn an klar, dass es ein Spiel mit sehr hoher Intensität werden würde. Die Jungs hielten aber gut dagegen und nach der anfänglichen Drangperiode der Italiener befreiten sich die Rothosen immer mehr. Kurz vor der Pause kam es dann auch zum Doppelschlag: Zunächst besorgte unser neues „Kopfballungeheuer“ Domi Köck in Uwe Seeler-Manier mit dem Hinterkopf den Führungstreffer und gleich darauf verwandelte Moritz Dalpiaz einen Handelfmeter ganz sicher. Mit diesem Rückstand konnten die anfangs noch so freundlichen Südländer nicht umgehen. Nach dem Seitenwechsel wurde nach allem getreten, was sich bewegte und daher war es nicht verwunderlich, dass sich das ohnehin schon kleine Rosenheimer Team noch mehr reduzierte. Die Burschen ließen sich aber nicht provozieren und spielten den 2:0-Vorsprung souverän nach Hause. Damit war der Gruppensieg sicher, allerdings musste man aufgrund der Verletzungen unserer beiden „Alten“ Jonas Rietschel und Adrian Martens in den kommenden Begegnungen ohne Wechselspieler auskommen.

Nach der bedeutungslosen 0:1-Niederlage gegen den FC Gerolfing kam es im Achtelfinale zur Begegnung mit der zweiten Mannschaft des ASD Sasso Marconi aus Bologna. Dieses Team war auch mit dem jüngeren Jahrgang bestückt und deshalb hatten wir zum ersten Mal keinen körperlichen Nachteil. Allerdings überboten sich vor der Pause alle Spieler im Auslassen hochkarätigster Chancen, sodass es unerklärlicher Weise beim Wechsel immer noch 0:0 stand. Nach der Pause wurde zielstrebiger gespielt und Marlon Radzynski war mit seinem Kopfballtreffer der „Dosenöffner“. Danach konnten die 60er durch Lukas Buchberger und Domi Köck noch einmal nachlegen. Damit war der Aufstieg ins Viertelfinale perfekt! 

Das war auch ein Verdienst der Mamas und unseres Docs Wast, die zwischen den Spielen alle Hände voll zu tun hatten, um die „hungrigen Mäuler zu stopfen“ und die Verletzten zu versorgen. 

Im Viertelfinale kam es zum Kräftemessen mit unseren Apartment-Nachbarn von ASD Cartigliano aus Italien. In der Anfangsphase sah es auch nicht so aus, als würde hier ein Sieg herausspringen. Die Tifosi drückten uns gehörig in die eigene Hälfte und unser Keeper Valentin Franz musste bei einem Alleingang sein ganzes Können aufbieten, um den möglichen Rückstand zu verhindern. Aber auch in dieser Partie kamen die Jungs langsam besser ins Spiel und als Moritz Dalpiaz mit feiner Technik und Übersicht den Ball zum Führungstreffer ins Tor hob, war der Bann gebrochen. Nach der Pause gab es dann noch den zweiten Treffer durch Moritz, der schon wieder einen Handelfmeter verwandelte.

Damit stand bereits kurze Zeit später das Halbfinale gegen die Berliner Jungs von FSV Spandauer Kickers an, die sich durch ihre deutliche körperliche Überlegenheit und auch ihre gute Technik ganz sicher in die Vorschlussrunde gespielt hatten. Die Vorzeichen standen aufgrund der immensen Größenunterschiede und auch des hohen Substanzverlustes des kleinen Rosenheimer Teams nicht besonders gut. Aber die Burschen boten einen unglaublichen Kampf und ließen während der gesamten Spielzeit keinen Treffer zu. Da es auf der anderen Seite aber auch nicht klingelte, kam es zum Showdown beim Elfmeterschießen.

Im Tor der Berliner stand ein 2-Meter-Hüne. Als Moritz mit einem tollen Schuss ins Kreuzeck aber zeigte, dass auch dieser Keeper zu bezwingen war, fassten auch unsere weiteren Schützen Mut und zeigten ein grandioses Elfmeterschießen. Während der erste Berliner Spieler patzte, dessen schwach geschossener Ball eine sichere Beute von Raphi Hauner wurde, waren alle Rosenheimer Elfer nahezu unhaltbar. Anderl Stelzer, Marlon Radzynski, Max Jägerbauer und zum Schluss Marcel Martens sorgten für den viel umjubelten Einzug ins Finale.

Dieses Spiel gegen die erste Mannschaft von Sasso Marconi  wurde leider im uralten ehemaligen Erstligastadion von Pula ausgetragen. Der Platz ist dort so schlecht, dass an flüssige Kombinationen kaum zu denken ist. Allerdings waren unsere Spieler aber auch so platt – es war das 7. Spiel innerhalb von zweieinhalb Tagen – , dass einfach nicht mehr viel zusammen gehen konnte. Immerhin stemmten sich die Burschen mit allem, was sie noch im Tank hatten, gegen die italienische Mannschaft. Und fast hätte es wieder ein Elfmeterschießen gegeben. Erst in der letzten Spielminute machte der starke Mittelstürmer aus höchst abseitsverdächtiger Position den entscheidenden Treffer.

Trotz der Finalniederlage und der Verletzung unseres Torhüters Valentin Franz in der Nachspielzeit fällt das Gesamtfazit der Reise aber sehr positiv aus. Die Mannschaft präsentierte sich auf und neben dem Platz als absolute Einheit und zeigte, wie man sich gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner wehren kann. Aber auch die Eltern bewiesen einmal mehr, welch eingeschworener Haufen sie in der Zwischenzeit schon sind. Jeder ist bereit zu helfen, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Mit diesem riesigen Zusammengehörigkeitsgefühl können in den nächsten Monaten und Jahren hoffentlich noch viele tolle gemeinsame Erlebnisse gefeiert werden.

 

23 Apr

Eminent wichtig und absolut verdient: 2:1-Heimsieg gegen Ingolstadt

Einen ebenso wichtigen wie verdienten Sieg feierte der TSV 1860 Rosenheim am 30. Regionalliga-Spieltag. Nach langer Durststrecke im eigenen Stadion machten es die Sechziger beim 2:1 (2:1)-Erfolg gegen den FC Ingolstadt 04 II am Ostermontag aber viel spannender als nötig.

Denn in der abwechslungsreichen und phasenweise auch sehr temporeichen Begegnung waren die Hausherren bereits im ersten Durchgang die bessere Mannschaft. Nach 17 Minuten schlug sich dies auch auf der Anzeigetafel nieder, als Matthias Heiß eine Ecke von links am langen Pfosten wieder ins Zentrum köpfte und Markus Einsiedler aus kurzer Entfernung per Kopfball-Lob erfolgreich war – 1:0. Gästekeeper Florian Rauh „klebte“ auf der Linie und hinterließ keine gute Figur.
Noch schlechter sah allerdings 1860-Keeper Mario Stockenreiter in der 20. Minute aus, als er nach einem scharfen Diagonalball in den Sechzehner aus seinem Tor kam und mit einem frühen „Leo“-Ruf seine Abwehr irritierte. Patrick Sussek war der Nutznießer und markierte mühelos per Kopf aus 10 Metern das 1:1. Glück hatte Stockenreiter hingegen in Minute 31, als er Marcel Kosuch knapp außerhalb des Strafraums von den Beinen holte. Da der Ingolstädter Angreifer nach außen unterwegs war, blieb es bei einer Gelben Karte für den Rosenheimer Keeper.
Dass die Gastgeber mit einer verdienten Führung in die Kabine gehen konnten, war einem schönen Spielzug über die linke Seite über Luftetar Mushokolaj und Max Mayerl zu verdanken. Nach dessen Flanke köpfte Einsiedler die Kugel am langen Pfosten gegen die Laufrichtung von Rauh zum 2:1 ins lange Eck (37.).
Nach dem Pausentee suchten die Gastgeber die Vorentscheidung. Fans und Verantwortliche rauften sich dabei aber mehr als einmal die Haare, weil die Emilo-Elf rund ein halbes Dutzend bester Gelegenheiten ausließ. Zweimal Mushkolaj (48./65.), Einsiedler (61.) und Korbinian Linner am Ende einer irren Dreifach-Möglichkeit (66.) sowie Christoph Wallner (77.) hatten allesamt den dritten oder sogar vierten Treffer für die Hausherren auf dem Schlappen.
So blieb es irre spannend, wobei die Schanzer allerdings nur zu zwei nennenswerten Chancen kamen. Den Drehschuss von Sussek parierte Stockenreiter gut (72.) und die Direktabnahme von Nico Rinderknecht zischte deutlich über die Querlatte (83.). In der hektischen Schlussphase hatte der souveräne Schiedsrichter Martin Speckner dann teilweise Schwerstarbeit zu verrichten. Erst sah Thomas Keller nach einer Notbremse an Mushkolaj die Rote Karte (86.), zwei Zeigerumdrehungen später musste der Referee aus Cham erneut in die Gesäßtasche greifen, als Mushkolaj nach einem harten Einsteigen von Patrick Hasenhüttl den Sünder mit beiden Händen zu Boden stieß (88.).
Das Spiel in der Statistik:
TSV 1860 Rosenheim – FC Ingolstadt 04 II 2:1 (2:1)
TSV 1860 Rosenheim: Stockenreiter – Heiß (46. Lenz), C. Wallner, Krätschmer – Linner (90.+2 Tobias), Räuber, Maier, Mayerl – Einsiedler – Majdancevic (82. Jahic), Mushkolaj – Trainer: Kasparetti.
FC Ingolstadt 04 II: Rauh – Ananou, Keller, Gerlspeck, Grauschopf – Schröck (46. Pöllner) – Sussek, Senger (62. Hasenhüttl) – Rinderknecht – Breunig, Kosuch (55. Suljic) – Trainer: Strobl.
Schiedsrichter: Speckner (Cham).
Tore: 1:0 (17.) Einsiedler, 1:1 (20.) Sussek, 2:1 (36.) Einsiedler.
Gelb: Stockenreiter, Majdancevic / Rinderknecht, Keller, Hasenhüttl.
Rot: Mushkolaj (88./Tätlichkeit) / Keller (86./Notbremse).
Zuschauer: 380.
Bes. Vorkommnisse: keine.
19 Apr

Beginn der Wochen der Wahrheit für den TSV 1860 Rosenheim

Zum 30. Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Ostermontag, den 22.04.19 um 14:00 Uhr die zweite Mannschaft des FC Ingolstadt zu Gast im Jahnstadion.

Mit dem Rückenwind aus dem 1:1 Unentschieden vom Montagabend gegen den Meisterschaftsfavoriten FC Bayern München II wollen die Sechzger nun unbedingt gegen den FC Ingolstadt II nachlegen und Ihr Punktekonto weiter auffüllen. Bei aktuell 28 Zählern hat da ja noch einiges Platz.

Die kleinen Schanzer, die vom Ex-Rosenheimer Coach Tobi Strobl betreut werden, konnten aus den letzten vier Spielen satte acht Zähler holen und sind mit nun 38 Zählern auf Tabellenplatz acht vermutlich aus dem Gröbsten heraus, was den Abstiegskampf betrifft. Zuletzt wurde der TSV Buchbach mit 3:2 besiegt.

Jedoch müssen die Gäste zusätzlich eine ganz schwierige Situation meistern. Einerseits heißt es (bzw. hieß es) zu punkten um die Klasse zu halten, andererseits können Sie machen was sie wollen, sofern die Erste Mannschaft als Absteiger den bitteren Gang in die Dritte Liga hinnehmen muss. Und da sieht es bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz nicht allzu positiv aus. Man mag wirklich niemanden so eine prekäre Konstellation wünschen, da bleibt das Sportliche voll und ganz auf der Strecke. Jedoch könnte hiervon u.U. der TSV 1860 Rosenheim profitieren und selbst den direkten Ligaverbleib „feiern“ oder den Umweg über die Relegation auf dem grünen Tisch zugeteilt bekommen.

Aber soweit ist es noch lange nicht, also dieser Gedanke sollte bzw. muss schnellstens wieder ad acta gelegt werden. Deshalb heißt es am Ostermontag Gas geben, fighten, bis an die Leistungsgrenze gehen und dann damit ein positives Resultat einfahren. Möglichst sollte natürlich der so lang ersehnte dritte Heimsieg der Saison erzielt werden – ja, es waren bis dato wirklich erst zwei Heimerfolge! – momentan fühlt sich die Emilo-Elf auf des Gegners Plätzen anscheinend wohler. Zuhause im heimischen Jahnstadion wurde seit dem 3:2 Hinrundensieg gegen den FC Bayern München II kein Dreier mehr eingefahren. Und das, obwohl der TSV eigentlich in den letzten Jahren grundsätzlich immer auf heimischem Geläuf die Basis für eine erfolgreiche Saison hinlegen konnte. Diese Punkte fehlen jetzt natürlich in der Gesamtabrechnung.

Aber das soll sich ja ab Montag wieder ändern, davon ist auch Trainer Kasparetti überzeugt: „Wir werden alles in die Waagschale werfen, kämpfen und rennen bis der letzte Blutstropfen vergossen ist. Ich bin mir sicher, dass wir dann nach langer Zeit wieder einen Heimsieg feiern können. Vermutlich wird es auf Einzelaktionen bzw. Nuancen ankommen und wir hoffen das Spielglück auch auf unserer Seite zu haben. Irgendwann muss es ja wieder im Jahnstadion klappen. Auch wenn der FC Ingolstadt II nicht mehr im direkten Abstiegskampf steckt, müssen die Jungs und Trainer Tobi Strobl erstmal mit der nicht ganz einfachen Konstellation in Verbindung mit der Ersten Mannschaft klarkommen, darum beneiden wir sie wirklich nicht. In erster Linie sollte immer das Sportliche entscheidend sein. Für uns zählt es ab sofort, es gibt keine Ausreden mehr, die Wochen der Wahrheit haben mit den fünf Endspielen um den Klassenerhalt begonnen“.

Mit dabei bei Finalspiel Nr. I wird auch wieder Philipp Maier sein, der seine Gelbrotsperre abgesessen hat. Bei Matze Heiß (Muskelprobleme) und Markus Einsiedler (Bronchen) könnte es noch eng werden, man geht im Lager von 1860 Rosenheim aber davon aus, dass beide auflaufen können. Somit stehen bis auf die bekannten Langzeitverletzten (Merdan, Goncalves und Neumeier) nach aktuellem Stand alle Mann zur Verfügung. Die Trainer Thomas Kasparetti und Gerald Straßhofer haben die Qual der Wahl und können je nach gewählter Taktik das entsprechende Personal aufbieten.

Für Gäste-Trainer Tobi Strobl wird die Begegnung bei seinem Ex-Verein sicherlich was ganz besonderes werden. Der äußerst sympathische Fußball-Lehrer hat in Rosenheim noch viele Freunde, er ist immer ein gern gesehener Gast in der Innstadt. Deshalb weiß er sicherlich auch, welches Ergebnis er abliefern muss, damit dies auch weiterhin Bestand bleibt. Nein, Scherz beiseite, Tobi Strobl ist zu erfolgsbesessen und ambitioniert um in einem Spiel nicht 100% zu geben. Das hat er ja zudem auch nicht selbst in der Hand, seine Elf läuft auf und spielt die 90 Minuten. Er wird seine Mannschaft so einstellen, als gehe es ums Überleben und einen Sieg anstreben, dies ist definitiv in seiner DNA so hinterlegt. Auf die Karte „Verbundenheit und Rücksicht auf 1860 Rosenheim“ kann die Emilo-Elf also leider nicht setzen.

Beide Teams peilen somit einen Sieg an, für die einen geht es ums nackte Überleben für die anderen um die Ehre bzw. noch einen besseren Tabellenplatz zu erreichen. Und wenn man befreit und ohne Druck aufspielen kann, fällt einem so oft vieles leichter. Dass dies dann nicht so eintritt müssen die Sechzger verhindern und den so dringenden Erfolg mit aller Macht erzwingen. Der Punkt beim Tabellenführer aus München war ein sehr positives Erlebnis für die so gebeutelte Elf aus der Innstadt. Dieses damit erworbene Selbstvertrauen gilt es nun auf den Platz zu bringen und sich sowie die eigenen Fans somit mit einem schönen Abschluß des Osterfestes zu beschenken.

19 Apr

U19-Trainerteam verlängert beim TSV 1860 Rosenheim!

Vertragsverlängerungen stehen derzeit beim TSV 1860 Rosenheim hoch im Kurs. Nun hat sich auch das Trainerteam der so erfolgreichen U19-Mannschaft entschieden, dem Verein für zwei weitere Jahre bis 2021 treuzubleiben.

Mit Chefcoach Markus Wallner und dessen Co. Michael Wallner, die beide in der Winterpause nach der Trennung von Ogi Zaric die Leitung des Tabellenersten der U19-Landesliga übernahmen, haben nun zwei Sechzger Urgesteine langfristig das Kommando auf der Trainerbank der A-Junioren.

Bei aktuell 13 Zählern Vorsprung auf den Tabellenzweiten und noch sechs ausstehenden Saisonpartien dürfte bei der U19 eigentlich nichts mehr schief gehen, der Aufstieg ist fest eingeplant. Alle Begegnungen in 2019 konnten siegreich gestaltet werden, so befindet man sich auf bestem Wege den direkten Durchmarsch von der Bezirksoberliga in die Bayernliga zu schaffen. Das ist wahrlich eine beeindruckende Leistung.

Hansjörg Kroneck, der neben dem Herrenbereich auch als verantwortlicher Sportlicher Leiter der U19-Junioren fungiert, ist hinsichtlich der Entwicklung seiner Rohdiamanten begeistert. Daran haben die beiden Trainer, der 30jährige Markus Wallner und sein 22jähriger Namensvetter Michael Wallner natürlich einen riesengroßen Anteil. „Wir sind sehr, sehr glücklich, dass wir mit Markus und Michael Wallner die Verträge jeweils bis 2021 verlängern und sie nachhaltig für unser Projekt überzeugen konnten. Beide waren aktive Spieler beim TSV 1860 Rosenheim und führen daher mit Herz, Leib und Seele ihre Tätigkeit aus. Wir wollen beide aufbauen und hoffen auf eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit“.

Für Kontinuität in der Funktionärs- und Trainerebene beim TSV 1860 Rosenheim ist nun gesorgt, einer rosigen Zukunft steht somit nicht mehr viel im Wege.

18 Apr

Andi Kubik verlängert beim TSV 1860 Rosenheim!

Die Jugendarbeit des TSV 1860 Rosenheim ist das Herzstück der Fußballabteilung. Insofern kann der Verein hier eine erfreuliche Vertragsverlängerung vermelden. Andi Kubik, der nun seit 2 ½ Jahren als Jugendkoordinator tätig ist, wird seinen Vertrag um weitere drei Jahre bis zum 30.06.2022 verlängern.

„Andi ist für unseren Jugendbereich eine nicht mehr wegzudenkende Stütze. Ihm ist es gelungen, dass wir in den letzten Jahren die Qualität in der Ausbildung sowie Entwicklung der Kinder und Jugendlichen deutlich steigern konnten“, so der glückliche Abteilungsleiter Franz Höhensteiger. Mit tatkräftiger Unterstützung von Kubik gelang es, den Fördercampus in der Jugendabteilung ins Leben zu rufen, wo ab der U10 der leistungsorientierte Fußball beginnen wird.

Zudem ist mittlerweile von der U14 bis zu den Herren COROX als athletische Trainingsform fester Bestandteil im wöchentlichen Training. Und nicht zuletzt ist die homogene und kameradschaftliche Zusammenstellung des Trainerteams im Juniorenbereich sein Verdienst.

Kubik zeigt sich ebenfalls erfreut und motiviert über sein weiteres Engagement: „Mir macht es riesig Spaß für den TSV 1860 Rosenheim den Jugendfußball zu entwickeln. Durch die harte Arbeit mit meinem Trainerteam werden die Jungs bestens ausgebildet und gefördert. Die Ergebnisse werden dann zwangsläufig kommen!“

Nach dieser Vertragsverlängerung von Kubik und der schon vor ein paar Tagen bekanntgemachten Verlängerung der Verträge von Hans Kroneck als Sportlichen Leiter der Herren und U19 und dem Trainerteam der Herren können die zukünftigen Aufgaben im Verein gemeinsam angepackt werden, damit der Fußball in Rosenheim auch mit der ausgeweiteten Kooperation mit der SpVgg Unterhaching weiter vorangebracht werden kann.

16 Apr

Punkt bei den Bayern – Einsatz, Wille und Moral passen

Mit einem Erfolgserlebnis kehrte der TSV 1860 Rosenheim gestern Abend aus München zurück. Bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern holten die Sechzger im Grünwalder Stadion nach 0:1-Rückstand noch einen Zähler, am Ende stand es 1:1. Zwar belegen sie damit weiter einen direkten Abstiegsplatz in der Regionalliga Bayern, immerhin aber fehlt den Rosenheimern nun nur noch ein Punkt zum ersten Relegationsplatz.

Trainer Thomas Kasparetti, der erst kürzlich unabhängig vom Ligaverbleib seinen Vertrag verlängerte, konstatierte, dass seine Elf „den Plan heute perfekt umgesetzt“ habe und er so „den Punkt gerne mitnehme“. Nur ein Sieg gelang seiner Mannschaft in den letzten elf Partien, nie blieb sie dabei ohne Gegentreffer. Dass diese schwarze Serie auch am gestrigen Abend Bestand haben würde, stand bereits nach einer knappen Viertelstunde fest: Nach einem Foul von Rosenheims Linor Shabani flankte dessen Namensvetter Meritan Shabani in den 1860-Strafraum und Maxime Awoudja drückte den Ball aus wenigen Zentimetern über die Linie (14.).

Als die Münchner nur wenige Minuten später wegen eines vermeintlichen Handspiels auch noch einen Elfmeter zugesprochen bekamen, schienen die Gäste vor einem ungemütlichen Abend zu stehen. Der 19-jährige Koreaner Wooyeong Jeong allerdings setzte den Strafstoß neben das von Mario Stockenreiter gehütete Tor der Rosenheimer (21.). Nachdem sich Kasparettis Mannschaft also über den Halbzeitrückstand nicht beklagen durfte, übernahm sie zur Mitte des zweiten Abschnitts zunehmend die Initiative. Zunächst wurden sie von Bayerns Derrick Köhn mit einem zu kurzen Rückpass eingeladen, Awoudja aber konnte in höchster Not noch klären (65.).

Diese Szene allerdings stellte den Startschuss für die beste Phase der Sechzger dar: Kurz darauf scheiterte der erst kurz zuvor eingewechselte Luftetar Mushkolaj nur am Lattenkreuz (66.) und nur wenig später setzte Georg Lenz den Ball aus gut zehn Metern knapp über das Bayern-Tor. So musste es wieder einmal Torjäger Markus Einsiedler richten. Nachdem der 30-jährige Angreifer zunächst noch an Bayern-Schlussmann Ron-Thorben Hoffmann gescheitert war, köpfte er den Ball aus sieben Metern über Awoudja zum Ausgleich ins Tor (75.).

220 Jugendspieler und Eltern im Grünwalder Stadion

Anschließend brachten die Rosenheimer das Resultat relativ ungefährdet über die Ziellinie, der 35-jährige Coach zeigte sich vollauf zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf: „In solchen Spielen brauchst du auch das Quäntchen Glück, nach dem 1:1 hatten wir aber sogar das Momentum auf unserer Seite. In dieser Saisonphase geht es vor allem darum, regelmäßig zu punkten, entschieden wird das Ganze wohl eh erst am letzten Spieltag.“ Der Ausflug nach München jedenfalls war keineswegs umsonst gewesen. Vor allem nicht für die 220 Jugendspieler und Eltern, die ihren TSV 1860 Rosenheim im Grünwalder Stadion unterstützten.

Die Spielstatistik

FC Bayern München II: Hoffmann – Yilmaz, Mai, Awoudja, Köhn – Feldhahn, Rochelt – M. Shabani (81. Nollenberger) – Jeong, Wriedt, Davies.

TSV 1860 Rosenheim: Stockenreiter – Linner, Heiß, Wallner, Lenz, Mayerl – Räuber, Tobias (63. Mushkolaj), L. Shabani (46. Krätschmer) – Majdancevic (84. Köhler), Einsiedler. Tore: 1:0 Awoudja (14.), 1:1 Einsiedler (75.).

Schiedsrichter: Huber (Wurmannsquick)

Zuschauer: 755

Besondere Vorkommnisse: Jeong schießt Handelfmeter neben das Tor (21.)

Quelle: OVB

14 Apr

60er Feriencamp ein toller Erfolg

Der dritte und letzte Tag beim 60er Trainingscamp ist zu Ende. Es waren tolle Tage mit vielen tollen Wettbewerben und super Übungen. Vielen Dank an die tollen Unterstützer wie die Firma ACP, das Teamsport Zentrum Ratschmaier und das Gasthaus Höhensteiger in Westerndorf. Ein großes Danke geht an die Trainer, die zahlreichen Jungs und an die Eltern. Vielen Dank!