25 Apr

2.000 Euro für die Jugendarbeit – Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG unterstützt den Jugendförderverein des TSV 1860 Rosenheim

Über eine Spende in Höhe von 2.000 Euro kann sich die Fußballjugendabteilung des TSV 1860 Rosenheim e.V. freuen. Dank der großzügigen Zuwendung kann neue Trainingsbekleidung und Ausrüstung für die Jugendmannschaften angeschafft werden. Mirko Gruber, stellv. Vorstandssprecher der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG, unterstreicht das Engagement: „Für unser Haus hat es größte Priorität der Region etwas zurückgeben zu können. Der TSV leistet seit Jahren hervorragende Nachwuchsarbeit. Dies zeigt nicht nur, dass alle Jugendmannschaften ab der U12 in höherklassigen Ligen spielen, sondern auch, dass Bastian Schweinsteiger und Julian Weigl über den TSV 1860 den Grundstein für ihre erfolgreiche Profikarriere legten“. Auch freut sich Stefan Hofmeister, Vizepräsident des TSV 1860 Rosenheim, über die großzügige Spende: „Der Verein investiert Jahr für Jahr viel Geld in die eigene Nachwuchsarbeit. Diese arbeitet zahlt sich nachhaltig aus und trägt Früchte.“

23 Apr

Mit neuem Schwung in die Endspiel-Wochen

Zur Nachholpartie vom 25. Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Dienstag, den 24.04.2018 um 19:00h den SV Seligenporten zu Gast im heimischen Jahnstadion.

Nach vielen Englischen Wochen am Stück konnten die Schützlinge von Trainer Tobias Strobl am vergangenen Wochenende auf Grund der spielfreien Runde mal richtig durchschnaufen und neue Kraft tanken. Diverse mannschaftsinterne Events trugen zusätzlich dazu bei, dem Team um Kapitän Matze Heiß neuen Elan einzuhauchen. „Schon auf der Rückfahrt nach der Partie gegen die U23 des FC Bayern München spürte man, dass die Jungs wieder Lunte gerochen haben und der Hunger auf die nächsten Aufgaben wuchs. Auch in den Trainingseinheiten der letzten Tage merkte man deutlich, wie die Gier in den Augen jedes einzelnen zurückkam und einige Prozent mehr an Aggressivität und Willensstärke in die Zweikämpfe reingelegt wurden“, so der Coach der Tiplix-Elf.

Mit dem SV Seligenporten kommt am Dienstag eine Mannschaft nach Rosenheim, für die es einzig und allein nur noch ums nackte Überleben geht. Zu allererst muss bei derzeit 30 Punkten auf dem Relegationsplatz 17 der direkte Abstieg (ab Rang 18) in die Bayernliga vermieden werden. Dort steht man im heißen Duell gegen den FC Memmingen (aktuell 28 Zähler). Der erste Nichtabstiegsplatz ist neun Punkte entfernt, diesen noch zu erreichen dürfte für die Mannschaft von Trainer und Ex-Profi Roger Prinzen jedoch unrealistisch sein.

Am vergangenen Spieltag holte man auf heimischem Geläuf gegen den starken Aufsteiger aus Eichstätt ein 0:0 Unentschieden, zuvor mussten die Jungs um Kapitän Stanislaus Herzel aber eine herbe 1:4 Klatsche beim FC Schweinfurt hinnehmen. Mit lediglich neun Punkten auf des Gegners Platz ist die Prinzen-Truppe das schlechteste Auswärtsteam der Liga. Auch in der Rückrunden-Tabelle zählen die Gäste zu den schwächsten Mannschaften, aber da liegen die beiden Kontrahenten aus Seligenporten und aus Rosenheim mit je nur zehn Punkten auf Augenhöhe.

Tja, das hätte man in den Reihen der Sechziger nicht mehr für möglich gehalten, nach einer mehr als respektablen Vorrunde noch so in den Abstiegsstrudel hinzugeraten war nicht mehr auf der Agenda der Innstädter gestanden. Aber mit der hohen Anzahl an Punkteteilungen und das Ausbleiben von Erfolgserlebnissen verlor man den Glauben an sich selbst und der eigenen Stärke. Man grübelte und zweifelte viel zu viel ohne befreit aufzuspielen und nun steckt man voll im Kampf um die Relegationsplätze bzw. um den heiklen 15. Rang, der derzeit noch von der SpVgg Bayreuth (34 Zähler) eingenommen wird. Gottseidank konnten die Bayreuther überraschenderweise am Sonntagnachmittag im Spiel gegen den Tabellenletzten aus Unterföhring nicht weiter punkten und verloren auf eigenem Platz mit 1:2 Toren. Somit bleibt der Abstand der Rosenheimer auf den ersten prekären Rang bei fünf Zählern.

Die letzten Tage der körperlichen und vor allem mentalen Erholung tat den Spielern des TSV 1860 Rosenheim richtig gut. Aus der knappen 1:2 Niederlage gegen die kleinen Bayern vom Dienstagabend nahm die Truppe viel Selbstvertrauen und eine gesteigerte Moral mit. „Wir freuen uns richtig auf Dienstag, stecken voller Tatendrang und haben ein richtig gutes Gefühl. Wir werden alles dafür tun, gegen Seligenporten den ersten Heimdreier der Rückrunde einzufahren. Natürlich wissen wir auch, dass es für den Gegner um sehr viel geht, sie werden sicher alles versuchen. Darauf bereiten wir uns aber gezielt vor. Der Kampf gegen die Relegation ist eröffnet“, so der optimistische Übungsleiter der Tiplix-Elf.

Dem Trainer-Duo Tobi Strobl und Robert Mayer stehen tatsächlich bis auf Fatih Eminoglu und Pius Krätschmer alle Mann zur Verfügung. Auch der zuletzt erkrankte Philipp Maier ist wieder einsatzbereit. Die Verantwortlichen können also aus dem Vollen schöpfen und eine Taktik wählen, die sie ihrer Meinung nach am besten zum Erfolg führen kann.

Es wird sicherlich eine äußerst kampfbetonte und intensive Auseinsetzung zwischen den Kontrahenten werden, die beide unbedingt in der Liga verbleiben wollen. Mit dem Spiel gegen den SV Seligenporten werden für die Rosenheimer die Endspiel-Wochen im Kampf gegen den Abstieg eingeläutet. Am kommenden Samstag geht es zum aktuellen Tabellensechzehnten nach Bayreuth, am 01. Mai zur wiederholt angesetzten Partie in Illertissen und am übernächsten Wochenende empfängt man den derzeitigen Vorletzten, den FC Memmingen. Zum letzten Spieltag in Burghausen sollten hoffentlich alle Abstiegsängste begraben sein, sodass man diese Begegnung dann möglichst befreit angehen kann. Aber zuvor stehen noch 4x 90 Minuten Kampf, Leidenschaft und den Willen bis an oder sogar über die Schmerzgrenze zu gehen auf dem Programm.

Das wirklich Positive an der prekären Situation ist die Tatsache, dass man alles wirklich noch in der eigenen Hand hat und nicht auf fremde Unterstützung angewiesen ist. Natürlich ist man in den Reihen der Innstädter besonders happy über den unerwarteten Auswärtssieg der Unterföhringer in Bayreuth. Dadurch konnte das Punktepolster erhalten bleiben. Nun muss man aber noch die eigenen Hausaufgaben erledigen.

19 Apr

Toller Leistungsvergleich mit der U10 aus Unterhaching

Am vergangen Sonntag trafen sich die U10 des TSV 1860 Rosenheim und die SpVgg Unterhaching zu einem Leistungsvergleich auf dem Gelände der 60ger.

Um viel Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln, wurde eine Spielzeit von 3 x 25 Minuten vereinbart. Vorgabe der Trainer war, dem zu erwartenden hohe Druck der Hachinger stand zu halten und das eigene Spiel umzusetzen – durch einen cleveren Spielaufbau Torchancen zu erarbeiten. Nach anfänglicher Nervosität und  einem starken Beginn der Jungs aus München, gerieten die 60ger jedoch schnell mit 0:2 in Rückstand.

Ganz anders gestaltete sich das zweite Drittel: unsere Spieler hielten dem hohen Tempo der Hachinger stand und fanden besser ins Spiel. Mutig setzten die Rothosen die Trainervorgaben um, kombinierten schnell und so gelang nach schönen Doppelpässen der verdiente Anschlusstreffer zum 1:2.

Zum Ende einer normalen Spieldauer wäre ein Unentschieden durchaus gerecht gewesen!

Aber es gab ja noch ein letztes Drittel. In diesem ging es munter weiter mit vielen Torchancen auf beiden Seiten.

Gegen Ende der vereinbarten Spielzeit merkte man, dass auf Seiten der 60er die Kräfte nachließen. Dies nutzten die Gäste, um ihre Führung in den letzten 10 Minuten aus zu bauen.

Der endgültige Spielstand von 1:5 spiegelt in keiner Weise die großartige Leistung unserer Mannschaft wieder, die über weite Teile des Spiels auf Augenhöhe mit der SpVvg waren.

Schön zu sehen, was das Team in den vergangenen Wochen im Training erarbeitet und im Spiel umgesetzt hat!

 

 

 

 

 

(v.l.n.r.: Dardan Oshlani, Daniel Seewald, Nico Kellermayer, Oliver Arnits, Fabio diRienzo, Vinzenz Dörfner, Elias Jouabli, Marinus Bauer, Jannis Schmidseder, Valentin Bannert)

16 Apr

U15 verliert erneut zu Hause

Spieltag: Sonntag , 15.04.2018 17:30 Uhr Typ: Ligaspiel Spiel: TSV 1860 Rosenheim-DJK Ingolstadt Meisterschaften U 15 (C-Jun.) BOL-Obb Ergebnis: 2-4 Aufstellung TSV 1860 Rosenheim: Kraßnitzer, Krasniqi, Martens, Schreiner, Salkic, Tuncali, Jesse, Müller, Reimer, Schunko, Hifinger – Reitner , Rothmayer, Lindner,...
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16 Apr

Als Underdog in die Landeshauptstadt – 1860 Rosenheim bei der Zweitvertretung des FC Bayern München

Am 34. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim bereits am Dienstag, den 17.04.2018 um 19:00h gegen die U23 des FC Bayern München im Grünwalder Stadion antreten.

Die zweite Mannschaft des FC Bayern München rangiert aktuell mit 59 Zählern auf dem zweiten Tabellenplatz. Zum Ligaprimus, dem TSV 1860 München beträgt der Abstand satte elf Punkte, zu den drittplatzierten Ingolstädtern weisen die Tim Walter-Schützlinge bereits sechs Zähler Vorsprung auf. In den letzten sechs Spieltagen dürfte sich also vermutlich an der Platzierung des Gastgebers nicht mehr allzu viel verändern. Somit können die Mannen um Kapitän Niklas Dorsch am Dienstag gegen 1860 Rosenheim befreit und ohne größeren Druck aufspielen.

Die letzten beiden Partien konnten die Münchner jeweils deutlich für sich entscheiden. Dem 5:0 Erfolg vom letzten Montag gegen Wacker Burghausen folgte ein 3:0 Auswärtssieg bei heim- und kampfstarken Buchbachern. Die kleinen Bayern sind also gut drauf und wollen sicherlich ihr vorhandenes Selbstvertrauen weiterhin auf den grünen Rasen zaubern. Dass aber die Kontrahenten der Roten derzeit jeweils nicht ganz chancenlos sind, bewies das 0:0 Unentschieden bei stark abstiegsbedrohten Memmingern von vor zwei Wochen.

Und genau da möchten und müssen auch die Sechziger aus Rosenheim ansetzen. Man kann derzeit nicht gerade einen sehr positiven Lauf aufweisen – das Pokal-Halbfinale in Bayreuth ging letzten Dienstag mit 0:3 Toren verloren, ebenso wie die Partie vergangenen Samstag im heimischen Jahnstadion beim 0:2 gegen den FC Augsburg II -, aber mit der Position des klaren Außenseiters kann sich die Tiplix-Elf in der derzeitigen Situation gut zurechtfinden. „Es erwartet derzeit niemand von uns, dass wir in München was Zählbares mitnehmen. Das kann aber ganz klar auch unsere Chance sein. Wir können ohne jeglichen Druck im Grünwalder Stadion auflaufen. Das kommt uns durchaus entgegen, da sich derzeit meine Jungs einfach zu viele Gedanken machen, sich selbst unter Druck setzen und daher verkrampfen. Wir werden sehen, was für uns als klarer Underdog möglich ist, ganz chancenlos sind wir sicher nicht“, so der Coach von 1860 Rosenheim im Hinblick auf die Begegnung am Dienstag.

Erfreulich ist die Rückkehr des zuletzt gelbgesperrten Philipp Maier, auch Mario Stockenreiter steht zumindest als Ersatzmann für das Tor wieder parat. Mit Markus Einsiedler fehlt beruflich bedingt allerdings ein wichtiger Offensivakteur. Ansonsten bleibt der Kader der Gästemannschaft unverändert.

Maximilian Mayerl

Auch sicher wieder mit der von der Partie sein wird Dauerspieler und –läufer Maximilian „Maxi“ Mayerl. Der quirlige Linksverteidiger mit starkem Offensivdrang hat gegen den FC Augsburg II mal eine Stunde pausieren dürfen, er wurde dabei vom wiedergenesenen Sebastian Weber ersetzt. „Auf solche Spiele freut man sich immer noch ein bisschen mehr als auf andere Liga-Partien. Das Grünwalder Stadion und die Reservemannschaft des Rekordmeisters sind Motivation genug, da will jeder sein Bestes geben und zeigen. Sie haben immer noch geringe Chancen auf die Meisterschaft. Wenn man sie spielen lässt, kann man auch schnell unter die Räder kommen (siehe z.B. Burghausen). Wir wollen nach der 0:2 Hinspiel-Niederlage auf keinen Fall ein zweites Mal gegen die U23 des FC Bayern verlieren“, so der Kiefersfeldener Zweifach-Vater.

Natürlich wissen Trainer Tobi Strobl und dessen Co Robert Mayer, dass man in der jetzigen Tabellensituation unbedingt punkten sollte bzw. sogar muss. Der erste Relegationsplatz ist zwar noch sechs Zähler entfernt, jedoch weisen die dort positionierten Bayreuther zwei Partien weniger auf. Aber die Innstädter sind realistisch genug, um die Lage richtig einzuschätzen. Die Chancen, was Zählbares aus München mitzunehmen, was dringend notwendig wäre, sind derzeit alles andere als wahrscheinlich. Mit der Position des eindeutigen Außenseiters können sich Kapitän Matze Heiss und seine Jungs aber durchaus anfreunden. Das Spiel beginnt wie jedes andere auch beim Stand von 0:0 und die 90 Minuten müssen erst noch gespielt werden. Mal sehen, wie hoch die Trauben für die Rosenheimer Mannschaft in der Landeshauptstadt tatsächlich hängen.

Nach der Begegnung dürfen sich die Sechziger mal eine ganze Woche ausruhen (spielfrei), ehe es am Dienstag, den 24. April mit der nicht ganz unwichtigen Partie gegen den SV Seligenporten im heimischen Jahnstadion weitergeht. Dann geht es darum, bis dahin die Köpfe wieder freizubekommen und sich auf den aktuell Drittletzten akribisch vorzubereiten